Am Freitag-Abend der UK Open wurde die Runde der letzten 64 gespielt und neben den Topstars waren auch noch vier deutschsprachige Spieler im Turnier. Gabriel Clemens setzte sich gegen den Ex-Weltmeister Rob Cross durch, Mensur Suljovic behauptete sich im Decider gegen Kim Huybrechts. Auch Martin Schindler ist morgen noch dabei, er gewann gegen Ryan Joyce. Ausgeschieden ist Florian Hempel gegen Geert Nentjes. Von den Topstars sind Gary Anderson und Joe Cullen in den Topspielen ausgeschieden.
Kategorie: Turniere
Die ereignisreichste Dart-Session des Jahres machte wie immer den Auftakt in die UK Open, in der sich mit Florian Hempel und Martin Schindler zwei Deutsche in die vierte Runde spielen konnten. Hempel gewann das entscheidende deutsche Duell gegen Lukas Wenig, Schindler war gegen Lewy Williams und Jeff Smith erfolgreich. Außerdem erkämpfte sich Fabian Schmutzler ein Duell gegen Adrian Lewis, Raymond van Barneveld schied aus und José Justicia warf einen 9-Darter.
Am kommenden Freitag startet bereits die 20. Ausgabe der UK Open. Zur Jubiläumsausgabe kehren die Spieler nicht nur nach Minehead zurück, auch Zuschauer sind beim „FA Cup of Darts“ nach einjähriger Abstinenz wieder zugelassen. Über drei Tage hinweg spielen 158 Spieler den neuen Champion aus. Insgesamt zwölf Starter kommen dabei aus dem deutschsprachigen Raum. Wenn es um die Favoritenrolle geht, tun sich insbesondere zwei Namen hervor…
Mit Gast Fabian Schmutzler blickt der Shortleg-Podcast auf die World Senior Darts Championship, die bisherigen Pro Tour Turniere, die ersten Spieltage der Premier League Darts und das Development Tour Wochenende in Wigan zurück. Außerdem im Fokus der European Tour Auftakt in Riesa und die Vorschau auf die anstehenden UK Open.
European Tour 2022 – Vorschau
Am Freitag startet in Riesa die große European Tour Saison 2022 mit insgesamt 13 Turnieren, welche quer durch Europa ausgetragen werden sollen. Gleich sieben Turniere sollen dabei auf deutschem Boden stattfinden, außerdem ist ein Event in Graz eingeplant. Mit dabei sind wieder 48 Spieler pro Turnier, die um das Siegpreisgeld von £25.000 kämpfen. Zum ersten Mal werden vier Events dieser Tour im TV zu sehen sein. Alle Infos vor dem Start der European Tour gibt es in dieser Vorschau.
Zum Abschluss des Development Tour Wochenendes fand am Sonntag das fünfte Turnier des Jahres statt. Erneut ist Josh Rock nicht aufzuhalten, die Neuentdeckung des Jahres sicherte sich mit 5:3 den Finalsieg über Nathan Girvan. Bis ins Halbfinale schafften es außerdem Bradley Brooks und Kevin Doets. Einen deutschen Erfolg lieferte Fabian Schmutzler, der sich bis ins Viertelfinale spielen konnte und damit auch in der Rangliste einen großen Sprung machte.
Am zweiten Tag der diesjährigen Development Tour sicherte sich der neue Tourcardinhaber Josh Rock seinen ersten PDC-Titel. Nachdem der Nordire erst heute ins Geschehen eingriff, gewann er auf Anhieb das erste Event mit einem 5:4-Finalsieg über Lewy Williams. Auch im zweiten Turnier des Tages spielte sich Rock ins Endspiel, was jedoch mit 3:5 gegen Kevin Doets verloren ging. Als bester deutschsprachiger Akteur ging es für Tom Heldt einmal ins Achtelfinale.
In Wigan gab es heute den Auftakt der PDC Development Tour 2022. Dabei waren rund 230 Spieler am Start und davon kamen neun aus dem deutschsprachigen Raum. Bradley Brooks war beim ersten Turnier erfolgreich, der Jugendweltmeister von 2020 bezwang Christopher Holt im Finale. Auch Keane Barry konnte einen Titel gegen Conor Heneghan im Finale mitnehmen. Rusty-Jake Rodriguez kam zweimal ins Achtelfinale, aus der eher enttäuschenden deutschen Sicht schafften es mehrere Spieler unter die letzten 64.
Im vierten Pro Tour Turnier des Jahres war Joe Cullen wieder nicht zu schlagen. Nach seinem gestrigen Turniersieg sicherte sich „The Rockstar“ auch heute den Titel, im Finale bezwingt er Dimitri van den Bergh mit 8:1. Aus deutschsprachiger Sicht verlief das Event enttäuschend, nur Mensur Suljovic kam ins Boardfinale. Gabriel Clemens und Florian Hempel überstanden immerhin ihre Auftakthürde.
Trotz zahlreicher Überraschungen in den frühen Runden standen sich im Finale des dritten Players Championship mit Joe Cullen und Damon Heta zwei bekannte Gesichter gegenüber. Obwohl Heta den ganzen Tag über herausragende Vorstellungen ablieferte, konnte er dies im Endspiel nicht wiederholen und unterlag mit 4:8, während Cullen seinen neunten Titel einfuhr. Nach seinem Erfolg gegen Peter Wright erreichte Max Hopp als einziger deutschsprachiger Starter das Boardfinale, scheiterte dort aber.










