Am Freitag-Nachmittag sind die Schweizer in den World Cup of Darts 2024 gestartet. Für Stefan Bellmont und Bruno Stöckli gab es eine 2:4-Niederlage gegen Südafrika, die das Weiterkommen damit deutlich erschwert. Neuseeland konnte sich per Whitewash gegen Finnland durchsetzen, womit Gabriel Clemens und Martin Schindler heute Abend einen Sieg benötigen. Kanada hat seine Chance aufs Weiterkommen durch einen überraschend knappen 4:3-Sieg gegen Malaysia gewahrt. Ausgeschieden ist u.a. Spanien, Singapur und die USA.
Kategorie: PDC
Martin Schindler und Gabriel Clemens feiern beim World Cup of Darts 2024 in Frankfurt einen enorm wichtigen 4-3 Auftaktsieg gegen Neuseeland. In einem spektakulären Match spielten die Deutschen im Entscheidungsleg einen 12-Darter mit 124-Finish zum Sieg. Österreich mit Rowby-John Rodriguez und Mensur Suljovic konnten sich gegen China glatt mit 4-0 durchsetzen.
Ein sportliches Highlight jagt in Deutschland aktuell das nächste: Am Donnerstag blickt die ganze Darts-Welt auf die Eissporthalle in Frankfurt. Beim World Cup of Darts 2024 kämpfen insgesamt 40 Nationen um den inoffiziellen Titel bei der Team-Weltmeisterschaft. Auch Deutschland, Österreich und die Schweiz sind in der Gruppenphase dabei und wollen ein möglichst gutes Ergebnis erzielen. Als Titelverteidiger gehen die Waliser an den Start, aber Gerwyn Price musste seine Teilnahme am Mittwoch kurzfristig absagen.
Am dritten Wochenende der Development Tour hat sich in Wigan Historisches ereignet. Mit Beau Greaves gewann erstmals eine Frau ein Turnier der PDC-Juniorenserie und sie legte noch drei weitere Viertelfinals nach. Niko Springer blieb mit einem Finale mittendrin im WM- und Tourkarten-Rennen und verfolgt das Quartett um die Turniersieger Keane Barry, Wessel Nijman und Nathan Rafferty sowie den abwesenden Gian van Veen.
Nächste Woche Donnerstag startet der World Cup of Darts 2024. In der Eissporthalle Frankfurt werden dann 40 Nationen um den Titel bei der inoffiziellen Team-WM kämpfen und mittlerweile steht die Auslosung für die Gruppenphase fest. Deutschland und Österreich sind als Gruppenköpfe gesetzt und gehen entsprechend als Favoriten auf das Achtelfinale in das Turnier. Das hat sich auch mit der Auslosung nicht geändert, während sich die Schweiz an ihrer Außenseiter-Chance gegen das neue Duo aus Nordirland versuchen wird. Die Top-4-Nationen steigen erst in der KO-Runde ein.
An diesem Tag ist in Wigan die Entscheidung gefallen, welche 8 Spielerinnen beim Women’s World Matchplay im Juli an den Start gehen. Neben den bereits sicher qualifizierten Top 6 hat sich eigentlich Aileen de Graaf mit einem Finale das letzte Ticket gesichert. Sie zog jedoch zurück, womit Katie Sheldon den Platz erhält. Für Lisa Ashton gab es nicht nur den ersten Titel des Jahres, sie meldete sich gleich doppelt zurück im Siegerinnenkreis der Women’s Series.
Am Sonntag hat das sechste Turnier der PDC Europe Next Gen stattgefunden und dabei gab es einen neuen Namen für die Siegerliste. Steven Noster sicherte sich im Decider gegen Kai Gotthardt den Titel. Damit ist „The Tunnel“ aber trotzdem der neue Führende in der Rangliste. Ins Halbfinale schafften es heute Niko Springer und Marcel Walpen.
Mit Gemma Hayter gibt es einen neuen Namen auf der Siegerinnen-Liste der Women’s Series: Im Finale schlug sie Rhian O’Sullivan, die zuvor Noa-Lynn van Leuven, Beau Greaves und Fallon Sherrock bezwungen hatte. Damit ist O’Sullivan die Teilnahme am Women’s World Matchplay nicht mehr zu nehmen. Beau Greaves holte den zweiten Titel des Tages.
Nach einer längeren Pause wurde heute die neue Next Gen-Serie der PDC Europe in Hildesheim fortgesetzt. Dabei spielte Niko Springer mit allen Katz und Maus und triumphierte hochverdient. Im Finale düpierte er Marcel Gerdon mit 6:0 und lag mit seinem Average bei fast 104 Punkten.
An einem vom Verlauf her historischen Tag hat sich Dimitri van den Bergh durch einen 8:3-Finalsieg über Matt Campbell in Hildesheim den Titel beim zwölften Players Championship des Jahres geschnappt. Damit bleibt es auch dabei, dass nach zwölf gespielten Events noch kein Spieler doppelt erfolgreich war. Noch nie zuvor gab es ein Players Championship, in dem kein britischer Spieler im Viertelfinale stand. Als bester und einziger Deutscher schaffte es Nachrücker Kai Gotthardt ins Achtelfinale.










