Bei der zweiten Players Championship des Jahres war Gary Anderson diesmal der alles überragende Mann in Wigan. In einem lange ausgeglichenen Finale schaltete er genau zum richtigen Zeitpunkt mehrere Gänge hoch und bezwang so Ryan Searle mit 8:5. Erstmals so richtig aufdrehen konnte Paul Krohne, der ins Achtelfinale einzog. Alle anderen deutschsprachigen Akteure scheiterten spätestens in der zweiten Runde.
Kategorie: PDC
Am Montag hat das erste Pro Tour Turnier des Jahres stattgefunden und das Märchen von Luke Littler ist um ein Kapitel reicher. „The Nuke“ holte sich bei seiner ersten Teilnahme direkt den Titel, im Endspiel behauptete er sich gegen Ryan Searle im Entscheidungsleg. Ricardo Pietreczko war der beste Deutsche und erreichte das Achtelfinale, währenddessen es viele Zweitrundenniederlagen gab.
Am Sonntag wurde in Hildesheim das zweite Turnier der PDC Europe Next Gen ausgetragen. Und der Sieger Sascha Stuhlemmer macht dem Konzept des Turnierssystems alle Ehre. Der 19-jährige ist frisch im Geschäft mit dabei und holte sich durch einen 6:2-Erfolg über Kai Gotthardt den Finalsieg. Im Halbfinale drehte Sascha Stuhlemmer zuvor einen deutlichen Rückstand gegen Dragutin Horvat.
In Hildesheim wurde am Samstag das erste Turnier der neuen PDC Europe Next Gen gespielt. Über die Turnierserie qualifizieren sich 2024 auch Spieler für die Super League, den deutschsprachigen Qualifier für die PDC-WM. Der letztjährige Super-League-Gewinner Dragutin Horvat war dann auch gleich im ersten Finale, musste sich aber dem Österreicher Patrick Tringler mit 5:6 geschlagen geben. Ansonsten stand der Tag durchaus im Zeichen der jüngeren Spieler, von denen der 16-jährige Yorick Hofkens bis ins Halbfinale vordrang.
PDC Europe Next Gen – Vorschau
Am Wochenende startet mit der PDC Europe Next Gen das neue Turnierformat in Deutschland und Österreich. In Hildesheim gehen 128 Spieler in zwei Turnieren mit Gruppenphase und KO-Runde an den Start. Insgesamt werden dieses Jahr 18 Events ausgetragen und dabei gibt es nicht nur Preisgeld, sondern auch 14 Startplätze für die PDC Europe Super League zu gewinnen. Das Teilnehmerfeld bietet eine starke Mischung aus erfahrenen Spielern und aufstrebenden Youngsters.
Am Sonntagabend wird beim Masters 2024 der erste Major-Titel der Saison ausgespielt. Zurück auf den Thron will Michael van Gerwen, der das Turnier zwischen 2015 und 2019 fünfmal in Serie gewann und nach einem 10:4 gegen Dave Chisnall nun auf Dimitri Van den Bergh trifft. Neben „MvG“ hat besonders Stephen Bunting überzeugt (10:2 vs Peter Wright). Der BDO-Weltmeister von 2014 hat vielleicht so große Chancen wie noch nie auf sein erstes Major-Finale bei der PDC und sieht sich Nathan Aspinall gegenüber, der Daryl Gurney niederrang.
Luke Humphries und Luke Littler heißen die beiden Abräumer bei den PDC Awards 2024. Nachdem Humphries seine drei Major-Titel in 2023 mit seinem ersten WM-Erfolg krönte, ging „Cool Hand Luke“ gleich in drei Kategorien als Sieger hervor. Littler, der die Weltmeisterschaft noch ohne Tourkarte sensationell bestritt, konnte zwei Kategorien für sich entscheiden.
Drei Wochen ist es her, seit die PDC neue Regeln unter anderem für die European Tour bekannt gegeben hat. Unser Autor Kevin Barth hat auch mit etwas Abstand kein Verständnis dafür. In seinem Kommentar schreibt er, dass das ohnehin schon auf die besten der besten ausgelegte System nun noch ungerechter werde.
Das erste Challenge Tour Wochenende des Jahres wurde am Sonntag mit Turnier 5 abgeschlossen. Der Titel ging dabei durchaus überraschend an Aden Kirk, von dem in den letzten zwei Jahren nicht viel zu sehen war. Im Endspiel setzte sich „Captain“ gegen den Ranglistenersten Danny Jansen durch. Bis ins Achtelfinale ging es heute für Max Hopp, währenddessen Franz Rötzsch und Dragutin Horvat in den Top 16 der Rangliste liegen.
Am zweiten Tag der Challenge Tour 2024 im englischen Milton Keynes hießen die Gewinner der Events 3 & 4 Oskar Lukasiak und Stefan Bellmont. Nachdem „Belli“ bereits 2022 einmal ein Challenge Tour Event gewinnen konnte, legte der Schweizer heute nach und ist auch in der Order of Merit gut positioniert. Lukasiak sorgte damit für den erst zweiten Erfolg eines Schweden bei dieser Turnierserie überhaupt. Für Dragutin Horvat ging es einmal ins Viertelfinale, Max Hopp schaffte es einmal unter die letzten 16.










