Am vorletzten Tag der diesjährigen Challenge Tour gingen die Turniersiege an Vitezslav Sedlak und Andy Boulton. Stefan Bellmont erreichte zwei Viertelfinals. Inzwischen steht auch fest, dass sich kein deutschsprachiger Spieler mehr über diese Turnierserie für die Weltmeisterschaft qualifizieren kann.
Kategorie: PDC
Ungewöhnlich an einem Samstag startete die Challenge Tour in Wigan in ihr letztes Wochenende. Im ersten Turnier des Tages konnte sich der Deutsche Lukas Wenig ins Finale vorspielen, verpasste nach einer 3:5-Niederlage gegen John Henderson allerdings zum vierten Mal den Titel. Zum Abschluss des Samstags war Dom Taylor im Endspiel gegen Cameron Crabtree mit 5:2 erfolgreich.
Am Samstag endete in Barnsley die Woche mit vier Players Championship-Turnieren, nun sind nur noch zwei in diesem Jahr übrig. Ross Smith erwischte einen besonders starken Tag und feierte verdient den Titel. Im Endspiel ließ er Damon Heta mit 8:6 hinter sich und holte dabei einen 3:6-Rückstand auf. Ricardo Pietreczko bleibt aus deutscher Sicht der Mann der Stunde und stellte das heute noch einmal mit einem Viertelfinale unter Beweis. Martin Schindler und Florian Hempel schafften es bis unter die letzten 16.
Am Freitag wurde die dritte Players Championship in dieser Woche ausgetragen und dabei ergab sich ein sensationelles Finale. Sowohl Radek Szaganski als auch Connor Scutt haben sich durch die Endspiel-Teilnahme sicher für die Dart-WM qualifiziert. Am Ende sicherte sich Szaganski den Turniersieg mit 8:5 im Finale. Als bester Deutscher erreichte Ricardo Pietreczko an seinem Geburtstag das Halbfinale, während Gabriel Clemens und Rowby-John Rodriguez ins Boardfinale kamen.
Nach bereits zwei missglückten Endspielen in diesem Jahr machte es Ryan Joyce im dritten Anlauf besser und konnte in Barnsley in einem engen Endspiel gegen Gerwyn Price den zweiten Erfolg seiner Karriere feiern. „Relentless“ überzeugte mit einem durchschnittlichen Tagesaverage von knapp unter 100 Punkten den ganzen Tag über und verdiente sich damit den Sieg im Decider. Weniger gut lief es für die deutschsprachigen Starter: Nur Daniel Klose und Mensur Suljovic schafften es in Runde 3, dazu scheiterte die deutsche Top 3 bereits im jeweils ersten Spiel.
Gary Anderson hat den Start in den wichtigen viertägigen Players Championship Block in Barnsley gewonnen und damit seinen dritten Saisonsieg gefeiert. Insgesamt viermal lag Anderson dabei im Average über 100 und warf obendrein einen 9-Darter. Im Finale war Josh Rock mit 4:8 chancenlos. Als bester Deutscher erreichte Daniel Klose das Achtelfinale und bleibt damit weiterhin um Rennen um einen Platz im Ally Pally.
Am Sonntag wurde die PDC Women’s Series 2023 abgeschlossen. Zunächst gab es einen weiteren Turniersieg für Fallon Sherrock, die sich im Finale gegen Rhian O’Sullivan behauptete. Damit sicherte „The Queen of the Palace“ auch ihre Teilnahme am Grand Slam of Darts. Im letzten Turnier siegte Natalie Gilbert völlig überraschend gegen Lorraine Winstanley, die im Halbfinale gegen Beau Greaves gewinnen konnte.
Am finalen Wochenende der Women’s Series sind bereits am ersten Tag wichtige Entscheidungen gefallen. Fallon Sherrock gewann beide Turniere und ist damit genauso sicher bei der PDC-WM im Ally Pally dabei wie Mikuru Suzuki. Ohne Finale blieb Dominatorin Beau Greaves, die bekanntlich auf ihren WM-Startplatz verzichtet.
Der World Grand Prix 2023 hat in Luke Humphries einen neuen Major-Sieger hervorgebracht. In der neuen Folge von Shortleg gibt es durch Marvin van den Boom und Kevin Barth die große World Grand Prix Analyse mit den Highlights sowie den Tops & Flops aus Leicester. Dazu ein kurzer Rückblick auf die Pro Tour, die vier neuen WM-Qualifikanten und die Live-Action der Qualifier zur PDC Europe Super League.
Das große Finale vom World Grand Prix ging am Sonntag in Leicester über die Bühne. Dabei konnte sich Luke Humphries seinen ersten Major-Titel in der Karriere holen. Gegen Gerwyn Price konnte sich „Cool Hand Luke“ deutlich mit 5-2 durchsetzen. Humphries erarbeitete sich eine klare Führung und diese verteidigte er dann auch. Sein Scoring und auch das Double-In war insgesamt besser als die Werte von Price. Mit einem 138er-Finish gewann Humphries das letzte Leg.










