Am zweiten Tag des Players Championship Double-Headers von Hildesheim gab es durch Dave Chisnall einen altbekannten Sieger. In der Halle 39 holte sich „Chizzy“ damit bereits seinen 17. Players Championship Titel, im Finale wurde Dirk van Duijvenbode mit 8:6 bezwungen. Der Niederländer bestätigte damit seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen, als bester Deutscher des Tages zog Martin Schindler ins Viertelfinale ein, wobei „The Wall“ u.a. auch von einer verletztungsbedingten Aufgabe von Gary Anderson profitierte.
Kategorie: Pro Tour
Raymond van Barneveld hat das fünfte Players Championship Turnier des Jahres gewonnen. „Barney“ setzt sich in Hildesheim eindeutig mit 8:1 im Finale gegen Stephen Bunting durch, nachdem der Niederländer zuvor zwei Matchdarts von Gary Anderson im Halbfinale überstand. Damit wird man van Barneveld auch auf der TV-Bühne wieder regelmäßig sehen. Derweil schafften es drei Deutsche in die Letzten 32, also ins Boardfinale.
Dank einer überragenden zweiten Finalhälfte krönte sich Damon Heta am heutigen Dienstag zum Champion beim vierten Players Championship Event des Jahres. Der Australier feierte gegen Chris Dobey seinen sechsten Titel auf dem Floor und drehte im Endspiel dank vier 12-Darter in Serie ein frühes 0:3-Defizit. Florian Hempel schaffte es ins Achtelfinale, Ricardo Pietreczko kam immerhin noch in die dritte Runde.
Die neue Woche startete auf der Pro Tour in der Morningside Arena von Leicester mit dem dritten Players Championship des Jahres. Dabei ging es für Ryan Searle bereits zum dritten Mal in 2024 ins Finale, diesmal konnte sich „Heavy Metal“ allerdings mit einem 8:7-Erfolg in einem hochklassigen Finale gegen Gary Anderson für die Finalniederlage im zweiten Event revanchieren. Aus deutschsprachiger Sicht war es kein guter Wochenauftakt. Von den insgesamt elf Startern schaffte es keiner in die dritte Runde.
Bei der zweiten Players Championship des Jahres war Gary Anderson diesmal der alles überragende Mann in Wigan. In einem lange ausgeglichenen Finale schaltete er genau zum richtigen Zeitpunkt mehrere Gänge hoch und bezwang so Ryan Searle mit 8:5. Erstmals so richtig aufdrehen konnte Paul Krohne, der ins Achtelfinale einzog. Alle anderen deutschsprachigen Akteure scheiterten spätestens in der zweiten Runde.
Am Montag hat das erste Pro Tour Turnier des Jahres stattgefunden und das Märchen von Luke Littler ist um ein Kapitel reicher. „The Nuke“ holte sich bei seiner ersten Teilnahme direkt den Titel, im Endspiel behauptete er sich gegen Ryan Searle im Entscheidungsleg. Ricardo Pietreczko war der beste Deutsche und erreichte das Achtelfinale, währenddessen es viele Zweitrundenniederlagen gab.
Am späten Sonntagabend hat die PDC weitreichende Änderungen für die Pro- und die European Tour bekannt gegeben. Bei der Pro Tour wird das Preisgeld pro Event um 25.000 Pfund erhöht, weiterhin muss aber mindestens ein Spiel gewonnen werden, um ins Preisgeld zu kommen. Neue Qualikriterien gibt es für die European Tour, wo ab diesem Jahr die Top 16 der PDC Order of Merit fix qualifiziert sein werden.
Auch bei den Players Championship Finals hat sich Luke Humphries nicht aufhalten lassen und innerhalb von nur 49 Tagen seinen dritten Major-Titel eingefahren. In der neuen Ausgabe von Shortleg gibt es die Analyse der Tage von Minehead inkl. dem fulminanten Finale der World Youth Championship. Dazu alles Wichtige zu den letzten WM-Qualifiern und ein erster Blick in die Auslosung der PDC-WM 2024.
Nach dem tags zuvor verloren gegangen Finale machte es Dave Chisnall am heutigen Donnerstag besser und holte sich den Titel im abschließenden Players Championship Event des Jahres. In Barnsley feierte „Chizzy“ gegen Jim Williams seinen zweiten Floor-Titel der Saison. Ein Run eines deutschsprachigen Spielers blieb heute hingegen aus, sodass der Großteil die WM Teilnahme über die Pro Tour Rangliste verpasste. Gabriel Clemens schaffte es als bester Deutscher zumindest noch in die dritte Runde.
Am Mittwoch stand das vorletzte Players Championship Turnier des Jahres auf dem Programm. Der Sieg ging dieses Mal an Gerwyn Price, der sich mit 8:3 im Finale gegen Dave Chisnall behauptete. Ricardo Pietreczko schaffte es als einziger Deutscher ins Achtelfinale, wo er gegen den späteren Sieger unterlag. Bis in die Top 32 kam Gabriel Clemens, während die anderen Spieler aus Deutschland und Österreich teils an Boden in der Rangliste verloren.










