Dank einer überragenden zweiten Finalhälfte krönte sich Damon Heta am heutigen Dienstag zum Champion beim vierten Players Championship Event des Jahres. Der Australier feierte gegen Chris Dobey seinen sechsten Titel auf dem Floor und drehte im Endspiel dank vier 12-Darter in Serie ein frühes 0:3-Defizit. Florian Hempel schaffte es ins Achtelfinale, Ricardo Pietreczko kam immerhin noch in die dritte Runde.
Kategorie: Players Championship
Die neue Woche startete auf der Pro Tour in der Morningside Arena von Leicester mit dem dritten Players Championship des Jahres. Dabei ging es für Ryan Searle bereits zum dritten Mal in 2024 ins Finale, diesmal konnte sich „Heavy Metal“ allerdings mit einem 8:7-Erfolg in einem hochklassigen Finale gegen Gary Anderson für die Finalniederlage im zweiten Event revanchieren. Aus deutschsprachiger Sicht war es kein guter Wochenauftakt. Von den insgesamt elf Startern schaffte es keiner in die dritte Runde.
Bei der zweiten Players Championship des Jahres war Gary Anderson diesmal der alles überragende Mann in Wigan. In einem lange ausgeglichenen Finale schaltete er genau zum richtigen Zeitpunkt mehrere Gänge hoch und bezwang so Ryan Searle mit 8:5. Erstmals so richtig aufdrehen konnte Paul Krohne, der ins Achtelfinale einzog. Alle anderen deutschsprachigen Akteure scheiterten spätestens in der zweiten Runde.
Am Montag hat das erste Pro Tour Turnier des Jahres stattgefunden und das Märchen von Luke Littler ist um ein Kapitel reicher. „The Nuke“ holte sich bei seiner ersten Teilnahme direkt den Titel, im Endspiel behauptete er sich gegen Ryan Searle im Entscheidungsleg. Ricardo Pietreczko war der beste Deutsche und erreichte das Achtelfinale, währenddessen es viele Zweitrundenniederlagen gab.
Auch bei den Players Championship Finals hat sich Luke Humphries nicht aufhalten lassen und innerhalb von nur 49 Tagen seinen dritten Major-Titel eingefahren. In der neuen Ausgabe von Shortleg gibt es die Analyse der Tage von Minehead inkl. dem fulminanten Finale der World Youth Championship. Dazu alles Wichtige zu den letzten WM-Qualifiern und ein erster Blick in die Auslosung der PDC-WM 2024.
Nach dem tags zuvor verloren gegangen Finale machte es Dave Chisnall am heutigen Donnerstag besser und holte sich den Titel im abschließenden Players Championship Event des Jahres. In Barnsley feierte „Chizzy“ gegen Jim Williams seinen zweiten Floor-Titel der Saison. Ein Run eines deutschsprachigen Spielers blieb heute hingegen aus, sodass der Großteil die WM Teilnahme über die Pro Tour Rangliste verpasste. Gabriel Clemens schaffte es als bester Deutscher zumindest noch in die dritte Runde.
Am Mittwoch stand das vorletzte Players Championship Turnier des Jahres auf dem Programm. Der Sieg ging dieses Mal an Gerwyn Price, der sich mit 8:3 im Finale gegen Dave Chisnall behauptete. Ricardo Pietreczko schaffte es als einziger Deutscher ins Achtelfinale, wo er gegen den späteren Sieger unterlag. Bis in die Top 32 kam Gabriel Clemens, während die anderen Spieler aus Deutschland und Österreich teils an Boden in der Rangliste verloren.
Am Samstag endete in Barnsley die Woche mit vier Players Championship-Turnieren, nun sind nur noch zwei in diesem Jahr übrig. Ross Smith erwischte einen besonders starken Tag und feierte verdient den Titel. Im Endspiel ließ er Damon Heta mit 8:6 hinter sich und holte dabei einen 3:6-Rückstand auf. Ricardo Pietreczko bleibt aus deutscher Sicht der Mann der Stunde und stellte das heute noch einmal mit einem Viertelfinale unter Beweis. Martin Schindler und Florian Hempel schafften es bis unter die letzten 16.
Am Freitag wurde die dritte Players Championship in dieser Woche ausgetragen und dabei ergab sich ein sensationelles Finale. Sowohl Radek Szaganski als auch Connor Scutt haben sich durch die Endspiel-Teilnahme sicher für die Dart-WM qualifiziert. Am Ende sicherte sich Szaganski den Turniersieg mit 8:5 im Finale. Als bester Deutscher erreichte Ricardo Pietreczko an seinem Geburtstag das Halbfinale, während Gabriel Clemens und Rowby-John Rodriguez ins Boardfinale kamen.
Nach bereits zwei missglückten Endspielen in diesem Jahr machte es Ryan Joyce im dritten Anlauf besser und konnte in Barnsley in einem engen Endspiel gegen Gerwyn Price den zweiten Erfolg seiner Karriere feiern. „Relentless“ überzeugte mit einem durchschnittlichen Tagesaverage von knapp unter 100 Punkten den ganzen Tag über und verdiente sich damit den Sieg im Decider. Weniger gut lief es für die deutschsprachigen Starter: Nur Daniel Klose und Mensur Suljovic schafften es in Runde 3, dazu scheiterte die deutsche Top 3 bereits im jeweils ersten Spiel.










