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Dart Interview - Peter Wright - European Darts Open 2017

European Darts Open 2017 Finalsession Peter Wright

Ein sehr gelöster Peter Wright stand uns nach seinem Titelgewinn bei den European Darts Open noch Rede und Antwort. Dabei schaute er auch voraus auf die nächsten Wochen, wo es einmal um die ganze Welt gehen wird. Die deutsche Übersetzung des Interviews folgt im Laufe des Montags.

Hier die deutsche Übersetzung des Interviews:

Dartn.de: Die beste Leistung hast du dir für das Finale aufgehoben. Wie hast du das hinbekommen?

Wright: Ich habe bis dahin Mist gespielt und mir das Beste bis zum Schluss aufgehoben (lacht). Nein im ernst, es ist einfach passiert. Ich wollte das hier gewinnen, besonders als Michael van Gerwen ausgeschieden ist, hat jeder gedacht, dass er gewinnen kann. Ich hatte den Druck und habe die richtigen Dinge zur richtigen Zeit getroffen. Ich habe nicht wirklich gut gespielt, Standard eben.

Dartn.de: Du bist im Finale auf Mervyn King getroffen. Er hatte ein großartiges Turnier. Hast du das von ihm erwartet?

Wright: Mervyn hat sehr gut gespielt. Wenn man auf die Ergebnisse in diesem Jahr schaut, er hat viele Halbfinals erreicht, ein paar Finals. Es war für mich keine Überraschung.

Dartn.de: Jetzt kommen ein paar ziemlich anstrengende Wochen auf dich zu. Erst nach Shanghai und dann nach Las Vegas. Das ist nicht die ideale Vorbereitung auf das große Turnier Ende Juli, das World Matchplay.

Wright: Morgen fliege ich zurück nach Heathrow. Wir landen gegen 11:00 Uhr und dann habe ich einen Flug um 15:15 Uhr weiter nach Shanghai, am selben Tag. Dann spielen wir dort und danach geht es direkt weiter nach Vegas. Ich bin also zweieinhalb Wochen nicht zu Hause. Dann komme ich zurück kurz bevor es in Blackpool los geht und bin ungefähr zwei Tage zu Hause. Vielleicht drei, wenn ich Glück habe. Und dann Blackpool.

Dartn.de: Du hast eben gesagt, dass du während dem ganzen Turnier nicht deine besten Darts gespielt hast. Du hattest außerdem über einen Monat ohne Titel. Für dein bisheriges Jahr mit acht Titeln war das sehr ungewöhnlich. Was fehlt im Moment?

Wright: Durch diese Phase gehe ich jedes Jahr. Ungefähr um diese Zeit des Jahres und es geht normalerweise bis in den Juli hinein. Ich vergesse, wie man einen Dart wirft, es ist wirklich seltsam. Ich werfe auf die 20 und treffe eine zwölf. Ich verstehe das nicht und kann es auch nicht erklären. Es passiert jedes Jahr und zum Glück war es im letzten Monat.

Dartn.de: Und jetzt alle Augen auf das World Matchplay, dein großes Ziel?
Wright: Ja, definitiv. Ich möchte das gewinnen. Ich würde gerne gegen Michael van Gerwen im Finale spielen, wenn er so weit kommt.

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