Anzeige

PDC Qualifying School

Im Jahre 2011 hat die PDC das Tourcard-System eingeführt, das seit der Etablierung 128 Spielern erlaubt, für zwei Jahre alle Players Championship und alle UK Open Qualifier Turniere zu spielen. Nach der PDC-Weltmeisterschaft 2011 bekamen die 101 bestplatzierten Spieler der PDC Order of Merit eine Tourkarte, dazu die zwei Finalistinnen der damaligen Women's World Championship der PDC. Die restlichen Spielberechtigungen wurden dann in der neu eingeführten Qualifying School, kurz Q-School ausgespielt. Bei dieser wird an vier Tagen jeweils ein Turnier ausgetragen, bei dem die vier Halbfinalisten jeweils eine Tourkarte erhalten. Somit werden 16 Plätze direkt an die erfolgreichen Spieler verteilt, die übrigen Tourkarten erhalten die Akteure, die in der eigens erstellen Q-School Order of Merit am besten platziert sind. Dafür wird ein Punkteschlüssel verwendet, der die Spieler belohnt, die bei den einzelnen Turnieren am weitesten gekommen sind. Sollten Spieler dieselbe Anzahl an Punkten aufweisen, wird per Countback-Regelung getrennt. Folgender Punkteschlüssel wurde bis einschließlich 2017 verwendet:

  • Viertelfinale: 9 Punkte
  • Achtelfinale: 5 Punkte
  • Letzte 32: 3 Punkte
  • Letzte 64: 2 Punkte
  • Letzte 128: 1 Punkt

2011 war es der Deutsche Michael Rosenauer, der einer der 25 Spieler war, die sich die Pro Tour Karte sichern konnte. In den darauffolgenden Jahren bekamen automatisch immer die Top 64 der PDC Order of Merit nach der Weltmeisterschaft die Tourkarte, aufgefüllt wird der Rest seitdem mit den Spielern, die sich im zweiten Jahr der Tourcard befinden, mit den Bestplatzierten der Development- oder Challenge Tour oder jahrelang auch den Halbfinalisten der BDO-Weltmeisterschaft, von denen unter anderem Ted Hankey und Stephen Bunting das Angebot eines Wechsels seitens der PDC annahmen. Immer wieder schafften es auch deutschsprachige Spieler, sich eine Spielberichtigung in der Q-School zu sichern. So zum Beispiel 2012 Bernd Roith, 2013 waren es mit Jyhan Artut und Andree Welge zwei Deutsche und 2014 mit Tomas Seyler, Zoran Lerchbacher und Rowby-John Rodriguez gleich drei deutschsprachige Spieler. Zuletzt waren es 2017 Maik Langendorf und Martin Schindler. Bis heute wurden auch insgesamt sechs 9-Darter bei der Q-School geworfen, im Jahre 2013 waren es durch Charl Pietersen, Andy Parsons und Kevin McDine gleich drei.

Seit Beginn der Q-School steigen die Teilnehmerzahlen jedes Jahr an und immer mehr Spieler aus aller Welt versuchen, sich die begehrten Tourkarten zu sichern. Nicht nur deswegen hat die PDC für 2018 beschlossen, die Q-School zu splitten und die neue European Q-School parallel zur UK Q-School einzuführen. Dort können alle Spieler teilnehmen, die nicht aus Großbritannien, Irland oder Gibraltar stammen. Bei der UK Q-School werden sich pro Tag dann nur noch zwei Spieler eine direkte Tourkarte sichern. Bei der europäischen Variante wird es der jeweilige Tagessieger sein. Die restlichen noch zu vergebenden Tourcards werden prozentual nach den Teilnehmerzahlen einer Q-School aufgeteilt. Melden also bei der UK Q-School deutlich mehr Spieler, werden dort auch mehr Tourkarten verteilt, als bei der European Q-School. Für diese Verteilung wird es weiterhin pro Q-School eine Punkterangliste geben. Die Punktevergabe wurde allerdings ebenfalls überarbeitet. Pro gewonnenem Match erhält ein Spieler fortan einen Punkt. Von der Punktevergabe ausgeschlossen sind Runden, in denen ein oder mehrere Spieler ein Freilos erhalten haben. Wie sich die Tourcardaufteilung genau ergeben wird, steht noch nicht fest und wird von der PDC erst nach Meldeschluss beider Q-Schools bekannt gegeben. Sobald uns Informationen dazu vorliegen, werden wir diese natürlich an dieser Stelle hinterlegen.

Fakten:

Ausrichtender Verband: PDC
Veranstaltet seit: 2011
Location:
Halle 39, Hildesheim (European Q-School), Robin Park Tennis Centre, Wigan (UK Q-School); vorher: Metrodome, Barnsley
Frühere Bezeichnungen:
-
Häufigste Titelträger: -
Ranglisten Punkte für: -
Preisgeld:
-
9-Darter:
Ross Smith (2016), Alan Norris (2015), Dyson Parody (2015), Charl Pietersen (2013), Andy Parsons (2013), Kevin McDine (2013)
Offizielle Homepage:
-

 

Ergebnisse 2018:

Die Q-School 2018 findet vom 18.-21. Januar in der Halle 39 in Hildesheim (European Q-School) bzw. im Robin Park Tennis Centre in Wigan (UK Q-School) statt.

Qualifying School - Archiv:

An dieser Stelle haben wir alle Spieler aufgelistet, die sich in den letzten Jahren bei der Q-School durchsetzen konnten:

2017:
Tag 1: Prakash Jiwa, Lee Bryant, Jim Brown und Stephen Burton
Tag 2: Richard North, Maik Langendorf, Ting Chi Royden Lam und Ritchie Edhouse
Tag 3: John Part, Richie Burnett, Scott Taylor und Steve Lennon
Tag 4: Paul Nicholson, Antonio Alcinas, Kirk Shepherd und Martin Schindler
Order of Merit: Ronnie Baxter, Steve Hine, Mickey Mansell, Darren Johnson, Paul Rowley, Jimmy Hendriks, Madars Razma, Sven Groen, Jamie Bain, Chris Quantock, John Norman Jnr und Scott Darbyshire

2016:
Tag 1: John Bowles, Ricky Williams, Andy Parsons und Simon Stevenson
Tag 2: James Richardson, Jonathan Worsley, Ryan Meikle und Ted Evetts
Tag 3: Brian Woods, Jeffrey de Graaf, Tony Newell und Ray Campbell
Tag 4: Ross Smith, Yordi Meeuwisse, Ryan Palmer und Vincent Kamphuis
Order of Merit: Mark Walsh, Mick McGowan, Dennis Smith, Mark Barilli, Matt Clark, Ron Meulenkamp, John Michael, Harry Robinson, Terry Temple, Matthew Dennant, Dick van Dijk, Simon Preston, Darron Brown und Robert Owen

2015:
Tag 1: Nigel Heydon, Alan Norris, Jeffrey de Zwaan und Mike Zuydwijk
Tag 2: Matthew Edgar, Andy Jenkins, Jason Lovett und Devon Petersen
Tag 3: Steve Douglas, Steve West, James Wilson und Jason Wilson
Tag 4: Magnus Caris, Jamie Robinson, Nathan Derry und Jonny Clayton
Order of Merit: Robbie Green, William O'Connor, Andy Boulton, Johnny Haines, Curtis Hammond, Prakash Jiwa, Darren Johnson, Haruki Muramatsu, Lee Palfreyman, Tony Richardson, Jermaine Wattimena, Jim Walker, Chris Dobey, Ken MacNeil, Nathan Aspinall, Paul Milford, Stephen Willard und Steve McNally

2014:
Tag 1: Antonio Alcinas, Andrew Gilding, Kyle Anderson und Benito van de Pas
Tag 2: Tomas Seyler, Andy Parsons, Gerwyn Price und Dave Bird
Tag 3: Matt Padgett, Tony Newell, Gary Stone und Robert Owen
Tag 4: Nigel Heydon, Joe Murnan, Steve West und Jason Hogg
Order of Merit: William O'Connor, Steve Hine, Mark Barilli, Michael Barnard, Mark Cox, David Doods, Steve Grubb, Dave Ladley, Mareno Michels, Ian Moss, Terry Temple, Mick Todd, Stuart White, Conan Whitehead, Brian Woods, Keegan Brown, Jim Walker, Joey ten Berge, Stuart Anderson, Pete Dyos, Christian Kist, Rowby-John Rodriguez, Kevin Voornhout, Zoran Lerchbacher, Jamie Bain und Ross Twell

2013:
Tag 1: Ricky Evans, Jyhan Artut, Ken MacNeil und Charl Pietersen
Tag 2: Louis Blundell, Daryl Gurney, Ian Walter und Jani Haavisto
Tag 3: Andree Welge, Ronny Huybrechts, Marc Dewsbury und Campbell Jackson
Tag 4: Kevin McDine, Steve Coote, Joey Palfreyman und Ting Chi Royden Lam
Order of Merit: Kirk Shepherd, Paul Amos, Kevin Dowling, Darren Johnson, Edwin Max, Martyn Turner, David Pallett, Daniel Russell und Ryan de Vreede

2012:
Tag 1: Richie Howson, Tony West, Andy Cornwall und Darren Whittingham
Tag 2: Michael Barnard, Stuart Kellett, Steve West und Kurt van de Rijck
Tag 3: Andrew Gilding, Adrian Gray, Dean Winstanley und Jeff Smith
Tag 4: Bernd Roith, Johnny Haines, Jamie Lewis und Dave Smith
Order of Merit: John Bowles, Matt Clark, Matthew Edgar, Connie Finnan, Nick Fullwell, Steve Grubb, Andy Jenkins, Tony Littleton, Mareno Michels, Joe Murnan, Gareth Pass, Ross Smith, Gino Vos, Les Wallace, Daniel Starkey, Keegan Brown, Jim Walker, Gaz Cousins, Liam Kelly, Paddy Meaney, John Scott, Keith Stephen, Stephen Hardy und Gary Butcher

2011:
Tag 1: Dave Chisnall, Shaun Griffiths, Shane O'Connor und James Richardson
Tag 2: Magnus Caris, Michael Rosenauer, Brian Woods und Devon Petersen
Tag 3: John Henderson, Mickey Mansell, Matt Jackson und Dyson Parody
Tag 4: Peter Hudson, Prakash Jiwa, Ian Jopling und Mick Tood
Order of Merit: Jason Crawley, Ken Dobson, Mark Jodrill, Mark Jones, Jimmy Mann, Paul Rowley, Terry Temple, Andy Brown und Adam Smith-Neale