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World Series of Darts 2016

[Turnierkalender & Sieger 2016] [Spielplan World Series Finals] [Archiv]

Bei der World Series of Dart, die 2006 zum ersten Mal in den USA veranstaltet wurde, traten am Anfang besten 16 Spieler der PDC gegen 16 US-amerikanische Dartspieler an, von denen Das Mohegan  Sun Casino - Austragungsort des ersten Turniers12 vorher auf verschiedenen Qualifikationsturnieren in den USA ermittelt worden sind. Die restlichen vier Spieler wurden bei der sogenannten "Friday Night Madness" Qualifikation am Vorabend ermittelt, wobei sich anders als sonst üblich die Spieler mit den besten Shortgames für das Turnier qualifizierten. Die PDC hatte auch ein unglaubliches Preisgeld von 1.000.000 US $ für den Fall, daß das Turnier von einem US-Amerikaner gewonnen wird, bereitgestellt. Ein europäischer bzw. englischer Gewinner bekam immerhin noch 100.000 US $ für den Sieg.

Aufgrund der mangelnden Zuschauerzahlen bei der ersten Veranstaltung war es bereits kurz nach Turnierende fraglich ob das Event 2007 wiederholt werden würde, wobei die PDC weiterhin klar gemacht hat, daß sie an ihrem Plan festhalten möchte den Dartsport in den USA populärer zu machen. Und so kam dann auch kurz darauf: Nach nur einer Veranstaltung wurde die World Series of Dart im Jahre 2007 wieder ausgesetzt.

An ihrer Stelle hat die PDC dann ab 2007 die PDC US Open veranstaltet und bot somit noch mehr PDC-Profis die Möglichkeit sich für dieses Turnier zu qualifizieren.

Ab 2010 wurden jedoch sowohl die Las Vegas Desert Classics als auch die PDC US Open nicht mehr seitens der PDC veranstaltet, jedoch schien man Ende Juni 2010 zumindest den Namen World Series of Dart in neuem Gewand als World Series of Darts Festival in Las Vegas wiederbeleben zu wollen.

Das Festival bestand 2010 aus drei Players Championships sowie einer Cricket Weltmeisterschaft und der Nord Amerikanischen Meisterschaft. Lediglich die drei Players Championships (welche mit einmal 48.000$ und zweimal £31.600 dotiert waren) wurden für die Order of Merit und die Players Championship Order of Merit gewertet. Zusätzlich flossen die Ergebnisse aller Turniere in die North American Order of Merit ein, über die sich 2010 lediglich die beiden besten Spieler für die Dart WM in London qualifizierten.

Seit dem Jahr 2013 verwendet die PDC den Namen "World Series of Darts", um eine eigene Serie von Einladungsturnieren weltweit zu vermarkten, bei der vor allem die Top Dartspieler sich weltweit präsentieren können. Angefangen hat alles mit den Dubai Darts Masters und den Sydney Darts Masters, inzwischen ist die Anzahl der Turniere auf sechs Stück angewachsen (siehe Liste weiter unten), am Ende des Jahres wird dann das Finale der World Series of Darts in Glasgow veranstaltet.

 

Fakten:

Ausrichtender Verband: PDC
Veranstaltet seit: 2006, ab 2010 als World Series of Darts Festival in Las Vegas, ab 2013 als Serie von Einladungsturnieren auf der ganzen Welt
Location: 
früher Las Vegas/Nevada und Mohegan Sun Casino/Connecticut, inzwischen diverse Locations weltweit
frühere Bezeichnungen:
World Series of Darts Festival
Häufigste Titelträger: Phil Taylor
Preisgeld zählt für: Keine Order of Merit
Preisgeld: Seit 2013 je nach Turnier unterschiedlich, 104.500 $ und £63.200 (in 5 Turnieren im Jahr 2010)
9-Darter: -
Offizielle Homepage: -

 

Turniere und Gewinner der World Series of Darts 2016:

Im Jahre 2016 werden 7 Events im Rahmen der World Series of Darts veranstaltet, die Events finden in den folgenden Locations zu den folgenden Daten statt:

 

Gewinner der letzten Jahre:

Die Gewinner der einzelnen Turniere ab dem Jahre 2015 entnehmt ihr bitte der jeweiligen Turnier Archiv Seite weiter unterhalb, ab 2015 sind dann hier nur die Sieger der World Series Finals aufgelistet:

2016: Michael van Gerwen
2015: Michael van Gerwen
---------------------
2014:
2x Phil Taylor (Perth Masters und Sydney Masters), 2x Michael van Gerwen (Dubai Masters und Singapur Masters)
2013:
2x Phil Taylor (Sydney Darts Masters), 2x Michael van Gerwen (Dubai Darts Masters)
2011-2012:
ausgesetzt
2010:
Co Stompé
2007-2009:
ausgesetzt
2006:
Phil Taylor

 

Spielplan und Ergebnisse World Series Finals 2016:

Wer einen übersichtlichen Turnierbaum haben möchte der findet diesen hier: Turnierbaum World Series Finals 2016

Samstag, 05. November 2016
Nachmittags-Session (13:45 - 18:00 Uhr MEZ)
1.Runde:
Max Hopp 5-6 Cristo Reyes
Benito van de Pas 6-3 Michael Smith
Jelle Klaasen 5-6 Kim Huybrechts
Brendan Dolan 5-6 Simon Whitlock
Mensur Suljovic 6-0 Robert Thornton
Joe Murnan 5-6 Joe Cullen
Gerwyn Price 6-3 Steve Beaton
Daryl Gurney 6-3 Josh Payne

Abend-Session (20:00 - 24:00 Uhr MEZ)
2.Runde:
Adrian Lewis (5) 6-3 Cristo Reyes
James Wade (6) 5-6 Benito van de Pas
Dave Chisnall (4) 6-4 Kim Huybrechts
Raymond van Barneveld (8) 2-6 Simon Whitlock
Phil Taylor (3) 6-3 Mensur Suljovic
Gary Anderson (2) 5-6 Joe Cullen
Michael van Gerwen (1) 6-5 Gerwyn Price
Peter Wright (7) 6-3 Daryl Gurney
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Sonntag, 06.November 2016
Nachmittags-Session (13:45 - 18:00 Uhr MEZ)
Viertelfinale:
Adrian Lewis (5) 6-10 Dave Chisnall (4)
Michael van Gerwen (1) 10-0 Simon Whitlock
Benito van de Pas 3-10 Phil Taylor (3)
Joe Cullen 7-10 Peter Wright (7)
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Abend-Session (20:00 - 24:00 Uhr MEZ)
Halbfinale:
Dave Chisnall (4) 3-11 Michael van Gerwen (1)
Phil Taylor (3) 10-11 Peter Wright (7)

Finale:
Michael van Gerwen (1) 11-9 Peter Wright (7)
[zur Newsmeldung]


Der Turniermodus:
1. Runde:
Best of 11 legs
2. Runde:
Best of 11 legs
Viertelfinale:
Best of 19 Legs
Halbfinale:
Best of 21 legs
Finale:
Best of 21 legs

 

Qualifikations-Regeln:

Pro World-Series-Event werden für das Erreichen bestimmter Runden Punkte vergeben, die in die World Series Rangliste einfließen (z.B. Sieg = 12 Punkte). Die besten acht Spieler nach den sechs Weltturnieren sind für das Finalturnier in Glasgow gesetzt und greifen erst in der 2.Runde ein. Hinzu kommen die höchstplatzierten vier Spieler der PDC Order of Merit, die noch nicht qualifiziert sind, weiterhin vergibt die PDC acht Wildcards, in der Regel für junge, aufstrebende Spieler und die restlichen vier Startplätze werden beim World Series of Darts Qualifier vergeben.

Qualifizierte Spieler 2016:

Gesetzt via World Series Rangliste:
1. Michael van Gerwen (51 Punkte)
2. Gary Anderson (45 Punkte)
3. Phil Taylor (29 Punkte)
4. Dave Chisnall (29 Punkte) *
5. Adrian Lewis (25 Punkte)
6. James Wade (25 Punkte) *
7. Peter Wright (22 Punkte)
8. Raymond van Barneveld (20 Punkte)
* schlechtere PDC Order of Merit Platzierung

Besten vier noch nicht qualifizierten Spieler der PDC Order of Merit:
Robert Thornton
Michael Smith
Jelle Klaasen
Mensur Suljovic

Wildcards:
Joe Cullen
Daryl Gurney
Max Hopp
Kim Huybrechts
Josh Payne
Gerwyn Price
Cristo Reyes
Benito van de Pas

Qualifier:
Steve Beaton
Simon Whitlock
Brendan Dolan
Joe Murnan

 

Auslosung 2016:

Michael van Gerwen (1) - Steve Beaton/Gerwyn Price
Raymond van Barneveld (8) - Brendan Dolan/Simon Whitlock
Adrian Lewis (5) - Max Hopp/Cristo Reyes
Dave Chisnall (4) - Jelle Klaasen/Kim Huybrechts
Gary Anderson (2) - Joe Murnan/Joe Cullen
Peter Wright (7) - Daryl Gurney/Josh Payne
James Wade (6) - Benito van de Pas/Michael Smith
Phil Taylor (3) - Mensur Suljovic/Robert Thornton

 

Preisgeldverteilung World Series of Darts Finals 2016:

Sieger: £30.000 (ca. 33.000 €)
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000  
Viertelfinale: £7.500  
2.Runde: £5.000  
1.Runde: £2.500 
Insgesamt: £155.000 (ca. 170.000 €)

9-Darter: £25.000 (ca. 28.000 €)

 

Weitere Informationen:

Im deutschen Fernsehen zeigt Sport1 viele Spiele live im Free-TV.

Hier die Übertragungszeiten von Sport1:
Sport1:
05.11: Samstag: 16:00 - 18:00 Uhr (1.Runde)
05.11: Samstag: 21:45 - 00:00 Uhr (2.Runde)
06.11: Sonntag: 20:15 - 23:00 Uhr (Finalsession)

Sport1+:
keine Übertragung geplant

Internet:
livepdc.tv: Der offizielle PDC-Stream livepdc.tv wird das Turnier komplett übertragen

 

Turnier Archiv:

Alle Informationen zu den jeweils vergangenen Turnieren findet ihr in der jeweiligen Turnier Archiv seite, angefangen mit dem World Series of Darts Festival 2006 in Las Vegas:

 

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