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Dart Profis - James Wade - "The Machine"

James WadeAnfang 2007 wurde der Spitzname von James Wade seitens der PDC offiziell von "The Gladiator" auf "009" geändert, da er es geschafft hatte im vorherigen Jahr 2006 gleich drei perfekte 9-Dart Spiele bei den kleineren PDPA Players Championships Turnieren zu werfen. Er zählte bereits seit Langem zu den aufstrebensten Spielern der PDC und wurde demzufolge auch 2006 auch mit dem Floor Player Award der PDC ausgezeichnet.James Wade - The Machine Seinen Durchbruch und damit gleichzeitig seine bisher größten Erfolge hat er im Jahr 2007 errungen. Zuerst sein Erfolg beim World Matchplay. Nachdem dort 2006 bereits das Finale erreichen konnte, aber noch gegen Phil Taylor unterlag, konnte er das Turnier 2007 endlich für sich entscheiden. Er spielte ein sehr starkes Turnier und konnte auf seinem Weg zum Titel u.a. Spieler wie Dennis Priestley, Mervyn King, Adrian Lewis und im Finale Terry Jenkins bezwingen.

Keine 3 Monate später konnte er auch den World Grand Prix gewinnen, wobei sein Gegner im Finale wieder Terry Jenkins hieß. Hierbei hat er sich im Halbfinale gegen Raymond van Barneveld durchsetzen können.Wade hat die World Matchplay gewonnen Er war auf jeden Fall ein Spieler der "neuen Generation" von PDC-Profis, zu der auch Adrian Lewis, Jelle Klaasen und Michael van Gerwen gehörten, welche die Tour aufmischten und relativ schnell auch die damals großen Namen besiegen konnte. 2007 wurde er von der PDC zum Player of the Year gekürt, nachdem ihm diese Auszeichnung bereits 2002 als "Young Player of the Year" bei der BDO zugeteilt worden war. 2008 nahm er zum ersten Mal an der Premier League Darts teil und konnte dort gleich bei seinem ersten Auftritt Phil Taylors seit drei Jahren andauernde Serie ohne eine Niederlage beenden. Im Verlauf dieser Premier League unterlag er dann jedoch im Finale gegen genau eben diesen Taylor.PDC Player of the Year 2007

Im Juni 2008 konnte er mit den UK Open sein drittes PDC Major-Turnier gewinnen. Wade war schon zu diesem Zeitpunkt einer der PDC-Spieler der Zukunft und dürfte nach der Ära Taylor/Barneveld einer der heißesten Kandidaten auf weitere Major-Titel sein. Am 20.11.2008 konnte er dann auch endlich seinen ersten live TV 9-Darter erzielen, den er beim Grand Slam of Darts gegen Gary Anderson gespielt hat. Letztendlich verlor er dieses Spiel jedoch mit 8:10 (zum Video). Im Jahr 2009 konnte James Wade die Premier League dann gewinnen. Er bezwang im Finale Mervyn King mit 13:8. Ähnlich erfolgreich verlief für Wade auch das Jahr 2010 wo er die Championship League Darts und den World Grand Prix gewinnen konnte. Bei der Premier League und dem Grand Slam schaffte er es bis ins Finale.

Im Jahr 2011 holte "The Machine" mit dem Sieg bei den UK Open seinen siebten Major-Titel. Bei den PDC World Darts Championships erreichte Wade in den Jahren 2009 und 2012 jeweils das Halbfinale. Im Jahr 2012 scheiterte er trotz einer 5:1-Führung noch mit 5:6 an dem späteren Weltmeister Adrian Lewis, eine Partie, die die Zuschauer so leicht nicht vergessen werden, da ein Luftzug auf der Bühne durch irgendeine offen gelassene Tür die Spieler beeinträchtigte und das Spiel auch für kurze Zeit unterbrochen werden musste. James Wade

Die WM ist bisher auch das Turnier, wo es bei dei "The Machine" noch nicht so wirklich funktionieren will. 2012 ging es beim World Matchplay wieder ins Finale, doch einmal mehr war Phil Taylor im Finale nicht zu schlagen. Bei der WM 2013 scheiterte Wade wieder knapp vor dem Finale, er unterlag im Halbfinale Michael van Gerwen mit 4:6. Im gesamten Jahr mischte Wade bei allen großen Turnieren in der Endphase mit, der große Erfolg blieb 2013 jedoch aus. Nach dem WM-Viertelfinale 2014 wurde Wade in diesem Jahr nicht für die Premier League berücksichtigt, womit er für sein Fehlverhalten auf der Pro-Tour bestraft wurde. Auf der European-Tour schlug Wade dann bei der Gibraltar Darts Trophy mit einem Turniersieg zurück, ein weiterer Sieg sollte 2016 beim European Matchplay folgen. Beim World Grand Prix 2014 war Wade dann Teil des historischen Zweitrundenmatches gegen den Schotten Robert Thornton, bei dem beide beim Modus Double-In-Double-Out einen 9-Darter werfen konnte, was vorher nur dem Nordiren Brendan Dolan gelang. Wade schaffte danach den Einzug ins Finale, unterlag Michael van Gerwen aber mit 3:5. Beim Masters gelang Wade dann nach langer Wartezeit ein erneuter Major-Sieg, er konnte ein schon verloren geglaubtes Finale gegen Mervyn King noch drehen. 2015 kehrte Wade in die Premier League zurück und zog beim World Matchplay zum erneuten Male ins Finale ein, doch ein weiteres Mal war ein Spieler mit dem Namen Michael van Gerwen im Finale eine Nummer zu groß.

2016 lief es für Wade nicht so zufriedenstellend, in seiner bekannten Manier war er zwar immer wieder auf der Tour erfolgreich, bei den Majors lief es jedoch nicht nach seiner Vorstellung. Ein Finale in Shanghai auf der World Series und ein Halbfinalteilnahme bei den European Championship waren noch das Beste, was Wade 2016 zu bieten hatte. Beim Grand Slam of Darts gab Wade jedoch ein Ausrufezeichen, als er es nach langer Zeit wieder in ein Major-Finale schaffte, in dem er aber beim 8:16 gegen Michael van Gerwen chancenlos war. Gegen den Belgier Ronny Huybrechts hatte Wade zum Auftakt der WM 2017 keine Mühe, auch gegen Steve Beaton gab "The Machine" in der zweiten Runde nur einen Satz ab. Im Achtelfinale lag Wade gegen Michael Smith bereits mit 1:3 zurück, doch der Mann aus Aldershot drehte die Partie noch zu seinem Gunsten. Gegen Peter Wright war dann aber mit 3:5 im Viertelfinale Endstation. 2017 lief es für einen Spieler mit der Qualität eines James Wade nicht wirklich gut, auf der Pro Tour ging es nur einmal ins Finale, auch bei den weiteren Turniere blieben die großen Erfolge aus und es setzte viele Erstrundenniederlagen. Bei den World Series of Darts Finals ging es für Wade dann immerhin bis ins Halbfinale.

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Fakten zur Person:

Name: James Wade
Spitzname: "The Machine"
Geburtstag: 06.04.1983
Geburtsort: Aldershot (England)
Heimatort: Aldershot (England)
Nationalität: England
Familienstand: Verheiratet mit Sammy Marsh-Wade
Kinder: -
Spielt Dart seit: 1997
Profi seit: 2004
Darts: Unicorn James Wade 20g
9-Darter: Grand Slam of Darts 2008 und World Grand Prix 2014 (Modus: Double-In-Double-Out) und mehrere auf der Pro-Tour
Einlaufmusik: "The Boys Are Back In Town" von Thin Lizzy
Offizielle Webseite: -
Twitter: @JamesWade180

Gewonnene Titel & Leistungen:

PDC-Major:
PDC-WM:
Halbfinale 2009, 2012 und 2013
UK Open:
Sieger 2008 und 2011
World Grand Prix: Sieger 2007 und 2010
World Matchplay:
Sieger 2007
The Masters:
Sieger 2014
Premier League: Runner-Up 2008 und 2009
Grand Slam of Darts: Runner-Up 2010 und 2016
Las Vegas Desert Classic: Runner-Up 2008
European Championship: Halbfinale 2009 und 2016
Players Championship Finals: Halbfinale 2009
Champions League of Darts: Halbfinale 2016
World Series of Darts Finals: Halbfinale 2017
World Cup of Darts: Achtelfinale 2010 mit Phil Taylor

PDC-Turniere:
European-Tour:
Sieger Gibraltar Darts Trophy 2014 und Sieger European Darts Matchplay 2016
Pro-Tour: 11 Turniersiege
World Series: Runner-Up Perth Darts Masters 2015 und Shanghai Darts Masters 2016

BDO-Majors:
BDO-WM: Achtelfinale 2004
International Darts League: Viertelfinale 2004 und 2007
World Darts Trophy: Achtelfinale 2003
World Masters: Letzte 64 2002 und 2003

Weitere Turniere:
Bournemouth Mens Singles: Sieger 2010
Bournemouth Open: Sieger 2010
Championship of Darts: Sieger 2011
Cosham Xmas Open:
Sieger 2003
Irish Masters:
Sieger 2005
Jocky Wilson Cup:
Sieger 2009
Pro Celebrity Challenge:
Sieger 2008
Swiss Open:
Sieger 2002
Vauxhall Autumn Open:
Sieger 2006
William Cross Pro Am:
Sieger 2007 und 2008

Sonstige Leistungen & Auszeichnungen:

PDC Player of the Year: 2007
BDO Young Player of the Year:
2002

 
Foto-Credits: PDC/PDC Europe

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