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Dart Profis - Simon Whitlock - "The Wizard"

Simon Whitlock

Simon Whitlock ist momentan der mit Abstand beste und bekannteste Dartspieler Australiens. Er setzt damit die Tradition fort, dass auch in den ehemaligen Kolonien des British Commonwealth ausgezeichnet Dart gespielt wird. So konnte bereits 2002 Tony David als erster Australier den BDO-Weltmeistertitel für sich gewinnen.Whitlock beim GSOD 2008 in England Whitlock hat schon jetzt ein recht bewegtes Dartleben hinter sich. Nachdem er bereits recht erfolgreich bei der PDC gespielt hatte (er kam unter die letzten 16 der PDC_Dart_Weltmeisterschaft 2003) wechselte er jedoch anschließend wieder zurück zur BDO, da in seiner Heimat Australien wesentlich mehr BDO als PDC-Turniere ausgetragen wurden. Bei der BDO Lakeside Weltmeisterschaft konnte er 2005 das Halbfinale erreichen, wobei er dann jedoch vernichtend mit 0:5 durch Martin Adams geschlagen wurde.

Zu seinen größten internationalen Erfolgen der damaligen Zeit dürften wohl die beiden Halbfinalteilnahmen bei der International Darts League 2005 und 2006 zählen. Bei der IDL sowie der World Darts Trophy hat Simon schon gegen die meisten anderen Spieler gewinnen können, unvergessen bleibt sicherlich sein 6:5-Sieg über Phil Taylor bei der IDL 2006, der ihm den Einzug in das Halbfinale bescherte.

Im Jahr 2008 war Simon Whitlock der Führende in der Rangliste des australischen Grand Prix, einer Turnier-Serie welche erst kurSimon Whitlock - The Wizard of Ozz zuvor von der PDC ins Leben gerufen wurde und dessen Sieger einen Startplatz bei der PDC Dart Weltmeisterschaft 2008 erhalten sollte. Da Whitlock aber seinerzeit ebenfalls über die BDO-Rangliste einen sicheren Startplatz für die BDO Weltmeisterschaft besaß, stellte sich Ende 2007 die spannende Frage, an welcher Weltmeisterschaft Whitlock teilnehmen würde, aber er entschied sich seinerzeit für die BDO. Es sollte sich jedoch Anfang 2008 herausstellen, dass es eine gute Entscheidung gewesen ist, denn wohl eines der besten Turniere in seiner Karriere war die damals Lakeside World Professional Darts Championship, wo er sich souverän in das Finale spielen konnte und dort lediglich mit 5-7 gegen Mark Webster unterlag.

Im MärzWhitlock hat soeben Taylor geschlagen 2009 gab Whitlock dann bekannt, dass er nun doch wieder zur PDC zurück wechseln wird, die Gerüchteküche besagten, dass er schon bald ein Haus in Stoke-on-Trent beziehen und der neue Trainingspartner von Phil Taylor werden sollte. Auf jeden Fall würde Whitlock bei der PDC unserer Meinung nach einen kometenhaften Aufstieg hinlegen.

Und zum Beweis für unsere Aussage von Anfang März 2009, konnte Whitlock bei der PDC Dart Weltmeisterschaft 2010 das Finale erreichen uns musste sich nur dort mit 3:7 dem 16-fachen Weltmeister Phil Taylor geschlagen geben. Dieser Erfolg und die damit verbundenen £100.000 Preisgeld katapultierte ihn sofort von Platz 98 auf Platz 17 der PDC Order of Merit.

Im Jahr 2010 ist Simon Whitlock nach England gezogen, um an der kompletten PDC Pro Tour teilzunehmen. Durch seine Leistungen in diesem Jahr hatte Whitlock dann auch völlig verdient die SkySports Wildcard für die Premier League Darts erhalten.Whitlock PDC Dart WM 2012 2011 ist es ein wenig ruhiger im ihn geworden, aber mit konstant guten Leistungen ist er in die Top 10 der Order of Merit vorgestoßen und konnte bei den European Darts Championships in Dinslaken das Halbfinale erreichen. Nachdem er sich Ende des Jahres das Sprunggelenk des linken Fuß gebrochen hatte, konnte er zur Vorbereitung auf die PDC Dart-WM 2012 eigentlich nur eine Woche lang trainieren. Umso beeindruckender war es wohl, dass er nach Siegen über u.a. Steve Beaton, Michael van Gerwen und zuletzt einem beeindruckenden 5-1 über Gary Anderson ins Halbfinale einzog, das er knapp mit 5:6 gegen Andy Hamilton verlor.

Auch für die Saison 2012 hat Simon Whitlock wieder eine Wildcard für die Premier League Darts erhalten, bei der er es dann sogar bis ins Finale schaffte und einen 9-Darter vor TV-Kameras warf. Bei den European Darts Championship in Mülheim an der Ruhr gelang es Simon sogar, sein erstes großes TV-Turnier zu gewinnen. Bei der Championship League Darts gelang ihm der Einzug ins Finale, nur Taylor konnte er dort nicht bezwingen, auch bei den Players Championship Finals spielte er sich bis in das Halbfinale, wo er sich erneut Taylor geschlagen geben musste. Zusammen mit Paul Nicholson ging es bis ins Finale des World Cup of Darts, das sie gegen England knapp im Entscheidungs-Doppel verloren. 2014 ging es bei der WM erneut ins Halbfinale, diesmal war gegen Peter Wright Endstation. Anschließend wurde es etwas ruhiger um den Wizard, die Ergebnisse blieben zunächst aus, bis er ab Mitte 2016 wieder langsam zu seiner alten Form zurückfand und Ende Oktober nach langer Wartezeit mit dem Players Championship in Barnsley wieder ein PDC-Turnier gewann.

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Fakten zur Person:

Name: Simon Whitlock
Spitzname: The Wizard (der Zauberer)
Geburtstag: 03.03.1969
Geburtsort: Cessnock (Australien)
Heimatort: Hornsby (Australien) und Waterlooville, Hampshire (England)
Nationalität: Australier
Familienstand: -
Kinder: 2 Söhne
Spielt Dart seit: 1984
Profi seit: 2004
Darts: Red Dragon Eagles 3 22g
9-Darter: Insgesamt 9x 9-Darter auf der Tour
Einlaufmusik: "Down Under" von Men at Work
Offizielle Webseite: www.simonwhitlock.tv
Twitter: https://twitter.com/SWhitlock180

 

Gewonnene Titel:

PDC-Major:
PDC-WM:
Runner-Up 2010
European Championship:
Sieger 2012
Premier League: Runner-Up 2012
World Cup of Darts: Runner-Up 2012 mit Paul Nicholson
World Matchplay: Halbfinale 2010 und 2014
Players Championship Finals: Halbfinale 2012
Grand Slam of Darts:
Viertelfinale 2008 und 2009
The Masters:
Viertelfinale 2013
UK Open:
Achtelfinale 2010 und 2012
Las Vegas Desert Classic:
Letzte 32 2009

Pro-Tour:
10 Siege
European-Tour:
Sieger Dutch Darts Masters 2012

BDO-Major:
BDO-WM: Runner-Up 2008
International Darts League: Halbfinale 2005 und 2006
World Masters: Viertelfinale 2007
World Darts Trophy:
Achtelfinale 2005, 2006 und 2007

Weitere BDO/WDF-Turniere:
Australia National Championships: Sieger 2008
Australian Grand Masters:
Sieger 2004, 2005, 2006 und 2007
Australian Masters: Sieger 2002, 2003, 2006 und 2007
Bobby Bourn Memorial Trophy: Sieger 2010
Castle Hill: Sieger 2005
Central Coast Australian Classic: Sieger 2008
Coota: Sieger 2004
Cosham Xmas Open: Sieger 2004
Critereon Hotel Open: Sieger 2009
DPA Australian Masters: Sieger 2012
DPA Australian Singles: Sieger 2010
Gleneagle Irish Masters: Sieger 2010
Goulburn Open: Sieger 2007 und 2009
Illawarra Yacht Club Classic: Sieger 2009
Japan Open: Sieger 2006
Mildure Workers Club Open: Sieger 2009
Mittagong RSL Open: Sieger 2007 und 2009
New Zealand Masters: Sieger 2005
Newcastle Classic: Sieger 2009
Oak Flats Soundwaves Open: Sieger 2007
Oceanic Masters: Sieger 2002 und 2010
Pacific Masters: Sieger 2004, 2006 und 2008
Pine Rivers Open: Sieger 2007
Queensland Open: Sieger 2009
Revesby Workers Club Open: Sieger 2010
Russell Stewart Classic: Sieger 2007 und 2009
Southern Illawarra Open: Sieger 2007 und 2009
Unanderre Hotel Darts Open: Sieger 2010
Viva Las Vegas NZ: Sieger 2009
Wagga Classic: Sieger 2007
Wattle Time Memorial Tournament: Sieger 2004

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