Am Sonntag wurden in Leicester die letzten beiden Turniere der Women’s Series ausgetragen. In Abwesenheit von Beau Greaves gewann Fallon Sherrock das erste Turnier gegen Mikuru Suzuki und machte damit alles klar: „The Queen of the Palace“ feiert ihre Rückkehr zur Darts-WM 2025. Das zweite Turnier entschied überraschend Angela Kirkwood gegen Anastasia Dobromyslova im Entscheidungsleg für sich.
Kategorie: Turniere
Mit dem Rekordaverage der Women’s Series schnappte sich Noa-Lynn van Leuven am vorletzten Tag der diesjährigen Women’s Series in Leicester auf sensationelle Art und Weise ihren vierten Titel. Durch ihr gutes Abschneiden hat die Niederländerin damit auch bereits einen WM-Startplatz sicher und vor dem finalen Tag ebenfalls die beste Ausgangslage für ein Debüt beim Grand Slam of Darts. Die zuvor unterlegene Finalistin Beau Greaves legte kurze Zeit später mit ihrem achten Triumph des Jahres noch nach.
Zum Abschluss des vorletzten Players Championship Block des Jahres 2024 war World Masters Champion Wesley Plaisier als Nachrücker in seinem dritten Finale in diesem Jahr zum ersten Mal erfolgreich. Der Niederländer besiegte im Finale Josh Rock im Decider. Während der Österreicher Mensur Suljovic mit seinem Achtelfinale nun nahezu fix für die PDC-WM planen kann, landete auch Florian Hempel dafür zwei wichtige Erfolge, der wie Gabriel Clemens im Boardfinale scheiterte. Zudem gab es am heutigen Mittwoch gleich drei 9-Darter.
Kurz nach dem World Grand Prix steht in Leicester auch der vorletzte Block an Players Championship Events an, womit beispielsweise das Rennen um die WM-Plätze langsam auf die Zielgerade zugeht. Das 27. Turnier des Jahres ging an Michael van Gerwen, der damit nach seinem enttäuschenden Aus beim World Grand Prix umgehend wieder ein Erfolgserlebnis feiern konnte. Im Endspiel bezwang er Gerwyn Price mit 8:4. Aus deutscher Sicht schaffte es Martin Schindler ins Achtelfinale, ansonsten gab es erneut viele Rückschläge zu verkraften.
Mike De Decker sorgt mit seinem Sieg beim World Grand Prix 2024 für eine der größten Überraschungen der letzten Jahre. Neben der Analyse des Turniers mit dem Double-In/Double-Out-Modus, blicken wir in der neuen Folge von Shortleg zunächst mit Gast Ioannis Selachoglou auf dessen Rolle vor allem mit Blick auf Martin Schindler. Dazu alles zum letzten Pro Tour Block, zur Development Tour und Jugend-WM sowie diverse WM-Qualifier.
Auch 2024 brachte der World Grand Prix einen Debüt-TV-Sieger hervor: Mike De Decker konnte sich in einem starken Endspiel dank den leicht besseren Statistiken gegen Titelverteidiger Luke Humphries mit 6:4 durchsetzen. Dabei ließ sich der Belgier auch nicht von Humphries‘ Comebackversuch von 1:4 auf 4:4 aus der Ruhe bringen und schlug eiskalt zu, als sich ihm die Gelegenheit im zehnten Satz ergab.
Die Development Tour ist am Sonntag mit den letzten beiden Events zu Ende gegangen und Niko Springer darf sich freuen. Der „Meenzer Bub“ wird bei der PDC-Weltmeisterschaft 2025 an den Start gehen, denn er belegt in der Rangliste den zweiten Platz. Die heutigen Turniersiege gingen völlig überraschend an Tavis Dudeney und Henry Coates. Ins Viertelfinale schafften es außerdem einmal Leon Weber und Dominik Grüllich.
In Budapest haben seit Mittwoch gleich drei wichtige WDF-Turniere stattgefunden. Beim WDF World Masters verteidigte Wesley Plaisier seinen Titel. Dazu siegte er im Finale gegen Kai Gotthardt mit 7:3. Die World Open entschied hingegen Reece Colley für sich. Bei den Damen war wieder einmal Beau Greaves das Maß der Dinge, sie holte sich beide Turniersiege. Irina Armstrong erreichte das World Masters Halbfinale. Außerdem gab es die WDF-WM-Qualifikation, wo Nico Blum und Stefanie Lück jeweils im Finale verloren. Florian Preis ist hingegen bei der Jugend dabei.
In Rekordtempo hat Luke Humphries das World Grand Prix Finale erreicht. Er zerlegte Ryan Joyce förmlich mit 5-0 in den Sätzen und spielte dabei einen Average von 100 Punkten. Joyce spielte selbst kein schlechtes Match, hatte nicht mal ansatzweise eine Chance. Insgesamt gab es nur drei Leggewinne von „Relentless“, der auch auf die Doppel kaum Fehler machte.
Mike De Decker steht als erster Spieler im Finale des World Grand Prix 2024. Im ersten Halbfinale in der Mattioli Arena von Leicester setzte sich „The Real Deal“ im rein belgischen Semifinale gegen seinen Landsmann Dimitri van den Bergh mit 5:2 in den Sätzen durch. Vor allem beim Check-In war der 29-jährige klar der bessere Spieler und greift damit am Sonntag nach seinem ersten Major-Titel.










