Zum Abschluss des dritten Challenge Tour Wochenendes gab es nochmal einen niederländischen Sieger: Wesley Plaisier feierte in einem umkämpften Endspiel gegen seinen Landsmann Damian Mol seinen ingesamt dritten Titel. Bester Deutscher war einmal mehr Dragutin Horvat, für den es heute erneut bis ins Halbfinale ging. Dazu schaffte es Dominik Grüllich erstmals in seiner Karriere in ein Viertelfinale.
Kategorie: Turniere
Bei der in Leicester heute stattfindenden Challenge Tour hat sich heute Dragutin Horvat in den Fokus gespielt. Der Kasseler erreichte zweimal das Endspiel, musste sich dort aber Connor Scutt und Justin Hood geschlagen geben. Mit Kai Gotthardt stand ein weiterer Deutscher einmal im Viertelfinale.
Es hätte aus deutscher Sicht der ideale Auftakt in das dritte Challenge Tour Wochenende des Jahres sein können: Michael Unterbuchner brauchte in Leicester auf dem Weg ins Endspiel aber wohl sein gesamtes Matchglück auf und musste sich im entscheidenden Leg Christian Kist beugen. Der Niederländer spielte dabei nicht nur einen 9-Darter im ersten Event, sondern tütete ein paar Stunden später gegen John Henderson gleich noch seinen nächsten Titel ein. Für René Eidams ging es beim späteren Turnier zumindest bis ins Achtelfinale.
In Bingen wurden am Wochenende die DDV-Pokale, sowie die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga ausgetragen. Den prestigeträchtigsten Titel sicherte sich der DC Nostradartmus im DDV-Cup. Gegen den gut besetzten Karlsruher SC gab es einen 7:5-Erfolg für Nostradartmus. Doppelten Grund zur Freude gab es für LaBamba Bad Windsheim: Die Bayern siegten im DDV-Verbandspokal und schnappten sich dann auch noch den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Das haben außerdem der DC Hallendorf, SGR-9 Darter und Dart Force One geschafft.
Die 20. Saison der Premier League endet morgen Abend mit den traditionellen Play-Offs in der O2-Arena von London. Zwei Spielern, die schon reichlich Erfahrung mit dieser entscheidenden Saisonphase haben stehen zwei Debütanten gegenüber, die sich direkt berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen können. Eine Neuauflage des letzten WM-Finals wäre möglich.
In der Halle 39 von Hildesheim wurden am heutigen Sonntag die letzten beiden deutschen Host Nation Qualifier für die diesjährige European Tour ausgetragen. Max Hopp hat das Comeback geschafft und wird bei den German Darts Championship in Hildesheim dabei sein. Auch Dragutin Horvat, Niko Springer und Matthias Ehlers haben es erneut auf die Bühne geschafft. Für die European Darts Open in Leverkusen konnten sich Nico Kurz, Nico Blum, Kevin Troppmann und Jan Dückers qualifizieren.
Mit seinem nunmehr zehnten Titel auf dem Floor sorgte Brendan Dolan für den zehnten unterschiedlichen Sieger in zehn Players Championship Turnieren. Der Nordire baut damit nach einem titellosen Jahr 2023 mit einem 8:4 über Überraschungsfinalist Jeffrey De Graaf seine Titelausbeute weiter aus und brachte sich damit zurück ins Rennen um einen Startplatz beim anstehenden World Cup of Darts. Weniger rosig erging es den elf deutschen Startern, einzig Daniel Klose überstand die zweite Runde, von den anderen gab es zum Teil sehr ernüchternde Auftritte.
Nach drei Tagen Development Tour blieb der PDC-Tross direkt für das neunte Players Championship des Jahres in der Halle 39 von Hildesheim. Dabei gab es in Michael Smith den neunten verschiedenen Sieger, der „Bullyboy“ bezwang im Finale Ryan Joyce mit 8:6 und ließ sich damit auch nicht von Gicht resultierenden Schmerzen aufhalten. Rekordträchtige elf Deutsche waren am heutigen Montag am Start, von denen allerdings nur Lukas Wenig und Franz Rötzsch die zweite Runde erreichten und dort dann auch ausschieden.
Am Samstag wurde der letzte Spieltag der DDV-Bundesliga ausgetragen und dabei sind noch einige spannende Entscheidungen gefallen. In der Bundesliga Nord hat sich das Dart Team Steinfurt die Meisterschaft gesichert, außerdem erspielte sich der Vikings DC Berlin noch einen Playoff-Platz. Im Süden zelebrierte der Karlsruher SC die Meisterschaft, auch hier spielte sich der DC Nostradartmus noch auf den letzten Drücker in die Top 4. Aber auch die Absteiger und die Aufsteiger aus der zweiten Liga stehen fest.
Am Sonntag hat Niko Springer seinen ersten Titel auf der Development Tour gewonnen. Der „Meenzer Bub“ behauptete sich im Finale gegen Gian van Veen mit 5:2 und steht damit zumindest virtuell auch in der Rangliste auf einem Tourcard-Platz. Springer überzeugte mit hohen und konstanten Averages, im Halbfinale siegte er im deutschen Duell gegen Jannis Barkhausen. Ins Achtelfinale kamen auch Paul Krohne und Yorick Hofkens.










