Am Wochenende stehen in Leverkusen die European Darts Open auf dem Programm. Beim 10. Event der European Tour 2026 dürfen sich die deutschen Zuschauer auf viele heimische Spieler freuen, weil zuletzt noch Max Hopp und Dominik Grüllich als Ersatzspieler nachgerückt sind. Gerwyn Price und Gary Anderson hatten kurzfristig abgesagt, Titelverteidiger Nathan Aspinall ist am Start.
Kategorie: PDC
Max Hopp und die European-Tour-Qualifier sollen in diesem Jahr wohl keine Freunde werden. Am dritten Tag des Pro-Tour-Blocks in Leicester wurden noch Qualifikationen für die Events von Budapest und Prag ausgetragen und dabei hat Hopp die Teilnahme an den Czech Darts Open in einem aberwitzigen Matchdart-Drama verpasst. Während die deutschsprachigen Spieler komplett leer ausgegangen sind, hat sich Beau Greaves mit der Qualifikation für die Hungarian Darts Trophy als erste Frau für ein Event der European Tour qualifizieren konnte. Neben Cristo Reyes, Connor Scutt und Keane Barry gelang ihr sogar die Doppel-Quali.
Gabriel Clemens hat es endlich geschafft! Sein siebentes Finale auf der Pro Tour konnte der Saarländer am Dienstag in Leicester gewinnen. Mit 8:X setzte sich der „German Giant“ im Endspiel gegen Luke Woodhouse durch. Auf dem Weg ins Finale siegte Clemens auch gegen Michael van Gerwen und Kevin Doets. Auch das World Matchplay Race ist mittlerweile entschieden, Dave Chisnall sicherte sich den letzten Platz über die Pro Tour.
Bei der vorletzten Chance sich für das World Matchplay zu qualifizieren, hat sich Cameron Menzies durch ein 8:5 im Finale gegen Cristo Reyes seinen dritten PDC-Titel gesichert und den ersten Erfolg des Spaniers verhinderte. Mit seinem Halbfinaleinzug hat Dave Chisnall den Kampf um Blackpool nochmal richtig spannend gemacht und Damon Heta und Daryl Gurney müssen um ihr Ticket bangen. Für Yorick Hofkens ging es als bester Deutscher zum ersten Mal ins Achtelfinale, Joe Cullen warf einen 9-Darter.
Zum Start in die zweite Jahreshälfte 2026 blicken wir auf die Entwicklung der deutschsprachigen Tourcard-Holder: Wer steht gut im Rennen um eine WM-Qualifikation, wer darf auch nächstes Jahr auf der Tour spielen? Während sich Max Hopp in seinem zweiten Jahr nach der Tour-Rückkehr warm gespielt hat, könnten Leon Weber und Dominik Grüllich den Junioren-Joker ziehen. Bei den Top-Spielern waren Schwierigkeiten, aber auch die „Neuen“ um Arno Merk haben Arbeit vor sich.
Im Madison Square Garden hat Luke Humphries seinen Titel beim US Darts Masters verteidigt. Dazu setzte er sich gegen Luke Littler im Entscheidungsleg des Finals durch. Zuvor überstand „Cool Hand Luke“ schon einen Matchdart von Gian van Veen. Vor der Final-Session wurde die North American Darts Championship ausgetragen. Hier sicherte sich Adam Sevada durch einen Sieg über Jim Long zwei Major-Teilnahmen.
Die erste Session des US Darts Masters hat zumindest einen Spieler aus Nordamerika ins Viertelfinale befördert. Jim Long gelang der einzige Sieg gegen einen PDC-Star, der Kanadier behauptete sich mit 6:4 gegen Josh Rock. Der Titelverteidiger Luke Humphries blieb derweil gegen Leonard Gates absolut souverän. Luke Littler und Gerwyn Price gaben jeweils vier Legs ab, eine Doppelquote von 100% bot Jonny Clayton an.
Auch die PDC macht sich an diesem Wochenende auf nach New York. Die US Darts Masters werden im Madison Square Garden gespielt und Luke Humphries geht als Titelverteidiger an den Start. Die acht PDC-Stars treffen dabei in der Nacht auf Freitag zunächst auf acht Qualifikanten aus Nordamerika. Das World Series Turnier zählt nicht für die […]
Parallel zu den Slovak Darts Open stand bei der PDC Women’s Series das vierte Wochenende an. Während Beau Greaves am Samstag beide Turniere gewinnen konnte, waren am Samstag Lisa Ashton und erstmals Eleanor Cairns erfolgreich. Zudem sind die letzten Entscheidungen bezüglich des Women’s World Matchplay gefallen.
Die erste Austragung der Slovak Darts Open ist am Sonntagabend mit der finalen Session zu Ende gegangen. Wessel Nijman sicherte sich seinen zweiten European Tour Titel des Jahres und besiegte dazu Rob Cross im Endspiel mit 8:3. Bis ins Halbfinale konnten Tom Sykes und Ross Smith vordringen.










