In Göttingen hat Wessel Nijman seinen größten Karriere-Erfolg eingefahren. Der Niederländer sicherte sich einen 8:3-Sieg gegen Gerwyn Price im Endspiel. Bereits im Halbfinale setzte sich Nijman mit einem 110er-Average gegen Niels Zonneveld durch. Es ist der erste Bühnen-Titel für Nijman. Für Niko Springer gab es im Viertelfinale eine knappe Niederlage gegen Damon Heta.
Kategorie: PDC
Niko Springer steht im Viertelfinale der European Darts Trophy! Zum dritten Mal an diesem Wochenende ging sein Spiel über die maximale Distanz und so konnte auch Ross Smith mit 6:5 bezwungen werden. Damit geht zum ersten Mal in der Geschichte ein Viertelfinale der European Tour ohne englische Beteiligung über die Bühne. Wessel Nijman spielte mit einem 113er-Average die Sterne vom Himmel, auch Gerwyn Price und Josh Rock bleiben nach überstandenen Matchdarts Titel-Anwärter. Mensur Suljovic unterlag chancenlos.
Nach Niederlagen für Martin Schindler und Paul Krohne hat Niko Springer die deutsche Zweitrundenbilanz bei der European Darts Trophy gerettet. In einer umkämpften Partie setzte er sich mit 6:5 gegen Stephen Bunting durch, wobei das Entscheidungsleg massiv von Pfiffen gestört wurde. Niels Zonneveld zeigte gegen Michael van Gerwen eine Meisterleistung, auch Gerwyn Price schoss hoch hinaus. Für Cam Crabtree wurde die Weltreise nach Göttingen nicht belohnt.
In der zweiten Runde der European Darts Trophy ist Lukas Wenig hauchdünn gegen Jermaine Wattimena ausgeschieden. Nach couragierter Leistung gab es einen Matchdart, aber der starke Wattimena setzte sich durch. Überhaupt schafften die Niederländer um Wessel Nijman mit vier Siegen einen perfekten Nachmittag. Zudem ist Damon Heta mit einem dreistelligen Average ins Achtelfinale von Göttingen eingezogen.
Zweite Session bei der European Darts Trophy in Göttingen. Niko Springer hat das deutsche Duell gegen Kai Gotthardt im Entscheidungsleg gewonnen, während sich Dragutin Horvat ohne Leggewinn gegen Luke Woodhouse verabschieden musste. In den Samstag hat es hingegen der Österreicher Mensur Suljovic geschafft. Dave Chisnall drehte einen 0:5-Rückstand und auch Joe Cullen ist eine Runde weiter.
In der Lokhalle von Göttingen ist die European Darts Trophy am Freitag-Nachmittag gestartet. Paul Krohne hat erstmals ein Match auf der European Tour gewonnen, mit 6:4 siegte er gegen Cameron Menzies. Auch Lukas Wenig steht nach einem 6:3-Erfolg über Ryan Joyce in Runde 2. Derweil haderte Florian Hempel gegen Richard Veenstra mit seiner Leistung und unterlag mit 3:6. Einen Whitewash hat Florian Preis kassiert. Die Top-Leistung der Session kam mit einem 117er-Average von Kevin Doets.
Am 6. Spieltag machte die Premier League Darts in Nottingham halt. Jonny Clayton holte sich dabei seinen zweiten Tagessieg und baute seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf stolze acht Punkte aus. Luke Humphries unterlag in seinem ersten Finale, nachdem er seinen Angstgegner Gian van Veen sowie Weltmeister Luke Littler bezwungen hatte. Das Sorgenkind bleibt Josh Rock, der auch in seinem sechsten Auftritt unter seinen Möglichkeiten blieb und keine Punkte zusammentragen konnte.
In Göttingen findet am Wochenende mit der European Darts Trophy das zweite European-Tour-Event der Saison statt. Nach dem Auftakt in Polen macht man nun also erstmals in Deutschland Halt und hat aus deutscher Sicht gleich eine hochkarätige Besetzung. Neben Gary Anderson und James Wade hat auch Titelverteidiger Nathan Aspinall abgesagt, wodurch Mensur Suljovic und Lukas Wenig nachrücken. Kai Gotthardt fordert in Runde 1 Niko Springer, während Florian Hempel um ein mögliches Duell mit Martin Schindler kämpft. DAZN und Sport1 übertragen live.
Shortleg – UK Open 2026 Analyse
Luke Littler hat sich in einer Wiederauflage des letztjährigen UK-Open-Finals gegen James Wade durchgesetzt und seine unglaubliche Major-Bilanz ausgebaut. Dabei brauchte „The Nuke“ nur wenig Glanz – und auch sonst boten die UK Open wenig von der üblichen Magie. Dennoch hatte vor allem der Freitag Darts pur. Kevin Barth und Moritz Käthner ziehen außerdem Bilanz bei den 20 deutschsprachigen Spielern. Erlebnisse von der DDV-Bundesliga und die Next Gen runden die Folge ab.
Der Titelverteidiger hat erneut zugeschlagen. Wie im Vorjahr holt sich Luke Littler den Titel bei den UK Open und erneut war James Wade sein Finalgegner. „The Nuke“ gewann auch dieses Mal sehr deutlich in Minehead, am Ende war es ein 11:7-Erfolg gegen Wade. Zuvor hatte Littler gegen Josh Rock seine Probleme, im richtigen Moment steigerte er sich aber nach einem 1:6-Rückstand. Wade schaltete im ersten Semifinale Gerwyn Price aus.










