Am Wochenende wurden in Reinsberg die ersten Syndicate Open ausgetragen. Unter den 249 Teilnehmern fanden sich auch viele prominente Spieler ein. Der Sieg in der Gold-Runde ging an Arno Merk, der Matchdarts von Erik Stockmann überstand. In der Silber-Runde war Oliver Müller erfolgreich. Das Doppel-Turnier konnten Daniel Klose und Marvin Kraft für sich entscheiden.
Erste Austragung mit vielen großen Namen
Im sächsischen Reinsberg war das Teilnehmerfeld zur Premiere der Syndicate Open mit vielen großen Namen gespickt. Erstmals wurde dieses Event durch Markus Kessler organisiert, zu gewinnen gab es ein Gesamtpreisgeld von über 7.000€. Insgesamt 249 Starter waren dabei und zunächst wurde am Samstag um den Einzug in die entsprechenden Runden für den Sonntag gekämpft. In einer aufwendigen Organisationsleistung polierte man das örtliche Gemeinschaftszentrum auf und stellte eine Boardanlage mit 48 Boards hin. Es war ein großartiges Dart-Wochenende mit vielen Spielern aus der Region, aber das lockte auch viele bekannte Namen an: 3 aktuelle Tourcardler und eine Vielzahl von European Tour– und WM-Teilnehmern war im Feld dabei.
Arno Merk sichert sich den Titel
Fast alle Favoriten schafften es in die Gold-Runde und diese wurde vom WM-Teilnehmer und Tourcardler Arno Merk gewonnen. Schon in den Letzten 32 musste er aber gegen Marvin Kraft ran, den er nach überstandenen Matchdarts im Decider besiegte. Anschließend folgte ein 4:2-Erfolg über Daniel Klose, mit dem gleichen Ergebnis siegte er gegen Thomas Natusch. Im Semifinale war es dann ein 5:2-Erfolg gegen Ron Leon Kolberg. Ebenfalls in der unteren Hälfte waren Lukas Wenig (2:4 in den Letzten 32 gegen Mathias Reinbothe) und Kevin Knopf (2:4 im Achtelfinale gegen Thomas Natusch) zu finden.
Auch in der oberen Hälfte gab es früh ein Topduell. Nico Kurz besiegte Dragutin Horvat in den Letzten 32 im Decider. Eine Runde später scheiterte mit Markus Kessler der gastgebende Super League Teilnehmer. Für Nico Kurz war im Achtelfinale gegen Tom Stöwesand Schluss. Ins Endspiel schaffte es hier aber ein eher regionaler Spieler: Erik Stockmann, der in der DDV-Bundesliga für die Dart-Fabrik Leipzig spielt, zog ins Gold-Finale ein. Arno Merk sicherte sich im Finale die ersten vier Legs und spielte bis dahin einen Schnitt von klar über 90. Dann war sein Stecker ein wenig gezogen und Erik Stockmann nutzte jede Chance, plötzlich stand es 4:4. Nach einem Hold auf jeder Seite ging es in den Decider. Diesen eröffnete Stockmann mit dem Maximum, ließ aber zu viele Matchdarts liegen und Merk checkte 76 zum Titel. Im Spiel um Platz 3 war Ron Leon Kolberg gegen Tom Stöwesand erfolgreich. Sicherlich merkte der eine oder andere spätestens am Sonntag die vielen Spiele im Arm, sodass die Averages nicht mehr die ganz großen Bäume ausrissen. Außerdem war die Temperatur in der Spielstätte angesichts der Teilnehmerzahl recht hoch und der Platz beschränkt. Die Orga und der Zeitplan liefen hingegen absolut flüssig durch.
Oliver Müller siegt im Silber-Turnier
Auch das Silber-Turnier fand einen Sieger, der schon European Tour Erfahrung mitbringt. Oliver Müller schnappte sich mit einem 92er-Average im Finale gegen Georg Kunig mit 5:3 den Turniersieg. Auch der unterlegene Finalist konnte diese Statistiken mitgehen, sodass sich ein absolut hochklassiges Spiel entwickelte. Den dritten Platz sicherte sich Marcus Gödan im Duell mit Paul Weber. Im Bronze-Turnier ging es etwas entspannter zu, ein 61er-Average von Leon Böhmer reichte für den 4:2-Sieg über Marcus Maldoff. Nicky Fingerhut erspielte sich den dritten Platz und Jutta Isensee wurde als beste Dame ausgezeichnet.
Klose/Kraft gewinnen Doppel-Turnier
Die erste Entscheidung fiel bereits am Samstag im Doppel-Turnier. Daniel Klose und Marvin Kraft spielten zusammen und sicherten sich mit 6:1 im Finale gegen Arno Merk und Markus Kessler den Sieg. Das Spiel um Platz 3 entschieden Dragutin Horvat und Sven Hesse gegen Erik Hildebrandt und Robert Rolle für sich.
Ergebnisse Syndicate Open 2026:
Viertelfinale:
Erik Stockmann 4-1 Patrick Neumann (73,4 – 68,2)
Tom Stöwesand 4-3 Nico Kurz (80,4 – 81,2)
Ron Leon Kolberg 4-1 Jeremy Zuzek (66,6 – 66,4)
Arno Merk 4-2 Thomas Natusch (81,7 – 78,7)
Halbfinale:
Erik Stockmann 5-2 Tom Stöwesand (82,6 – 77,4)
Arno Merk 5-2 Ron Leon Kolberg (77,2 – 73,5)
Finale:
Arno Merk 6-5 Erik Stockmann (79,7 –
80,7)
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[Alle Ergebnisse der
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Foto-Credit: Markus Kessler & DC Black Cherry’s
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