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Players Championship Finals 2017: Lerchbacher und Huybrechts bereits ausgeschieden

Freitag, 24. November 2017 18:12 - Dart News von dartn.de

Players Championship Finals 2017 - Tag 1 - Mittag - Zoran Lerchbacher

In der ersten Session der Players Championship Finals 2017 stand der erste Teil der Auftaktbegegnungen auf dem Programm. Im Butlins Resort in Minehead wurde verteilt auf zwei Bühnen gespielt, wobei sich die favorisierten Spieler größtenteils durchsetzten. Lediglich Joe Cullen und Kim Huybrechts müssen überraschend die Heimreise antreten, der Österreicher Zoran Lerchbacher unterlag dem Iren Steve Lennon mit 4:6.

Hauptbühne:

Darren Webster hat das Turnier auf der Hauptbühne mit einem 6:3-Sieg über Antonio Alcinas eröffnet. Trotz vielen verpassten Doppeln hatte der Engländer am Ende keine Probleme mit seinem spanischen Kontrahenten, der das Scoring des "Demoltion Man" nicht mitgehen konnte. Nach zwischenzeitlichem 1:3-Rückstand konnte Alcinas zwar zum 3:3 ausgleichen, doch Webster sicherte sich die nächsten zwei Legs und spielte bei eigenem Anwurf einen 10-Darter zum Sieg.

Ein packendes Duell wenn auch nicht immer auf ganz hohem Niveau lieferten sich Robert Thornton und James Richardson, das Thornton am Ende im Decider mit 6:5 für sich entscheiden konnte. Die ersten vier Legs gingen mit den Darts, im fünften Leg gelang Richardson das erste Break, bevor Thornton direkt mit einem 108er-Finish zurückschlagen konnte. Auch danach blieb alles in der Reihe, da Thornton im zehnten Leg zwei Matchdarts verpasste. Das entscheidende Leg durfte "The Thorn" dann aber selbst eröffnen und spielte acht perfekte Darts, nur der neunte wollte nicht fallen. Erst der insgesamt elfte Matchdart des Schotten fand dann sein Ziel, Richardson vergab seinerseits einmal die D20, um den Sieg noch zu stehlen.

Die erste größere Überraschung des Turniers gelang Jamie Caven, der Joe Cullen mit 6:5 aus dem Turnier werfen konnte. Das Spiel war geprägt von vielen Breaks, in Leg drei brachte Caven 156 Punkte auf null und sorgte für ein erstes Highlight. Nach dem zwischenzeitlichen 3:3 zog Caven auf 5:3 davon, doch Cullen schaffte es mit zwei 76er-Finishes in den Decider. Dort verpasste der "Rockstar" dann das 107er-CO auf der D16 und Caven traf mit dem letzten Dart in der Hand die D10 zum Sieg.

Auch Dave Chisnall musste über die volle Distanz gehen, behielt aber am Ende doch noch mit 6:5 über Joe Murnan die Oberhand. Chisnall führte bereits mit 3:0 und 4:1, doch Murnan gab nicht auf und brachte das Spiel in das Entscheidungsleg, das aber der letztjährige Finalist dann mit seinem dritten Matchdart auf der D20 beendete.

Stephen Bunting hat den Schwung von seinen durchaus guten Auftritten beim Grand Slam of Darts mitgenommen und Benito van de Pas mit 6:3 keine Chance gelassen. Die ersten fünf Legs dieser Partie blieben ohne Breaks, bevor Bunting in 11 Darts erstmals den Anwurf seines niederländischen Gegenübers durchbrechen konnte. Der ehemalige BDO-Weltmeister hatte danach keine Probleme das Match über die Ziellinie zu bringen, Matchdart Nr.2 saß in der D8.

Mit Kim Huybrechts erwischte es dann den nächsten großen Namen auf der Hauptbühne. Der Belgier, der in den letzten Wochen stark mit seiner Form zu kämpfen hat, unterlag Chris Dobey mit 3:6. Huybrechts gewann zwar das Eröffnungsleg, doch die nächsten drei Legs gingen an Dobey, bevor Huybrechts mit einem 110er-CO im Spiel blieb. Dobey sicherte sich dann die Legs sechs und sieben und verpasste anschließend seinen ersten Matchdart. "The Hurricane" verkürzte zwar nochmal auf der D8, doch "Hollywood" checkte im Anschluss auf der D16 zum Match.

Nach langer Zeit gab es für Adrian Lewis mal wieder ein Erfolgserlebnis. "Jackpot" setzte sich nach guter Leistung mit 6:3 gegen den Belgier Mike de Decker durch. Im zweiten Leg checkte Lewis 99 Punkte zum 2:0 und zog schnell auf 5:1 davon, bevor der junge de Decker sich noch zwei Legs schnappen konnte. Ein 12-Darter garniert mit einem 129er-Finish beendete dann das Spiel zu Gunsten des zweifachen Weltmeisters.

Noch auf die große Bühne verlegt wurde das Spiel zwischen James Wade und Kevin Painter, in dem sich Wade mit 6:4 durchsetzte. "The Machine" legte gleich ein 84er-Checkout vor, Painter stand diesem mit einem 113er-CO in nichts nach. Im vierten Leg checkte Wade 123 Punkte zum 3:1, Painter blieb zunächst dran. Im siebten Leg dann die vermeintliche Vorentscheidung mit einem 96er-CO seitens Wade, am Ende war es dann aber erst der siebte Matchdart, den der mehrmalige Major-Sieger zum 6:4 unterbringen konnte.

Nebenbühne:

Der Österreicher Zoran Lerchbacher musste sich dem Iren Steve Lennon mit 4:6 geschlagen geben. Der Steirer vergab im ersten Leg vier Darts auf die Doppel und Lennon bestrafte dies auf der D20. Der Ire legte ein 87er-Finish zum 2:0 nach und erhöhte auf der D10 auf 3:0. Nachdem Lennon im vierten Leg drei Darts auf Tops vergab, checkte Lerchbacher 61 Punkte aus und kam so richtig ins Spiel hinein. Der Österreicher verkürzte bei eigenem Anwurf auf 2:3 ehe "Zoki" dann einen Dart auf die D14 zum 3:3 vergab, Lennon kam auf der D20 davon. Mit einem 80er-CO stellte "The Hypercane" auf 3:4 und fand gegen die Darts auf der D12 den 4:4-Ausgleich. Das neunte Leg durfte der Österreicher dann eröffnen doch Lennon breakte in 12 Darts und sicherte sich in 16 Darts bei eigenem Anwurf den 6:4-Erfolg.

Justin Pipe konnte mit seinem 6:3-Sieg über Mark Webster auch das achte Aufeinandertreffen in Folge für sich entscheiden. Gingen die ersten beiden Legs noch an Webster, schnappte sich Pipe die darauffolgenden vier Legs, u.a. mit einem 72er-Finish. Webster kam im siebten Leg zwar nochmal aufs Scoreboard, doch "The Force" gewann die kommenden zwei Legs und setzte seinen zweiten Matchdart in die D16.

Richard North hatte mit Peter Hudson keinerlei Probleme und zog souverän mit 6:1 in die zweite Runde ein. "The Mouth of the South" gab zwar das erste Leg ab, legte dann aber zu und gewann sechs Legs in Folge, als Highlight ein 130er-Bullfinish in Leg Nr.6. Nur wenige Augenblicke später saß dann zweite Matchdart in der D4, am Ende ein Average knapp unter der 100er-Marke für einen der Aufsteiger dieser Saison.

Im Spiel zweier erfahrener Spieler setzte sich Mervyn King mit 6:5 gegen Brendan Dolan durch. Dolan war eigentlich während der ganzen Partie über der bessere Scorer, doch ließ auf den Doppeln einige Male federn, wo King in dieser Begegnung seine Stärken hatte. Die Führung wechselte in der Anfangsphase einige Male hin und her, bevor King mit einem 93er-CO zum 5:3 erstmals zwei Legs zwischen sich und seinem Gegner bringen konnte. Mit einem 12-Darter blieb Dolan dran und sah dann, wie "The King" sechs Matchdarts vergab und Dolan auch dieses Spiel in den Decider brachte. Dort gingen dem Nordiren dann aber die Triple aus und King checkte auf der D2 im Nachfassen zum Sieg.

Steve Beaton hat beim 6:4-Sieg über Ronny Huybrechts erneut gezeigt, dass mit ihm auch im höheren Alter noch zu rechnen ist. Beaton eröffnete die Partie gleich mal mit einem 95er-Finish, Huybrechts konterte mit zwei 72er-Checkouts. Im Anschluss fand Beaton immer mehr zu seiner Scoring-Power und auch das Finishing erinnerte an alte Zeiten. Im achten Leg brachte "The Bronzed Adonis" 136 Punkte auf null und checkte wenig später 86 via S18-D18-D16 zum 6:4-Sieg.

Einen 1:3-Rückstand noch in einen 6:4-Sieg umwandeln konnte Steve West in seinem Match gegen Ryan Searle. In einer schwachen Partie setzte sich die Erfahrung von "Simply" durch, Searle der sein Debüt bei diesem Turnier gab, rutschten zu oft in den entscheidenden Momenten Darts in die Nebenfelder ab.

Jermaine Wattimena ist bei seinem Duell gegen Keegan Brown förmlich geflogen und hat seinem Gegner einen 6:0-Whitewash verpasst. Im ersten Leg vergab Brown noch zwei Darts auf Tops zum Break, anschließend konnte er seinem niederländischen Gegner nicht mehr folgen, der 2/3 seiner Doppel traf und mit "The Needle" kurzen Prozess machte.

Einen packenden Fight lieferten sich Peter Jacques und Cristo Reyes, wobei sich Jacques am Ende in diesem Krimi durchsetzte. Die ersten vier Legs gingen alle an den Engländer ehe Reyes nach zwei verpassten Darts von Jacques auf der D10 sein erstes Leg holte. Der Spanier kam nun besser rein und checkte 126 Punkte zum 2:4 und stellte wenig später gar auf 4:4. Jacques hielt dann zum 5:4 dagegen doch Reyes brachte das Spiel in 14 Darts in den Decider. Dort scorte Reyes dann fantastisch, stand nach neun Darts auf 36 Punkte Rest, doch alle fünf Matchdarts gingen daneben und "The Terrier" nutzte seinerseits seinen fünften Matchdart auf der D10 zum am Ende hart umkämpften Sieg.


Ab 20 Uhr MEZ wird die erste Runde dann mit den weiteren 16 Erstrundenspielen komplettiert. Dann treten auch u.a. Michael van Gerwen und Mensur Suljovic ans Oche.

 

Ergebnisse Freitag-Mittag:

1.Runde:
Nachmittags-Session:
Hauptbühne:
Darren Webster (11) 6-3 Antonio Alcinas (54) (92.96 - 87.74)
Robert Thornton (18) 6-5 James Richardson (47) (88.81 - 91.26)
Joe Cullen (8) 5-6 Jamie Caven (57) (92.56 - 85.63)
Dave Chisnall (7) 6-5 Joe Murnan (58) (87.53 - 87.46)
Stephen Bunting (28) 6-3 Benito van de Pas (37) (96.73 - 84.73)
Kim Huybrechts (15) 6-3 Chris Dobey (50) (88.80 - 94.80)
Adrian Lewis (17) 6-3 Mike de Decker (48) (98.89 - 95.30)
James Wade (25) 6-4 Kevin Painter (40) (89.90 - 86.84)

Nebenbühne:
Steve Lennon (32) 6-4 Zoran Lerchbacher (33) (89.93 - 88.29)
Justin Pipe (23) 6-3 Mark Webster (42) (92.66 - 93.24)
Richard North (16) 6-1 Peter Hudson (49) (99.06 - 83.53)
Mervyn King (22) 6-5 Brendan Dolan (43) (86.05 - 84.77)
Steve Beaton (20) 6-4 Ronny Huybrechts (45) (93.17 - 87.86)
Steve West (27) 6-4 Ryan Searle (38) (89.47 - 80.17)
Jermaine Wattimena (29) 6-0 Keegan Brown (36) (96.97 - 79.97)
Peter Jacques (30) 6-5 Cristo Reyes (35) (90.60 - 98.38)

Vorschau Freitag-Abend:

Abend-Session: (20:00 - 00:00 Uhr MEZ)
Hauptbühne:
Ian White (9) - Raymond van Barneveld (56)
Mensur Suljovic (5) - Andy Boulton (60)
Rob Cross (1) - Robert Owen (64)
Daryl Gurney (2) - Jeffrey de Zwaan (63)
Gary Anderson (4) - Michael Mansell (61)
Michael van Gerwen (6) - Paul Nicholson (59)
Peter Wright (3) - Steve Hine (62)

Nebenbühne:
Simon Whitlock (19) - Christian Kist (46)
Gerwyn Price (21) - Jimmy Hendriks (44)
James Wilson (26) - William O'Connor (39)
John Henderson (24) - Darren Johnson (41)
Vincent van der Voort (31) - Robbie Green (34)
Jonny Clayton (12) - Jeffrey de Graaf (53)
Kyle Anderson (10) - Ron Meulenkamp (55)
Michael Smith (14) - Jan Dekker (51)
Alan Norris (13) - Jelle Klaasen (52)

Modus 2017:

1.Runde : Best of 11 Legs
2.Runde: Best of 11 Legs
Achtelfinale: Best of 19 Legs
Viertelfinale: Best of 19 Legs
Halbfinale: Best of 21 Legs
Finale: Best of 21 Legs

Preisgeld 2017:

Sieger: £100.000
Runner-Up: £40.000
Halbfinale: £23.000
Viertelfinale: £12.500
Achtelfinale: £8.000
2.Runde: £5.000
1.Runde: £2.500

Gesamt: £460.000

TV-Übertragung:

Sport1 überträgt kurzfristig auch die Players Championship Finals live. Die genauen Übertragungszeiten können [hier] nachgelesen werden. Weiters werden es alle Spiele LIVE auf DAZN übertragen und man verpasst mit dem offiziellen, kostenpflichtigen Livestream der PDC unter www.livepdc.tv ebenfalls keinen Dart. Dort kann man ebenso wie auf der Facebookseite der PDC auch alle Spiele der Nebenbühne verfolgen.

Weitere Informationen:

Alle Infos zu den Players Championship Finals gibt's auf unserer [Turnierseite]
Einen Turnierbaum gibt es [hier]
Für Diskussionen und Fragen zum Turnier [Dart Forum]

Foto-Credit: PDC Europe

[mvdb]

Quelle: PDC - www.pdc.tv

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