Im Achtelfinale der Slovak Darts Open musste sich mit Michael van Gerwen gegen Andrew Gilding ein weiterer Favorit auf den Titel verabschieden. Während Nathan Aspinall mit einem 108er-Average Ryan Searle einen Whitewash verpasste, geht der Run von Tom Sykes munter weiter. Das Topspiel der Session gewann Wessel Nijman gegen Stephen Bunting klar mit 6:1.
Aspinall fliegt über Searle hinweg, Run von Sykes geht weiter
Eine absolute Fabelleistung bot Nathan Aspinall gegen Ryan Searle, der gegen den 108er-Average von „The Asp“ nichts entgegenzusetzen hatte. Im ersten Leg verpasste Searle noch eine seiner insgesamt vier Breakmöglichkeiten, in 15, 12, 16, 14, 14 und 12 Darts ließ Aspinall rein gar nichts anbrennen und traf auch sechs seiner sieben Doppelversuche.
Das European Tour Debüt von Tom Sykes ist auch nach dem Achtelfinale noch nicht beendet. Da Cameron Menzies im Vergleich zu gestern im Average um mehr als 15 Punkte absackte, nutzte Sykes seine Chance und zog mit einem 6:4 in die Final-Session ein. Die ersten vier Legs wurden gerecht aufgeteilt, im fünften Leg verpasste Menzies 73 und Sykes bestrafte dies auf der D16. Mit einem 12-Darter bestätigte der Tourcardrookie das Break und schnappte sich auch das 5:2. Der erste Matchdart ging dann daneben und Menzies konnte sogar nochnal auf 4:5 verkürzen, doch Sykes packte unter höchstem Druck ein 104er-Finish zum Sieg aus.
Gilding nimmt MvG raus, Nijman gewinnt Topspiel deutlich
Mit Michael van Gerwen musste der nächste große Name gegen Andrew Gilding in seinem 100. ET-Achtelfinale die Segel streichen. Gerade zu Beginn der Partie war Gilding überragend unterwegs und van Gerwen hatte seine Probleme im Scoring. So gehörten Gilding in 13, 12, 16 und 11 Darts die ersten vier Legs, MvG bekam nur im vierten Leg zwei Darts auf Doppel. Ein 12-Darter und ein 103er-Finish sollten dann das Comeback einläuten, doch Gilding schob diesem mit einem 17-Darter erstmal den Riegel vor. Ein 120er-Shanghaifinish sowie ein 14-Darter ließen „Mighty Mike“ verkürzen, der dann allerdings sechs Darts für den Decider vergab und „Goldfinger“ nutzte direkt einen ersten Matchdart auf der D16.
Bei den Buchmachern war Wessel Nijman vor Start des Finaltags der Favorit auf den Titel, was er mit einem klaren 6:1 über Stephen Bunting erstmal unterstrich. In 17, 15 und zweimal 13 Darts gehörten Nijman die ersten vier Durchgänge, Buntings einziger Leggewinn entstammte aus einem 11-Darter. In 15 und 17 Darts holte sich Nijman dann auch noch zwei weiteren notwendigen Legs, Bunting hatte noch zweimal auf Tops verpasst.
Cross baut Serie aus, Smith bezwingt Dobey
Rob Cross hat seine Siegesserie seit dem Players Championship am Mittwoch durch einen 6:5-Erfolg über Kevin Doets auf nun zehn Spiele ausgebaut. In der Anfangsphase der Partie konnte sich keiner der beiden absetzen, jedoch waren sowohl Cross als auch Doets einmal gegen den Anwurf erfolgreich. Zum 3:3 spielte Doets einen 11-Darter, in 15 und 14 Darts ging es munter hin und her. Nach zwei weiteren Holds musste der Decider entscheiden, hier scorte Doets dann zu schwach und Cross reichte ein 17-Darter gegen die Darts.
Am Ende war der Rückstand für Chris Dobey zu groß und ein starker Ross Smith zog mit einem 6:4 ins Viertelfinale ein. In 14, 13, 14 und 13 Darts sah das Match zunächst nur die Richtung gen Smith, eine verpasste Doppel 16 holte Dobey in die Partie. „Hollywood“ nullte dann auch 76, vergab aber drei Darts zum 3:4. Smith bekam dann Probleme über die Ziellinie zu gehen und Dobey kmipste auch noch 124 aus, ehe ein 13-Darter gegen die Darts das englische Duell zu Gunsten von Smith beendete.
Wattimena übersteht Matchdarts, De Decker über volle Distanz
Zwei Matchdarts musste Jermaine Wattimena gegen seinen Landsmann Danny Noppert überstehen. Zu Beginn der Partie konnte sich Noppert mehr Chancen auf die Doppel erarbeiten, es dauerte allerdings bis zum fünften Leg, in dem „The Freeze“ mit einem 71er-Finish erstmals gegen die Darts erfolgreich war. Noppert bestätigte das Break in der sechsten Runde, ein 11-Darter führte zwei Legs später zum 5:3. Ein Matchdart auf der D7 und ein Matchdart auf Tops prägten die nächsten beiden Legs, so dass sich Wattimena mit dem letzten Dart in der Hand in den Decider schleppte. Hier führte ein 16-Darter „The Machine Gun“ dann in den Abend.
Auch Mike De Decker musste gegen Ryan Joyce über die volle Distanz gehen. Das erste Break ging im dritten Leg per 70er-Finish an Joyce, der auf der D18 auf 3:1 erhöhte. Ein 91er-Finish sowie ein 15-Darter stellte Gleichstand her, zwei Breaks läuteten die Crunchtime ein. Mit dem 16. Pfeil ging De Decker wieder voran, vergab dann aber zwei Matchdarts auf der D8. Im Nachsitzen im Decider schnappte sich der Belgier mit einem 104er-Finish aber dennoch das Ticket für die Final-Session.
Wie geht es bei den Slovak Darts Open weiter?
Die finale Session der Slovak Darts Open 2026 startet um 19:00 Uhr MESZ. DAZN und Pluto TV übertragen sowohl Viertelfinale, als auch Halbfinale und das Endspiel in voller Länge live.
Ergebnisse Achtelfinale:
Sonntag,
21.06.2026:
Nachmittags-Session:
Achtelfinale:
Rob Cross 6-5 Kevin Doets (95,30 – 96,91)
Ryan Searle 0-6 Nathan Aspinall (99,85 –
108,65)
Cameron Menzies 4-6 Tom Sykes (90,34 – 94,71)
Danny Noppert 5-6 Jermaine Wattimena (93,07 – 90,25)
Michael van Gerwen 4-6 Andrew Gilding (98,16 –
103,51)
Chris Dobey 4-6 Ross Smith (92,89 –
104,57)
Ryan Joyce 5-6 Mike De Decker (90,36 – 93,07)
Stephen Bunting 1-6 Wessel Nijman (93,73 – 98,88)
Vorschau Final-Session:
Sonntag, 21.06.2026:
Abend-Session: (ab
19:00 Uhr MESZ)
Viertelfinale:
Rob Cross – Nathan Aspinall
Tom Sykes – Jermaine Wattimena
Andrew Gilding – Ross Smith
Mike De Decker – Wessel Nijman
Halbfinale:
Cross/Aspinall
– Sykes/Wattimena
Gilding/Smith – De Decker/Nijman
Finale:
Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2
Preisgeld 2026:
Ausgespielt werden insgesamt £230.000
pro Turnier, der Sieger geht mit £35.000 nach Hause. Alle 32
vorqualifizierten Spieler über die PDC Order of Merit und Pro Tour
Order of Merit müssen ihr Auftaktspiel gewinnen, damit ihr
Preisgeld in die Ranglisten einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel
verlieren, bekommen sie das Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber
nicht in die große PDC Order of Merit
sowie die European Tour Order of Merit und
Pro Tour Order of Merit
ein.
Sieger: £35.000
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000
Viertelfinale: £8.000
Achtelfinale: £5.000
2. Runde: £3.500
1. Runde: £2.000
Gesamt: £230.000
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle
World Series Events LIVE und in HD. Man
kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet
verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet
monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit
kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch
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die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die
NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports
Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist
(kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält.
Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live
jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn
Außerdem ist das Geschehen auch kostenlos auf dem DAZN Darts X
Pluto TV Channel auf [Pluto TV] zu sehen.
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Foto-Credit: Paul Targyik/PDC Europe
[mvdb]
