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PDC Europe Next Gen: Erster Sieg für Maendl-Lawrance

Zum Abschluss des sechsten Wochenendes der PDC Europe Next Gen in Hildesheim stand in diesem Jahr zum zweiten Mal der Modus Double-In-Double-Out auf dem Programm. Nachdem er letztes Jahr bereits einmal im Finale stand, sicherte sich Liam Maendl-Lawrance durch ein 6:3 im Finale gegen Kimi Seemann zum ersten Mal den Turniersieg.

Zum Abschluss des sechsten Wochenendes der PDC Europe Next Gen in Hildesheim stand in diesem Jahr zum zweiten Mal der Modus Double-In-Double-Out auf dem Programm. Nachdem er letztes Jahr bereits einmal im Finale stand, sicherte sich Liam Maendl-Lawrance durch ein 6:3 im Finale gegen Kimi Seemann zum ersten Mal den Turniersieg.

Erster Sieg für Maendl-Lawrance

Zum ersten Mal hat sich Liam Maendl-Lawrance am heutigen Sonntag in der Halle 39 von Hildesheim bei der PDC Europe Next Gen in die Siegerliste eingetragen. Der Münchener gab im Modus Double-In-Double-Out in der Ligaphase zunächst nur gegen Riccardo Rech ein Leg ab, in der KO-Phase bezwang er dann jeweils mit 4:1 die namhaften Gegner Finn Behrens und Jaimy van de Weerd. Weiter ging es unter den letzten 32 mit einem 4:0 gegen Patrick Klingelhöfer, sein engstes Match des Tages erlebte Maendl-Lawrance dann gegen den Schweizer Marcel Walpen, gegen den er im Decider einen 19-Darter spielte.

Nach einem klaren 5:1 im Viertelfinale gegen Pascal Wirotius, wartete im Halbfinale Daniel Klose. Mit einem 90er-Finish im dritten Leg legte der noch 21-Jährige den Grundstein für den Sieg, auch wenn Klose nochmal mit einem 141er-Finish zum 3:4 verkürzte und Chancen für den Decider verpasste. Im Endspiel wartete dann Kimi Seemann, der ebenfalls 2025 einmal im Finale unterlegen war. Somit stand vor dem Endspiel fest, dass es definitiv einen neuen Sieger bei der PDC Europe Next Gen geben wird. Seemann nahm auf dem Weg bis dahin u.a. die Hürden Patrick Reisenegger, René Eidams, Paul Krohne und Lenny Schlüter, für den es sein zweites Next-Gen-Halbfinale war. Im Endspiel waren die ersten vier Legs jeweils Breaks, ehe Seemann als erster Spieler in 17 Darts seinen Anwurf halten konnte. Mit einem 116er-Finish glich Maendl-Lawrance zum 3:3 aus und zog dann in 17 und 16 Darts auf 5:3 davon – Seemann verpasste in beiden Legs jeweils einen Dart auf dem Bullseye. Mit einem weiteren 17-Darter machte Maendl-Lawrance dann seinen ersten Sieg perfekt.

Donnevert diesmal unter den letzten 64 raus

Der gestrige Sieger Mika Donnevert scheiterte heute in der Runde der letzten 64 mit 2:4 an Christopher Toonders. Unter den letzten 64 verlor der Ranglistenerste Jaimy van de Weerd gegen den späteren Sieger, auch Dragutin Horvat musste in dieser Runde die Segel streichen. Bester Österreicher war einmal mehr Patrick Reisenegger, der in der Folgerunde gegen Kimi Seemann unterlag. Für den besten Schweizer Marcel Walpen war wie bereits oben erwähnt im Achtelfinale gegen Maendl-Lawrance Endstation.

Im vorgeschalteten Ligamodus blieben u.a. Francesco Marcone, Finn Prokop, Kilian Hohnstedt, Marc Spalt, Joshua Hermann, Marcel Erba und der gestrige Halbfinalist Kevin Troppmann hängen. Merve Hummel schaffte es hingegen in die KO-Phase, wo sie ihre erste Begegnung gegen Carl van Mens mit 0:4 verlor.

Rangliste:

In der Rangliste hat sich Liam Maendl-Lawrance mit seinem Sieg auf den fünften Platz vorgeschoben und kann fest mit der PDC Europe Super League planen. Große Verschiebungen gab es bei den oberen Positionen nicht, der unterlegene Finalist Kimi Seemann befindet sich nun auf Rang 14. Knapp außerhalb der Qualiränge wäre einmal mehr der Schweizer Marcel Walpen, auch Super League Evergreen Dragutin Horvat muss in den verbleibenden vier Turnieren noch liefern.

Wie geht es bei der PDC Europe Next Gen weiter?

Weiter geht es bei der PDC Europe Next Gen am 08. und 09. August in Sindelfingen. Dann wird im Modus „FA Cup“ und „170“ gespielt.

PDC Europe Next Gen 2026 – Nr. 12:

Sonntag, 26. Juli – Halle 39 – Hildesheim (DI-DO)

Letzte 128:

Tim Pöttker 4-2 Marvin Simmler
Marco Jungwirth 4-1 Lukas Sieger
Janne Eriksson 4-3 Fabian Göddemeyer
Benno Touhsaint 4-1 Leon Thurner
Jarod Becker 4-3 Lukas Dallmann
Ben Lehmann 4-1 Jannik Tietz
Thomas Natusch 4-3 Paul Goyer
Tom Hammermeister 4-2 Carsten Mittag
Maurice Köckritz 4-1 Jan Barufke
Jaimy Van de Weerd 4-0 Daniel Trafara
Lean Wilksen 4-1 Marlon Detlefsen Plath
Dragutin Horvat 4-0 Nico Betz
Kimi Seemann 4-1 Phil Schawaller
Frank Abel 4-3 Louis Blank
Kai Christopher Arnoldt-Krüger 4-3 Gerrit Mielke
Carsten Hoffmann 4-1 Lukas Nußbaum
Michael Klönhammer 4-0 Pascal Jonas
Pascal Fath 4-3 Christian Schade
Patrick Klingelhöfer 4-1 Marcel Hausotter
Alexander Michalczyk 4-2 Luis Kirschenlohr
Kevin Kuhn 4-1 Maurice Chilla
Christopher Jung 4-1 Philipp Prenn
Mika Donnevert 4-1 Alexander Gorte
Tom Sombeck 4-2 Maximilian Niemecek
Dominic Ferrero 4-0 Marco Jung
René Eidams 4-1 Benjamin Sienkewitz
Jonathan Parvaneh 4-2 Dennis Kulis
Carl van Mens 4-0 Merve Hummel
Danny Diller 4-2 Marco Huss
Benjamin Wille 4-0 Leon Ebmeier
Finn Mocha 4-3 Tim Langstädtler
Deniz Baudis 4-1 Tom Barthel
Pascal Wirotius 4-0 Tim Jacobi
Kevin Bielmeier 4-3 Anton Braun
Maurice Junker 4-3 Cedrik Gartz
Gianluca Marino 4-3 Heiko Altmann
Liam Maendl-Lawrance 4-1 Finn Behrens
Béla Janas 4-2 Justin Redlich
Marcel Walpen 4-2 Jason Liebe
Domenik Hovenga 4-2 Rene Hackl
Daniel Klose 4-0 Marcel Appel
Thomas Becker 4-1 Julian Skaper
Dennis Brock 4-0 Uwe Steup
Marcel Althaus 4-3 Felix Kuehn
Tetje Poppe 4-3 Marko Puls
Christopher Toonders 4-3 Luca Wolff
David Jeske 4-1 Dennis Mayer
Luca Beile 4-3 Bastian Sienkewitz
Manuel Gutjahr 4-1 Batuhan Moos
Patrick Reisenegger 4-3 Finn Chudziak
Merlin Nicolaus 4-2 Eike Dettmer
Rowby-John Rodriguez 4-1 Mark Clari
Paul Krohne 4-1 Michael Hurtz
Laurin Welk 4-0 Lothar Hanke
Marvin Gemein 4-2 Sebastian Stute
Moritz Klein 4-0 Gorden Gartz
Yannick Müller 4-1 Ben Springenberg
Sebastian Krichen 4-2 Jannik Fürstenau
Nils Simson 4-2 Jannis Böttner
Lenny Schlüter 4-1 Moritz Bohrmann
Sebastian Alfuth 4-2 Steven Kauk
Jannick Brosch 4-1 Emil Janzen
Kevin Jußen 4-1 Meiko Lücke
Sebastian Keine 4-2 Daniel Hubert

Letzte 64:

Laurin Welk 4-3 Jonathan Parvaneh
Patrick Klingelhöfer 4-1 Béla Janas
Christopher Toonders 4-2 Mika Donnevert
Jannick Brosch 4-1 Finn Mocha
Michael Klönhammer 4-1 Kevin Bielmeier
Kevin Kuhn 4-2 Thomas Becker
Patrick Reisenegger 4-1 Dominic Ferrero
Danny Diller 4-2 Sebastian Krichen
Pascal Fath 4-2 Gianluca Marino
Alexander Michalczyk 4-2 Domenik Hovenga
Christopher Jung 4-1 Marcel Althaus
Tom Sombeck 4-3 Luca Beile
René Eidams 4-1 Rowby-John Rodriguez
Moritz Klein 4-2 Carl van Mens
Lenny Schlüter 4-2 Benjamin Wille
Deniz Baudis 4-3 Sebastian Keine
Pascal Wirotius 4-1 Maurice Köckritz
Maurice Junker 4-3 Janne Eriksson
Liam Maendl-Lawrance 4-1 Jaimy Van de Weerd
Marcel Walpen 4-3 Jarod Becker
Daniel Klose 4-1 Lean Wilksen
Dennis Brock 4-1 Marco Jungwirth
Tetje Poppe 4-2 Dragutin Horvat
David Jeske 4-2 Ben Lehmann
Kimi Seemann 4-1 Manuel Gutjahr
Merlin Nicolaus 4-1 Benno Touhsaint
Paul Krohne 4-1 Frank Abel
Thomas Natusch 4-3 Marvin Gemein
Yannick Müller 4-1 Kai Christopher Arnoldt-Krüger
Nils Simson 4-3 Tim Pöttker
Carsten Hoffmann 4-1 Sebastian Alfuth
Tom Hammermeister 4-3 Kevin Jußen
Verlierer: 50€

Letzte 32:

Dennis Brock 4-3 Christopher Jung
Lenny Schlüter 4-2 Nils Simson
Maurice Junker 4-3 Pascal Fath
René Eidams 4-0 Merlin Nicolaus
Marcel Walpen 4-3 Alexander Michalczyk
David Jeske 4-2 Tom Sombeck
Moritz Klein 4-2 Thomas Natusch
Deniz Baudis 4-1 Tom Hammermeister
Pascal Wirotius 4-3 Michael Klönhammer
Liam Maendl-Lawrance 4-0 Patrick Klingelhöfer
Daniel Klose 4-2 Kevin Kuhn
Christopher Toonders 4-3 Tetje Poppe
Kimi Seemann 4-3 Patrick Reisenegger
Paul Krohne 4-2 Laurin Welk
Yannick Müller 4-0 Danny Diller
Carsten Hoffmann 4-3 Jannick Brosch
Verlierer: 100€

Achtelfinale:

Paul Krohne 4-0 Moritz Klein
Liam Maendl-Lawrance 4-3 Marcel Walpen
David Jeske 4-1 Christopher Toonders
Denis Baudis 4-2 Carsten Hoffmann
Pascal Wirotius 4-2 Maurice Junker
Daniel Klose 4-0 Dennis Brock
Kimi Seemann 4-2 René Eidams
Lenny Schlüter 4-1 Yannick Müller
Verlierer: 150€

Viertelfinale:

Liam Maendl-Lawrance 5-1 Pascal Wirotius (85,38 – 79,27)
Daniel Klose 5-2 David Jeske (72,60 – 73,34)
Lenny Schlüter 5-4 Deniz Baudis (74,98 – 70,43)
Kimi Seemann 5-4 Paul Krohne (73,10 – 78,04)
Verlierer: 250€

Halbfinale:

Kimi Seemann 5-2 Lenny Schlüter (83,93 – 74,51)
Liam Maendl-Lawrance 5-2 Daniel Klose (81,47 – 90,52)
Verlierer: 400€

Finale:

Liam Maendl-Lawrance 6-3 Kimi Seemann (80,31 – 75,89)
Sieger: 1.500€
Runner-Up: 750€

Preisgeld PDC Europe Next Gen 2026:

Turnierplatzierung:

Sieger: 1.500€
Runner-Up: 750€
Halbfinale: 400€
Viertelfinale: 250€
Letzte 16: 150€
Letzte 32: 100€
Letzte 64: 50€

Summe pro Event: 8.450€

Besondere Leistungen:

Legs:
9-Darter: 99€
10-Darter: 8€
11-Darter: 5€
12-Darter: 3€
13-15-Darter: 1€

Checkouts:
161-170: 3€
131-160: 2€
101-130: 1€

Scores:
171, 174, 177, 180: 1€

PDC Europe Next Gen Main Order of Merit 2026:

Platz Spieler Preisgeld
1 Jaimy van de Weerd 6.562€
2 Daniel Klose 6.182€
3 Paul Krohne 4.424€
4 Mika Donnevert 3.212€
5 Liam Maendl-Lawrance 3.003€
6 Jan Schmidt 2.983€
7 Florian Preis 2.760€
8 Patrick Tringler 2.747€
9 Patrick Reisenegger 2.559€
10 René Eidams 2.341€
11 Carsten Hoffmann 1.976€
12 Finn Behrens 1.738€
13 Kevin Jußen 1.651€
14 Kimi Seemann 1.605€
15 Pascal Wirotius 1.516€
16 Kevin Troppmann 1.460€
17 Marcel Walpen 1.360€
18 Patrick Klingelhöfer 1.273€
19 Lenny Schlüter 1.240€
20 Dragutin Horvat 1.196€
21 Luca Wolff 1.173€
22 Tim Scholz 1.129€
23 Michael Klönhammer 1.084€
24 Michael Hurtz 1.036€

Stand nach 12 von 16 Turnieren (26.07.2026)

PDC Europe Next Gen Youth Order of Merit 2026:

Platz Spieler Preisgeld
1 Mika Donnevert 3.212€
2 Liam Maendl-Lawrance 3.003€
3 Jan Schmidt 2.983€
4 Florian Preis 2.760€
5 Finn Behrens 1.738€
6 Kimi Seemann 1.605€
7 Lenny Schlüter 1.240€
8 Luca Wolff 1.173€
9 Finn Prokop 950€
10 Kilian Hohnstedt 861€
11 Deniz Baudis 840€
12 Jarod Becker 834€
13 Florian Drews 753€
14 Leon Ebmeier 719€
15 Merlin Nicolaus 652€
16 Louis Merkle 599€

Stand nach 12 von 16 Turnieren (26.07.2026)

Turniermodus:

Double-In/Double-Out:

Gruppenphase/Ligaphase: Best of 5 Legs / Best of 4 Legs
KO-Phase bis zum Viertelfinale:
Best of 7 Legs
Viertelfinale: Best of 9 Legs
Halbfinale: Best of 9 Legs
Finale: Best of 11 Legs

Ligamodus:

Ab einer Teilnehmeranzahl von 257 wird eine Ligaphase gespielt (maximal 384 Teilnehmer). Die Ligaphase wird in drei Spielrunden gespielt. Jeder Spieler erhält einen zufälligen Gegner in jeder Spielrunde. Dabei werden alle Spiele im Format „Best of 4 Legs“ ausgetragen (im 170er-Modus „Best of 8 Legs“) und alle Legs ausgespielt. In jedem Spiel sammeln die Spieler Punkte für die Abschlusstabelle:

  • Sieg: 3 Punkte
  • Unentschieden: 1 Punkt
  • Niederlage: 0 Punkte
  • Pro Leggewinn: 1 Punkt
  • Pro 1€-Bestleistung: 0,1 Punkte

Bei einer ungeraden Spieleranzahl erhält der bestplatzierte Spieler der PDC Europe Next Gen Main Order of Merit ein Freilos (4:0-Sieg und zwei weitere Gruppenspiele ergeben dessen drei Spiele). Die besten 128 Spieler der Abschlusstabelle der Ligaphase qualifizieren sich für das nachfolgende KO-Phase, die sich anhand der Platzierungen in der Tabelle orientiert (1 vs. 128, 2 vs. 127 usw.).

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Foto-Credit: Sebastian Doppstadt/PDC Europe

[mvdb]