Nathan Aspinall hat in München seinen vierten European Tour Titel gewonnen. Im Finale des German Darts Grand Prix setzte er sich gegen Danny Noppert mit 8:5 durch und verwehrte damit dem Niederländer seinen ersten Erfolg auf der European Tour. Zuvor siegte „The Asp“ auch gegen Andrew Gilding und Kevin Doets.
Viertelfinale:
Clayton trifft die Doppel nicht
Im ersten Viertelfinale war Jonny Clayton gegen Danny Noppert mit 1:6 unterlegen. Eine Doppelquote von 7% war für den Waliser freilich nicht ausreichend. Das erste Leg holte sich „The Ferret“ auf der Doppel 8, ehe Noppert zwei Durchgänge holte und in 12 Darts zum 3:1 auflegte. In den nächsten zwei Legs verpasste Clayton dann zahlreiche Checkdarts und Noppert machte mit einem 74er-Finish zum Sieg das Halbfinale klar.
Smith lässt gegen Ratajski zu viel aus
Einen 6:2-Erfolg hat Krzysztof Ratajski gegen Michael Smith eingefahren. „The Polish Eagle“ holte sich die ersten zwei Legs in der fünften Aufnahme und profitierte dann von sechs vergebenen Chancen seines Gegners auf 40 Rest. Auf der Doppel 10 kam der „Bully Boy“ zu seinem ersten Leggewinn. Nach dem 4:2 checkte Ratajski dann ohne Probleme zweimal in 14 Darts zum Sieg.
Doets gewinnt Decider gegen Zonneveld
Ein niederländisches Duell hat Kevin Doets gegen Niels Zonneveld im Entscheidungsleg für sich entschieden. Ohne Gegenwehr gingen die ersten drei Legs an Doets, der bis dahin keinen Checkdart gegen sich hatte. Nun checkte Zonneveld dreimal auf Tops für den Ausgleich, da Doets insgesamt auch etwas nachließ. In 11 und 15 Darts holte sich Zonneveld das 5:3, Doets hielt mit einem 124er-Checkout dagegen. Zonneveld verpasste seine ersten Matchdarts, ehe Doets die Doppel 9 zum Sieg versenkte.
Aspinall schlägt Gilding
Ein 83er-Average von Andrew Gilding war in der Abend-Session gegen Nathan Aspinall nicht genug. Mit 4:6 musste er sich gegen „The Asp“ geschlagen geben, auch wenn das Match zunächst noch bis zum 3:3 komplett ausgeglichen war. Auf Madhouse sicherte sich Aspinall das Break, ehe er ein 100er-Finish zum 5:3 auf Null brachte. Auch sechs perfekte Darts waren für Aspinall in dieser Phase dabei. Auf der Doppel 6 verkürzte „Goldfinger“ nochmal, ehe Aspinall in 16 Pfeilen zum Sieg vollendete.
Halbfinale:
Viertes Endspiel für Noppert
Zum vierten Mal hat es Danny Noppert in ein European Tour Endspiel geschafft. Mit zwei 15-Dartern legte „The Freeze“ vor, auch das dritte Leg ging an den Niederländer. Ein 89er-Finish brachte Krzysztof Ratajski aufs Scoreboard. In 11 Pfeilen sicherte sich der Niederländer auf der Doppel 15 das 4:1. Ratajski kam nicht wirklich hinterher und musste sich dann auch noch das sechste Leg gegen sich gefallen lassen. Auf der Doppel 16 holte sich Ratajski zumindest noch ein Leg, ehe Noppert das Match auf jenem Doppel zumachte.

Aspinall erreicht das Finale
Mit einem 106er-Average holte sich Nathan Aspinall einen 7:2-Erfolg gegen Kevin Doets. In 12 Darts legte „The Asp“ ordentlich los und zwei Checkouts in der fünften Runde brachten dem Engländer die 3:0-Führung. Auf der Doppel 9 holte sich Doets sein erstes Leg, aber Aspinall ließ ihn einfach nicht ins Spiel. Nach einem 134er-Checkout traf Aspinall auch Tops für das 6:1. Ein Leg gab es noch für Doets mit einem 104er-Finish, bevor Aspinall in 16 Pfeilen das Finale klar machte.
Finale:
Aspinall verwehrt Noppert den ersten Sieg
Im Endspiel wollte Danny Noppert seinen ersten European Tour Titel einfahren, während Nathan Aspinall im Vorjahr bereits drei Siege einfahren konnte. Mit 8:5 behielt Aspinall aber die Oberhand. Das erste Leg holte sich Noppert auf der Doppel 10, dann schnappte sich Aspinall aber ein Break und damit auch die 2:1-Führung. In 11 Pfeilen erhöhte Aspinall auf 3:1 und ließ mit einem 108er-Checkout auch sein viertes Leg folgen. Nun meldete sich Noppert aber zurück und konnte auf 4:4 stellen, auch weil Aspinall die kleine Vorentscheidung auf die Doppel ausließ. Mit einem 16-Darter ging Noppert erstmals seit dem ersten Leg in Führung, aber das Spiel hatte eine weitere Wendung parat. Aspinall checkte in 13 und 12 Darts zum 6:5, nachdem Noppert ein 170er-Finish knapp ausließ. Nachdem Aspinall die Doppel 8 checkte fehlte nur noch ein Leg zum Sieg. Dieses holte er sich mit einem 128er-Finish auf der Doppel 4 auch direkt.
Wie geht es bei der PDC weiter?
Am Donnerstag geht es mit der Premier League Darts mit dem 10. Spieltag in Brighton weiter. DAZN und Sport1 übertragen ab 20:00 Uhr MESZ jeweils live.
Ergebnisse Final-Session:
Montag,
06.04.2026:
Abend-Session:
Viertelfinale:
Danny Noppert 6-1 Jonny Clayton
(91,24 – 89,65)
Krzysztof Ratajski 6-2 Michael Smith (92,81 – 85,94)
Niels Zonneveld 5-6 Kevin Doets (90,73 – 90,72)
Nathan Aspinall 6-4 Andrew Gilding (99,18 – 83,45)
Halbfinale:
Danny
Noppert 7-2 Krzysztof Ratajski (96,93 – 98,28)
Kevin Doets 2-7 Nathan Aspinall (93,15 –
106,40)
Finale:
Danny Noppert 5-8 Nathan Aspinall (93,16 –
100,35)
Preisgeld 2026:
Ausgespielt werden insgesamt £230.000 pro Turnier, der Sieger
geht mit £35.000 nach Hause. Alle 32 vorqualifizierten Spieler über
die PDC Order of Merit und Pro Tour Order of Merit müssen ihr
Auftaktspiel gewinnen, damit ihr Preisgeld in die Ranglisten
einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel verlieren, bekommen sie das
Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber nicht in die große PDC Order of Merit
sowie die European Tour Order of Merit und
Pro Tour Order of Merit
ein.
Sieger: £35.000
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000
Viertelfinale: £8.000
Achtelfinale: £5.000
2. Runde: £3.500
1. Runde: £2.000
Gesamt: £230.000
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn
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Foto-Credit: Sebastian Doppstadt (PDC Europe)
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