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PDC Europe Next Gen: Hausotter sichert Super League mit Turniersieg

Das vorletzte PDC Europe Next Gen Turnier des Jahres steht in den Geschichtsbüchern. Im Modus „Master Out“ war Marcel Hausotter am Samstag nicht zu schlagen. In Sindelfingen sicherte er sich mit einem Average von über 100 Punkten im Finale gegen Tim Scholz nicht nur den Turniersieg, sondern auch die Super League Teilnahme. Auch Scholz hat einen großen Schritt in diese Richtung gemacht, gleiches gilt auch für Kevin Jußen. Für den letzten Tag ist ein spannendes Finale angerichtet.

Das vorletzte PDC Europe Next Gen Turnier des Jahres steht in den Geschichtsbüchern. Im Modus „Master Out“ war Marcel Hausotter am Samstag nicht zu schlagen. In Sindelfingen sicherte er sich mit einem Average von über 100 Punkten im Finale gegen Tim Scholz nicht nur den Turniersieg, sondern auch die Super League Teilnahme. Auch Scholz hat einen großen Schritt in diese Richtung gemacht, gleiches gilt auch für Kevin Jußen. Für den letzten Spieltag ist ein spannendes Finale angerichtet.

Hausotter beißt zu und packt 100er-Schnitt aus

Vor dem Turnier stand Marcel Hausotter noch außerhalb der Top 24 der Rangliste und war damit auch ein ordentliches Stück von der Super League entfernt. Nun hat der Berliner aber heute den großen Schritt geschafft und sich mit einem Turniersieg seinen Platz im Feld von Hildesheim gesichert. Dazu setzte sich „Hausi“ im Master-Out-Format zunächst jeweils mit 4:1 gegen Marco Jung, Patrick Tringler und Daniel Neubauer durch. Auch Kevin Troppmann (4:2) und Rowby-John Rodriguez (5:1) ließ er hinter sich. Nach einem 5:3-Sieg gegen den Überraschungsmann Oliver Keßler fand sich Hausotter im Endspiel wieder. Die Geschichte dieses Spiels gegen Tim Scholz ist schnell erzählt, denn Hausotter packte einen 101er-Average aus und verpasste seinem Gegner damit einen Whitewash.

Scholz und Jußen sammeln Big Points

Trotz der deutlichen Final-Niederlage hat Tim Scholz allen Grund, um mit einem breiten Grinsen aus dem Turnier zu gehen. Mit dieser Final-Teilnahme steht er nun auf Platz 13 in der Rangliste und hat auch etwas Vorsprung auf den ersten Nicht-Super-League-Rang. Damit sollte morgen wohl nichts mehr anbrennen. In diese komfortable Situation manövrierte sich Scholz u.a. mit Siegen gegen Patrick Klingelhöfer und Jaimy van de Weerd. Aber auch Kevin Jußen verschaffte sich heute ein wenig Luft. Eine Super League Quali würde für ihn den größten Karriereerfolg bedeuten und durch den Einzug ins Viertelfinale ist diese Chance nun realistischer geworden. Er liegt aktuell auf dem Hot Seat und hat aktuell 114€ Vorsprung. Von dieser Ausgangslage kann Rowby-John Rodriguez nur träumen, der trotz des heutigen Viertelfinals am Sonntag den ganz großen Wurf braucht.

Großer Showdown um die Super League Tickets erwartet

Die Augen richten sich am Sonntag im FA-Cup-Format vor allem auf die Ranglisten. Der amtierende Deutsche Meister Carsten Hoffmann ist ebenso wie René Eidams aktuell knapp in den Top 16 zu finden, zittern müssen die beiden morgen trotzdem noch. Von hinten drücken allerdings Kevin Troppmann, Patrick Klingelhöfer oder der Jugendspieler Kimi Seemann, der eh schon über die Jugend-Rangliste dabei ist. Aber auch der „Mountain Man“ aus den Alpen möchte noch in die Super League. Morgen bietet sich Marcel Walpen noch eine Chance, sonst bleibt die PDC Europe Start als letzter Ausweg. In der Jugend-Rangliste sind die Abstände sehr gering, sodass sich Deniz Baudis und Luca Wolff noch nicht allzu sicher sein können. Schließlich will auch Jarod Becker zurück in die Halle 39.

Wie geht es bei der PDC Europe Next Gen weiter?

Morgen findet in Sindelfingen das letzte Turnier der PDC Europe Next Gen 2026 statt. Gespielt wird zum Abschluss im Modus „FA Cup“.

PDC Europe Next Gen 2026 – Nr. 15:

Samstag, 15. August – Glaspalast, Sindelfingen (Master Out)

Letzte 128:

Nikolas Klatt 4-2 Jannik Tietz
Michael Klönhammer 4-1 Michael Raab
Max Arsenijevic 4-3 Michael Hurtz
Adrian Roik 4-2 Damian Müller
Maurice Jaspers 4-2 Pascal Grummich
Oliver Keßler 4-2 Justin Oehring
Patrick Tringler 4-2 Mitja Gustorf
Alexander Presser 4-2 Sebastian Paetz
Kevin Bielmeier 4-3 Niklas Fuchs
Tim Ritter 4-1 Niklas Tippner
Phil Schawaller 4-2 Leopold Frick
Finn Prokop 4-1 Denny Gittel
Patrick Drechsel 4-3 Dennis Hubrich
Rowby-John Rodriguez 4-3 Marc Spalt
Kevin Troppmann 4-1 Luca Limburg
Jaimy Van de Weerd 4-1 Nick Fritzsche
Christian Schmidt 4-1 Tom Sombeck
Carsten Hoffmann 4-1 Robert Zimmermann
Kimi Seemann 4-0 Laurin Welk
Marc Heller 4-1 Phil Elißat
Franz Rötzsch 4-2 Lukasz Karcz
Lenny Schlüter 4-0 Manuel Trummer
Tim Scholz 4-0 Daniel Trafara
Mika Donnevert 4-1 Dennis Kauffmann
Jonathan Parvaneh 4-2 Jannick Brosch
Finn Behrens 4-0 Francesco Marcone
Tim Weber 4-1 Alexander Gorte
Liam Maendl-Lawrance 4-1 David Laritz
Jens Kniest 4-3 Mattis Elsasser
Daniel Neubauer 4-1 Tim Seidel
Cedric Gerlach 4-1 Udo Schäfer
Tim Kaufmann 4-0 Mia Reichert
Dragutin Horvat 4-1 Florian Müller
Nico Schönberger 4-2 Oliver Ried
Tobias Epple 4-0 Fabian Kirsten
Jason Liebe 4-1 Robin Storz
Daniel Layer 4-2 Florian Drews
Ralf Steininger 4-3 Maurice Köckritz
Sebastian Alfuth 4-0 Daniel Heyn
Leon Ebmeier 4-3 Yannick Müller
David Jeske 4-0 Luca Wolff
Philip Rudolf 4-0 Andreas Baumann
Patrick Klingelhöfer 4-2 Kevin Neumann
Paul Neugebauer 4-0 Michael Aberger
Daniel Jäger 4-1 Lucas Teutsch
Julian Skaper 4-3 Elias Kuhlig
Dominic Ferrero 4-1 Marcel Walpen
Kevin Jußen 4-2 Tommy Tost
Marcel Steinacher 4-1 Florian Koller
Daniel Thomas 4-1 Niklas Berger
Steffen Brodbeck 4-3 Tim Langstädtler
Patrick Reisenegger 4-2 Philipp Prenn
Marcel Hausotter 4-1 Marco Jung
Dian Schleicher 4-0 Dennis Scholz
Jarod Becker 4-2 Marko Puls
Marvin Simmler 4-3 Dennis Penner
Manuel Holzum 4-0 Dragan Maric
Christian Stuiber 4-3 John Van de Weerd
Christopher Jung 4-1 Luke Seible
Levin Höse 4-2 Markus Geiser
Dennis Vehreschild 4-0 Daniel Oswald
Marc Büchte 4-3 Miro Seemann
Fabian Herz 4-3 Kilian Hohnstedt
Sebastian Steinmetz 4-3 Finn Chudziak

Letzte 64:

Tim Kaufmann 4-2 Cedric Gerlach
Oliver Keßler 4-0 Philip Rudolf
Finn Behrens 4-2 Tobias Epple
Jaimy Van de Weerd 4-1 Ralf Steininger
Kevin Bielmeier 4-0 Paul Neugebauer
Kevin Troppmann 4-0 Jason Liebe
Daniel Neubauer 4-1 Julian Skaper
Carsten Hoffmann 4-2 Daniel Layer
Mika Donnevert 4-1 Steffen Brodbeck
Michael Klönhammer 4-1 Daniel Jäger
Patrick Klingelhöfer 4-0 Marc Heller
Tim Weber 4-1 Leon Ebmeier
David Jeske 4-2 Jens Kniest
Jarod Becker 4-1 Patrick Drechsel
Marcel Hausotter 4-1 Patrick Tringler
Maurice Jaspers 4-2 Marcel Steinacher
Adrian Roik 4-3 Dian Schleicher
Kevin Jußen 4-3 Kimi Seemann
Lenny Schlüter 4-3 Dragutin Horvat
Patrick Reisenegger 4-3 Liam Maendl-Lawrance
Christian Schmidt 4-2 Marvin Simmler
Rowby-John Rodriguez 4-3 Dominic Ferrero
Jonathan Parvaneh 4-3 Daniel Thomas
Alexander Presser 4-2 Marc Büchte
Levin Höse 4-2 Phil Schawaller
Tim Ritter 4-2 Christian Stuiber
Tim Scholz 4-1 Sebastian Alfuth
Dennis Vehreschild 4-2 Nico Schönberger
Fabian Herz 4-3 Franz Rötzsch
Nikolas Klatt 4-2 Manuel Holzum
Max Arsenijevic 4-3 Christopher Jung
Sebastian Steinmetz 4-3 Finn Prokop
Verlierer: 50€

Letzte 32:

Jaimy Van de Weerd 4-1 Alexander Presser
Rowby-John Rodriguez 4-2 David Jeske
Maurice Jaspers 4-0 Fabian Herz
Carsten Hoffmann 4-1 Kevin Bielmeier
Patrick Klingelhöfer 4-0 Tim Ritter
Tim Scholz 4-1 Nikolas Klatt
Marcel Hausotter 4-1 Daniel Neubauer
Kevin Troppmann 4-2 Tim Kaufmann
Mika Donnevert 4-0 Sebastian Steinmetz
Finn Behrens 4-0 Jarod Becker
Christian Schmidt 4-1 Adrian Roik
Kevin Jußen 4-1 Michael Klönhammer
Oliver Keßler 4-2 Jonathan Parvaneh
Patrick Reisenegger 4-3 Dennis Vehreschild
Tim Weber 4-3 Max Arsenijevic
Levin Höse 4-3 Lenny Schlüter
Verlierer: 100€

Achtelfinale:

Jaimy Van de Weerd 4-0 Christian Schmidt
Patrick Klingelhöfer 4-0 Maurice Jaspers
Kevin Jußen 4-3 Carsten Hoffmann
Oliver Keßler 4-2 Mika Donnevert
Marcel Hausotter 4-2 Kevin Troppmann
Finn Behrens 4-2 Tim Weber
Rowby-John Rodriguez 4-1 Patrick Reisenegger
Tim Scholz 4-1 Levin Höse
Verlierer: 150€

Viertelfinale:

Jaimy van de Weerd 5-3 Kevin Jußen
Oliver Keßler 5-3 Finn Behrens
Tim Scholz 5-1 Patrick Klingelhöfer
Marcel Hausotter 5-1 Rowby-John Rodriguez
Verlierer: 250€

Halbfinale:

Tim Scholz 5-2 Jaimy van de Weerd (91,35 – 89,72)
Marcel Hausotter 5-3 Oliver Keßler (85,67 – 90,80)
Verlierer: 400€

Finale:

Marcel Hausotter 6-0 Tim Scholz (101,33 – 87,55)
Sieger: 1.500€
Runner-Up: 750€

Preisgeld PDC Europe Next Gen 2026:

Turnierplatzierung:

Sieger: 1.500€
Runner-Up: 750€
Halbfinale: 400€
Viertelfinale: 250€
Letzte 16: 150€
Letzte 32: 100€
Letzte 64: 50€

Summe pro Event: 8.450€

Besondere Leistungen:

Legs:
9-Darter: 99€
10-Darter: 8€
11-Darter: 5€
12-Darter: 3€
13-15-Darter: 1€

Checkouts:
161-170: 3€
131-160: 2€
101-130: 1€

Scores:
171, 174, 177, 180: 1€

PDC Europe Next Gen Main Order of Merit 2026:

Platz Spieler Preisgeld
1 Jaimy van de Weerd 8.592€
2 Daniel Klose 7.982€
3 Paul Krohne 4.424€
4 Mika Donnevert 3.661€
5 Patrick Reisenegger 3.320€
6 Liam Maendl-Lawrance 3.297€
7 Jan Schmidt 2.983€
8 Lenny Schlüter 2.910€
9 Patrick Tringler 2.860€
10 Florian Preis 2.811€
11 Marcel Hausotter 2.757€
12 Finn Behrens 2.524€
13 Tim Scholz 2.426€
14 Carsten Hoffmann 2.354€
15 René Eidams 2.341€
16 Kevin Jußen 2.098€
17 Kimi Seemann 1.984€
18 Kevin Troppmann 1.859€
19 Pascal Wirotius 1.686€
20 Patrick Klingelhöfer 1.554€
21 Jonathan Parvaneh 1.552€
22 Christian Schmidt 1.499€
23 Marcel Walpen 1.480€
24 Marc Spalt 1.458€

Stand nach 15 von 16 Turnieren (15.08.2026)

PDC Europe Next Gen Youth Order of Merit 2026:

Platz Spieler Preisgeld
1 Jan Schmidt 3.733€
2 Mika Donnevert 3.661€
3 Liam Maendl-Lawrance 3.297€
4 Lenny Schlüter 2.910€
5 Florian Preis 2.811€
6 Finn Behrens 2.524€
7 Kimi Seemann 1.984€
8 Deniz Baudis 1.303€
9 Luca Wolff 1.191€
10 Finn Prokop 1.115€
11 Jarod Becker 1.048€
12 Kilian Hohnstedt 976€
13 Merlin Nicolaus 814€
14 Florian Drews 814€
15 Leon Ebmeier 803€
16 Marcel Steinacher 720€

Stand nach 15 von 16 Turnieren (15.08.2026)

Turniermodus:

Master-Out (Single-In/Master-Out):

Ligaphase: Best of 4 Legs
Gruppenphase: Best of 5 Legs
KO-Phase bis zum Viertelfinale:
Best of 7 Legs
Viertelfinale:
Best of 9 Legs
Halbfinale: Best of 9 Legs
Finale: Best of 11 Legs

Ligamodus:

Ab einer Teilnehmeranzahl von 257 wird eine Ligaphase gespielt (maximal 384 Teilnehmer). Die Ligaphase wird in drei Spielrunden gespielt. Jeder Spieler erhält einen zufälligen Gegner in jeder Spielrunde. Dabei werden alle Spiele im Format „Best of 4 Legs“ ausgetragen (im 170er-Modus „Best of 8 Legs“) und alle Legs ausgespielt. In jedem Spiel sammeln die Spieler Punkte für die Abschlusstabelle:

  • Sieg: 3 Punkte
  • Unentschieden: 1 Punkt
  • Niederlage: 0 Punkte
  • Pro Leggewinn: 1 Punkt
  • Pro 1€-Bestleistung: 0,1 Punkte

Bei einer ungeraden Spieleranzahl erhält der bestplatzierte Spieler der PDC Europe Next Gen Main Order of Merit ein Freilos (4:0-Sieg und zwei weitere Gruppenspiele ergeben dessen drei Spiele). Die besten 128 Spieler der Abschlusstabelle der Ligaphase qualifizieren sich für das nachfolgende KO-Phase, die sich anhand der Platzierungen in der Tabelle orientiert (1 vs. 128, 2 vs. 127 usw.).

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Foto-Credit: Sebastian Doppstadt (PDC Europe)

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