Am achten Spieltag der Premier League war die PDC zu Gast in der Uber Arena Berlin. Luke Littler sicherte sich seinen dritten Tagessieg der Saison und spielte sich damit auch an die Tabellenspitze. Im Finale setzte sich der Weltranglistenerste gegen Michael van Gerwen mit 6:4 durch, gleich zweimal finishte der Weltmeister im Endspiel das 170er-Checkout. Derweil holte sich Josh Rock seine ersten Punkte.
Viertelfinale:
Rock holt endlich ersten Sieg
Am achten Spieltag hat Josh Rock seinen ersten Sieg in der Premier League eingefahren. Gegen Jonny Clayton sicherte sich „Rocky“ einen 6:3-Erfolg. Nach vier Legs war das Match noch ausgeglichen, dann erarbeitete sich der Nordire durch Checkouts in 17 und 14 Darts eine Zwei-Leg-Führung. Mit einem 72er-Finish schnappte sich Rock das 5:2, wenig später nutzte er seinen ersten Matchdart. Mit einem 89er-Average war es zwar nicht das hohe Niveau, aber es war ein sehr emotionaler Sieg, wobei sich Clayton auch als fairer Sportsmann präsentierte.
Van Gerwen besiegt Humphries
Im Duell der beiden Spieler um (vorerst) den vierten Tabellenplatz zog Luke Humphries den Kürzeren. Gegen Michael van Gerwen eröffnete Humphries zwar mit ordentlich Power Scoring, verpasste aber im zweiten Leg das Break auf die Doppel. So gelang „Mighty Mike“ der Ausgleich und anschließend das 142er-Finish. Nach dem 2:2 finishte van Gerwen zweimal in der sechsten Aufnahme, erneut ließ Humphries zwei Checkchancen verstreichen. Das zog sich ein wenig durch das Spiel, denn auch im neunten Leg erhielt „Cool Hand Luke“ nochmal eine Möglichkeit, ehe MvG die D16 zzm Sieg traf.
Littler gegen Bunting stark
Das dritte Viertelfinale zwischen Luke Littler und Stephen Bunting hat ordentlich geknallt. Beide spielten über 105 im Average, der Weltranglistenerste holte sich den 6:3-Sieg. „The Nuke“ holte sich in 13, 18 und 13 Darts eine schnelle 3:0-Führung und nach dem 103er-Finish konnte er sich etwas ausruhen. Bunting schenkte ihm ein 167er-Checkout ein und verkürzte in 13 Darts auf 2:4. Ein Leg gab es dann noch für „The Bullet“, ehe Littler auf seiner geliebten Doppel 10 das Halbfinale klarmachte.
Van Veen noch nicht fit genug
Nach seiner Operation war Gian van Veen wieder am Start, aber da fehlte verständlicherweise noch ein gutes Stück zu seinem Top-Niveau. Mit 1:6 war gegen Gerwyn Price nichts zu holen, dabei bekam der Niederländer auch nur einen Checkdart. Price sicherte sich die ersten zwei Legs in 17 Darts und legte dann ein 130er-Checkout nach. Nach dem 5:0 vermied van Veen den Whitewash durch ein 113er-Finish, ehe Price 78 Punkte zum Sieg löschte.
Halbfinale:
Van Gerwen ins Finale
Ein 96er-Average hat Michael van Gerwen für den Finaleinzug gereicht. Gegen Josh Rock siegte „Mighty Mike“ mit 6:3. Dabei startete Rock mal eben mit sechs perfekten Darts und einem daraus resultierenden 10-Darter. Van Gerwen traf die D16 und legte zwei Leggewinne zum 3:1 nach, da Rock seine Möglichkeiten ausließ. Der Nordire machte zwar das Rebreak, verpasste dann aber zwei Darts auf Tops. So setzte sich MvG auf 5:2 ab und traf die Doppel 2 zum Sieg, nachdem Rock noch ein Leg holte.
Littler macht einfach nahtlos weiter
Nach dem starken Viertelfinale spielte Luke Littler nun einen 109er-Average zum Finaleinzug. Mit 6:4 besiegte er Gerwyn Price, der aber in der Anfangsphase absolut auf Augenhöhe unterwegs war. So spielte sich Price nach dem 2:2 auf der Doppel 10 in Führung. Littler gelang der Ausgleich, ehe er zwei Breakdarts verpasste und das 152er-Checkout schlucken musste. „The Nuke“ finishte in 11 Pfeilen zum 4:4 und dann reichte ein Finish in Runde sechs zur erstmaligen Führung, die er in 11 Pfeilen dann direkt zum Sieg nutzte.
Finale:
Littler stürmt an die Tabellenspitze
Somit ging es im Finale zwischen Luke Littler und Michael van Gerwen um den Tagessieg. Der Weltmeister erwischte den besseren Start und spielte sich mit 12 und 15 Darts in Führung. Ein 126er-Finish bescherte Littler das 3:0, ehe van Gerwen dann sein Niveau anhob. Nach einem 13-Darter checkte MvG ein 124er-Finish und legte einen 12-Darter zum Ausgleich nach. Littler unterbrach den Lauf auf der Doppel 10 zum 4:3 und zog dann auch noch den Big Fish an Land. Van Gerwen checkte in 13 Darts und verkürzte auf 4:5, aber Littler machte mal eben schon wieder die 170 aus und gewann damit das Mini-Turnier.
Wie geht es bei der PDC weiter?
Der 9. Spieltag der Premier League Darts 2026 findet kommenden Donnerstag in Manchester statt. DAZN und Sport1 übertragen ab 20:00 Uhr MESZ jeweils live. Vorher stehen am Montag und Dienstag zwei weitere Players Championships an, die es auf PDC.TV zu verfolgen gibt.
Ergebnisse Spieltag 8:
Donnerstag, 26.03.2026, Uber Arena –
Berlin
Viertelfinale:
Jonny Clayton 3-6 Josh Rock (89,36 – 89,22)
Luke Humphries 3-6 Michael van Gerwen (96,07 – 99,04)
Luke Littler 6-3 Stephen Bunting (105,72 –
107,47)
Gerwyn Price 6-1 Gian van Veen (101,56 –
91,50)
Halbfinale:
Josh Rock 3-6 Michael van Gerwen (89,36 – 89,22)
Luke Littler 6-4 Gerwyn Price (108,58 –
98,17)
Finale:
Michael
van Gerwen 4-6 Luke Littler (103,87 –
106,36)
Vorschau Spieltag 9:
Donnerstag, 02.04.2026, AO Arena –
Manchester (ab 20:00 Uhr MESZ)
Viertelfinale:
Michael van Gerwen – Stephen Bunting
Gerwyn Price – Luke Humphries
Gian van Veen – Luke Littler
Jonny Clayton – Josh Rock
Halbfinale:
Van Gerwen/Bunting – Price/Humphries
Van Veen/Littler – Clayton/Rock
Finale:
Sieger
Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2
Tabellenstand nach Spieltag 8:
| Platz | Name |
Abende gewonnen |
Spiele gewonnen |
Legdifferenz | Punkte |
|
1. |
Luke Littler | 3 | 12 | +9 | 21 |
|
2. |
Jonny Clayton | 2 | 11 | +19 | 19 |
|
3. |
Gerwyn Price | 1 | 8 | +11 | 14 |
|
4. |
Michael van Gerwen | 1 | 8 | +2 | 13 |
|
5. |
Luke Humphries | 0 | 6 | -7 | 11 |
|
6. |
Gian van Veen | 0 | 6 | -13 | 9 |
|
7. |
Stephen Bunting | 1 | 4 | -2 | 7 |
|
8. |
Josh Rock | 0 | 1 | -29 | 2 |
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle
World Series Events LIVE und in HD. Man
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Zudem überträgt auch Sport1 jeden Spieltag
komplett live.
Preisgeld 2026:
Das Preisgeld der Premier League Darts wird NICHT für die Order
of Merit gewertet. Es ist das Turnier mit dem zweithöchsten
Preisgeld überhaupt. Nur bei der PDC-WM gibt es mehr Preisgeld.
Sieger: £350.000
Runner-Up: £170.000
Halbfinale: £110.000
5. Platz: £95.000
6. Platz: £90.000
7. Platz: £85.000
8. Platz: £80.000
Bonus: £10.000 pro Abendsieg
Summe: £1.250.000
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Foto-Credit: Michael Cooper (PDC)
[ks]
