Gabriel Clemens hat an einer der größten Sensationen der diesjährigen PDC-Weltmeisterschaft geschnuppert. Gegen Luke Humphries lag er trotz guter Leistung mit 0:3 zurück und spielte sich dann in einen Rausch. Am Ende steht trotzdem eine 2:4-Niederlage, bei der der Saarländer Darts zum 3:3-Ausgleich hatte und einen neuen deutschen WM-Rekord-Average aufstellte. Arno Merk konnte gegen Michael van Gerwen nicht verhindern, dass alle verbliebenen Deutschen heute ausgeschieden sind, mit Gian van Veen erreichte ein weiterer Niederländer das Achtelfinale.
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Zu Beginn des zweiten Drittrundentages der PDC-WM 2026 hat es mit Martin Schindler den nächsten Deutschen erwischt. Deutschlands Nr. 1 unterlag gegen Ryan Searle glatt und chancenlos mit 0:4. Dasselbe Schicksal ereilte Damon Heta, der mit 0:4 an Rob Cross scheiterte. Zum Abschluss der Session lieferten sich Gary Anderson und Jermaine Wattimena ein packendes Duell, das der „Flying Scotsman“ schlussendlich in der Verlängerung für sich entscheiden konnte.
Am ersten Abend nach der Weihnachtspause war der erste von vier Deutschen in Runde 3 der Dart-WM gefordert: Ricardo Pietreczko hielt das Spiel gegen Andreas Harrysson mit einigen großen Momenten offen. Der Schwede hatte jedoch das stabilere Scoring und siegte letztlich verdient mit 4:2. Noch größer war allerdings die Überraschung, die James Hurrell landen konnte: Mit 4:3 schaltete er Stephen Bunting aus. Weltmeister Luke Littler legte beim 4:0 über Mensur Suljovic dann noch seinen persönlichen WM-Rekord-Average auf.
Die dreitägige Weihnachtspause bei der Darts-WM ist Geschichte. Krzysztof Ratajski konnte einen 1:3-Rückstand gegen Wesley Plaisier nach überstandenen Matchdarts noch in einen Sieg umwandeln. Viel deutlicher wurde es durch den 4:1-Sieg von Luke Woodhouse, der gegen Andrew Gilding keine Probleme hatte. Das siegreiche Trio der Session komplettierte Jonny Clayton durch einen Sieg im Entscheidungssatz gegen Niels Zonneveld.
Nach der traditionellen Weihnachtsunterbrechung geht die PDC Weltmeisterschaft 2026 mit dem Start der dritten Runde am 27. Dezember langsam, aber sicher in die heiße Phase über. Um die dartfreie Zeit zu überbrücken, gibt es an dieser Stelle nochmals alle Informationen über den weiteren Ablauf – mit weiterhin noch fünf deutschsprachigen Vertretern.
Zwei Jahre nach Russ Bray verlassen mit John McDonald und George Noble nach der PDC-WM 2026 zwei weitere prägende Gesichter der PDC die Dartsszene. Wir konnten mit beiden während dieser Weltmeisterschaft noch ein letztes Interview führen.
Es war die letzte Session vor Weihnachten, bevor den Dart-Fans drei harte Tage bevorstehen. In die dritte WM-Runde konnte sich Michael van Gerwen durch einen Sieg über William O’Connor spielen. Einen starken 105er-Average hat Gary Anderson abgeliefert. Die Story des Abends schrieben aber Danny Noppert und Justin Hood, die eine unfassbare Partie spielten. Im Sudden-Death-Leg setzte sich mit Hood der Außenseiter durch. Auch Josh Rock steht in der nächsten Runde.
Arno Merk lebt seinen Traum bei der Dart WM weiter. In der vorletzten Session vor der Weihnachtspause bezwang er einen erschreckend schwachen Peter Wright mit 3:0. Die restlichen Spiele waren deutlich enger: Jermaine Wattimena kämpfte sich gegen Scott Williams durch, Daryl Gurney wurde von Callan Rydz ausgeschaltet. Ebenfalls in fünf Sätzen löste Ryan Meikle sein Ticket für die dritte Runde.
Am Montag-Abend hat sich Luke Humphries bei Paul Lim für die Niederlage bei der Darts-WM 2021 revanchiert. „Cool Hand Luke“ ließ heute nichts anbrennen und gönnte dem 71-jährigen aber zumindest ein Leg. Der bislang beste Average des Turniers gelang Gian van Veen gegen Alan Soutar. Außerdem behauptete sich Nathan Aspinall gegen Leonard Gates mit 3:0.
Tag 12 bei der PDC-Dart WM 2026 im Alexandra Palace in London! Mit Gabriel Clemens steht tatsächlich der dritte Deutsche in Runde 3 und kehrt nach Weihnachten zurück. Gegen den favorisierten Wessel Nijman setzte sich der „German Giant“ überraschend klar mit 3:0 durch. Zuvor buchte bereits Madars Razma sein Ticket für Runde 3, während Kevin Doets dem Märchen von David Munyua ein Ende bereitete. Zum Abschluss der Session bezwang Ricky Evans in einem packenden Match James Wade in der Verlängerung.










