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PDC Players Championship 2017: Turnier Nr. 2: Sensationeller Anderson nicht zu stoppen

Sonntag, 26. Februar 2017 11:12 - Dart News von dartn.de

Gary Anderson ist heute nicht zu stoppen - Players Championship Nr. 2 2017

Nachdem gestern im Barnsley Metrodome das erste Players Championship Turnier des Jahres stattfand, folgte heute gleich das zweite. Auch dieses Mal waren wieder 128 Spieler am Start. Mit dabei wie gestern auch insgesamt sechs deutschsprachige Spieler, wobei Mensur Suljovic auch am Sonntag wieder an Position Nr.2 gesetzt war. Der Titel ging allerdings an Gary Anderson, die Nummer 14 der Setzliste. Der Doppelweltmeister überrollte im Endspiel seinen Landsmann Peter Wright mit 6:1 und spielte dabei einen Average von fast 115 Punkten. Aus deutschsprachiger Sicht konnte vor allem Zoran Lerchbacher wieder überzeugen.

Anderson fuhr auf dem Weg ins Endspiel Siege gegen Brendan Dolan, Berry van Peer, Steve West, Benito van de Pas, Michael Smith und Jelle Klaasen ein. Wright verpasste mit seiner Endspielniederlage seinen vierten Titel in diesem Jahr.

 

Turnierverlauf:

Zoran Lerchbacher liefert das nächste vielversprechende Resultat ab. Zum bereits zweiten Mal in diesem Jahr erreichte der 44-jährige das Achtelfinale und nimmt an diesem Wochenende insgesamt 2.500 britische Pfund mit in die Steiermark. Er gewann sein Board durch Erfolge gegen Mark Walsh (6:3), Paul Rowley (6:5) und Simon Stevenson (6:4). Unter den letzten 16 kam dann das Aus mit 3:6 gegen einen gut spielenden James Wade. Die Nummer Fünf der Welt gewann die ersten fünf Legs in 14, 15, 14, 18 und 16 Darts. Lerchbacher hatte im Auftaktleg mehrere Doppel verpasst, gab sich aber nicht auf. Das zeigte er mit zwei 14-Dartern und einem 65er Finish und verkürzte damit auf 3:5. Wade hatte zu diesem Zeitpunkt bereits drei Matchdarts vergeben, nutzte im Anschluss aber seinen vierten für einen 13-Darter.

Martin Schindler kam erstmals bei einer Players Championship ins Preisgeld und erreichte die letzten 64. In einer spannenden Auftaktpartie konnte der Berliner Ritchie Edhouse mit 6:5 niederringen. Im Entscheidungsleg checkte Schindler 107. Nachfolgend stoppte ihn allerdings Chris Dobey mit 6:3.

Zum zweiten Mal nacheinander ging es für Maik Langendorf unter die letzten 64. Der Mann aus Hameln setzte sich gegen Andy Boulton mit 6:3 durch, unterlag danach jedoch Richie Corner 5:6. In diesem Match ging es lange hin und her und Langendorf erzwang mit einem 67er Checkout ein Entscheidungsleg. Hier erwischte er jedoch mit seinen ersten zwölf Darts kein großes Tripple und Corner ließ sich diese Chance nicht entgehen.

Ohne Preisgeld blieben die anderen drei Spieler aus dem deutschsprachigen Raum. Mensur Suljovic unterlag überraschend Joe Murnan mit 3:6. Sein World Cup-Teamkollege Rowby-John Rodriguez verlor denkbar knapp mit 5:6 gegen Yordi Meeuwisse. Max Hopp musste gegen Devon Petersen mit 2:6 die Segel streichen und geht damit ohne Preisgeld aus diesem Wochenende.

Im Viertelfinale des heutigen Turniers gab es drei enge Partien. Peter Wright rang James Wade mit 6:5 nieder und holte dabei einen 3:5 Rückstand auf. Mit demselben Ergebnis räumte Daryl Gurney den heutigen Überraschungsmann Robert Owen aus dem Weg. Jelle Klaasen entschied eine hochklassige Partie gegen Raymond van Barneveld mit 6:4 für sich. Blieb noch Gary Anderson, der seinen Schüler Michael Smith mit 6:1 in die Schranken wies.

Die Nummer Zwei der Welt dominierte auch sein Halbfinale, was er mit 6:2 gegen Jelle Klaasen für sich entschied. Noch deutlicher der Sieg für Peter Wright, der Daryl Gurney beim 6:1 keine Chance ließ.

Im Endspiel dominierte „The Flying Scotsman“ mit fantastischen Darts und schnappte sich seinen ersten Turniersieg in 2017. Anderson brachte sich früh mit einem 15-Darter und zwei 12-Dartern in eine hervorragende Position. Es folgte ein 81er Checkout für den nächsten 12-Darter, bevor Wright 76 für ein Rebreak auswarf. Anderson konterte mit seinem zweiten 81er Finish für einen 11-Darter und brachte den Titel in 14 Darts in trockene Tücher.

Auch bei diesem Turnier wurde wieder ein 9-Darter erzielt. Adrian Lewis gelang dieses Mal das Kunststück bereits in der ersten Runde. Er unterlag jedoch John Henderson. Der gestrige Sensations-Finalist Peter Jacques wurde dieses Mal in der zweiten Runde gestoppt.

 

PDC Players Championship 2017 Nr. 2:

Sonntag, 26. Februar, Barnsley Metrodome (ENG)

1. Runde:

Board 1
Peter Wright (1) 6-0 Ricky Williams
Vincent van der Voort 6-1 John Norman Jnr
Jamie Caven (32) 6-5 Andy Jenkins
Shaun Griffiths 6-3 Jonathan Worsley

Board 2
Cristo Reyes (16) 6-2 Bryan de Hoog
Aden Kirk 6-3 Paul Harvey
Steve Beaton (17) 6-4 Ron Meulenkamp
Wayne Jones 6-4 Richie Burnett

Board 3
James Wade (8) 6-0 Jamie Bain
Yordi Meeuwisse 6-5 Rowby-John Rodriguez
Paul Nicholson 6-5 Justin Pipe (25)
William O’Connor 6-2 Andy Parsons

Board 4
Kim Huybrechts (9) 6-4 Kirk Shepherd
Simon Stevenson 6-0 Ray Campbell
Paul Rowley 6-4 Robert Thornton (24)
Zoran Lerchbacher 6-3 Mark Walsh

Board 5
Darren Johnson 6-3 Simon Whitlock (5)
Ronnie Baxter 6-2 Mike de Decker
Ronny Huybrechts (28) 6-2 Andrew Gilding
Darron Brown 6-4 Ross Twell

Board 6
Joe Cullen (12) 6-4 Jonny Clayton
Devon Petersen 6-2 Max Hopp
Daryl Gurney (21) 6-4 Scott Taylor
Richard North 6-3 Simon Preston

Board 7
Antonio Alcinas 6-5 Dave Chisnall (4)
Stuart Kellett 6-5 Stephen Burton
James Richardson 6-4 Jermaine Wattimena (29)
Dirk van Duijvenbode 6-5 Vincent Kamphuis

Board 8
Robert Owen 6-5 Stephen Bunting (13)
Peter Jacques 6-5 Ricky Evans
Matthew Dennant 6-4 James Wilson (20)
Rob Cross 6-5 Micky Mansell

Board 9
Joe Murnan 6-3 Mensur Suljovic (2)
Ted Evetts 6-5 Jeffrey de Zwaan
Jan Dekker 6-4 Christian Kist (31)
Harry Robinson 6-2 Jeffrey de Graaf

Board 10
Kyle Anderson (15) 6-1 Keegan Brown
Raymond van Barneveld 6-4 Peter Hudson
Chris Dobey (18) 6-4 Jamie Lewis
Martin Schindler 6-5 Ritchie Edhouse

Board 11
Alan Norris (7) 6-2 Chris Quantock
Ryan Searle 6-0 Tony Newell
Terry Temple 6-5 Darren Webster (26)
Diogo Portela 6-4 Wes Newton

Board 12
Jelle Klaasen (10) 6-4 Jim Brown
Matt Clark 6-4 Andy Hamilton
Mervyn King (23) 6-2 Mark Barilli
Mick Todd 6-3 Dimitri van den Bergh

Board 13
Steve Hine 6-5 Ian White (6)
David Pallett 6-5 Prakash Jiwa
Mick McGowan 6-2 Robbie Green (27)
Kevin Painter 6-5 Mathew Edgar

Board 14
Michael Smith (11) 6-3 John Bowles
Dennis Smith 6-2 Brian Woods
John Henderson 6-3 Adrian Lewis (22) - Adrian Lewis mit einem 9-Darter!
Jimmy Hendriks 6-3 Adam Hunt

Board 15
Benito van de Pas (3) 6-4 Steve Lennon
Ryan Meikle 6-1 Ryan Palmer
Richie Corner 6-5 Josh Payne (30)
Maik Langendorf 6-3 Andy Boulton

Board 16
Gary Anderson (14) 6-1 Brendan Dolan
Berry van Peer 6-4 Scott Darbyshire
Steve West (19) 6-3 Lee Bryant
Mark Webster 6-0 Sven Groen

 

2. Runde:

Peter Wright 6-5 Vincent van der Voort
Jamie Caven 6-2 Shaun Griffiths

Cristo Reyes 6-4 Aden Kirk
Wayne Jones 6-4 Steve Beaton

James Wade 6-3 Yordi Meeuwisse
Paul Nicholson 6-2 William O’Connor

Simon Stevenson 6-5 Kim Huybrechts
Zoran Lerchbacher 6-5 Paul Rowley

Darren Johnson 6-1 Ronnie Baxter
Ronny Huybrechts 6-0 Darron Brown

Devon Petersen 6-3 Joe Cullen
Daryl Gurney 6-2 Richard North

Stuart Kellett 6-4 Antonio Alcinas
Dirk van Duijvenbode 6-4 James Richardson

Robert Owen 6-3 Peter Jacques
Rob Cross 6-3 Matthew Dennant

Ted Evetts 6-2 Joe Murnan
Jan Dekker 6-3 Harry Robinson

Raymond van Barneveld 6-3 Kyle Anderson
Chris Dobey 6-3 Martin Schindler

Alan Norris 6-3 Ryan Searle
Terry Temple 6-4 Diogo Portela

Jelle Klaasen 6-3 Matt Clark
Mick Todd 6-5 Mervyn King

David Pallett 6-4 Steve Hine
Kevin Painter 6-2 Mick McGowan

Michael Smith 6-4 Dennis Smith
John Henderson 6-5 Jimmy Hendriks

Benito van de Pas 6-5 Ryan Meikle
Richie Corner 6-5 Maik Langendorf

Gary Anderson 6-2 Berry van Peer
Steve West 6-1 Mark Webster
 

3. Runde (Boardfinals):

Peter Wright 6-1 Jamie Caven
Cristo Reyes 6-4 Wayne Jones
James Wade 6-2 Paul Nicholson
Zoran Lerchbacher 6-4 Simon Stevenson
Ronny Huybrechts 6-1 Darren Johnson
Daryl Gurney 6-3 Devon Petersen
Stuart Kellett 6-5 Dirk van Duijvenbode
Robert Owen 6-4 Rob Cross
Ted Evetts 6-0 Jan Dekker
Raymond van Barneveld 6-5 Chris Dobey
Terry Temple 6-3 Alan Norris
Jelle Klaasen 6-3 Mick Todd
David Pallett 6-5 Kevin Painter
Michael Smith 6-3 John Henderson
Benito van de Pas 6-4 Richie Corner
Gary Anderson 6-2 Steve West
 

Achtelfinale:

Peter Wright 6-5 Cristo Reyes
James Wade 6-3 Zoran Lerchbacher
Daryl Gurney 6-4 Ronny Huybrechts
Robert Owen 6-4 Stuart Kellett
Raymond van Barneveld 6-2 Ted Evetts
Jelle Klaasen 6-1 Terry Temple
Michael Smith 6-5 David Pallett
Gary Anderson 6-4 Benito van de Pas
 

Viertelfinale:

Peter Wright 6-5 James Wade
Daryl Gurney 6-5 Robert Owen
Jelle Klaasen 6-4 Raymond van Barneveld
Gary Anderson 6-1 Michael Smith

Halbfinale:

Peter Wright 6-1 Daryl Gurney
Gary Anderson 6-2 Jelle Klaasen

Finale:

Gary Anderson 6-1 Peter Wright

 

Weitere Informationen:

Wie auch gestern beim ersten Players Championship Turnier des Jahres 2017 waren im englischen Barnsley die insgesamt 128 Tourcardinhaber, von denen die besten 32 Spieler der Pro Tour Order of Merit gesetzt sind, am Start. Mit dabei auch Max Hopp, Mensur Suljovic, Rowby-John Rodriguez, Maik Langendorf, Martin Schindler und Zoran Lerchbacher. Da verschiedene Spieler wie Michael van Gerwen oder Phil Taylor auf das Wochenende verzichten, wurde das Feld mit elf Spielern, die bei der Q-School im Januar die Tourkarte knapp verpassten, aufgefüllt. Bei diesen Turnieren können die Teilnehmer wichtiges Preisgeld sowohl für die PDC Order of Merit, als auch für die Pro-Tour Order of Merit und die eigene Players Championship Order of Merit einspielen. Über diese Ranglisten kann man sich für die großen Major-Turniere, die im TV übertragen werden, qualifizieren.

Seit letztem Herbst kann man über den offiziellen (kostenpflichtigen) livepdc.tv-Stream auf zwei TV-Boards bei jedem Players Championship Turnier einige Spiele live mitverfolgen.

 

Preisgeld Players Championships 2017:
Sieger: £10.000
Runner-Up: £6.000
Halbfinale: £3.000
Viertelfinale: £2.250
Achtelfinale: £1.500
Letzte 32: £1.000
Letzte 64: £500

Gesamt: £75.000

Übertragungen:
Wie immer werden diese "kleineren" Players Championship Turniere nicht im TV übertragen, weder in Großbritannien noch in Deutschland. Seit Herbst 2016 gibt es aber die Möglichkeit, jeweils zwei Boards über den kostenpflichtigen Livestream der PDC unter livepdc.tv zu verfolgen.

Modus:
Alle Spiele: Best of 11 Legs.

Weitere Informationen:
Alle weiteren Infos zur Pro-Tour gibt's auf der [Turnierseite]
Diskussionen zum Turnier gibt's in unserem [Forum]

[kb]

Quelle: PDC - www.pdc.tv

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