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Flanders Darts Trophy: Schindler verpasst den World Grand Prix

In den letzten Wochen zeichnete es sich schon ein wenig ab, nach diesem Nachmittag besteht Gewissheit: Zum ersten Mal seit 2022 verpasst Martin Schindler nach einer 4:6-Niederlage gegen Rob Cross den World Grand Prix. Mit Andy Baetens ist auch der letzte Belgier in Antwerpen ausgeschieden, während es für drei Niederländer in den Sonntag geht.

In den letzten Wochen zeichnete es sich schon ein wenig ab, nach diesem Nachmittag besteht Gewissheit: Zum ersten Mal seit 2022 verpasst Martin Schindler nach einer 4:6-Niederlage gegen Rob Cross den World Grand Prix. Mit Andy Baetens ist auch der letzte Belgier in Antwerpen ausgeschieden, während es für drei Niederländer in den Sonntag geht.

Schindlers letzte Hoffnung platzt

Die Hoffnung war nochmal da, zwei Siege bei der Flanders Darts Trophy hätten für eine weitere Quali für den World Grand Prix gereicht, doch nach der 4:6-Niederlage gegen Rob Cross bleibt Deutschlands Nr. 1 Martin Schindler diesmal nur die Rolle des Zuschauers. Eine zu schwache Doppelquote und zu viele Ausreißer in das 5er-Segment machten eine Niederlage gegen den Weltmeister von 2018 unvermeidbar. Die ersten drei Legs waren jeweils 15-Dart-Holds, mit einem 13-Darter glich Cross zum 2:2 aus. „Voltage“ holte sich dann im fünften Leg das erste Break, ein 20-Darter auf der D1 führte zum 4:2. Die Doppelprobleme auf beiden Seiten nahmen immer weiter zu, Schindler durfte in 21 Darts auf 3:4 verkürzen, nach weiteren Patzern von Cross checkte „The Wall“ 70 Punkte zum 4:4. Ohne Scoring musste der gebürtige Strausberger seinen Anwurf allerdings erneut abgeben und Cross spielte das Match nun stark per 12-Darter inkl. 87er-Finish nach Hause.

Letzter Belgier ausgeschieden, Dobey gewinnt Doppelschlacht

Mit Andy Baetens ist auch der letzte Belgier beim Heimturnier ausgeschieden. Dabei schnappte sich der Mann aus Nieuwerkerken-Aalst gegen Ryan Searle in 13 und 20 Darts die ersten beiden Legs, verpasste dann aber im dritten Durchgang drei Darts auf Tops und holte damit seinen Gegner in die Partie, der 105 Punkte auf null brachte. Nach einem 18-Darter knipste Searle auch 122 auf dem Bullseye aus, ein 88er-CO bedeutete das 4:2 und nach einem 17-Darter stellte ein 110er-Check den doch recht schnellen Schlusspunkt der Partie dar.

Chris Dobey gewann trotz 20 verpasster Doppel gegen Niels Zonneveld deutlich mit 6:1
Chris Dobey gewann trotz 20 verpasster Doppel gegen Niels Zonneveld deutlich mit 6:1

Insgesamt 36 Doppel wurden in der Partie zwischen Chris Dobey und Niels Zonneveld verpasst, dabei wurden nur sieben Legs gespielt, von denen deren sechs an Dobey gingen. 18, 14 und 15 Darts benötigte Dobey für eine 3:0-Führung, ein 26-Darter brachte Zonneveld sein einziges Leg ein. Wirklich viel besser war auch ein 22-Darter von Dobey nicht, zwei 14-Darter zum Ende hin entsprachen dann schon eher dem Standard von „Hollywood“.

Drei Niederländer in den Sonntag

Richtig gut lief es am heutigen Nachmittag für die niederländische Fraktion. Mit Kevin Doets, Jermaine Wattimena und Danny Noppert zogen insgesamt vier Niederländer in den Sonntag ein. Doets war zum Auftakt der zweiten Runde im Decider gegen Krzysztof Ratajski erfolgreich. Doets erwischte u.a. mit einem 140er-Checkout im dritten Leg einen hervorragenden Start und erarbeitete sich eine 4:1-Führung. Nach einigen ausgelassenen Doppeln kam Ratajski allerdings schnell zum 4:4-Ausgleich, wenig später ging es in den Decider. Hier verpasste der Pole das 120er-Shanghaifinish zum Sieg und Doets machte es im Gegenzug auf Tops entscheidend besser.

Kevin Doets war einer von drei Niederländern, die am Nachmittag erfolgreich waren
Kevin Doets war einer von drei Niederländern, die am Nachmittag erfolgreich waren

Direkt im Anschluss legte Jermaine Wattimena ein 6:3 gegen Karel Sedlacek nach, letzterer verpasst damit ebenfalls den World Grand Prix. Fast hätte Sedlacek mit einem 132er-Finish über Bull-Bull-D16 direkt für ein Highlight gesorgt, lag aber ein paar Minuten später bereits klar mit 0:5 hinten. In 16 und zweimal 15 Darts inkl. 150er-CO kam Sedlacek nochmal auf 3:5 heran, aber Wattimena verhinderte mit einem 13-Darter das größtmögliche Comeback. Im direkten Duell zweier Niederländer behielt Favorit Danny Noppert über Chris Landman mit 6:2 klar die Oberhand. In 15, 14, 15 und 14 Darts schritt Noppert ohne Doppelmöglichkeiten seines Gegners schnell auf 4:0 davon, Landman angelte dann den „Big Fish“ zum 1:4. Auch das sechste Leg ging noch an den „Countryman“, der die Niederlage aber nicht mehr abwenden konnte und damit auch bei seinem dritten Zweitrundenspiel auf der European Tour weiter auf den Finaltag warten muss.

Woodhouse und Smith souverän

Ross Smith überzeugte mit einem 100er-Average gegen Jeffrey de Graaf
Ross Smith überzeugte mit einem 100er-Average gegen Jeffrey de Graaf

Erneut stark präsentierte sich Luke Woodhouse bei seinem 6:3-Sieg über William O’Connor. „Woody“ legte in 14, 16 und 18 Darts zunächst vor, O’Connor checkte 84 auf dem Bullseye zum 1:3-Anschluss. Im weiteren Verlauf gab es nur noch Holds, so dass Woodhouse mit einem 13-Darter in den Finaltag einzog. Auch Ross Smith hat seine gute Form einmal mehr gegen Jeffrey de Graaf bestätigt. Der Start war in 13 und 16 Darts gut, nach einem 20-Darter des Engländers nullte de Graaf 107. Ein 15-Darter des Wahl-Schweden sorgte für den Anschluss, zwei 13-Darter und ein Check in der fünften Runde durch Smith beendeten die Nachmittags-Session.

Wie geht es bei der Flanders Darts Trophy weiter?

Weiter geht es bei der Flanders Darts Trophy 2026 um 19:00 Uhr MESZ mit der Abend-Session, in der die zweite Runde vervollständigt wird. DAZN und Pluto TV übertragen die Session live.

Ergebnisse Samstag-Nachmittag:

Samstag, 12.09.2026:
Nachmittags-Session:

2. Runde:
Krzysztof Ratajski (16) 5-6 Kevin Doets (93,49 – 93,27)
Jermaine Wattimena (13) 6-3 Karel Sedlacek (95,56 – 91,96)
Martin Schindler (15) 4-6 Rob Cross (84,67 – 92,98)
Danny Noppert (7) 6-2 Chris Landman (97,71 – 89,12)
Ryan Searle (8) 6-2 Andy Baetens (95,52 – 88,33)
Chris Dobey (9) 6-1 Niels Zonneveld (86,85 – 82,11)
Luke Woodhouse (14) 6-3 William O’Connor (98,63 – 95,70)
Ross Smith (12) 6-2 Jeffrey de Graaf (100,21 – 92,46)

Vorschau Samstag-Abend:

Samstag, 12.09.2026:
Abend-Session:
(ab 19:00 Uhr MESZ)
2. Runde:
Josh Rock (4) – Ryan Joyce
Gerwyn Price (5) – Bradley Brooks
James Wade (2) – Jim Long
Gian van Veen (1) – Gabriel Clemens
Michael van Gerwen (3) – Damon Heta
Nathan Aspinall (11) – Niko Springer
Stephen Bunting (6) – Brendan Dolan
Wessel Nijman (10) – Sebastian Bialecki

Preisgeld 2026:

Ausgespielt werden insgesamt £230.000 pro Turnier, der Sieger geht mit £35.000 nach Hause. Alle 32 vorqualifizierten Spieler über die PDC Order of Merit und Pro Tour Order of Merit müssen ihr Auftaktspiel gewinnen, damit ihr Preisgeld in die Ranglisten einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel verlieren, bekommen sie das Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber nicht in die große PDC Order of Merit sowie die European Tour Order of Merit und Pro Tour Order of Merit ein.

Sieger: £35.000
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000
Viertelfinale: £8.000
Achtelfinale: £5.000
2. Runde: £3.500
1. Runde: £2.000

Gesamt: £230.000

TV-Übertragung 2026:

Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn

Außerdem ist das Geschehen auch kostenlos auf dem DAZN Darts X Pluto TV Channel auf [Pluto TV] zu sehen.

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Foto-Credit: Jenny Segers/PDC Europe

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