Im Maritim Hotel Bonn wurde am Sonntag-Abend direkt einen Tag nach dem PDC-WM-Finale die Pro7 Promi Darts WM 2026 ausgetragen. Zum vierten Mal hat Michael van Gerwen diesen Titel eingefahren. Zusammen mit dem Musiker und Extremsportler Joey Kelly konnte „Mighty Mike“ das Finale mit 3:1 gewinnen. Immer wieder checkte Kelly zwischendrin in wichtigen Momenten. Ins Endspiel schaffte es TV-Koch Alexander Kumptner zusammen mit Nathan Aspinall.
Kaum ist die Darts-WM beendet, wird es direkt am Montag wieder auf dem Floor wichtig: Die Q-School 2026 steht an und dort gibt es insgesamt 29 Tourkarten zu gewinnen. Diese Spielberechtigung für die Profi-Tour wollen in diesem Jahr insgesamt 925 Teilnehmer erreichen. Es ist ein deutlicher neuer Rekord in den Anmeldezahlen. Gespielt wird wieder an den Standorten in Kalkar und Milton Keynes. Aus Deutschland starten 172 Teilnehmer, auch 13 Österreicher und 10 Schweizer wollen es auf die Tour schaffen.
Nur einen Tag nach Ende der PDC-WM 2026 kommt es zur achten Ausgabe der Promi Darts WM auf Pro 7. Wie in den letzten Jahren werden sechs PDC-Profis zusammen mit sechs Promis um den Titel kämpfen. Nach drei Jahren im Maritim Hotel in Düsseldorf kehrt man in diesem Jahr ins Maritim Hotel nach Bonn zurück, wo das Event bereits 2020 einmal veranstaltet wurde.
Mit einer weiteren Machtdemonstration verteidigte Luke Littler im Finale der PDC Weltmeisterschaft gegen Gian van Veen seinen Weltmeistertitel. „The Nuke“ ist damit erst der vierte Spieler in der Geschichte der PDC, dem dieses Kunststück gelang. Mit einem 106er Average sorgte er beim 7:1-Erfolg zudem für das klarste Endspiel seit 2009. Van Veen konnte nur in der Anfangsphase mithalten und ließ daraufhin unter Druck den Großteil seiner wenigen Möglichkeiten liegen. Neben dem Titel kann sich Littler auch über das Rekordpreisgeld in Höhe von 1 Million Pfund freuen.
Das größte Dart-Match des Jahres geht – wie schon in den vergangenen Jahren – am 3. Januar über die Bühne. Im Finale der PDC Darts Weltmeisterschaft 2026 stehen sich am heutigen Abend (Beginn ca. 21:00 Uhr MEZ) im Alexandra Palace Titelverteidiger Luke Littler und Herausforderer Gian van Veen gegenüber.
Gian van Veen steht im Finale der Dart WM 2026! In einem herausragenden Halbfinale hatte die niederländische Nummer eins die wichtigen Momente auf seiner Seite. Gary Anderson zeigte sich in Top-Form, beide spielten 10-Darter und 170-Finishes. Unter Druck und gegen das Publikum blieb van Veen am Ende nervenstark und holte sich den 6:3-Erfolg. Damit trifft er im Endspiel am Samstagabend auf Titelverteidiger Luke Littler.
Das erste Halbfinale der Dart-WM hat hinten raus den erwartet klaren Verlauf genommen. Luke Littler war gegen Ryan Searle nicht optimal gestartet und hätte durchaus 1:2 in Rückstand geraten können. Dann hieß es aber Abfahrt Richtung Finale, zwischenzeitlich gewann der Weltmeister 11 Legs in Serie. Die Jagd nach dem 9-Darter wurde teils zum größeren Ereignis als die Frage nach der Höhe des Spielausgangs.
Nach diesem Abend bei der Dart WM ist Gian van Veen die neue niederländische Nummer Eins in der Weltrangliste. Dabei zeigte er im Viertelfinale sein bestes Spiel des Turniers, legte einen Average von über 105 Punkten hin und wies Luke Humphries mit 5:1 in die Schranken. Während van Veen über 50 Prozent seiner Doppel traf, machte „Cool Hand“ in diesem Bereich viel zu viele Fehler. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass drei Sätze erst im Decider entschieden wurden.
Wie schon die ersten beiden Viertelfinals am Nachmittag war auch das erste Duell am Abend vom Ergebnis her eindeutig: Luke Littler schlug Krzysztof Ratajski an dessen 49. Geburtstag deutlich mit 5:0 und steht damit ein weiteres Mal im Halbfinale der PDC Weltmeisterschaft.
Zuletzt stand Gary Anderson bei der Darts-WM 2022 im Halbfinale. Nun hat es der „Flying Scotsman“ wieder in die Runde der besten 4 geschafft. Dazu besiegt er zu Neujahr Justin Hood komfortabel mit 5:2 in den Sätzen. Der Schotte war insgesamt der bessere Spieler und vor allem im Scoring ab der Spielmitte deutlich zu stark für Hood. Für „Happy Feet“ bleibt es trotzdem ein großartiger Run.










