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PDC Europe Next Gen: Tringler schlägt Prokop für dritten Karriere-Titel

Passend zu den UK Open wurde auch bei der PDC Europe Next Gen am heutigen Samstag im Format „FA Cup“ mit freier Auslosung gespielt. Am Ende gab es ein durchaus überraschendes Finale, in dem Patrick Tringler seinen dritten Next-Gen-Titel holte. Finalgegner Finn Prokop hatte zuvor Florian Hempel und Next-Gen-Entdeckung Jaimy van de Weerd für sein erstes Endspiel bezwungen. Daniel Klose beendete derweil die Siegesserie von Paul Krohne.

Passend zu den UK Open wurde auch bei der PDC Europe Next Gen am heutigen Samstag im Format „FA Cup“ mit freier Auslosung gespielt. Am Ende gab es ein durchaus überraschendes Finale, in dem Patrick Tringler seinen dritten Next-Gen-Titel holte. Finalgegner Finn Prokop hatte zuvor Florian Hempel und Next-Gen-Entdeckung Jaimy van de Weerd für sein erstes Endspiel bezwungen. Daniel Klose beendete derweil die Siegesserie von Paul Krohne.

Tringler zurück im Kreis der Titelträger

Patrick Tringler hat seinen Status als bester Next-Gen-Spieler außerhalb Deutschlands untermauert. Der Österreicher hatte 2024 das erste Event überhaupt gewonnen, konnte 2025 nach knappem Verpassen der Tourkarte aber nicht an seine Erfolge anknüpfen. Nun meldet sich Tringler mit einem Titel zurück, nachdem er in dieser Saison bereits ein Viertelfinale sowie zwei Achtelfinals erreicht hatte.

Im Finale bezwang er Finn Prokop mit 6:3, der letztes Wochenende kurz davor war, sich erstmals für die European-Tour-Bühne zu qualifizieren. Somit war diese Paarung sicher nicht erwartbar, kam für beide aber nicht komplett aus dem Nichts. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, Prokop stellte in 13 Darts beim 3:3 letztmalig den Gleichstand her. Ein 18-Darter brachte für Tringler dann das entscheidende Break. Eine letzte Chance für ein 132er-Finish scheiterte bei Prokop am abschließenden Dart auf Bull, sodass dem Österreicher der Sieg nicht mehr zu nehmen war.

Tringler hatte bereits in seinem ersten KO-Spiel gegen Tommy Tost kämpfen müssen und das Spiel mit einem 160er-Finish umgebogen. Später konnte er Kilian Hohnstedt und Finn Behrens mit 4:2 bezwingen und checkte hier 152 zum Match. 5:3-Siege über Marcel Hausotter und Liam Maendl-Lawrance brachten ihn dann ins Endspiel. Prokop schob einen starken Lauf und gab bis ins Viertelfinale pro Spiel nie mehr als ein Leg ab. Hier konnte er dann Florian Hempel mit 5:3 ausschalten, ehe er Jaimy van de Weerd mit 5:2 für sein erstes Finale bezwang. Van de Weerd stand somit im erst fünften Event des Jahres bereits vier Mal im Halbfinale und schlug unter anderem Daniel Klose im Viertelfinale mit 5:3.

Klose knackt Krohne

Enttäuscht musste Daniel Klose die Niederlage gegen van de Weerd hinnehmen. Zusammen mit Florian Hempel gehörte er im verbleibenden Feld sicher zu den Favoriten und hatte zuvor mit guten Leistungen überzeugt. Bestleistung war ein 96er-Schnitt, mit dem er im Achtelfinale Dauersieger Paul Krohne als erster Spieler in drei Turnieren stoppen konnte. Während Krohne trotz starkem Scoring die Doppel ausgingen, schlug Klose beim 4:1-Erfolg eiskalt zu.

Krohne hatte in seinen ersten vier Partien nicht ein einziges Leg abgegeben und sich dann in einem sagenhaften Match mit 4:3 gegen Florian Preis durchgesetzt. Beide spielten einen dreistelligen Punkteschnitt, unter anderem mit einem 10-Darter auf dem Bullseye verzückte Krohne die Zuschauer an den Endgeräten. Dennoch war dann im Achtelfinale Schluss.

Ligaphase fordert frühe Opfer

Für Lokalmatador Jarod Becker war Hildesheim erneut ein gutes Pflaster, erst im Viertelfinale musste er sich einem starken Liam Maendl-Lawrance 1:5 geschlagen geben. Der konnte sich damit für eine bittere Decider-Niederlage bei den letzten European-Tour-Qualifiern revanchieren. Stichwort ET Qualifier: Marcel Hausotter hat sich nach einer erfolgreichen Qualifikation letzte Woche auch hier in guter Form präsentiert und stand ebenfalls im Viertelfinale. Ab den letzten 32 gehörten Moritz Bohrmann und Finn Behrens die höchsten Verlierer-Averages.

Auch heute wurde angesichts der großen Teilnehmerzahl zunächst wieder in der Ligaphase gespielt. Dort ereilte die European-Tour-Teilnehmer Simeon Heinz und Kevin Knopf das frühe Aus. Auch Kevin Troppmann, René Eidams und Patrick Klingelhöfer schafften es dieses Mal nicht in die KO-Phase. Gleiches gilt für den ehemaligen deutschen Meister Mitja Gustorf.

Rangliste:

An der Spitze der Rangliste thront weiterhin Paul Krohne, Jaimy van de Weerd konnte sich an Florian Preis vorbei auf Rang 2 schieben. Patrick Tringler zog mit dem Titel auf Platz 4 vor Daniel Klose, während Finn Prokop sich auf Rang 11 einfindet.

Wie geht es bei der PDC Europe Next Gen weiter?

Das sechste PDC Europe Next Gen Turnier des Jahres findet am morgigen Sonntag erneut in Hildesheim statt. Dann wird im Modus „Double-In/Double-Out“ gespielt.

PDC Europe Next Gen 2026 – Nr. 5:

Samstag, 07. März – Halle 39, Hildesheim (FA Cup)

Letzte 128:

Jarod Becker 4-1 Tom Barthel
Marc Spalt 4-1 Domenik Hovenga
Dominic Ferrero 4-3 Niklas Fuchs
Elias Roßberg 4-1 Nico Lagershausen
Finn Prokop 4-1 Thees Kogelnik
Laurin Welk 4-1 Kai Macht
Franz Rötzsch 4-0 Joshua Hermann
Marcel Hausotter 4-0 Julian Skaper
Patrick Tringler 4-2 Tommy Tost
Luca Wolff 4-2 Christopher Möller
Linus Reiners 4-3 Uwe Steup
Liam Maendl-Lawrence 4-0 Viktor Schulz
Moritz Bohrmann 4-1 Tom Hammermeister
Sören Göbel 4-0 Niko Quiel
Steven Kauk 4-2 Marvin Gemein
Riccardo Rech 4-3 Johannes Behrens
Pascal Wirotius 4-1 Daniel Buschmann
Markus Keßler 4-3 Marcel Althaus
Jonathan Parvaneh 4-1 Adrian Roik
Julian Beil 4-0 Marco Reichenpfader
Christian Schade 4-3 Paul Goyer
Cedric Gerlach 4-1 Dennis Mayer
Michael Klönhammer 4-2 Marco Huss
Dennis Brock 4-1 Marco Jungwirth
Marcel Hexel 4-0 Daniel Trafara
Steven Goetsch 4-1 Janis Hoopmann
Maximilian Niemecek 4-1 Louis Schacht
Paul Ole Suhr 4-3 Jordy Van de Weerd
Tom Stöwesand 4-3 Joscha Schuster
Kimi Seemann 4-3 Elias Fincke
Florian Herrmann 4-0 Lucas Jörren
Rowby-John Rodriguez 4-2 Cedric Jeske
Jan Atis 4-0 Rene Hackl
Daniel Bauerdick 4-3 Sebastian Steinmetz
Finn Behrens 4-0 Damian Müller
Paul-Merlin Pfeifer 4-1 Steffen Siepmann
Carsten Hoffmann 4-2 David Jeske
Jan Schmidt 4-2 Anton Buhr
Daniel Klose 4-1 Jörg Soyke
Daniel Jäger 4-2 Andree Welge
Justin Klocke 4-1 Christian Brand
Tim Langstädtler 4-3 Christoph Oltmanns
Niklas Zöllner 4-3 Björn Wohlers
Francesco Marcone 4-2 Tim Jacobi
Julian Beifus 4-3 Jonny Höftmann
Steffen Sliacky 4-1 Sascha Stuhlemmer
Dennis Kauffmann 4-1 Maurice Chilla
Luca Brestrich 4-1 Kai Christopher Arnoldt-Krüger
Darren French 4-2 Marvin Simmler
Patrick Reisenegger 4-3 Nico Kurz
Florian Hempel 4-1 Merlin Nicolaus
Florian Preis 4-3 Mika Donnevert
Martin Wraase 4-1 Manuel Gutjahr
Gianluca Marino 4-3 Dennis Scholz
Paul Krohne 4-0 Cedrik Gartz
Jens Kniest 4-3 Florian Drews
Kilian Hohnstedt 4-0 Max Arsenijevic
Elias Kuhlig 4-2 Louis Merkle
Philip Rudolf 4-2 Ben Ebersbach
Jonas Aplowski 4-1 Francesco Bruno
Gino Böhmke 4-1 Mirco Liebchen
Christian Schmidt 4-2 Sebastian Keine
Andre Wiesner 4-1 Tommy Dietze
Jaimy Van de Weerd 4-1 Jason Liebe

Letzte 64:

Jaimy Van de Weerd 4-3 Philip Rudolf
Niklas Zöllner 4-0 Luca Brestrich
Luca Wolff 4-1 Darren French
Linus Reiners 4-1 Maximilian Niemecek
Steven Kauk 4-3 Pascal Wirotius
Finn Prokop 4-1 Elias Roßberg
Jonathan Parvaneh 4-1 Martin Wraase
Kimi Seemann 4-3 Dennis Brock
Patrick Tringler 4-1 Justin Klocke
Daniel Klose 4-0 Tom Stöwesand
Daniel Jäger 4-2 Riccardo Rech
Marcel Hausotter 4-0 Julian Beil
Florian Hempel 4-0 Tommy Dietze
Elias Kuhlig 4-3 Markus Keßler
Laurin Welk 4-1 Christian Schade
Paul Krohne 4-3 Florian Preis
Kilian Hohnstedt 4-3 Francesco Marcone
Finn Behrens 4-3 Christian Schmidt
Liam Maendl-Lawrence 4-2 Paul-Merlin Pfeifer
Jan Schmidt 4-1 Paul Ole Suhr
Steven Goetsch 4-2 Julian Beifus
Moritz Bohrmann 4-0 Sören Göbel
Carsten Hoffmann 4-3 Franz Rötzsch
Marc Spalt 4-1 Jonas Aplowski
Florian Herrmann 4-3 Gianluca Marino
Tim Langstädtler 4-3 Rowby-John Rodriguez
Dominic Ferrero 4-2 Michael Klönhammer
Marcel Hexel 4-2 Gino Böhmke
Jens Kniest 4-1 Daniel Bauerdick
Cedric Gerlach 4-1 Patrick Reisenegger
Jarod Becker 4-1 Jan Atis
Dennis Kauffmann 4-0 Steffen Sliacky
Verlierer: 50€

Letzte 32:

Daniel Jäger 4-3 Kimi Seemann
Jonathan Parvaneh 4-2 Florian Herrmann
Jaimy Van de Weerd 4-1 Steven Goetsch
Liam Maendl-Lawrence 4-2 Tim Langstädtler
Jarod Becker 4-2 Moritz Bohrmann
Marc Spalt 4-3 Dominic Ferrero
Elias Kuhlig 4-2 Carsten Hoffmann
Paul Krohne 4-1 Linus Reiners
Marcel Hausotter 4-1 Jens Kniest
Patrick Tringler 4-2 Kilian Hohnstedt
Luca Wolff 4-2 Laurin Welk
Finn Behrens 4-3 Marcel Hexel
Daniel Klose 4-1 Cedric Gerlach
Finn Prokop 4-0 Steven Kauk
Niklas Zöllner 4-3 Dennis Kauffmann
Florian Hempel 4-2 Jan Schmidt
Verlierer: 100€

Achtelfinale:

Marcel Hausotter 4-0 Elias Kuhlig
Finn Prokop 4-0 Niklas Zöllner
Jaimy Van de Weerd 4-2 Jonathan Parvaneh
Daniel Klose 4-1 Paul Krohne
Jarod Becker 4-3 Marc Spalt
Florian Hempel 4-3 Luca Wolff
Patrick Tringler 4-2 Finn Behrens
Liam Maendl-Lawrence 4-2 Daniel Jäger
Verlierer: 150€

Viertelfinale:

Finn Prokop 5-3 Florian Hempel (86,72 – 82,04)
Patrick Tringler 5-3 Marcel Hausotter (74,29 – 80,89)
Jaimy van de Weerd 5-3 Daniel Klose (82,22 – 81,49)
Liam Maendl-Lawrance 5-1 Jarod Becker (93,66 – 81,99)
Verlierer: 250€

Halbfinale:

Patrick Tringler 5-3 Liam Maendl-Lawrance (82,57 – 72,34)
Finn Prokop 5-2 Jaimy van de Weerd (82,14 – 83,58)
Verlierer: 400€

Finale:

Patrick Tringler 6-3 Finn Prokop (81,31 – 81,54)
Sieger: 1.500€
Runner-Up: 750€

Preisgeld PDC Europe Next Gen 2026:

Turnierplatzierung:

Sieger: 1.500€
Runner-Up: 750€
Halbfinale: 400€
Viertelfinale: 250€
Letzte 16: 150€
Letzte 32: 100€
Letzte 64: 50€

Summe pro Event: 8.450€

Besondere Leistungen:

Legs:
9-Darter: 99€
10-Darter: 8€
11-Darter: 5€
12-Darter: 3€
13-15-Darter: 1€

Checkouts:
161-170: 3€
131-160: 2€
101-130: 1€

Scores:
171, 174, 177, 180: 1€

PDC Europe Next Gen Main Order of Merit 2026:

Platz Spieler Preisgeld
1 Paul Krohne 3.462€
2 Jaimy van de Weerd 2.415€
3 Florian Preis 2.344€
4 Patrick Tringler 2.109€
5 Daniel Klose 1.865€
6 Finn Behrens 1.237€
7 Carsten Hoffmann 920€
8 Dragutin Horvat 908€
9 Luca Wolff 847€
10 Kevin Jußen 840€
11 Finn Prokop 829€
12 Mika Donnevert 639€
13 Marc Spalt 592€
14 Marcel Walpen 591€
15 Michael Hurtz 576€
16 Kilian Hohnstedt 528€
17 Jarod Becker 497€
18 Patrick Klingelhöfer 473€
19 Pascal Wirotius 452€
20 Marcel Hausotter 447€
21 Jason Riedtke 439€
22 Moritz Bohrmann 438€
23 Liam Maendl-Lawrance 425€
24 Christian Schmidt 418€

Stand nach 5 von 16 Turnieren (07.03.2026)

PDC Europe Next Gen Youth Order of Merit 2026:

Platz Spieler Preisgeld
1 Florian Preis 2.344€
2 Finn Behrens 1.237€
3 Luca Wolff 847€
4 Finn Prokop 829€
5 Mika Donnevert 639€
6 Kilian Hohnstedt 528€
7 Jarod Becker 497€
8 Moritz Bohrmann 438€
9 Liam Maendl-Lawrance 425€
10 Jan Schmidt 393€
11 Florian Drews 369€
12 Cedric Gerlach 328€
13 Julian Beil 323€
14 Lenny Schlüter 323€
15 Mitja Gustorf 306€
16 Deniz Baudis 299€

Stand nach 5 von 16 Turnieren (07.03.2026)

Turniermodus:

FA Cup (Single-In/Double-Out):

Ligaphase: Best of 4 Legs
Gruppenphase: Best of 5 Legs
KO-Phase bis zum Viertelfinale: Best of 7 Legs
Viertelfinale: Best of 9 Legs
Halbfinale: Best of 9 Legs
Finale: Best of 11 Legs

Ligamodus:

Ab einer Teilnehmeranzahl von 257 wird eine Ligaphase gespielt (maximal 384 Teilnehmer). Die Ligaphase wird in drei Spielrunden gespielt. Jeder Spieler erhält einen zufälligen Gegner in jeder Spielrunde. Dabei werden alle Spiele im Format „Best of 4 Legs“ ausgetragen (im 170er-Modus „Best of 8 Legs“) und alle Legs ausgespielt. In jedem Spiel sammeln die Spieler Punkte für die Abschlusstabelle:

  • Sieg: 3 Punkte
  • Unentschieden: 1 Punkt
  • Niederlage: 0 Punkte
  • Pro Leggewinn: 1 Punkt
  • Pro 1€-Bestleistung: 0,1 Punkte

Bei einer ungeraden Spieleranzahl erhält der bestplatzierte Spieler der PDC Europe Next Gen Main Order of Merit ein Freilos (4:0-Sieg und zwei weitere Gruppenspiele ergeben dessen drei Spiele). Die besten 128 Spieler der Abschlusstabelle der Ligaphase qualifizieren sich für das nachfolgende KO-Phase, die sich anhand der Platzierungen in der Tabelle orientiert (1 vs. 128, 2 vs. 127 usw.).

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Foto-Credit: PDC Europe

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