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German Darts Grand Prix: Behrens und Troppmann unterliegen

Ostern ist in der Darts-Welt auch immer die Zeit für den German Darts Grand Prix. Die erste Runde ging wie bei diesem Turnier üblich erst am Karsamstag los. Zwei Deutsche griffen bereits am heutigen Nachmittag ins Geschehen ein, doch sowohl Finn Behrens als auch Kevin Troppmann mussten ihre Hoffnungen früh begraben. Die großen Schlagzeilen der Session gehörten anderen: Andrew Gilding und Patrik Kovacs sorgten gegen Wessel Nijman respektive Joe Cullen zum Abschluss für echte Überraschungen.

Ostern ist in der Darts-Welt auch immer die Zeit für den German Darts Grand Prix. Die erste Runde ging wie bei diesem Turnier üblich erst am Karsamstag los. Zwei Deutsche griffen bereits am heutigen Nachmittag ins Geschehen ein, doch sowohl Finn Behrens als auch Kevin Troppmann mussten ihre Hoffnungen früh begraben. Die großen Schlagzeilen der Session gehörten anderen: Andrew Gilding und Patrik Kovacs sorgten gegen Wessel Nijman respektive Joe Cullen zum Abschluss für echte Überraschungen.

Behrens chancenlos, Edhouse zu abgezockt für Troppmann

Rund ein Jahr nach seinem ersten European Tour Auftritt kehrte Finn Behrens auf die Bühne zurück – wie damals erneut im Zenith München. Gegner war dieses Mal Ryan Joyce, gegen den er allerdings klar mit 1:6 das Nachsehen hatte. Joyce sorgte mit einem 164er Finish zum 12-Darter gleich zu Beginn für ein Ausrufezeichen und verteidigte dieses Break souverän. Behrens hatte im dritten Durchgang zahlreiche Chancen auf sein erstes Leg, vergab diese aber allesamt. Erst im fünften Leg kam der Deutsche schlussendlich auf die Anzeigetafel, verfehlte allerdings in den darauffolgenden zwei Legs ebenfalls Doppel um Doppel und unterlag am Ende deutlich.

Finn Behrens muss sich Ryan Joyce beugen
Finn Behrens muss sich Ryan Joyce beugen

Einen ordentlichen Auftritt legte Kevin Troppmann hin, auch wenn es schlussendlich nicht für einen Erfolg gegen Ritchie Edhouse reichte. Beide brauchten etwas Zeit, um in die Partie zu finden, dennoch blieb bis zum 2:2, welches sich Troppmann mit der vierten Aufnahme sicherte, alles in Reihe. Im Anschluss drehte Edhouse auf und verwandelte jede Chance. So stellte „Madhouse“ in 14, 15 und 13 Darts auf 5:2. Für Troppmann war noch ein drittes Leg drin, ein 92er Finish kurz darauf zum Re-Break kam nicht mehr zustande. So unterlag der Neumarkter folgerichtig mit 3:6.

O’Connor macht es deutlich, Ratajski ohne Probleme

Dank zweier Highfinishes konnte sich William O’Connor zum Auftakt der Session klar mit 6:2 gegen Sebastian Bialecki durchsetzen. Der Ire ließ zwar früh Breakchancen liegen, erspielte sich aber doch eine 3:1-Führung. Dieses Break konnte er allerdings nicht halten, machte seinen Fehler aber umgehend wieder wett und schnappte sich die 4:2-Führung. Auf 5:2 stellte O’Connor mit einem 116er Finish, den Abschluss gab es mit einem 170er Checkout – beide Male wartete Bialecki vergeblich auf eine weitere Gelegenheit.

William O'Connor setzt sich im ersten Spiel des Turniers gegen Sebastian Bialecki durch
William O’Connor setzt sich im ersten Spiel des Turniers gegen Sebastian Bialecki durch

Keine größeren Probleme hatte Krzysztof Ratajski mit Thomas Lovely. Nach zwei Holds schlug der Pole gegen die Darts zu. Das 5:2 ließ er wenig später liegen, stellte aber ungefährdet auf 5:3. Die 156 zum Match fiel zwar nicht, mit der Folgeaufnahme schnappte sich „The Polish Eagle“ aber den Erfolg, während Lovely weiter auf seinen ersten Sieg auf der European Tour warten muss.

Zonneveld müht sich weiter, Menzies unterliegt Sedlacek

Bei seinem Einstand auf der European Tour konnte Adam Lipscombe gegen Niels Zonneveld in der Anfangsphase mithalten, gab aber vier Legs in Folge ab und scheiterte somit mit 3:6 am Niederländer. Nach einem Breakfestival mit vier Breaks vom Start weg konnte Lipscombe als erster seinen Anwurf verteidigen. Zonneveld machte es ihm kurz darauf gleich. Als Lipscombe im siebten Leg die 141 nicht auf Null brachte, schlug Zonneveld erneut gegen die Darts zu und stellte mit einem 70er Checkout auf 5:3. Mit sechs perfekten Darts startete „Triple Z“ das neunte Leg und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Als erster Qualifikant konnte sich Karel Sedlacek an diesem Nachmittag durchsetzen. Mit 6:4 bezwang der Tscheche Cameron Menzies, der mit seiner Doppelquote zu kämpfen hatte. Dabei spielte sich der Schotte sogar eine 2:0-Führung heraus, in den beiden nächsten Legs vergab er jedoch Checkdarts. So kam Sedlacek zum 2:2-Ausgleich. Bis zum 4:4 blieb alles in Reihe, ehe sich Menzies einen weiteren Durchhänger bei eigenem Anwurf erlaubte. Sedlacek schlug gegen die Darts zu und brachte mit dem eigenen Vorteil den Erfolg unter Dach und Fach.

Karel Sedlacek steht nach einem Sieg gegen Cameron Menzies in Runde 2
Karel Sedlacek steht nach einem Sieg gegen Cameron Menzies in Runde 2

Gilding überrascht Nijman, Kovacs schockt Cullen

Mit einem 6:4-Erfolg gegen Wessel Nijman sorgte Andrew Gilding für eine kleine Überraschung. Nijman, einer der Shooting-Stars in diesem Jahr, kam in der Anfangsphase gar nicht in Fahrt und lag schnell mit 0:3 hinten. Der Niederländer kam im vierten Leg auf die Anzeigetafel und nutzte nun Gildings Fehler konsequent aus. So schaffte Nijman den 4:4-Ausgleich. Bei eigenem Anwurf legte jedoch Gilding wieder vor – und löschte zum Abschluss 140 Rest über T20-D20-D20 zum 12-Darter und dem Sieg.

Zum Abschluss der Session gab es schlussendlich eine große Sensation: Patrik Kovacs sorgte mit seinem 6:3-Sieg gegen Joe Cullen für den ersten Erfolg eines Ungarn außerhalb des eigenen Landes und steht selbst zum ersten Mal in Runde 2. Cullen wurde anfangs seinem Favoritenstatus noch gerecht und stellte auf 2:0. Kovacs, der im zweiten Durchgang ein 144er Finish verfehlte, rettete auf der D5 seine Breakchance und glich wenig später zum 2:2 aus. Nach je einem Hold auf beiden Seiten war Cullen nun völlig von der Rolle. Kovacs hingegen nutzte seine Gelegenheiten weiter eiskalt und verwandelte seinen ersten Matchdart zum 14-Darter.

Wie geht es beim German Darts Grand Prix weiter?

Weiter geht es beim German Darts Grand Prix um 19:00 Uhr MESZ mit der Abend-Session, in der die erste Runde mit acht weiteren Partien vervollständigt wird. DAZN und Sport1 übertragen die Session jeweils live.

Ergebnisse Samstag-Nachmittag:

Samstag, 04.04.2026:
Nachmittags-Session:
1. Runde:
William O’Connor 6-2 Sebastian Bialecki (94,06 – 91,82)
Ryan Joyce 6-1 Finn Behrens (93,40 – 79,89)
Krzysztof Ratajski 6-3 Thomas Lovely (91,52 – 86,28)
Niels Zonneveld 6-3 Adam Lipscombe (93,58 – 89,49)
Cameron Menzies 4-6 Karel Sedlacek (87,55 – 91,18)
Ritchie Edhouse 6-3 Kevin Troppmann (95,27 – 92,73)
Wessel Nijman 4-6 Andrew Gilding (91,25 – 91,63)
Joe Cullen 3-6 Patrik Kovacs (82,40 – 85,54)

Vorschau Samstag-Abend:

Samstag, 04.04.2026:
Abend-Session:
(ab 19:00 Uhr MESZ)
1. Runde:
Michael Smith – James Hurrell
Dirk van Duijvenbode – Stephen Burton
Brendan Dolan – Cor Dekker
Kevin Doets – Anton Östlund
Raymond van Barneveld – Marcel Hausotter
Peter Wright – Kim Huybrechts
Ricardo Pietreczko – Ian White
Niko SpringerJan Schmidt

Preisgeld 2026:

Ausgespielt werden insgesamt £230.000 pro Turnier, der Sieger geht mit £35.000 nach Hause. Alle 32 vorqualifizierten Spieler über die PDC Order of Merit und Pro Tour Order of Merit müssen ihr Auftaktspiel gewinnen, damit ihr Preisgeld in die Ranglisten einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel verlieren, bekommen sie das Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber nicht in die große PDC Order of Merit sowie die European Tour Order of Merit und Pro Tour Order of Merit ein.

Sieger: £35.000
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000
Viertelfinale: £8.000
Achtelfinale: £5.000
2. Runde: £3.500
1. Runde: £2.000

Gesamt: £230.000

TV-Übertragung 2026:

Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn

Sport1 überträgt den German Darts Grand Prix 2026 ebenfalls zu den folgenden Zeiten live:

Sport1-Übertragungszeiten:
Freitag, 13.03.2026: 1. Runde – Abend-Session: 18:00 – 23:00 Uhr live (inkl. Countdown)
Samstag, 04.04.2026: 1. Runde – Abend-Session: 19:00 – 23:00 Uhr live (inkl. Countdown)
Sonntag, 05.04.2026: 2. Runde – Nachmittags-Session: 14:00 – 17:00 Uhr live
Sonntag, 05.04.2026: 2. Runde – Abend-Session: 19:00 – 23:00 Uhr live
Montag, 06.04.2026: Achtelfinale – Nachmittags-Session: 12:15 – 18:00 Uhr live (inkl. Countdown & Analyse)
Montag, 06.04.2026: Viertelfinale, Halbfinale & Finale – Abend-Session: 18:00 – 23:00 Uhr live (inkl. Countdown)

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Foto-Credit: Sebastian Doppstadt/PDC Europe

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