Auch nach der Achtelfinal-Session der Belgian Darts Open ist mit Andy Baetens noch ein letzter Belgier im Turnier vertreten, der dafür Martin Schindler im Decider bezwang. Während Kim Huybrechts dahingegen an Chris Dobey scheiterte, musste Luke Littler nach einer Niederlage gegen Niels Zonneveld seine Hoffnungen auf den dritten Erfolg in Serie in Wieze begraben. Weiter noch mit dabei ist der 2023er-Champion Michael van Gerwen, der ein hochklassiges Spiel gegen Daryl Gurney gewann.
Run von Baetens geht weiter
Host Nation Qualifier Andy Baetens steht zum ersten Mal in einem Viertelfinale auf der European Tour. Leidtragender ist Martin Schindler, dem im Decider das Scoring abhanden ging. Die ersten vier Legs gingen alle mit den Darts, nur Baetens hatte im zweiten Durchgang einen Breakdart auf dem Bullseye. In Leg Nr. 5 schlug Schindler dann mit einem 88er-Finish zum 12-Darter zu, Baetens hatte aber mit einem 104er-Check die passende Antwort direkt parat. Nach zwei 11-Dartern war der Belgier nur noch ein Leg vom Viertelfinale entfernt, verpasste aber seine ersten vier Matchdarts. In 17 Darts rettete sich Schindler in den Decider, blieb dort im Scoring allerdings komplett blass. So hatte „The Beast“ in 16 Darts überhaupt keine Probleme und wird die belgischen Farben auch in der Final-Session noch vertreten.
Kein Wieze-Triple für Littler, Humphries im Eiltempo
Nichts wird es mit dem Triple bei den Belgian Darts Open für Luke Littler, denn „Triple Z“ Niels Zonneveld hatte was dagegen. Nach zwei Breaks ging Littler in 17 und 12 Darts inkl. 122er-Finish auf 3:1 voran, in 14 und 13 Darts schloss Zonneveld aber schnell die Lücke, Littler verpasste zuvor die 160 für das 4:2. Weiter ging es mit zwei 15-Dartern, Zonneveld vergab zwei Darts zum 5:3. Nach einem 146er-CO zum 5:4 gab es bei 158 Rest den ersten Matchdart auf der D19 für Zonneveld, doch auch in der Aufnahme danach wirkte der Versuch nicht zielstrebig genug und Littler bestrafte das mit einem 136er-Finish zum 5:5. Im Decider warf „The Nuke“ zwar direkt eine 180, ließ dann aber drei triplelose Aufnahmen folgen und Zonneveld beendete die Partie mit einem 147er-Highfinish, womit Littler in Wieze seine erste Niederlage hinnehmen musste.
Ein ganz anderes Bild gab es in der Partie zwischen Luke Humphries und Jermaine Wattimena, die Humphries klar mit 6:1 für sich entschied. Im ersten Leg profitierte Wattimena noch von drei verpassten Doppeln von Humphries, der dann jedoch in 15, 11, 17, 17, 11 und 16 Darts im Eiltempo ins Viertelfinale einzog. Wattimena bekam nach dem Auftaktleg nur noch zwei weitere Checkchancen.
MvG gewinnt Topspiel, Hoffnungen von Huybrechts geplatzt
Ein starker Michael van Gerwen siegte im Topspiel der Session mit 6:5 gegen Daryl Gurney, dem ein Average von 109,73 nicht reichte. Gurney hatte in den ersten drei Legs jeweils Checkdarts, lag aber auch mit 1:2 zurück, da van Gerwen 82 und 129 nullte und Gurney 156 knapp nicht. Stark ging es auf beiden Seiten weiter, Gurney knipste beispielsweise 122 zum 3:4 aus. Der erste Matchdart von „Mighty Mike“ für ein 164er-Finish verpasste das Bullseye knapp, Gurney war bei seinen 64 Punkten Rest zielsicher und packte dann auch noch ein 140er-Finish via T20-D20-D20 zum 5:5 aus. Der Nordire warf zwar zum Matchgewinn an, doch MvG spielte sieben perfekte Darts und beendete mit dem 12. Dart dieses hochklassige Match.
Die Hoffnungen von Kim Huybrechts es Landsmann Andy Baetens gleich zu tun, platzten nach einer 3:6-Niederlage gegen Chris Dobey. Ein holpriger Start auf beiden Seiten führte zu einem friedlichen 2:2, in 13, 15 (inkl. 130er-Bullfinish) und 18 Darts (inkl. 118er-CO) zog Dobey dann aber das Tempo an. Nach einem verpassten 112er-Finish zum Sieg zog Huybrechts mit einem 82er-CO kurzzeitig nochmal den Kopf aus der Schlinge, in 13 Darts ließ Dobey dann aber nichts mehr anbrennen.
Noppert, Clayton und Joyce im Decider weiter
Über die volle Distanz haben sich Danny Noppert, Jonny Clayton und Ryan Joyce ihr Ticket für die Final-Session gesichert. Noppert hatte gegen Ryan Searle zunächst mit 2:0 den besseren Start, sah sich dann aber einem 2:3-Rückstand entgegen. In den kommenden Legs ließ Searle hier und da kleinere Chancen liegen, „Heavy Metal“ schnappte sich mit einem 11-Darter aber das 5:4. Der Engländer vergab seinen einzigen Matchdart für ein 124er-CO auf dem Bullseye, Noppert traf im Gegenzug die D5 und spielte einen hervorragenden 12-Darter inkl. 81er-Checkout zum Sieg.
Auch Jonny Clayton musste sich über die Maximaldistanz gegen Ross Smith erwähren. Clayton checkte direkt mit der 121 sein Trademark-Finish, Smith gehörten aber die folgenden beiden Legs. Nach einem 120er-Shanghaifinish zum 5:3 von Clayton schien das Match entschieden, die 141 zum Sieg wollte allerdings nicht fallen. So führte ein 124er-CO von Smith in den Decider, den Clayton in der sechsten Runde gegen die Darts gewinnen durfte.
Auch im letzten Spiel der Session wurden zwischen Ryan Joyce und Cristo Reyes alle elf Legs ausgespielt. In 16, 19 und 15 Darts gehörten Joyce die ersten drei Einheiten, in zweimal 15 und 13 Darts konnte Reyes aber schnell egalisieren und ging nach einem 12-Darter sogar mit 4:3 in Führung. Ein 73er-Finish zum möglichen 5:3 fiel nicht, auf der D6 erzwang der Spanier immerhin wenig später den Decider. Hier machte Joyce allerdings mit einem 102er-Finish zum Sieg kurzen Prozess.
Wie geht es bei den Belgian Darts Open weiter?
Die finale Session der Belgian Darts Open 2026 startet um 19:00 Uhr MEZ. DAZN und Pluto TV übertragen sowohl Viertelfinale, als auch Halbfinale und das Endspiel in voller Länge live.
Ergebnisse Achtelfinale:
Sonntag,
22.03.2026:
Nachmittags-Session:
Achtelfinale:
Luke Littler 5-6 Niels Zonneveld (103,20 –
101,58)
Danny Noppert 6-5 Ryan Searle (97,94 –
101,90)
Jonny Clayton 6-5 Ross Smith (95,19 – 93,61)
Andy Baetens 6-5 Martin Schindler (98,06 –
92,71)
Luke Humphries 6-1 Jermaine Wattimena (102,91
– 91,45)
Kim Huybrechts 3-6 Chris Dobey (93,49 – 97,29)
Michael van Gerwen 6-5 Daryl Gurney (108,65 –
109,73)
Cristo Reyes 5-6 Ryan Joyce (93,35 – 93,44)
Vorschau Final-Session:
Sonntag,
22.03.2026:
Abend-Session: (ab
19:00 Uhr MEZ)
Viertelfinale:
Niels Zonneveld – Danny
Noppert
Jonny Clayton – Andy Baetens
Luke Humphries – Chris Dobey
Michael van Gerwen – Ryan Joyce
Halbfinale:
Zonneveld/Noppert – Clayton/Baetens
Humphries/Dobey – van Gerwen/Joyce
Finale:
Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2
Preisgeld 2026:
Ausgespielt werden insgesamt £230.000 pro Turnier, der Sieger
geht mit £35.000 nach Hause. Alle 32 vorqualifizierten Spieler über
die PDC Order of Merit und Pro Tour Order of Merit müssen ihr
Auftaktspiel gewinnen, damit ihr Preisgeld in die Ranglisten
einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel verlieren, bekommen sie das
Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber nicht in die große PDC Order of Merit
sowie die European Tour Order of Merit und
Pro Tour Order of Merit
ein.
Sieger: £35.000
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000
Viertelfinale: £8.000
Achtelfinale: £5.000
2. Runde: £3.500
1. Runde: £2.000
Gesamt: £230.000
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle
World Series Events LIVE und in HD. Man
kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet
verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet
monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit
kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch
noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder
die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die
NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports
Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist
(kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält.
Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live
jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn
Außerdem ist das Geschehen auch kostenlos auf dem DAZN Darts X
Pluto TV Channel auf [Pluto TV] zu sehen.
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Foto-Credit: Jenny Segers/PDC Europe
[mvdb]
