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PDC Europe Next Gen: Donnevert feiert ersten Titel

Die PDC Europe Next Gen geht an diesem Wochenende in Hildesheim in ihr letztes Saisondrittel über. Man braucht es fast gar nicht mehr erwähnen, dass Jaimy van de Weerd auch hier schon wieder im Finale anzutreffen war. Diesmal ging das Endspiel mit 1:6 gegen Mika Donnevert verloren, der damit erstmals ganz oben stand und nun auch sicher zur Super League zurückkehrt.

Die PDC Europe Next Gen geht an diesem Wochenende in Hildesheim in ihr letztes Saisondrittel über. Man braucht es fast gar nicht mehr erwähnen, dass Jaimy van de Weerd auch hier schon wieder im Finale anzutreffen war. Diesmal ging das Endspiel mit 1:6 gegen den 18-jährigen Mika Donnevert verloren, der damit erstmals ganz oben stand und nun auch sicher zur Super League zurückkehrt.

Donnevert fixiert Debütsieg und Super League

„FA Cup“ lautete der Modus am heutigen Samstag in der Halle 39 von Hildesheim. Gespielt wurde aufgrund der hohen Teilnehmerzahl zunächst im Ligamodus, bevor alle KO-Runden neu ausgelost wurden. Siegreich war am Ende erstmals Mika Donnevert. Der Viertelfinalist der letztjährigen Super League hatte nach einem Halbfinale am zweiten Wochenende eine kleinere Mini-Ergebnis-Durststrecke, bevor er bei den letzten beiden Wochenenden in Österreich dreimal im Viertelfinale stand. Ein Halbfinale war bislang sein bestes Next-Gen-Ergebnis, nun gab es das erste Finale und gleich den ersten Titel, der ihm die erneute Qualifikation für die Super League sichert.

Schon der Start in den Tag hatte es in sich, als ein 100er-Average gegen Kevin Jußen „nur“ zu einem 2:2 reichte. Anschließend brannte zunächst nichts mehr an, ehe er gegen Kimi Seemann unter den letzten 32 ein 1:3 noch zu einem 4:3 drehen musste und dabei einen 12-Darter mit 105er-Check zum Sieg spielte. Auch gegen Pascal Fath (4:3) und Marcel Hausotter (5:3) gewann er jeweils aus einem Rückstand heraus. Im Halbfinale und Finale hatte er dann durchaus das Glück auf seiner Seite, dass weder Kevin Troppmann noch Jaimy van de Weerd annähernd an ihr zuvor gezeigtes Niveau herankamen. Allerdings nutzte der 18-Jährige das auch eiskalt zum 5:1- bzw. 6:1-Erfolg.

Van de Weerd spielte im 11. Event bereits sein 6. Finale und durfte sich damit trösten, dass er sich bei Daniel Klose für die Finalklatsche vor einigen Wochen mit einem brillanten 5:0 im Halbfinale revanchieren konnte. Klose hatte zuvor mit dem gleichen Ergebnis an Paul Krohne ausgeteilt und mit Finn Behrens, Patrick Reisenegger und Michael Klönhammer schon eine Reihe bekannter Namen auf dem Gewissen.

Nußbaum einzige größere Überraschung

Überhaupt war das Turnier für FA-Cup-Verhältnisse arm an Überraschungen. Die Top 3 der Rangliste hatte mindestens das Viertelfinale erreicht und auch Mika Donnevert (#11 zu Tagesbeginn) und Kevin Jußen (#12) gehörten zu den üblichen Verdächtigen. Marcel Hausotter und Kevin Troppmann als frühere Next-Gen-Champions waren ebenfalls keine Überraschung, wenngleich beide dringend einen solchen Run benötigt hatten, um in Sachen Super-League-Qualifikation noch mitzureden.

Mit Lukas Nußbaum war dann aber doch noch ein Name unter den letzten 8 zu finden, mit dem nicht unbedingt zu rechnen war. Der 22-Jährige aus Kamp-Lintfort hatte 2025 schon die ganze Next Gen gespielt, war dabei aber nie über die letzten 64 hinausgekommen. In diesem Jahr nimmt er nun erst an seinem zweiten Wochenende teil und legte mit einem 81er-Schnitt über den Tag sein mit Abstand bestes Turnier hin. Gegen Jaimy van de Weerd gab es sogar 3 Chancen zum 4:4, womit er den Decider hätte anwerfen dürfen. Am Ende musste er sich im Viertelfinale mit 3:5 geschlagen geben.

Horvat muss sich für Super League strecken

Bereits früh ereilte Dragutin Horvat das Aus, der in der ersten KO-Runde trotz eines 98er-Averages mit 3:4 Pascal Fath unterlag. Damit ist er aktuell weiterhin nicht für die Super League qualifiziert, hat aber wie alle anderen noch 5 Events Zeit. Finn Prokop verliert die Top 16 nach einem 2:4 gegen Finn Behrens aus den Augen, woraufhin der unter den letzten 64 gegen Daniel Klose verlor. Auch für Jarod Becker, Lenny Schlüter, Luca Wolff, Tim Scholz und Marcel Althaus war in der ersten KO-Runde Schluss. Eine Runde später war das Turnier für Andree Welge beendet, der nach dem Auslassen der beiden österreichischen Events wieder zurück war. Bei René Eidams war das Aus schon nach der Ligaphase besiegelt. Jan Schmidt, Patrick Tringler und erneut Florian Preis waren heute nicht mit von der Partie.

Beste Österreicher waren Rowby-John Rodriguez und Patrick Reisenegger mit dem Erreichen der letzten 32. Dort stand auch der Schweizer Marcel Walpen, der in der Rangliste auf Platz 16 auf dem „Schleudersitz“ Platz genommen hat.

Rangliste:

Mika Donnevert hat mit dem Titel den Sprung auf Platz 4 der Rangliste geschafft, die Top 3 um van de Weerd, Klose und Krohne haben praktisch entsprechend ihrer Platzierung das Finale, Halbfinale und Viertelfinale erreicht. Kevin Troppmann brachte das Halbfinale auf Platz 14, Marcel Hausotter rückte auf Rang 22 vor.

Wie geht es bei der PDC Europe Next Gen weiter?

Morgen findet in Hildesheim ein weiteres Turnier der PDC Europe Next Gen statt. Gespielt wird im Modus Double-In/Double-Out.

PDC Europe Next Gen 2026 – Nr. 11:

Samstag, 25. Juli – Halle 39 – Hildesheim (FA Cup)

Letzte 128:

Dennis Brock 4-1 Leon Ebmeier
Philipp Prenn 4-1 Francesco Marcone
Meik Berrar 4-2 Joris Bach
Kevin Bielmeier 4-3 Alexander Michalczyk
Thomas Natusch 4-3 Tim Scholz
Kimi Seemann 4-3 Steffen Sliacky
Patrick Schwab 4-1 Luca Wolff
Marc Heller 4-2 Christian Schade
Carsten Hoffmann 4-2 Jannis Böttner
Daniel Klose 4-0 Sebastian Ploch
Lukas Dallmann 4-1 Marcel Althaus
Michael Hurtz 4-1 Fabian Göddemeyer
Andree Ott 4-2 Mattis Rudloff
Deniz Baudis 4-0 Sascha Auer
Marvin Gemein 4-2 Frank Abel
Louis Blank 4-1 Marlon Detlefsen Plath
David Jeske 4-2 Finn Pokern
Kilian Hohnstedt 4-3 Danny Diller
Patrick Reisenegger 4-2 Daniel Trafara
Marco Jung 4-3 Nico Lagershausen
Gerrit Mielke 4-1 Tim Pöttker
Vincenzo Laubinger 4-3 Sebastian Boes
Marco Reichenpfader 4-3 Dominic Ferrero
Niklas Zöllner 4-2 Dennis Kulis
Kevin Troppmann 4-1 Kevin Jäger
Jannik Fürstenau 4-0 Ben Ebersbach
Laurin Welk 4-0 Luca De Clerck
Liam Maendl-Lawrance 4-2 Alexander Gorte
Marc Spalt 4-3 Paul Neugebauer
Dustin Ludwig – Freilos (Christian Tümler nicht angetreten)
Jason Liebe 4-1 Florian Müller
Michael Klönhammer 4-0 Mirco Schmidt
Kevin Jußen 4-0 John Van de Weerd
Jonas Wagener 4-2 Lukas Kothe
Tobias Pankow 4-2 Luca Beile
Sebastian Stute 4-1 Christian Krueger
Rowby-John Rodriguez 4-1 Carsten Mittag
Jonathan Parvaneh 4-3 Sebastian Steinmetz
Eike Dettmer 4-2 Lean Wilksen
Maurice Köckritz 4-2 Marko Puls
Michael Martini 4-3 Moritz Klein
Benjamin Sienkewitz 4-3 Lenny Schlüter
Marcel Erba 4-0 Dominik Guth
Finn Behrens 4-2 Finn Prokop
Lukas Nußbaum 4-2 Jean-Marcel Kopietz
Andree Welge 4-0 Alexander Presser
Thorsten Alver 4-0 Benno Touhsaint
Marcel Walpen 4-3 Yannick Müller
Pascal Fath 4-3 Dragutin Horvat
Sebastian Alfuth 4-3 Jarod Becker
Cedric Gerlach 4-0 Jannick Brosch
Patrick Klingelhöfer 4-2 Ulf Becker
Paul Krohne 4-1 Marco Jungwirth
Marcel Hausotter 4-0 Benjamin Wille
Mika Donnevert 4-1 Lukas Sieger
Emil Janzen 4-3 Kevin Freuck
Louis Merkle 4-2 Kai Christopher Arnoldt-Krüger
Finn Mocha 4-1 Tom Sombeck
Jaimy Van de Weerd 4-1 Andy Pohl
Batuhan Moos 4-1 Marcel Steinacher
Luca Šutalo 4-1 Nico Kandler
Marvin Simmler 4-3 Sebastian Paetz
Maurice Junker 4-3 Phil Schawaller
Patrick-Dean Draheim 4-1 Mika Baumgärtner

Letzte 64:

Thomas Natusch 4:0 Andree Ott
Kilian Hohnstedt 4:2 Dustin Ludwig
Sebastian Stute 4:2 Andree Welge
Patrick Schwab 4:1 Finn Mocha
Michael Hurtz 4:0 Marvin Simmler
Rowby-John Rodriguez 4:0 Eike Dettmer
Kevin Troppmann 4:2 Dennis Brock
Liam Maendl-Lawrance 4:0 Marc Heller
Marcel Walpen 4:2 Jannik Fürstenau
Emil Janzen 4:3 Thorsten Alver
Lukas Dallmann 4:2 Jannick Brosch
Patrick Reisenegger 4:0 Luca Šutalo
Kevin Bielmeier 4:0 Louis Merkle
Jason Liebe 4:2 Marvin Gemein
Patrick Klingelhöfer 4:1 Louis Blank
Mika Donnevert 4:2 Sebastian Alfuth
Paul Krohne 4:0 Meik Berrar
Carsten Hoffmann 4:0 Benjamin Sienkewitz
Kevin Jußen 4:3 Marc Spalt
Lukas Nußbaum 4:1 Gerrit Mielke
Michael Klönhammer 4:2 Tobias Pankow
David Jeske 4:1 Michael Martini
Niklas Zöllner 4:0 Vincenzo Laubinger
Marcel Hausotter 4:0 Marcel Erba
Patrick-Dean Draheim 4:2 Philipp Prenn
Jaimy Van de Weerd 4:1 Marcel Steinacher
Pascal Fath 4:1 Marco Jung
Kimi Seemann 4:1 Maurice Köckritz
Deniz Baudis 4:1 Jonas Wagener
Maurice Junker 4:3 Jonathan Parvaneh
Laurin Welk 4:2 Marco Reichenpfader
Daniel Klose 4:2 Finn Behrens
Verlierer: 50€

Letzte 32:

Mika Donnevert 4:3 Kimi Seemann
Marcel Hausotter 4:2 Sebastian Stute
David Jeske 4:2 Rowby-John Rodriguez
Kevin Jußen 4:0 Niklas Zöllner
Paul Krohne 4:2 Carsten Hoffmann
Laurin Welk 4:1 Michael Hurtz
Pascal Fath 4:3 Deniz Baudis
Lukas Nußbaum 4:1 Patrick-Dean Draheim
Liam Maendl-Lawrance 4:1 Patrick Klingelhöfer
Jason Liebe 4:3 Thomas Natusch
Kevin Troppmann 4:1 Kevin Bielmeier
Daniel Klose 4:1 Patrick Reisenegger
Lukas Dallmann 4:0 Kilian Hohnstedt
Maurice Junker 4:1 Emil Janzen
Michael Klönhammer 4:2 Marcel Walpen
Jaimy Van de Weerd 4:2 Patrick Schwab
Verlierer: 100€

Achtelfinale:

Jaimy Van de Weerd 4:3 Laurin Welk
Paul Krohne 4:1 Jason Liebe
Daniel Klose 4:1 Michael Klönhammer
Mika Donnevert 4:3 Pascal Fath
Marcel Hausotter 4:3 Liam Maendl-Lawrance
Kevin Troppmann 4:1 Maurice Junker
Lukas Nußbaum 4:0 Lukas Dallmann
Kevin Jußen 4:1 David Jeske
Verlierer: 150€

Viertelfinale:

Daniel Klose 5-0 Paul Krohne (91,65 – 81,18)
Kevin Troppmann 5-4 Kevin Jußen (82,05 – 81,32)
Mika Donnevert 5-3 Marcel Hausotter (85,40 – 84,05)
Jaimy Van de Weerd 5-3 Lukas Nußbaum (84,40 – 83,04)
Verlierer: 250€

Halbfinale:

Mika Donnevert 5-1 Kevin Troppmann (77,89 – 70,73)
Jaimy Van de Weerd 5-0 Daniel Klose (97,60 – 85,38)
Verlierer: 400€

Finale:

Mika Donnevert 6-1 Jaimy Van de Weerd (86,77 – 75,59)
Sieger: 1.500€
Runner-Up: 750€

Preisgeld PDC Europe Next Gen 2026:

Turnierplatzierung:

Sieger: 1.500€
Runner-Up: 750€
Halbfinale: 400€
Viertelfinale: 250€
Letzte 16: 150€
Letzte 32: 100€
Letzte 64: 50€

Summe pro Event: 8.450€

Besondere Leistungen:

Legs:
9-Darter: 99€
10-Darter: 8€
11-Darter: 5€
12-Darter: 3€
13-15-Darter: 1€

Checkouts:
161-170: 3€
131-160: 2€
101-130: 1€

Scores:
171, 174, 177, 180: 1€

PDC Europe Next Gen Main Order of Merit 2026:

Platz Spieler Preisgeld
1 Jaimy van de Weerd 6.501€
2 Daniel Klose 5.760€
3 Paul Krohne 4.146€
4 Mika Donnevert 3.147€
5 Jan Schmidt 2.983€
6 Florian Preis 2.760€
7 Patrick Tringler 2.747€
8 Patrick Reisenegger 2.449€
9 René Eidams 2.187€
10 Carsten Hoffmann 1.820€
11 Finn Behrens 1.731€
12 Kevin Jußen 1.596€
13 Liam Maendl-Lawrance 1.482€
14 Kevin Troppmann 1.457€
15 Pascal Wirotius 1.253€
16 Marcel Walpen 1.201€
17 Luca Wolff 1.166€
18 Patrick Klingelhöfer 1.166€
19 Dragutin Horvat 1.134€
20 Tim Scholz 1.129€
21 Michael Hurtz 1.030€
22 Marcel Hausotter 995€
23 Michael Klönhammer 983€
24 Marc Spalt 979€

Stand nach 11 von 16 Turnieren (25.07.2026)

PDC Europe Next Gen Youth Order of Merit 2026:

Platz Spieler Preisgeld
1 Mika Donnevert 3.144€
2 Jan Schmidt 2.983€
3 Florian Preis 2.760€
4 Finn Behrens 1.731€
5 Liam Maendl-Lawrance 1.482€
6 Luca Wolff 1.166€
7 Finn Prokop 948€
8 Kilian Hohnstedt 860€
9 Kimi Seemann 826€
10 Lenny Schlüter 826€
11 Jarod Becker 781€
12 Florian Drews 752€
13 Leon Ebmeier 717€
14 Louis Merkle 599€
15 Deniz Baudis 584€
16 Sebastian Stute 554€

Stand nach 11 von 16 Turnieren (26.07.2026)

Turniermodus:

FA Cup (Single-In/Double-Out):

Ligaphase: Best of 4 Legs
Gruppenphase: Best of 5 Legs
KO-Phase bis zum Viertelfinale: Best of 7 Legs
Viertelfinale: Best of 9 Legs
Halbfinale: Best of 9 Legs
Finale: Best of 11 Legs

Ligamodus:

Ab einer Teilnehmeranzahl von 257 wird eine Ligaphase gespielt (maximal 384 Teilnehmer). Die Ligaphase wird in drei Spielrunden gespielt. Jeder Spieler erhält einen zufälligen Gegner in jeder Spielrunde. Dabei werden alle Spiele im Format „Best of 4 Legs“ ausgetragen (im 170er-Modus „Best of 8 Legs“) und alle Legs ausgespielt. In jedem Spiel sammeln die Spieler Punkte für die Abschlusstabelle:

  • Sieg: 3 Punkte
  • Unentschieden: 1 Punkt
  • Niederlage: 0 Punkte
  • Pro Leggewinn: 1 Punkt
  • Pro 1€-Bestleistung: 0,1 Punkte

Bei einer ungeraden Spieleranzahl erhält der bestplatzierte Spieler der PDC Europe Next Gen Main Order of Merit ein Freilos (4:0-Sieg und zwei weitere Gruppenspiele ergeben dessen drei Spiele). Die besten 128 Spieler der Abschlusstabelle der Ligaphase qualifizieren sich für das nachfolgende KO-Phase, die sich anhand der Platzierungen in der Tabelle orientiert (1 vs. 128, 2 vs. 127 usw.).

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Foto-Credit: Sebastian Doppstadt/PDC Europe

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