Dritte Session in Blackpool und das World Matchplay 2026 wartet weiterhin auf die erste größere Überraschung. Alle vier Gesetzte haben sich am Abend komfortabel durchgesetzt. Gian van Veen überzeugte mit einem 10:6-Sieg über Kryzsztof Ratajski. Auch sein Landsmann Wessel Nijman hat durch den Erfolg über Dave Chisnall ins Achtelfinale geschafft. Ryan Searle und James Wade komplettieren das siegreiche Quartett vom Abend.
Van Veen schlägt Ratajski
Von vorne hat sich Gian van Veen den 10:6-Erfolg gegen Kryzsztof Ratajski gesichert. Der Niederländer war über die ganze Partie hinweg der bessere Spieler und legte dann auch einige High Finishes auf. Völlig verdient steht die Nr. 3 der Welt damit im Achtelfinale.
Der Niederländer checkte in 13 Darts und legte ein 144er-Finish nach. Dieses Checkout nahm er dann auch noch zum 3:1 raus, nachdem Ratajski zwischenzeitlich sein erstes Leg holen konnte. Trotzdem war „The Giant“ damit früh mit dem Break vorn und mit einem 17-Darter gelang ihm gleich der nächste Leggewinn gegen den Anwurf zum 5:2. Auf der Doppel 8 baute der European Champion seine Führung nochmal aus, bis zum 7:3 hatte er damit einen Zwei-Leg-Vorsprung inne. Ratajski spielte wahrlich nicht schlecht, aber ihm ging heute etwas das benötigte Timing ab. Nach der Pause verteidigte Ratajski sein Anwurfleg, konnte aber kein Break erzeugen. Dieses bekam er hingegen durch ein 160er-Finish gegen sich und spätestens mit dem 9:4 war die Messe dann gelesen. Zwei kosmetische Legs gab es noch für den Polen, ehe van Veen das 10:6 klarmachte.
Nijman macht das Spiel zur Einbahnstraße
Viel Spannung bot auch das abschließende Spiel des Abends nicht: Wessel Nijman behauptete sich völlig ungefährdet gegen Dave Chisnall mit 10:5.
Die ersten vier Legs der Partie gingen mal eben schnell an Wessel Nijman, währenddessen Dave Chisnall eher die Zuschauerrolle inne hatte. In 16 und 15 Darts startete Nijman solide, knipste danach auch ein 117er-Finish aus. Chisnall vermied den Session-Whitewash auf der Doppel 4, aber viel besser wurde es für ihn trotzdem nicht. Nach der Pause erhöhte Nijman auf 6:1, ehe „Chizzy“ 71 Punkte für sein zweites Leg rausnahm. Das Scoring war zu dünn, der 3:7-Rückstand zur letzten Pause ging völlig in Ordnung. Nach einem Hold auf jeder Seite checkte Nijman auf der Doppel 8, sodass er nur noch ein Leg zum Sieg brauchte. Das unvermeidliche Aus verzögerte Chisnall nur mit einem weiteren Leggewinn hinaus, ehe Nijman beim 108er-Finish seinen ersten Matchdart nutzte.
Wade rettet Vorsprung gegen Wattimena ins Ziel
James Wade erwischte gegen Jermaine Wattimena den deutlich besseren Start und erarbeitete sich so eine frühe Führung. Allzu viel war davon am Ende nicht mehr übrig, aber bis zum 10:7-Erfolg für „The Machine“ hat es trotzdem noch gereicht.
Von Anfang an drückte James Wade dem Spiel seinen Stempel auf – sowohl leistungstechnisch als auch vom Spielrythmus her. In 17 und 15 Darts holte sich Wade die ersten zwei Legs, Wattimena überwarf sich zuvor bei einem 76er-Finish (T20, S16). Mit einem 116er-Finish stellte Wade wenig später auf 4:0, ehe Wattimena in 12 Darts erstmals aufs Scoreboard kam. Nach der Pause checkte „The Machine Gun“ 101 Punkte zum 2:4. Nach einem weiteren Hold auf jeder Seite konnte Wattimena die D8 zum Break landen, kassierte aber den 11-Darter zum 6:4 gegen sich. Auf Tops verteidigte Wade seinen Anwurf und in 17 Darts erhöhte er nochmal. Die nächsten Legs gingen jeweils ohne Break weg und so stand der Niederländer durch das 5:9 mit dem Rücken zur Wand. In 14 und 18 Darts machte Wattimena das Match nochmal eng, aber auf Tops schnappte sich „The Machine“ den 10:7-Sieg.
Searle für O’Connor zu viel Timing im Gepäck
Die Session vom Sonntag-Abend wurde mit einem 10:6-Erfolg von Ryan Searle eröffnet. William O’Connor war zwar im Scoring ähnlich gut aufgelegt, konnte aber das Spiel nicht wirklich offen gestalten.
Mit einem 131er-Finish legte „Heavy Metal“ vor, dann gelang ihm das Break in 15 Darts. Auf der Doppel 10 stellte er auf 3:0, ein 127er-Finish verhalf dem Iren anschließend zu seinem ersten Leg. In 14, 17 und 15 Pfeilen schlug Searle dann zur 6:1-Führung zu, bis dahin agierte O’Connor generell sehr unglücklich. „The Magpie“ checkte 103 Punkte und verkürzte vor der zweiten Pause zumindest auf 3:7. In 17 und 15 Darts sicherte sich O’Connor die nächsten zwei Legs. Dennoch gab es keinen Punkt, an dem das Match wirklich hätte kippen können. Searle checkte ohne weitere Highlights in 16 und 15 Darts zum 10:6-Erfolg, weitere Chancen gab es für O’Connor nicht.
Wie geht es beim World Matchplay weiter?
Am morgigen Montag wird die 1. Runde des World Matchplay 2026 abgeschlossen. Dabei trifft Martin Schindler im zweiten Spiel des Abends auf Gerwyn Price. DAZN und Pluto TV übertragen die Session jeweils live.
Ergebnisse Sonntag-Abend:
Sonntag,
19.07.2026:
Abend-Session:
1. Runde:
Ryan Searle (11) 10-6 William O’Connor
(94,98 – 95,18)
James Wade (6) 10-7 Jermaine Wattimena (96,18 – 92,87)
Gian van Veen (3) 10-6 Krzysztof Ratajski (93,55 –
95,55)
Wessel Nijman (14) 10-5 Dave Chisnall (98,63 – 94,47)
Vorschau Montag:
Montag, 20.07.2026:
Abend-Session: (20:00 Uhr MESZ)
1.
Runde:
Ross Smith (15) – Kevin Doets
Gerwyn Price (7) – Martin Schindler
Luke Humphries (2) – Cameron Menzies
Danny Noppert (10) – Rob Cross
Modus 2026:
Preisgeld 2026:
Sieger: £225.000
Runner-Up: £125.000
Halbfinale: £65.000
Viertelfinale: £35.000
Achtelfinale: £22.500
1. Runde: £12.500
Gesamt: £1.000.000
Das World Matchplay ist nach der PDC-WM das Ranglistenturnier mit dem
höchsten Preisgeld im Dartsport.
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle
Major-Turniere, alle European Tour Turniere und
alle World Series Events LIVE und
in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und
Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo
kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo
jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet
DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die
Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere
Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das
günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im
Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €),
aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass
man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal
anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn
Zudem wird das World Matchplay auf dem Sender DAZN Darts X Pluto TV
auf [Pluto TV] kostenlos
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Foto-Credit: Taylor Lanning (PDC)
[ks]
