Nach diesem Abend bei der Dart WM ist Gian van Veen die neue niederländische Nummer Eins in der Weltrangliste. Dabei zeigte er im Viertelfinale sein bestes Spiel des Turniers, legte einen Average von über 105 Punkten hin und wies Luke Humphries mit 5:1 in die Schranken. Während van Veen über 50 Prozent seiner Doppel traf, machte „Cool Hand“ in diesem Bereich viel zu viele Fehler. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass drei Sätze erst im Decider entschieden wurden.
Kategorie: PDC
Wie schon die ersten beiden Viertelfinals am Nachmittag war auch das erste Duell am Abend vom Ergebnis her eindeutig: Luke Littler schlug Krzysztof Ratajski an dessen 49. Geburtstag deutlich mit 5:0 und steht damit ein weiteres Mal im Halbfinale der PDC Weltmeisterschaft.
Zuletzt stand Gary Anderson bei der Darts-WM 2022 im Halbfinale. Nun hat es der „Flying Scotsman“ wieder in die Runde der besten 4 geschafft. Dazu besiegt er zu Neujahr Justin Hood komfortabel mit 5:2 in den Sätzen. Der Schotte war insgesamt der bessere Spieler und vor allem im Scoring ab der Spielmitte deutlich zu stark für Hood. Für „Happy Feet“ bleibt es trotzdem ein großartiger Run.
Im ersten Dart-Match des neuen Jahres setzte sich der Engländer Ryan Searle gegen den Waliser Jonny Clayton relativ klar mit 5:2 durch und ist damit der erste Halbfinalist der Dart-WM 2026. Für „Heavy Metal“, der noch nie über das Achtelfinale einer Weltmeisterschaft hinaus kam, ist es der größte Erfolg seiner Karriere.
Es war die letzte Session des Jahres 2025. Bei der Darts-WM stand am Achtelfinal-Abend alles unter dem Stern des Duells der zwei Ex-Weltmeister Gary Anderson und Michael van Gerwen. Der „Flying Scotsman“ ging mit 4:1 als Sieger hervor und ist damit auch im neuen Jahr weiter mit von der Partie. Ungefährdert siegte Gian van Veen gegen Charlie Manby. Abschließend holte sich Luke Humphries einen 4:1-Sieg gegen Kevin Doets, der in den letzten Sätzen nicht mehr mitgehen konnte.
Am letzten Darttag des Jahres konnte Lukas Wenig dank eines Erfolgs von Jonny Clayton gegen Andreas Harrysson bezüglich seiner Tourkarte endgültig aufatmen. Wie Clayton zog auch Krzysztof Ratajski nach einem Sieg gegen Luke Woodhouse zum zweiten Mal seiner Karriere ins Viertelfinale bei der PDC WM ein. Den Nachmittag rundete Justin Hood mit der nächsten starken Vorstellung gegen Josh Rock ab, wobei Hood lange Zeit keinen Dart auf Doppel ausließ.
Am 16. Tag der PDC-Weltmeisterschaft wurden die ersten Achtelfinals ausgetragen. Dabei wurde Luke Littler von Rob Cross beinahe in den Entscheidungssatz gezwungen, setzte sich am Ende aber mit 4:2 durch. Zuvor hatte Ryan Searle durch ein klares 4:0 gegen James Hurrell erstmals das Viertelfinale erreicht. Im letzten Drittrundenspiel feierte Josh Rock den Einzug unter die letzten 16.
Der Montag-Nachmittag hat sich mit den Begegnungen aus der dritten Runde der Darts-WM ganz gut entwickelt. Nach einem ungefährdeten Sieg für Justin Hood setzte sich Charlie Manby gegen Ricky Evans durch, der in den letzten Sätzen den Faden verlor. Das Highlight lieferte aber Kevin Doets ab, der Nathan Aspinall in einer starken Partie mit sechs Leggewinnen in Folge rauswarf.
Gabriel Clemens hat an einer der größten Sensationen der diesjährigen PDC-Weltmeisterschaft geschnuppert. Gegen Luke Humphries lag er trotz guter Leistung mit 0:3 zurück und spielte sich dann in einen Rausch. Am Ende steht trotzdem eine 2:4-Niederlage, bei der der Saarländer Darts zum 3:3-Ausgleich hatte und einen neuen deutschen WM-Rekord-Average aufstellte. Arno Merk konnte gegen Michael van Gerwen nicht verhindern, dass alle verbliebenen Deutschen heute ausgeschieden sind, mit Gian van Veen erreichte ein weiterer Niederländer das Achtelfinale.
Zu Beginn des zweiten Drittrundentages der PDC-WM 2026 hat es mit Martin Schindler den nächsten Deutschen erwischt. Deutschlands Nr. 1 unterlag gegen Ryan Searle glatt und chancenlos mit 0:4. Dasselbe Schicksal ereilte Damon Heta, der mit 0:4 an Rob Cross scheiterte. Zum Abschluss der Session lieferten sich Gary Anderson und Jermaine Wattimena ein packendes Duell, das der „Flying Scotsman“ schlussendlich in der Verlängerung für sich entscheiden konnte.










