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Littler gewinnt Premiere des Saudi Arabia Darts Masters

Luke Littler hat die Premierenausgabe des Saudi Arabia Darts Masters gewonnen. Im Global Theater von Riad setzte sich „The Nuke“ im Endspiel gegen Michael van Gerwen mit 8:5 durch. Damit feierte der Engländer einen Tag vor seinem 19. Geburtstag seinen 5. World Series Titel und behauptete sich dafür auch im Viertelfinale in der Neuauflage des WM-Endspiels gegen Gian van Veen.

Luke Littler hat die Premierenausgabe des Saudi Arabia Darts Masters gewonnen. Im Global Theater von Riad setzte sich „The Nuke“ im Endspiel gegen Michael van Gerwen mit 8:5 durch. Damit feierte der Engländer einen Tag vor seinem 19. Geburtstag seinen 5. World Series Titel und behauptete sich dafür auch im Viertelfinale in der Neuauflage des WM-Endspiels gegen Gian van Veen.

Viertelfinale:

Van Gerwen reicht ein Hold

In einer Partie mit nahezu nur Breaks reichte Michael van Gerwen gegen Stephen Bunting ein einziger Hold, um mit 6:4 ins Halbfinale einzuziehen. Der Bahrain-Sieger eröffnete in 14 Darts, verpasste dann aber drei Darts zum 2:0. Im dritten Leg reichte ein 18-Darter zum Break, doch erneut musste MvG seinen Anwurf nach drei verpassten Doppeln wieder abgeben. Im fünften Leg legte van Gerwen mit einem 74er-Finish vor, Bunting holte sich auf Tops seinen Anwurf direkt wieder. Nach einem 120er-Shanghaifinish reichten auch in Leg Nr. 8 dem Anwurfer elf Darts nicht, um den Aufschlag ins Ziel zu bringen, das neunte Break in Folge schnappte sich MvG mit einem 66er-Finish. Doch dann war es endlich soweit: Van Gerwen gelang mit einem 127er-Bullfinish zum 15-Darter der erste Hold der Partie, gleichbedeutend mit dem Einzug ins Halbfinale.

Leung verkauft sich teuer

Nach seinem gestrigen Sieg gegen Danny Noppert hielt Man Lok Leung auch gegen Nathan Aspinall sehr gut mit, verpasste aber insgesamt zu viele Doppel, um für die nächste Überraschung zu sorgen. Leung holte sich auf der D20 das erste Leg, Aspinall brachte 65 zum 1:1 auf null. Die ersten drei Patzer von Leung bestrafte Aspinall direkt auf Tops und legte einen 14-Darter zum 3:1 nach. In derselben Anzahl blieb Leung an seinem Gegner dran, in der fünften Runde stellte „The Asp“ den alten Abstand wieder her. Auf der D2 zitterte sich Leung zum 3:4, verpasste dann aber 68 zum 4:4-Ausgleich und Aspinall traf im Gegenzug Madhouse zum 5:3. Der Mann aus Hongkong machte mit einem 64er-Check zwar nochmal Druck, doch Aspinall hielt diesem mit einem 13-Darter zum Matchgewinn stand.

Man Lok Leung hielt auch gegen Nathan Aspinall gut mit
Man Lok Leung hielt auch gegen Nathan Aspinall gut mit

Littler lässt die Muskeln spielen

Im ersten Aufeinandertreffen nach dem WM-Finale vom 03. Januar hat sich Luke Littler erneut gegen Gian van Veen behauptet. Van Veen erwischte zunächst den besseren Start in die Partie und erarbeitete sich in 12 und zweimal 14 Darts eine schnelle 3:0-Führung, ohne dass Littler dabei einen Dart auf Doppel bekam. Der amtierende Doppelweltmeister korrigierte dies allerdings schnell in 12, 15 und 16 Darts, mit dabei waren auch einmal sieben perfekte Darts. Mit einem 12-Darter ging dann van Veen wieder in Führung, Littlers Antwort war ein starkes 96er-Finish zum 11-Darter. Auch 91 Punkte löschte Littler zum 12-Darter und beendete standardgemäß per 124er-Bullfinish, was die starke Performance samt 111er-Average abrundete.

Price gewinnt Decider

Über die volle Distanz hat sich Gerwyn Price im letzten Viertelfinale gegen Luke Humphries durchgesetzt. Dabei sah es früh nach einem klaren Sieg vom „Iceman“ aus, der direkt 108 Punkte ausknipste und in 13 und 15 Darts nachlegte. Humphries kam auf der D8 im Match an und schlug in 14 und 16 Darts schnell zum 3:3 zurück, mit einem 97er-Finish unterbrach Price aber die Serie der Nr. 2 der Weltrangliste. Auf der D10 glich Humphries wieder aus und breakte auf demselben Feld zum 5:4. „Cool Hand“ konnte sich allerdings bei eigenem Anwurf keinen Matchdart erarbeiten, Price breakte per 81er-Finish und schnappte sich in 13 Darts mühelos den Decider.

Gerwyn Price setzte sich gegen Luke Humphries im Decider durch
Gerwyn Price setzte sich gegen Luke Humphries im Decider durch

Halbfinale:

Van Gerwen erneut im Finale

Wie am vergangenen Freitag in Bahrain ist Michael van Gerwen auch ins Finale des Saudi Arabia Darts Masters vorgedrungen. Gegen Nathan Aspinall gab es nach 2:4-Rückstand einen 7:5-Halbfinalerfolg. Nach einem 18-Darter von Aspinall sorgte van Gerwen mit einem 154er-Finish für ein erstes Highlight, nach 14-Dartern auf beiden Seiten stand es 2:2. Mit Checkouts von 105 und 128 zog Aspinall zur Pause auf 4:2 davon, verpasste dann aber die D18 für ein 150er-CO, was MvG die Türe öffnete. Auf der D16 sowie der D14 kam der Mann aus Vlijmen zum 4:4 und nullte dann auch 96 Punkte für das 5:4. In 13 Darts gestaltete Aspinall das Match weiter offen, verpasste dann aber zwei Darts, um seinen Anwurf durchzubringen. Davon profitierte „Mighty Mike“ auf der D18 und machte mit einem 82er-Finish den nächsten Finaleinzug auf der World Series perfekt.

Littler mit Revanche gegen Price

Luke Littler hat sich mit einem 7:5-Sieg bei Gerwyn Price für seine Viertelfinalniederlage beim Bahrain Darts Masters am vergangenen Freitag revanchiert. Im zweiten Leg setzte Littler mit einem 121er-Bullfinish zum 1:1 ein erstes Zeichen, jeweils in der fünften Spielrunde holten sich beide Akteure ihr zweites Leg. Vor der TV-Unterbrechung machte Price in 13 und 11 Darts ordentlich Druck, doch der Waliser vergab zwei Darts zum 5:2 und nach einem 78er-Finish Littlers stand es dann dahingegen 4:4. Price patzte weiter auf den Doppeln und „The Nuke“ schlug daraus in 14 und 16 Darts Profit, was vier Legs in Folge für den 18-jährigen bedeutete. Den ersten Matchdart vergab Littler für ein 121er-Finish noch auf der D14, doch ein Leg später reichte ein 14-Darter bei eigenem Anwurf für das Finalticket aus.

Finale:

Littler gewinnt Premiere in Riad

Luke Littler legte den Grundstein zum Sieg im Finale mit einer starken Anfangsphase
Luke Littler legte den Grundstein zum Sieg im Finale mit einer starken Anfangsphase

Im Finale hat sich Luke Littler durch einen 8:5-Erfolg über Michael van Gerwen seinen 5. World Series Titel gesichert. Dabei stürmte Littler zu einer 4:0-Führung, die er sich in 13, 12 (132er-Finish), 13 und 13 Darts erspielte. Van Gerwen blieb bis dahin nur die Rolle des Statisten, die er mit einem 121er-Finish ablegte. Die ersten Patzer von Littler konnte MvG dann auch direkt zum 2:4 nutzen, ehe er auch 86 Punkte auf der D7 auf null brachte. Auch das achte Leg hätte eigentlich an „Mighty Mike“ gehen müssen, doch drei verpasste Doppel bestrafte Littler mit einem 115er-Finish auf der D19. Van Gerwen gelang per 14-Darter zwar das Re-Break, doch mit einem 15-Darter stellte Littler den alten Abstand wieder her. Auf der D10 brachte sich „The Nuke“ dann in Schlagdistanz zum Sieg, van Gerwen verlängerte nochmal mit einem 108er-Finish. Mehr war allerdings nicht mehr drin, denn Littler machte mit einem 11-Darter den Premierensieg in Riad perfekt und beschenkte sich einen Tag vor seinem 19. Geburtstag selbst.

Wie geht es bei der PDC weiter?

Weiter geht es am Mittwoch, den 28. Januar, mit dem Vorrundentag des Winmau World Masters, der auf PDC.TV übertragen wird. Das Hauptturnier ist dann von Donnerstag bis Sonntag auf DAZN und Pluto TV an allen Tagen live zu sehen.

Ergebnisse Finaltag:

Dienstag, 20.01.2026:
Viertelfinale:

Michael van Gerwen 6-4 Stephen Bunting (87,98 – 81,11)
Nathan Aspinall 6-4 Man Lok Leung (99,21 – 97,89)
Gian van Veen 4-6 Luke Littler (97,91 – 111,58)
Gerwyn Price 6-5 Luke Humphries (94,49 – 91,47)

Halbfinale
Michael van Gerwen 7-5 Nathan Aspinall (100,28 – 96,75)
Luke Littler 7-5 Gerwyn Price (99,22 – 101,43)

Finale:
Michael van Gerwen 5-8 Luke Littler (101,79104,84)

Modus 2026:

1. Runde: Best of 11 Legs
Viertelfinale: Best of 11 Legs
Halbfinale: Best of 13 Legs
Finale: Best of 15 Legs

Preisgeld World Series 2026:

Ausgespielt werden insgesamt £100.000 pro Turnier, der Sieger geht mit £30.000 nach Hause. Außerdem werden bei jedem Turnier Punkte für die World Series of Darts Rangliste vergeben, die dafür verwendet wird, die qualifizierten Spieler für die World Series of Darts Finals in Amsterdam zu ermitteln. Das Preisgeld selbst zählt nicht zur Weltrangliste.

Sieger: £30.000 (12 Punkte)
Runner-Up: £16.000 (8 Punkte)
Halbfinale: £10.000 (5 Punkte)
Viertelfinale: £5.000 (3 Punkte)
1. Runde: £1.750 (1 Punkt)

Gesamt: £100.000

9-Darter-Bonus: $100.000 + 1 Dart aufs Bullseye für weitere $100.000

TV-Übertragung 2026:

Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn

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Weitere Informationen:

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Foto-Credit: Taylor Lanning/PDC

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