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Dutch Darts Championship: Schindler gewinnt Do-or-die-Spiel und qualifiziert sich für Dortmund

Martin Schindler hat das entscheidende Spiel bei der Dutch Darts Championship gegen Karel Sedlacek mit 6:4 für sich entschieden und sich damit auch final für die European Championship in Dortmund qualifiziert. Von den acht gesetzten Spielern musste nur Krzysztof Ratajski die Segel streichen, während drei Niederländer den Einzug in den Finaltag geschafft haben.

Martin Schindler hat das entscheidende Spiel bei der Dutch Darts Championship gegen Karel Sedlacek mit 6:4 für sich entschieden und sich damit auch final für die European Championship in Dortmund qualifiziert. Von den acht gesetzten Spielern musste nur Krzysztof Ratajski die Segel streichen, während drei Niederländer den Einzug in den Finaltag geschafft haben.

Schindler behält die Nerven und qualifiziert sich für Dortmund

Er stand ordentlich unter Druck, aber er hat geliefert. Martin Schindler hat die Nerven im Entscheidungsspiel gegen Karel Sedlacek behalten und mit einem 6:4-Sieg die Qualifikation für die European Championship abgesichert. Nach zwei vergebenen Doppeln von Sedlacek war Schindler direkt mit einem 164er-Finish zur Stelle und brachte seinen Anwurf in der sechsten Runde zum 2:0 durch, nachdem Sedlacek das 170er-Finish auf Bull verpasste. Dieses Feld traf der Tscheche dann für ein 84er-Check zum 1:2, ehe Schindler mit einem 120er-Shanghaifinish den alten Abstand wiederherstellte. Weiter ging es mit einem 108er-CO von Sedlacek, der nach einer verpassten D16 seines Gegenübers in 14 Darts auf 3:3 stellte. Es folgte das wohl entscheidende siebte Leg in diesem Spiel, in dem beide Akteure unter ordentlich Double Trouble litten, am Ende Schindler aber den 22. Pfeil in die D5 setzte. Im Gegenzug nullte Sedlacek beinahe 142 zum 4:4, Schindler blieb auf der D20 diesmal ohne Fehldart. Den ersten Matchdart gab es ein Leg später für ein 143er-Finish, „Evil Charlie“ kam auf der D16 aber nochmal davon. Ein 85er-Finish zum 12-Darter ließ dann aber keine Zweifel mehr an Schindlers Sieg aufkommen, dem der abfallende Druck deutlich anzumerken war. Für Sedlacek beginnt jetzt das große Zittern, wenngleich auch für ihn eine Quali weiterhin möglich ist.

Nijman hilft Schindler, Gilding fällt ab

Durch den folgenden 6:3-Erfolg von Wessel Nijman über Jeffrey de Graaf war die Dortmund-Quali von „The Wall“ auch rechnerisch fixiert. Dabei fing sich Nijman nach gewonnenem ersten Leg einen 1:3-Rückstand ein, schnappte sich dann aber fünf Legs in Folge, ohne dafür groß glänzen zu müssen. Dasselbe lässt sich auch über Luke Woodhouse sagen, der gegen Andrew Gilding überhaupt keine Mühe hatte. Gilding schaffte es gerade so über die 80er-Marke und gewann im dritten Durchgang in 19 Darts sein einziges Leg. Woodhouse selbst musste nicht an sein Maximum gehen, ein 68er-Finish und zwischenzeitlich drei 16-Darter in Serie waren ausreichend.

Darts - Die größten Legenden

Smith lässt die Muskeln spielen, Noppert feiert Heimsieg

Bereits seit dem letzten Wochenende ist klar, dass Ross Smith als Nr. 1 in die European Championship gehen wird. Mit einem 6:2-Sieg über einen harmlosen Ryan Joyce samt 101er-Average hat der „Smudger“ diesen Status noch einmal untermauert. In 17, 11 und 12 Darts legte Smith los, ein 94er-Finish fiel nicht, so dass Joyce auf der D8 aufs Scoreboard kam und sogar per 15-Darter auf 2:3 verkürzte. In 14, 15 und 12 Darts zog Smith aber das Tempo nochmal entscheidend an.

Ross Smith überzeugte einmal mehr mit einem dreistelligen Average
Ross Smith überzeugte einmal mehr mit einem dreistelligen Average

Eine konzentrierte Leistung hat Danny Noppert den Einzug ins Achtelfinale beschert. Nach ausgeglichener Anfangsphase schnappte sich Noppert im vierten Leg das erste Break und erhöhte in 13 Darts auf 4:1. Da beim Niederländer u.a. sechsmal die D20 zickte, kam Gegner Dave Chisnall begleitet mit Checkouts von 89 und 116 zum 4:4-Ausgleich, mit einem 68er-CO stoppt „The Freeze“ den Run seines Gegenübers. Mit starken Scores gegen die Darts erarbeitete sich der Friese seine ersten Matchdarts und verwandelte den dritten dieser Art auf der D10.

Searle über volle Distanz, Uuldriks diesmal geschlagen, Zonneveld siegt zum Abschluss

Über die volle Distanz und auch ein wenig gegen die Heimfans setzte sich Ryan Searle gegen Dirk van Duijvenbode durch. Searle gehörten auch dank eines 144er-Checkouts die ersten drei Legs, die nächsten beiden Legs waren jeweils Holds. In zweimal 17 und 18 Darts gelang van Duijvenbode unterstützt vom Publikum der 4:4-Ausgleich, Searle meldete sich mit einem 13-Darter zurück. Ein 121er-Finishs des „Titan“ führte in den Decider, in dem Searle bei eigenem Anwurf mit einem 93er-CO die Nerven behielt.

Ryan Searle behielt im Decider gegen Dirk van Duijvenbode die Nerven
Ryan Searle behielt im Decider gegen Dirk van Duijvenbode die Nerven

Über etwas mehr Unterstützung wie im gestrigen Duell gegen Ricardo Pietreczko hätte sich Heine Uuldriks sicher nicht beschwert, aber eine 4:1-Führung gegen Nachrücker Brendan Dolan reichte heute nicht aus. Das erste Leg musste Uuldriks zunächst abgeben, in 16, 18, 16 und erneut 16 Darts eilte der Host Nation Qualifier aber zu einer 4:1-Führung. Ein 127er-Bullfinish wurde knapp verpasst, auch zwei Legs später gingen drei Darts am Doppel vorbei. Davon profitierte Dolan und der Nordire spielte dann auch einen 12-Darter zum 5:4, ehe 17 Darts zum Einzug in den Sonntag ausreichten.

Im letzten Spiel des Nachmittags hat es mit Krzysztof Ratajski dann doch noch einen Gesetzten erwischt. Gegen Niels Zonneveld gab es eine Niederlage im Decider. Die ersten vier Legs waren jeweils Holds, per 11-Darter schlug Zonneveld als erster Spieler gegen die Darts zu. Ratajski machte es seinem Gegner gleich und brauchte ebenfalls nur elf Pfeile für das 3:3, auch die kommenden beiden Legs waren Breaks, wobei Ratajski für seines 110 Punkte nullte. Ohne Breakdarts ging es dann nach zwei Holds in den Decider, in dem Zonneveld seine insgesamt siebte 180 warf und in 15 Darts vollendete.

Wie geht es bei der Dutch Darts Championship weiter?

Weiter geht es bei der Dutch Darts Championship 2026 um 19:00 Uhr MESZ mit der Abend-Session, in der die zweite Runde vervollständigt wird. DAZN und Pluto TV übertragen die Session live.

Ergebnisse Samstag-Nachmittag:

Samstag, 17.10.2026:
Nachmittags-Session:

2. Runde:
Martin Schindler (14) 6-4 Karel Sedlacek (92,24 – 96,39)
Wessel Nijman (7) 6-3 Jeffrey de Graaf (88,24 – 87,21)
Luke Woodhouse (13) 6-1 Andrew Gilding (87,18 – 80,34)
Ross Smith (9) 6-2 Ryan Joyce (101,55 – 80,95)
Danny Noppert (5) 6-4 Dave Chisnall (100,84 – 95,50)
Ryan Searle (8) 6-5 Dirk van Duijvenbode (97,96 – 96,42)
Brendan Dolan 6-4 Heine Uuldriks (93,46 – 88,31)
Krzysztof Ratajski (15) 5-6 Niels Zonneveld (88,61 – 96,77)

Vorschau Samstag-Abend:

Samstag, 17.10.2026:
Abend-Session:
(ab 19:00 Uhr MESZ)
2. Runde:
Gerwyn Price (2) – Scott Williams
Jermaine Wattimena (12) – Jimmy van Schie
Stephen Bunting (6) – Cameron Menzies
Gian van Veen (1) – Sebastian Bialecki
Michael van Gerwen (4) – William O’Connor
Jonny Clayton (3) – Damon Heta
Nathan Aspinall (11) – Michael Smith
Chris Dobey (10) – Cristo Reyes

Preisgeld 2026:

Ausgespielt werden insgesamt £230.000 pro Turnier, der Sieger geht mit £35.000 nach Hause. Alle 32 vorqualifizierten Spieler über die PDC Order of Merit und Pro Tour Order of Merit müssen ihr Auftaktspiel gewinnen, damit ihr Preisgeld in die Ranglisten einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel verlieren, bekommen sie das Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber nicht in die große PDC Order of Merit sowie die European Tour Order of Merit und Pro Tour Order of Merit ein.

Sieger: £35.000
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000
Viertelfinale: £8.000
Achtelfinale: £5.000
2. Runde: £3.500
1. Runde: £2.000

Gesamt: £230.000

TV-Übertragung 2026:

Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn

Zudem werden die Dutch Darts Championship auf dem Sender DAZN Darts X Pluto TV auf [Pluto TV] kostenlos übertragen.

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Foto-Credit: Jenny Segers/PDC Europe

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