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Dutch Darts Championship: Schindler unterliegt starkem Heta im Achtelfinale

Mit der Qualifikation für die European Championship war Martin Schindler gestern ein großer Stein vom Herzen gefallen. Mit etwas weniger Druck auf den Schultern spielte sich der Deutsche heute im Achtelfinale der Dutch Darts Championship zu einem 104er-Average, was dennoch nicht zum Sieg über Damon Heta reichen sollte. Derweil haben die Niederländer die Maximal-Ausbeute von vier heimischen Spielern in die Finalsession gebracht. Mit Wessel Nijman steht auch Schindlers Gegner bei der EM fest.

Mit der Qualifikation für die European Championship war Martin Schindler gestern ein großer Stein vom Herzen gefallen. Mit etwas weniger Druck auf den Schultern spielte sich der Deutsche heute im Achtelfinale der Dutch Darts Championship zu einem 104er-Average, was dennoch nicht zum Sieg über Damon Heta reichen sollte. Derweil haben die Niederländer die Maximal-Ausbeute von vier heimischen Spielern in die Finalsession gebracht. Mit Wessel Nijman steht auch Schindlers Gegner bei der EM fest.

Schindler liefert sich Top-Duell

Sechs 180er, ein 104er-Average und Führungen von 2:0 und 4:3 – trotzdem hat es für Martin Schindler nicht geklappt mit dem ersten Viertelfinale auf der European Tour seit den Austrian Darts Open im Mai. Mit 4:6 zog er gegen Damon Heta den Kürzeren. Schindler beendet damit die European-Tour-Saison auf Platz 31 des Rankings und trifft somit bei der EM in Dortmund auf Wessel Nijman, da dieser die Saison sicher auf Platz 2 beenden wird.

„The Wall“ hatte mit einem 10-Darter überragend eröffnet und nutzte drei Doppelfehler des Australiers zum frühen Break. Heta konterte dann selbst in einer Serie von 14, 13 und 15 Darts, wobei Schindler beim Stand von 2:2 ebenfalls drei klare Gelegenheiten für 40 Rest hatte. Der Deutsche trommelte in 13 und 14 Pfeilen unbeeindruckt weiter, Heta konterte erneut mit einem 12-Darter zum 4:4. Dann verpasste Schindler zum wiederholten Male die Doppel 20 und kassierte den nächsten 12-Darter zum Break. Als auch die 112 im letzten Leg nicht fallen wollte, verhinderte „The Heat“ mit dem ersten Matchdart einen möglichen Decider.

Am Abend bekommt es Heta mit Stephen Bunting zu tun, der überraschend wenig Mühe mit Nathan Aspinall hatte (6:1). „The Asp“ hatte mit einer Doppelquote von 8% eines dieser Spiele eingestreut, bei dem die Doppelfelder für ihn wie vernagelt sind. Bunting checkte eiskalt zum 3:1 und lief in 15 und 13 Pfeilen davon, ehe die letzten Fehler seines Gegners den Kantersieg ermöglichten.

Van Veen führt niederländischen Siegeszug an

Zum Auftakt in den Nachmittag hatte Gian van Veen keine großen Mühen: Beim 6:1-Erfolg über Brendan Dolan brauchte er nur die kleinsten Ansätze von dem, was er gestern bei seinem European-Tour-Rekord gezeigt hatte. Dolan schnappte sich dabei das erste Leg in 15 Darts und verpasste sogar das Bullseye für eine 2:0-Führung. Danach bekam der Nordire keinen Dart auf Doppel mehr. Van Veen dagegen räumte als Highlight 146 Punkte zum 5:1 über die Doppel 13 ab und ließ auch beim Matchdart keine Gnade walten.

Ein zweiter Niederländer im Viertelfinale war derweil schon gewiss, da sich Danny Noppert und Jermaine Wattimena duellierten. Noppert sicherte sich dank eines 6:3-Siegs die vierte Teilnahme an der Finalsession in den vergangenen fünf Events. Die frühe Phase der Partie war immer wieder von Momenten gekennzeichnet, in denen es für beide jeweils mindestens einen Dart auf Doppel gab. Noppert kam mit dem 3:1 besser heraus und checkte dann die 145 hinterher, die er im Leg zuvor noch verpasst hatte. Ein mögliches Aufbäumen seines Gegners erstickte „The Freeze“ dann stark, indem er seine Anwürfe in 15 und 12 Darts ins Ziel brachte.

Darts - Die größten Legenden

Zonneveld schlägt Price

Ein weiterer Niederländer im Viertelfinale ist Niels Zonneveld, der dafür Gerwyn Price mit 6:4 bezwingen konnte. In 12 und 14 Darts schaffte der Niederländer die 3:1-Führung, worauf Price jedoch ähnlich stark zum 3:3 antwortete. Trotz eines 13-Dart-Breaks zum 4:3 konnte der Waliser nicht davonlaufen, weil er zwei teure Fehler auf der Doppel 20 machte. Auch Zonneveld hatte immer wieder „Tops“ verpasst, über die Doppel 10 holte er dann aber im Nachfassen zwei Legs und spielte abschließend einen starken 13-Darter.

Nach einem starken Saison-Start ist Niels Zonneveld erstmals seit April wieder in der Finalsession.
Nach einem starken Saison-Start ist Niels Zonneveld erstmals seit April wieder in der Finalsession.

Komplettiert wird das niederländische Quartett von Schindlers EM-Gegner Wessel Nijman, der Cristo Reyes 6:3 besiegte. Reyes schaffte in 13 Darts das schnelle Break, geriet aber mit zwei schwächeren Anwurflegs immer mehr ins Hintertreffen. Ein 12-Darter brachte Nijman das 3:1 und von hier aus gab es für Reyes kein Zurück in diese Partie. Teilweise lag der Spanier weit zurück, als Nijman seine Anwürfe zum sicheren Sieg durchbrachte.

Searle mit Schluss-Sprint

Bereits vor dem Turnier stand fest, dass Ross Smith als Nummer 1 zur European Championship fahren wird. Nach einem 4:6 gegen Ryan Searle kommt in diesem Jahr dann kein Preisgeld in der European Tour Order of Merit mehr hinzu. Die Partie schaukelte sich bis zum 3:3 langsam hoch, als Smith in 17 Darts das erste Break gelang. Dann zündete Searle jedoch den Turbo: Nach einem 150er-Check zum 4:4 spielte er leg-übergreifend elf perfekte Darts und verurteile Smith dank eines 12- und 11-Darters zum Statisten.

Mit Luke Woodhouse ist noch ein dritter Engländer im Viertelfinale dabei, der William O’Connor 6:4 schlagen konnte. Schnell hatte „Woody“ eine 2:0-Führung inne, erlaubte O’Connor nach Doppel-Problemen auf beiden Seiten aber einen 23-Darter zum ersten Hold. In starken Anwurflegs auf beiden Seiten checkte Woodhouse 109, O’Connor hielt mit einer 134 dagegen und spielte dann den 12-Darter zum 4:4. Mit einem schwachen Anwurf gab der Ire die Begegnung jedoch wieder aus der Hand und verpasste später auf der Doppel 20 die letzte Chance, das Spiel zu verlängern.

Wie geht es bei der Dutch Darts Championship weiter?

Die finale Session der Dutch Darts Championship 2026 startet um 19:00 Uhr MESZ. DAZN und Pluto TV übertragen sowohl Viertelfinale, als auch Halbfinale und das Endspiel in voller Länge live.

Ergebnisse Achtelfinale:

Sonntag, 18.10.2026:
Nachmittags-Session:
Achtelfinale:
Gian van Veen 6-1 Brendan Dolan (96,72 – 86,35)
Ryan Searle 6-4 Ross Smith (92,70 – 91,14)
William O’Connor 4-6 Luke Woodhouse (94,20 – 98,01)
Danny Noppert 6-3 Jermaine Wattimena (100,44 – 99,17)
Gerwyn Price 4-6 Niels Zonneveld (94,87 – 95,59)
Wessel Nijman 6-3 Cristo Reyes (97,04 – 89,93)
Damon Heta 6-4 Martin Schindler (102,50 – 104,09)
Stephen Bunting 6-1 Nathan Aspinall (92,30 – 90,98)

Vorschau Final-Session:

Sonntag, 18.10.2026:
Abend-Session:
(ab 19:00 Uhr MESZ)
Viertelfinale:
Gian van Veen – Ryan Searle
Luke Woodhouse – Danny Noppert
Niels Zonneveld – Wessel Nijman
Damon Heta – Stephen Bunting

Halbfinale:
Van Veen/Searle – Woodhouse/Noppert
Zonneveld/Nijman – Heta/Bunting

Finale:
Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2

Preisgeld 2026:

Ausgespielt werden insgesamt £230.000 pro Turnier, der Sieger geht mit £35.000 nach Hause. Alle 32 vorqualifizierten Spieler über die PDC Order of Merit und Pro Tour Order of Merit müssen ihr Auftaktspiel gewinnen, damit ihr Preisgeld in die Ranglisten einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel verlieren, bekommen sie das Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber nicht in die große PDC Order of Merit sowie die European Tour Order of Merit und Pro Tour Order of Merit ein.

Sieger: £35.000
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000
Viertelfinale: £8.000
Achtelfinale: £5.000
2. Runde: £3.500
1. Runde: £2.000

Gesamt: £230.000

TV-Übertragung 2026:

Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn

Zudem werden die Dutch Darts Championship auf dem Sender DAZN Darts X Pluto TV auf [Pluto TV] kostenlos übertragen.

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Foto-Credit: PDC Europe/Jenny Segers

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