Die erste Session des US Darts Masters hat zumindest einen Spieler aus Nordamerika ins Viertelfinale befördert. Jim Long gelang der einzige Sieg gegen einen PDC-Star, der Kanadier behauptete sich mit 6:4 gegen Josh Rock. Der Titelverteidiger Luke Humphries blieb derweil gegen Leonard Gates absolut souverän. Luke Littler und Gerwyn Price gaben jeweils vier Legs ab, eine Doppelquote von 100% bot Jonny Clayton an.
Long gelingt einzige Überraschung
Immerhin eine Überraschung hat es am Auftaktabend gegeben. Jim Long setzte sich mit 6:4 gegen Josh Rock durch, wofür ein 87er-Average ausreichte. Dabei hätte „Rocky“ das Match eigentlich ganz schnell gewinnen können, wenn er seine Doppel getroffen hätte. Bis zum 3:3 hatte Rock in jedem Leg mehrere Checkdarts, die er aber zum Großteil ausließ. Long machte in 15 Darts weiter, Rock verteidigte dann seinen Anwurf. Nachdem der Kanadier erneut vorlegte, verpasste der Premier League Spieler weitere fünf Checkdarts und schied damit vor dem Decider aus.
Wesentlich entspannter war der Titelverteidiger Luke Humphries unterwegs. Er steckte Leonard Gates ziemlich locker wegen des Scorings in die Tasche. Der US-Amerikaner kam nicht hinterher und konnte nur in 20 Darts ein Leg zum 1:2 holen. Im vierten Durchgang boten sich nochmal Chancen, sonst war der 92er-Average von „Cool Hand Luke“ zu stark für Gates.
Littler und Price müssen kämpfen
Luke Littler hatte gegen David Cameron einigermaßen zu kämpfen, da „The Nuke“ mit einem 87er-Average und 20% Doppelquote weit weg von einem guten Spiel war. Gerade in der Anfangsphase ging Littler sehr flapsig mit seinen Chancen um und so brachte Cameron viermal sein Auftaktleg durch, einmal in 24 Darts, aber auch ein 105er-Finish war dabei. Nach dem 4:3 machte Littler kurz ernst, checkte dreimal in der fünften Aufnahme und siegte.
Auch Gerwyn Price tat sich gegen den Debütanten Brayden Hall lange schwer. Der „Iceman“ setzte sich mit 6:4 durch und startete in 11 Darts sehr gut in die Partie. Die großen Highlights blieben aus und Price wurde zwischenzeitlich etwas nachlässig, sodass sich Hall mit einem 113er-Checkout auf 4:5 heranspielte. Chancen auf den Decider gab es für ihn aber nicht.
Viele deutliche Ergebnisse
Mit wenig Spektakel haben es auch die anderen vier PDC-Profis ins Viertelfinale geschafft. Gian van Veen gewann mit 6:1 gegen Fred „The Nightmare“ Krueger. Der Niederländer wird vom ersten Bühnenspiel seines Gegners aber eher keine Albträume bekommen, 91 Punkte im Schnitt waren locker ausreichend. Adam Sevada kam gegen James Wade überhaupt nicht in die Partie und lief Gefahr, einen Whitewash zu kassieren. Rechtzeitig wachte er zumindest noch auf und konnte drei Legs holen. Jonny Clayton spielte 20 Punkte mehr im Average als Gary Mawson und setzte sich daher verdient mit 6:2 durch. „The Ferret“ gelang das Kunststück einer Doppelquote von 100%. Ganz schwach war wieder einmal Alex Spellman auf der großen Bühne unterwegs. Ein 72er-Average reichte trotzdem für zwei Legs gegen Stephen Bunting, der selbst keine Bäume ausriss.
Wie geht es beim U.S. Darts Masters weiter?
Den Finaltag des U.S Darts Masters 2026 gibt es morgen ab 01:30 Uhr MESZ live und in voller Länge auf DAZN und Pluto TV.
Ergebnisse Donnerstag:
Donnerstag,
25.06.2026:
1. Runde:
Gian van Veen 6–1 Fred Krueger (91,76 – 80,97)
Gerwyn Price 6–4 Brayden Hall (91,83 – 78,70)
James Wade 6–3 Adam Sevada (82,51 – 77,29)
Josh Rock 4–6 Jim Long (88,25 – 87,85)
Luke Littler 6–4 David Cameron (87,84 – 80,28)
Luke Humphries 6–1 Leonard Gates (91,92 – 77,18)
Jonny Clayton 6–2 Gary Mawson (98,54 – 78,33)
Stephen Bunting 6–2 Alex Spellman (90,97 – 72,84)
Vorschau Finaltag:
Freitag, 26.06.2026:
Viertelfinale: (19:30 Uhr Ortszeit = Samstag 01:30
Uhr MESZ)
Luke Littler – Jim Long
Gerwyn Price – James Wade
Luke Humphries – Stephen Bunting
Gian van Veen – Jonny Clayton
Halbfinale:
Sieger Viertelfinale 1 – Sieger
Viertelfinale 2
Sieger Viertelfinale
3 – Sieger Viertelfinale 4
Finale:
Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2
Modus 2026:
1. Runde: Best of 11
Legs
Viertelfinale: Best of 11 Legs
Halbfinale: Best of 13 Legs
Finale: Best of 15 Legs
Preisgeld World Series 2026:
Ausgespielt werden insgesamt £100.000
pro Turnier, der Sieger geht mit £30.000 nach Hause. Außerdem
werden bei jedem Turnier Punkte für die World Series of Darts
Rangliste vergeben, die dafür verwendet wird, die qualifizierten
Spieler für die World Series of Darts
Finals in Amsterdam zu ermitteln. Das Preisgeld selbst zählt
nicht zur Weltrangliste.
Sieger: £30.000 (12 Punkte)
Runner-Up: £16.000 (8 Punkte)
Halbfinale: £10.000 (5 Punkte)
Viertelfinale: £5.000 (3 Punkte)
1. Runde: £1.750 (1 Punkt)
Gesamt: £100.000
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle
World Series Events LIVE und in HD. Man
kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet
verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet
monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit
kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch
noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder
die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die
NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports
Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist
(kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält.
Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live
jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn
Zudem wird das U.S. Darts Masters 2026 auf dem Sender DAZN Darts X
Pluto TV auf [Pluto TV] kostenlos übertragen.
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Foto-Credit: Ed Mulholland (PDC)
[ks]
