European Darts Grand Prix 2026

[Spielplan & Ergebnisse] [Modus] [Qualikriterien] [Teilnehmer] [Auslosung] [Preisgeld] [TV-Übertragung] [Historie] [Archiv]
Der European Darts Grand Prix (EDGP) wird seit 2014 ausgetragen und hat sich inzwischen zu einem festen Bestandteil der European Tour entwickelt. Austragungsort ist der Glaspalast in Sindelfingen, der ebenfalls mittlerweile Traditionscharakter besitzt. Seit 2012 gastieren die Stars der PDC in der Nähe von Stuttgart, im Jahre 2013 gab es sogar gleich zwei Events in der über 3000 Zuschauer fassenden Halle. Auch die Siegerliste kann sich auf jeden Fall sehen lassen, das Premierenevent 2012 konnte Adrian Lewis für sich entscheiden, seit 2014 findet der European Darts Grand Prix fest in Sindelfingen statt. Die erste Auflage dieses Turnier gewann Mervyn King in einem packenden Finale mit 6:5 gegen Michael Smith, mit demselben Ergebnis setzte sich Kim Huybrechts ein Jahr später gegen Peter Wright durch. Wright stand 2016 dann erneut im Finale, musste sich aber wieder geschlagen geben, dieses Mal war Michael van Gerwen mit 6:2 im Endspiel zu stark. 2017 gelang es Wright dann in einer Wiederauflage des Vorjahres endlich seinen ersten Titel bei diesem Turnier zu gewinnen, er verpasste „Mighty Mike“ im Finale einen 6:0-Whitewash. Ein Jahr später gewann van Gerwen mit einem 8:3-Finalsieg über James Wade als erster Spieler zum zweiten Mal bei diesem Turnier. 2019 war dann Ian White erfolgreich, der im Finale Peter Wrights zweiten Turniersieg verhinderte. 2020 wurde das Turnier als einer der wenigen Events trotz der Corona-Pandemie vor reduzierter Zuschauer-Kulisse ausgetragen und sah mit den Portugiesen José de Sousa dessen erstmaligen European Tour Erfolg. 2021 musste man dann jedoch komplett aussetzen, 2022 spielte man wieder vor nahezu ausverkaufter Kulisse. Dies jedoch in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart, die kurzfristig für den traditionsreichen Glaspalast in Sindelfingen einspringen musste, da dort Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht waren. Den Titel in Stuttgart sicherte sich in einem packenden Finale Luke Humphries. 2023 wurde dann wieder im Glaspalast Sindelfingen gespielt, wo sich Rob Cross mit einem 8:6-Finalsieg über Titelverteidiger Luke Humphries seinen lang ersehnten ersten European Tour Titel sicherte. Im Jahre 2024 war es dann Gary Anderson, der zehn Jahre nach seinem ersten ET-Titel durch einen 8:6-Erfolg im Finale über Ross Smith seinen zweiten Triumph auf der European Tour feiern durfte. Ein Jahr später konnte der „Flying Scotsman“ durch ein 8:0 im Finale über Andrew Gilding seinen Titelgewinn aus dem Vorjahr verteidigen.
Fakten:
Ausrichtender Verband: PDC Europe
Veranstaltet seit: 2014
Location: Glaspalast, Sindelfingen (seit 2023), vorher:
Hanns-Martin-Schleyer-Halle, Stuttgart (2022), Glaspalast,
Sindelfingen (2014-2020)
Häufigste Titelträger: Michael van Gerwen, Gary
Anderson (je 2x)
Preisgeld für: PDC Order of Merit, European Tour
OoM, Pro Tour OoM
Preisgeld: £230.000
(2026)
9-Darter: –
Gewinner der letzten Jahre:
2026: –
2025: Gary
Anderson (8:0 gegen Andrew Gilding)
2024: Gary
Anderson (8:6 gegen Ross Smith)
2023: Rob Cross (8:6
gegen Luke Humphries)
2022: Luke
Humphries (8:7 gegen Rob Cross)
2021: Ausgesetzt
2020: José de
Sousa (8:4 gegen Michael van
Gerwen)
2019: Ian White (8:7
gegen Peter Wright)
2018: Michael van Gerwen (8:3 gegen James
Wade)
2017: Peter
Wright (6:0 gegen Michael van Gerwen)
2016: Michael van Gerwen (6:2 gegen Peter
Wright)
2015: Kim
Huybrechts (6:5 gegen Peter Wright)
2014: Mervyn King
(6:5 gegen Michael Smith)
Spielplan & Ergebnisse 2026:
1. Runde:
Freitag,
17.04.2026:
Nachmittags-Session: (ab 13:00 Uhr MESZ)
xxx
Freitag,
17.04.2026:
Abend-Session: (ab 19:00 Uhr MESZ)
xxx
2. Runde:
Samstag,
18.04.2026:
Nachmittags-Session: (ab 13:00 Uhr MESZ)
xxx
Samstag, 18.04.2026:
Abend-Session: (ab 19:00 Uhr MESZ)
xxx
Achtelfinale:
Sonntag,
19.04.2026:
Nachmittags-Session: (ab 13:00 Uhr MESZ)
In Draw Bracket Order
Viertelfinale, Halbfinale & Finale:
Sonntag, 19.04.2026:
Abend-Session: (ab 19:00
Uhr MESZ)
Viertelfinale:
Sieger Achtelfinale 1 – Sieger Achtelfinale 2
Sieger Achtelfinale 3 – Sieger Achtelfinale 4
Sieger Achtelfinale 5 – Sieger Achtelfinale 6
Sieger Achtelfinale 7 – Sieger Achtelfinale 8
Halbfinale:
Sieger
Viertelfinale 1 – Sieger Viertelfinale 2
Sieger Viertelfinale 3 – Sieger Viertelfinale 4
Finale:
Sieger
Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2
Modus 2026:
Seit 2025 steigen die Top 16 der PDC Order of Merit am Samstag
in die Turniere ein. Am Freitag treffen die Top 16 noch nicht
qualifizierten Spieler der Pro Tour Order of Merit auf die Gewinner
der Qualifier-Turniere (Tourcard Holder Qualifier, East Europe
Qualifier, Nordic & Baltic Qualifier, Host Nation Qualifier). Die
Sieger dieser 16 Spiele treffen in Runde 2 auf die topgesetzten
Spieler.
Freitag – 1. Runde:
Nachmittags-Session: 8 Spiele der 1. Runde
Abend-Session: 8 Spiele der 1. Runde
Samstag – 2. Runde:
Nachmittags-Session: 8 Spiele der 2. Runde
Abend-Session: 8 Spiele der 2. Runde
Sonntag – Finaltag:
Nachmittags-Session: Achtelfinale
Abend-Session: Viertelfinale, Halbfinale & Finale
Gespielt wird bei jedem Turnier bis zum Halbfinale im Modus „Best
of 11 Legs“ (first to 6).
Im Halbfinale beträgt die Spieldistanz „Best of 13 Legs“, im Finale
wird nochmals auf „Best of 15 Legs“ erhöht.
Qualikriterien 2026:
Es sind 48 Spieler bei den Turnieren teilnahmeberechtigt. Die
Top 16 der PDC Order of Merit qualifizieren sich fix für die 2.
Runde am Samstag, alle anderen 32 Spieler steigen am Freitag in
Runde 1 in das Turnier ein.
PDC Order of Merit:
Die Top 16 der PDC Order of Merit sind für den
Samstag (2. Turniertag) fix gesetzt.
Pro Tour Order of
Merit:
Die besten 16 noch nicht
qualifiziertenSpieler der Pro Tour Order of Merit
(Rangliste aller Players Championships und European Tour Turniere)
greifen am Freitag (1. Turniertag) ins Turnier ein.
Tourcardholder Qualifier:
10 Spieler haben die Chance, sich über den Tour
Card Holder Qualifier für das jeweilige PDC Europe Event zu
qualifizieren. Spielberechtigt sind alle Inhaber einer
Tourcard.
East Europe
Qualifier:
Bei jedem Event wird ein Spieler aus Eastern
Europe mit am Start sein.
Spielberechtigte Spieler
aus: Russland, Ukraine, Moldau, Weißrussland, Polen,
Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien,
Kroatien, Bosnien & Herzegowina, Serbien, Nordmazedonien, Albanien,
Montenegro und Kosovo
Nordic & Baltic
Qualifier:
Bei jedem Turnier wird ein skandinavischer
Vertreter über ein Qualifikationsturnier im Rahmen der
Nordic & Baltic Tour ermittelt.
Spielberechtigte Spieler
aus: Färöer Inseln, Island, Norwegen, Dänemark, Schweden,
Finnland, Estland, Lettland und Litauen
Host Nation Qualifier:
Damit weitere Spieler aus dem Veranstalterland dabei sind, gibt es
bei jedem Turnier 4 Startplätze für Spieler aus
diesem Land.
Spielberechtigt
sind: Spieler mit der Staatsbürgerschaft des
Austragungslandes.
Seit 2025 dürfen Tourcardinhaber einen Host Nation Qualifier
ihrer Wahl spielen, für den sie aufgrund ihrer Staatsbürgerschaft
des Austragungslandes spielberechtigt wären.
Wie man an so einem Quali-Turnier teilnehmen kann, sowie die
genauen Spieltermine inkl. Meldeschluss usw., erfahrt ihr auf der
Homepage der PDC Europe unter www.pdc-europe.tv
Teilnehmer 2026:
Top 16 der PDC
Tour Order of Merit (gesetzte Spieler):
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
Pro Tour OoM
Qualifier:
16x
Tourcard Holder
Qualifier:
10x 01.04.2026
Eastern Europe
Qualifier:
xxx
Nordic & Baltic
Qualifier:
xxx
Host Nation
Qualifier:
Michael Hurtz
Paul Krohne
Michael Unterbuchner
Robin Masino
Auslosung 2026:
— FOLGT —
Preisgeld 2026:
Ausgespielt werden insgesamt £230.000 pro Turnier, der Sieger
geht mit £35.000 nach Hause. Alle 32 vorqualifizierten Spieler über
die PDC Order of Merit und Pro Tour Order of Merit müssen ihr
Auftaktspiel gewinnen, damit ihr Preisgeld in die Ranglisten
einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel verlieren, bekommen sie das
Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber nicht in die große PDC Order of Merit
sowie die European Tour Order of Merit und
Pro Tour Order of Merit
ein.
Sieger: £35.000
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000
Viertelfinale: £8.000
Achtelfinale: £5.000
2. Runde: £3.500
1. Runde: £2.000
Gesamt: £230.000
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle
World Series Events LIVE und in HD. Man
kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet
verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet
monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit
kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch
noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder
die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die
NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports
Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist
(kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält.
Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live
jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn
Der European Darts Grand Prix 2026 wird auch auf
Sport1 übertragen:
Sport1-Übertragungszeiten:
— FOLGEN —
Historie:
Der European Darts Grand Prix (EDGP) wird seit 2014 ausgetragen und hat sich inzwischen zu einem festen Bestandteil der European Tour entwickelt. Austragungsort ist der Glaspalast in Sindelfingen, der ebenfalls mittlerweile Traditionscharakter besitzt. Seit 2012 gastieren die Stars der PDC in der Nähe von Stuttgart, im Jahre 2013 gab es sogar gleich zwei Events in der über 3000 Zuschauer fassenden Halle. Auch die Siegerliste kann sich auf jeden Fall sehen lassen, das Premierenevent 2012 konnte Adrian Lewis für sich entscheiden, seit 2014 findet der European Darts Grand Prix fest in Sindelfingen statt. Die erste Auflage dieses Turnier gewann Mervyn King in einem packenden Finale mit 6:5 gegen Michael Smith, mit demselben Ergebnis setzte sich Kim Huybrechts ein Jahr später gegen Peter Wright durch. Wright stand 2016 dann erneut im Finale, musste sich aber wieder geschlagen geben, dieses Mal war Michael van Gerwen mit 6:2 im Endspiel zu stark. 2017 gelang es Wright dann in einer Wiederauflage des Vorjahres endlich seinen ersten Titel bei diesem Turnier zu gewinnen, er verpasste „Mighty Mike“ im Finale einen 6:0-Whitewash. Ein Jahr später gewann van Gerwen mit einem 8:3-Finalsieg über James Wade als erster Spieler zum zweiten Mal bei diesem Turnier. 2019 war dann Ian White erfolgreich, der im Finale Peter Wrights zweiten Turniersieg verhinderte. 2020 wurde das Turnier als einer der wenigen Events trotz der Corona-Pandemie vor reduzierter Zuschauer-Kulisse ausgetragen und sah mit den Portugiesen José de Sousa dessen erstmaligen European Tour Erfolg. 2021 musste man dann jedoch komplett aussetzen, 2022 spielte man wieder vor nahezu ausverkaufter Kulisse. Dies jedoch in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart, die kurzfristig für den traditionsreichen Glaspalast in Sindelfingen einspringen musste, da dort Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht waren. Den Titel in Stuttgart sicherte sich in einem packenden Finale Luke Humphries. 2023 wurde dann wieder im Glaspalast Sindelfingen gespielt, wo sich Rob Cross mit einem 8:6-Finalsieg über Titelverteidiger Luke Humphries seinen lang ersehnten ersten European Tour Titel sicherte. Im Jahre 2024 war es dann Gary Anderson, der zehn Jahre nach seinem ersten ET-Titel durch einen 8:6-Erfolg im Finale über Ross Smith seinen zweiten Triumph auf der European Tour feiern durfte. Ein Jahr später konnte der „Flying Scotsman“ durch ein 8:0 im Finale über Andrew Gilding seinen Titelgewinn aus dem Vorjahr verteidigen.
Archiv:
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Foto-Credit: Sascha Janne/PDC Europe
