Im Madison Square Garden hat Luke Humphries seinen Titel beim US Darts Masters verteidigt. Dazu setzte er sich gegen Luke Littler im Entscheidungsleg des Finals durch. Zuvor überstand „Cool Hand Luke“ schon einen Matchdart von Gian van Veen. Vor der Final-Session wurde die North American Darts Championship ausgetragen. Hier sicherte sich Adam Sevada durch einen Sieg über Jim Long zwei Major-Teilnahmen.
Viertelfinale:
Long chancenlos, Wade schlägt Price
Die vier Viertelfinals von New York blieben allesamt recht einseitig. Mit Jim Long ist der letzte Vertreter Nordamerikas gegen Luke Littler ausgeschieden. Das Scoring des Kanadiers reichte nur für ein Leggewinn, Littler steigerte sich auf einen 101er-Average. Qualitativ hochwertig war die Partie zwischen Gerwyn Price und James Wade. Beide spielten ca. 103 Punkte im Schnitt, aber Wade lebte von seinem starken Timing und zog mit 6:3 ins Semifinale ein. Dabei gewann Wade die ersten drei Legs in Folge.
Auch Luke Humphries dominierte die Partie gegen Stephen Bunting von Beginn an. Letztlich sprang ein 6:3-Erfolg für „Cool Hand Luke“ raus, der mit einem 106er-Average ein Statement setzte. Bunting finishte mit der 164 immerhin das höchste Checkout der Session. Eine klare Angelegenheit war auch das 6:3 zwischen Gian van Veen und Jonny Clayton, wobei hier 15 Punkte pro Aufnahme zwischen den beiden lagen. Der Niederländer scorte klar besser und finishte auch 119 und 138 Punkte.
Halbfinale:
Littler und Humphries wieder ins Finale
Der amtierende Weltmeister Luke Littler hatte das Duell mit James Wade von Beginn an Griff. Eine 4:1-Führung konnte sich „The Nuke“ zwischenzeitlich erspielen und da kam Wade nicht mehr heran. Diesen Vorsprung verwaltete Littler bis zum 7:4, im richtigen Moment checkte er eine 140, sonst hätte es nochmal eng werden können.
Erstmals wirklich Spannung kam zwischen Luke Humphries und Gian van Veen van Veen auf. Nach einer ausgeglichen Anfangsphase (3:3) konnte sich „The Giant“ mit zwei 12-Dartern ein wenig absetzen. Er führte mit 6:3, aber verpasste vor dem Decider nur einen Matchdart. Dort ließ er ein Shanghai-Finish liegen und Humphries traf die D4 zum Finaleinzug.
Finale:
Titelverteidiger schlägt im Decider zu
Wieder war es das Entscheidungsleg, was Luke Humphries gegen Luke Littler für sich entscheiden konnte. Damit verteidigte die Nr. 2 der Weltrangliste auch seinen Titel in New York. Littler startete etwas gemächlich ins Finale rein und geriet daher mit 1:4 ins Hintertreffen. Dann gewann er aber gleich vier Legs in Folge und ging damit erstmals in Führung. Anschließend schaukelte sich das gute Spiel bis zum 7:7 hoch und bekam damit den verdienten Decider. Hier hatte Humphries den Anwurf und ließ mit einem 11-Darter nichts zu.
North American Championship:
Adam Sevada qualifiziert sich für die WM
Bereits am Nachmittag wurde die North American Championship ausgetragen. Alle 8 qualifizierten Spieler aus Nordamerika trafen hier ab dem Viertelfinale aufeinander und spielten einen WM-Platz aus. Diesen sicherte sich erstmals Adam Sevada, der dazu zunächst mit einem 102er-Average über Alex Spellman hinwegfegte. Sevada gab kein Leg ab und hielt dann auch Gary Mawson im Halbfinale relativ klar in Schach.
In der anderen Turnierhälfte gab es schon früh Überraschungen: Leonard Gates unterlag gegen Fred Krueger, der danach gegen Jim Long einen Matchdart verpasste. So ging es ins Finale zwischen Sevada und Long. Der Kanadier fand hier gar nicht ins Spiel und wurde deutlich mit 1:6 geschlagen. Ein 90er-Average verhalf damit Sevada sowohl zur WM als auch zum Grand Slam of Darts.
Wie geht es bei der PDC weiter?
Weiter geht es am Montag, den 06. Juli und Dienstag, den 07. Juli mit zwei weiteren Players Championships in Leicester. PDC.TV überträgt das Geschehen auf vier Boards live.
Ergebnisse Finaltag:
Freitag, 26.06.2026:
Viertelfinale:
Luke Littler 6-1 Jim Long (102,15 –
89,18)
James Wade 6-3 Gerwyn Price (103,93 –
102,07)
Luke Humphries 6-3 Stephen Bunting (105,70 –
102,72)
Gian van Veen 6-3 Jonny Clayton (106,45 –
91,25)
Halbfinale:
Luke Littler 7-4 James Wade
(97,46 – 100,26)
Luke Humphries 7-6 Gian van Veen (101,57 –
97,24)
Finale:
Luke Humphries 8-7 Luke Littler (104,05 –
99,50)
Modus 2026:
1. Runde: Best of 11
Legs
Viertelfinale: Best of 11 Legs
Halbfinale: Best of 13 Legs
Finale: Best of 15 Legs
Preisgeld World Series 2026:
Ausgespielt werden insgesamt £100.000
pro Turnier, der Sieger geht mit £30.000 nach Hause. Außerdem
werden bei jedem Turnier Punkte für die World Series of Darts
Rangliste vergeben, die dafür verwendet wird, die qualifizierten
Spieler für die World Series of Darts
Finals in Amsterdam zu ermitteln. Das Preisgeld selbst zählt
nicht zur Weltrangliste.
Sieger: £30.000 (12 Punkte)
Runner-Up: £16.000 (8 Punkte)
Halbfinale: £10.000 (5 Punkte)
Viertelfinale: £5.000 (3 Punkte)
1. Runde: £1.750 (1 Punkt)
Gesamt: £100.000
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn
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Foto-Credit: Tom Horak (PDC)
[ks]
