PDC World Cup of Darts 2012
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Anfang
2010 hat die PDC bekannt gegeben daß sie, nachdem ihr vorangegangenes
Übernahmeangebot an die BDO gescheitert war (siehe entsprechende
Newsmeldung), nun
einen eigenen PDC World Cup of Darts ausrichten werden. Die Premiere dieser Veranstaltung
fand vom 3.-5. Dezember 2010 statt, der Austragungsort war Houghton-le-Spring in
Nordengland.
Es nahmen 24 verschiedene Länder teil, die Länder wurden jeweils von zwei Spielern (wie zuvor beim Jocky Wilson Cup) vertreten, welche dann jeweils in zwei Einzeln und einem Doppel gegeneinander antreten. Aus jedem Land sind jeweils die beiden Spieler vertreten, welche in der Order of Merit die beiden höchsten Positionen inne haben.
Als Preisgeld hat die PDC 150.000 £ zur Verfügung gestellt, die größte Summe welche es jemals bei einem internationalen Ländervergleich zu gewinnen gab.
Bei der Premiere wurde Deutschland durch Andree Welge und Jyhan Artut antreten, die Farben Österreichs wurden durch Mensur Suljovic und Maik Langendorf vertreten werden.
Und bereits bei der ersten Ausgabe hatte der World Cup of Darts eine große Sensation parat, als sich das Spanische Duo Carlos Rodriguez und Antonio Alcinas in der zweiten Runde mit 6-5 gegen die Nr. 1 und 2 der Weltrangliste Phil Taylor und James Wade durchsetzen konnten.
Vom 02.02.-05.02.2012 wird der Worldcup zum ersten mal in Deutschland, genauer gesagt in der Sporthalle Hamburg, Krochmannstr. 55 in Hamburg ausgetragen werden.
Für Deutschland gehen Jyhan Artut und Bernd Roith an den Start, für Österreich werden Mensur Suljovic und Dietmar Burger antreten.
Fakten:
Ausrichtender Verband: PDC
Veranstaltet seit: 2010
Location:
Sporthalle Hamburg (2012), Rainton Meadows Arena, Houghton-le-Spring (2010)
frühere
Bezeichnungen: Cashconverters.com World Cup of Darts (2010)
Häufigste
Titelträger: Niederlande (1x)
Ranglisten Punkte für: keine
Preisgeld:
150.000 £
9-Darter: -
Offizielle
Homepage: -
Spielplan und Ergebnisse 2012
Runde 1:
Kanada - Ungarn 5-3
Irland -
Malaysia 5-2
USA - Philippinen 5-3
Österreich - Neuseeland
5-3
Schweden - Japan 5-2
Spanien - Südafrika 2-5
Finnland
- Kroatien 4-5
Gibraltar - Dänemark 4-5
Runde 2:
Nordirland - Dänemark 3:1
Brendan
Dolan - Jann Hoffman 3-4
Michael Mansell - Per Laursen 4-1
Doppel: Nordirland
- Dänemark 5:4
Belgien - Schweden 3:1
Kim Huybrechts - Dennis Nilsson
4-2
Kurt Van De Rijck - Magnus Caris 2-4
Doppel: Belgien - Schweden 5:2
Australien - Irland 4:0
Simon Whitlock - Mick McGowan
4-2
Paul Nicholson - William O'Connor 4-0
Doppel: Australien - Irland
5:2
Wales - Kroatien 4:0
Mark Webster - Tonci Restovic 4-0
Richie
Burnett - Boris Krcmar 4-3
Doppel: Wales - Kroatien 5:1
Deutschland - USA 1:3
Jyhan Artut - Gary Mawson 4-3
Bernd
Roith - Darin Young 2-4
Doppel: Deutschland - USA 4:5
Schottland - Südafrika 2:3 (nach Sudden Death)
Gary
Anderson - Shawn Hogan 4-3
Peter Wright - Devon Petersen 4-1
Doppel: Schottland
- Südafrika 3:5
Südafrika gewinnt Sudden Death Leg
England - Kanada 3:2 (nach Sudden Death)
Phil
Taylor - Ken MacNeil 3-4
Adrian Lewis - John Part 3-4
Doppel: England
- Kanada 5:2
England gewinnt Sudden Death Leg
Niederlande - Österreich 1:1
Raymond van Barneveld
- Dietmar Burger 4:3
Vincent van der Voort - Mensur Suljovic 3:4
Doppel:
Niederlande - Österreich 5:2
Viertelfinale:
Australien
- Belgien 3:1
Simon Whitlock - Kurt Van De Rijck 4:0
Paul Nicholson
- Kim Huybrechts 2:4
Doppel: Australia - Belgium 4:2
Wales
- Südafrika 3:1
Mark Webster - Shawn Hogan 4:0
Richie
Burnett - Devon Petersen 3:4
Doppel: Wales - Südafrika 4:3
England
- USA 3:1
Phil Taylor - Gary Mawson 3:4
Adrian Lewis -
Darin Young 4:3
Doppel: England - USA 4:2
Nordirland - Niederlande
0:4
Brendan Dolan - Vincent van der Voort 3:4
Michael Mansell -
Raymond van Barneveld 2:4
Doppel: Nordirland - Niederlande 3:4
Sonntag 05.02.2012
Halbfinale:
15:00 Uhr: Australien - Niederlande 5-1
Simon Whitlock - Vincent
van der Voort 4-2
Paul Nicholson - Raymond van Barneveld 0-4
Simon Whitlock
- Raymond van Barneveld 4-2
Paul Nicholson - Vincent van der Voort 4-2
Doppel:
Australien - Niederlande 4-0
16:30 Uhr: England - Wales
5:1
Phil Taylor - Richie Burnett 1:4
Adrian Lewis - Mark Webster
4:0
Phil Taylor - Mark Webster 4:1
Adrian Lewis - Richie Burnett 4:3
Doppel:
England - Wales 4:2
Finale
20:00 Uhr: England - Australien 4:3
Phil
Taylor - Paul Nicholson 7:4
Adrian Lewis - Simon Whitlock 7:5
Phil Taylor
- Simon Whitlock 7:6
Adrian Lewis - Paul Nicholson 4:7
Doppel: England
- Australia 4:7
Sudden Death Leg: 1-0 für England
Der Modus
Runde 1:
Die 16 ungesetzten Teams spielen sich die 8 Plätze
für die 2. Runde aus, wo dieses dann gegen eine der 8 gesetzten Teams antreten
wird.
Die Spiele der 1. Runde werden ausschließlich im Doppel gespielt.
Es geht auf "Best of 9 Legs". Welches Team beginnen darf, wird im Practise-Room ermittelt, danach beginnt imer das Team, welches das letzte Leg verloren hat.
Runde 2:
In dieser Runde steigen die 8 gesetzten Teams ein.Jetzt
gibt es auch Einzel-Spiele.
Der Modus ist best of 7 Legs.
Die Einzel (jeder
Spieler 1 Spiel) werden am Freitag Abend gespielt. Hier spielt immer der besser
platzierte Spieler in der Order of Merit gegen den schwächer gesetzten aus
dem anderen Team.Am Samstag Nachmittag werden dann die Doppel gespielt. Ebenfalls
best of 7 Legs.
Für einen Sieg im Einzel bekommt man 1 Punkt, für
einen Sieg im Doppel bekommt man 2 Punkte. Sollte es nach dem Doppel also 2-2 stehen,
dann gibt es ein Sudden-Death. Ein Doppel auf 1 gewonnenes Leg. Wer dieses gewinnt,
ist eine Runde weiter.
Viertelfinale:
In den Viertelfinalspielen am Samstag Abend wird
der selbe Modus gespielt wie in Runde 2. Also best of 7 und jeweils 2 Einzel und
1 Doppel. Mit dem einzigen unterschied, dass die Doppel gleich im Anschluss gespielt
werden, also noch in der selben Session gleich nach den beiden Einzel.
Halbfinale:
Im Halbfinale am Sonntag Nachmittag wird ebenfalls
wieder best of7 Legs gespielt.
Weiters gibt es nicht nur noch 2 Einzel, sondern
4 Einzel-Spiele. Es spielt also jeder gegen Jeden. Sollte es nach den Einzel 4-0
stehen, dann wird das Doppel nicht mehr ausgetragen, da es entschieden ist. Beim
Stand von 2-2 oder 3-1 nach den Einzel-Spielen, wird ein Doppel (ebenfalls best
of 7Legs) gespielt bei dem es dann wie auch schon in den Runden davor 2 Punkte für
den Sieg gibt. Steht es nach dem Doppel 3-3, gibt es wieder ein Sudden-Death-Leg.
Finale:
Das Finale wird mit dem gleichen Modus gespielt wie die
Halbfinalspiele, allerdings die Länge der Spiele ändert sich. Der Modus
ist best of 13 Legs bei allen 4 Einzel sowie auch beim Doppel.
Das Finale wird
Sonntag in der Abend-Session ausgetragen.
Qualifizierte Teams im Jahre 2012:
Bei der Premiere im Jahr 2012 haben sich 24 Teams für die Endrunde qualifiziert, die sich aus den folgenden Spielern zusammensetzen (gesetzte Positionen in Klammern hinter dem Land):
Gesetzte Teams:
England (1) - Phil
Taylor & Adrian Lewis
Australia
(2) - Simon Whitlock & Paul
Nicholson
Niederlande (3) - Raymond
van Barneveld & Vincent van der Voort
Schottland (4) - Gary Anderson & Peter
Wright
Wales (5) - Mark Webster &
Richie Burnett
Nordirland (6) - Brendan
Dolan & Michael Mansell
Belgien
(7) - Kim Huybrechts & Kurt Van De Rijck
Deutschland (8) - Jyhan Artut & Bernd
Roith
Ungesetze Teams:
Kanada (9) - John Part & Ken MacNeil
Irland (10) - William O'Connor & Mick McGowan
USA (11) -
Darin Young & Gary Mawson
Österreich (12) - Mensur Suljovic
& Dietmar Burger
Schweden (13) - Magnus Caris & Dennis Nilsson
Spanien (14) - Antonio Alcinas & Carlos Rodriguez
Finnland
(15) - Petri Korte & Marko Kantele
Gibraltar (16) - Dylan Duo &
Dyson Parody
Dänemark (17) - Per Laursen & Jann Hoffmann
Kroatien (18) - Boris Krcmar & Tonci Restovic
Süd-Afrika
(19) - Devon Petersen & Shawn Hogan
Japan (20) - Haruki Muramatsu
& Morihiro Hashimoto
Neuseeland (21) - Warren French & Preston
Ridd
Philippinen (22) - Christian Perez & Lourence Ilagan
Malaysia (23) - Lee Choon Peng & Amin Bin Abdul Ghani
Ungarn
(24) - Nandor Bezzeg & Kristian Kaufmann
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