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UK Open: Kein Deutscher mehr im Turnier

Die Letzten 32 bei den UK Open sind gespielt und alle deutschsprachigen Spieler sind ausgeschieden. Martin Schindler unterlag gegen einen gut aufgelegten Gary Anderson, während Gabriel Clemens gegen James Wade keine Chance hatte. Kai Gotthardt unterlag gegen Michael van Gerwen mit 6:10. Auch Mensur Suljovic und Dominik Grüllich sind ausgeschieden. Derweil bleiben die Topfavoriten um Luke Littler und Luke Humphries im Rennen, die im Achtelfinale Top-Duelle vor der Brust haben.

Die Letzten 32 bei den UK Open sind gespielt und alle deutschsprachigen Spieler sind ausgeschieden. Martin Schindler unterlag gegen einen gut aufgelegten Gary Anderson, während Gabriel Clemens gegen James Wade keine Chance hatte. Kai Gotthardt unterlag gegen Michael van Gerwen mit 6:10. Auch Mensur Suljovic und Dominik Grüllich sind ausgeschieden. Derweil bleiben die Topfavoriten um Luke Littler und Luke Humphries im Rennen, die im Achtelfinale Top-Duelle vor der Brust haben.

Schindler unterliegt Anderson

An seine starke Leistung vom Freitag hat Gary Anderson nahtlos angeknüpft. Mit einem 105er-Average besiegte er Martin Schindler mit 10:7 letztlich verdient, der Schotte war im Scoring einfach besser. Es entwickelte sich dennoch zunächst eine ausgeglichene Partie. Ohne größere Highlights wurden die ersten sechs Legs gerecht aufgeteilt, das erste High Finish gehörte Anderson mit einem 12-Darter. Schindler brachte seinen Anwurf durch und bis zum 5:5 blieb alles in der Reihe. Einen 10-Darter streute Anderson nach der Pause ein, Schindler traf Tops und zog wieder nach. Der „Flying Scotsman“ checkte in 17 Darts und legte ein 121er-Finish zum 12-Darter nach. In 11 Pfeilen sicherte sich der Schotte durch den Zwischenspurt die 9:6-Führung. Ein Leg gab es noch für „The Wall“, ehe Anderson schon wieder einen 10-Darter zum Sieg spielte.

Clemens gegen Wade chancenlos

Ein kurzes Vergnügen war es heute für Gabriel Clemens, der sein Timing gegen James Wade leider im Hotelzimmer gelassen hatte. Mit 2:10 war der „German Giant“ klar unterlegen, obwohl er im Average eigentlich auf Augenhöhe mit Wade war. In den ersten zwei Legs bekam Clemens Checkdarts, die er aber nicht nutzte. Mit einem 13-Darter kam Clemens zu seinem ersten Leggewinn, dann gingen aber gleich vier Legs in Folge an „The Machine“, ohne dass Clemens einen Checkdart hatte. Das änderte sich bei einem verpassten 60er-Finish und damit stand es 1:8. Ein Leg gab es noch für den Deutschen, ehe Wade mit einem 12-Darter den Sack zumachte.

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Grüllich liefert Rock einen Kampf

Dominik Grüllich war gegen Josh Rock eindeutiger Außenseiter, hielt aber trotzdem gut mit. Der Deutsche musste sich letztlich knapp mit 7:10 geschlagen geben. Nach einem Hold auf jeder Seite schnappte sich „Rocky“ zwei Legs in der sechsten Aufnahme. Zwei 13-Darter brachten Grüllich aber den 3:3-Ausgleich, ehe Rock 124 Punkte nullte. Ein 80er-Finish bedeutete den erneuten Ausgleich, dann verpasste Grüllich ein 129er-Finish und er bekam auch 56 Rest mit sechs Darts nicht gelöscht. Damit führte Rock zur Pause mit 6:4. Nach der Pause waren es dann wieder drei Legs in Serie für „Rocky“, der aber die ersten Matchdarts noch verstreichen ließ. In 18 und 16 Darts verkürzte der Deutsche somit nochmal, ehe Rock die D18 zum Sieg traf.

Van Gerwen besiegelt deutsches Turnierende

Als letzter Deutscher war Kai Gotthardt gefordert, er spielte auf Bühne 2 gegen Michael van Gerwen. Aber auch er musste sich mit 6:10 geschlagen geben und damit ist kein Deutscher mehr dabei. Dafür verantwortlich war auch ein kleiner Fehlstart, „Mighty Mike“ gewann die ersten drei Legs ohne dabei groß zu glänzen. Aber Gotthardt meldete sich zurück und checkte nach der Pause ein 104er-Finish zum 3:3. Auch bis zum 5:5 blieb das Match noch komplett ausgeglichen, auch wenn beide durchaus Chancen hatten sich etwas abzusetzen. Nach der Pause war Michael van Gerwen dann besser aufgelegt, er spielte zwei 14-Darter und auch im dritten Leg nach der Pause gab es noch keinen Checkdart für „The Tunnel“. Ein Leg holte sich Gotthardt noch auf der Doppel 6, mehr ging dann aber nicht mehr und MvG ließ keinen Checkdart mehr zu.

Suljovic gewinnt nur 2 Legs

Auch für Mensur Suljovic war am Nachmittag nichts zu holen, gegen Stephen Bunting kam er mit 2:10 unter die Räder. Nach einem Hold auf jeder Seite checkte „The Bullet“ stark: Er nahm nacheinander 120, 128, 84 und 107 von der Uhr. Dieses Timing war für Suljovic zu viel und so stand es recht zügig 1:6, ehe der Wiener zumindest noch ein Leg bekam. Ein 96er-Finish checkte Bunting zum 12-Darter und auch die nächsten drei Legs gingen an den Premier League Spieler, bei Suljovic war das Scoring auch einfach zu wenig.

Hauptbühne:

Price überzeugt auch gegen Nijman

Auf der Main-Stage lieferte Gerwyn Price gegen Wessel Nijman ein sehr ordentliches Match ab. Mit einem 102er-Average setzte sich der „Iceman“ durch und gab dabei fünf Legs ab, auch wenn es in der Anfangsphase beim Niederländer besser aussah. Price holte sich die ersten beiden Legs, dann konnte aber Nijman gleich drei Durchgänge für sich entscheiden. Dabei spielte er auch absolute Top-Legs von 11 und 12 Darts, danach ging es aber schlagartig in Richtung des Walisers. Nijman erhielt auch kaum noch Chancen und so war sein dreistelliger Schnitt nur für fünf Legs gut.

Littler mit Mühe, Humphries locker weiter

Eine Gala-Vorstellung von Luke Littler war es gegen Kevin Doets nun wirklich nicht, aber ein 94er-Schnitt genügte letztlich zum 10:8-Erfolg. Doets holte sich die ersten zwei Legs, ehe „The Nuke“ ein 160er-Finish rausnahm. Die nächsten zwei Durchgänge gingen auch an Littler und so ging Littler mit 6:4 zwischenzeitlich in Front. Die nächsten Legs wurden allesamt geteilt, richtig absetzen konnte sich Littler nie. Aber der Zwei-Leg-Abstand blieb bestehen, Doets verpasste ein 91er-Finish für den Decider und Littler war in 17 Pfeilen zum 10:8 fertig. Das letzte Match auf der Hauptbühne entschied Luke Humphries gegen Dave Chisnall für sich. Ein 104er-Average reicht zum problemlosen 10:4-Erfolg, früh erarbeitete er sich eine deutliche 7:1-Führung. Chisnall blieb völlig glanzlos und unter der 90er-Marke im Schnitt.

Nebenbühne:

Clayton und Noppert mit Timing, Cross siegt im Decider

Einen 10:7-Sieg hat Jonny Clayton gegen Darryl Pilgrim recht unspektakulär eingefahren. Es war ein Sieg in typischer „Clayton-Manier“ für den Waliser, dessen höchstes Finish sich auf 84 Punkte belief. Mit einem Break im siebenten Leg sicherte sich „The Ferret“ einen entscheidenden Vorteil, den er dann auch nicht mehr hergab. Ganz eindeutig war der 10:2-Sieg für Danny Noppert gegen Peter Wright. 99 Punkte im Schnitt und eine gute Doppelquote waren zu gut für den zweimaligen Weltmeister, der im Vergleich zu gestern auch etwas nachließ und im letzten Leg ein 142er-Finish gegen sich kassierte. Einen echten Thriller lieferten sich Rob Cross und Mike de Decker, hier ging es bis ins allerletzte Leg. „Voltage“ erarbeitete sich eine 3:1-Führung, kassierte dann aber fünf Legs in Folge gegen sich. Es blieb aber bei einem wellenartigen Spiel, jetzt lief es plötzlich wieder bei de Decker nicht mehr. Nach einer erneuten Wende stand es 9:6 für den Belgier, der trotzdem in den Decider musste. Dort verpasste er bei 104 Rest einen Matchdart und Cross checkte in 14 Pfeilen zum Sieg.

Nebenboards:

Gurney und Searle siegen knapp

Letztmals in diesem Jahr wurde bei den UK Open auch auf den Nebenboards gespielt. Hier sicherte sich Daryl Gurney in einem Spiel mit vielen verpassten Chancen den 10:8-Sieg gegen Ross Smith, der es auf jeden Fall hätte in den Decider schaffen müssen. Unterwegs ließ der „Smudger“ aber zu viel liegen und „Superchin“ checkte auch in 22 Darts zum Sieg. Locker hat sich Martin Lukeman gegen Madars Razma durchgesetzt, dafür genügte ein 88er-Average zum 10:3-Sieg. Krzysztof Ratajski kam ebenfalls recht problemlos gegen Oskar Lukasiak durch, ein 94er-Average reichte zum 10:5-Sieg. Deutlich knapper wurde es zwischen Michael Smith und Ryan Searle. „Heavy Metal“ war lange der bessere Spieler und brachte sich auch mit 9:5 in Führung. Dann ging es aber plötzlich in die andere Richtung und Smith holte sich vier Legs in Folge. Mit einem 13-Darter machte Searle das Match im Decider aber zu, Smith stand bei über 200 Rest. Abschließend gewann Keane Barry eine mäßige Partie gegen Ryan Joyce mit 10:7.

Wie geht es bei den UK Open weiter?

Weiter geht es bei den UK Open 2026 nach einer kurzen Pause mit der Abend-Session ab 20:00 Uhr MEZ, wo das Achtelfinale auf nur noch zwei Boards gespielt wird. DAZN und Sport1 übertragen erneut live.

Ergebnisse Runde 5:

Samstag, 07.03.2026:
Nachmittags-Session:

Main Stage:
Gary Anderson 10-7 Martin Schindler (105,80 – 94,05)
Wessel Nijman 5-10 Gerwyn Price (101,80100,11)
Kevin Doets 8-10 Luke Littler (97,22 – 93,68)
Luke Humphries 10-4 Dave Chisnall (103,65 – 86,41)

Stage Two:
Darryl Pilgrim 7-10 Jonny Clayton (90,09 – 96,69)
Peter Wright 2-10 Danny Noppert (88,27 – 99,97)
Mike De Decker 9-10 Rob Cross (92,55 – 96,39)
Kai Gotthardt 6-10 Michael van Gerwen (89,30 – 95,89)

Stage Three:
Ross Smith 8-10 Daryl Gurney (92,20 – 88,74)
Mensur Suljovic 2-10 Stephen Bunting (98,53 – 90,52)
Josh Rock 10-7 Dominik Grüllich (92,72 – 87,72)
Ryan Joyce 7-10 Keane Barry (87,50 – 89,70)

Stage Four:
Martin Lukeman 10-3 Madars Razma (88,77 – 83,30)
Gabriel Clemens 2-10 James Wade (90,85 – 88,09)
Oskar Lukasiak 5-10 Krzysztof Ratajski (87,41 – 93,77)
Ryan Searle 10-9 Michael Smith (92,32 – 93,06)

Auslosung Achtelfinale:

Gary Anderson – Luke Littler
Daryl Gurney – Rob Cross
Martin Lukeman – Jonny Clayton
Gerwyn Price – Keane Barry
Michael van Gerwen – James Wade
Stephen Bunting – Josh Rock
Luke Humphries – Danny Noppert
Ryan Searle – Krzysztof Ratajski

Boardverteilung Achtelfinale:

Samstag, 07.03.2026:
Abend-Session:
(ab 20:00 Uhr MEZ)
Main Stage:
Stephen Bunting – Josh Rock
Gary Anderson – Luke Littler
Michael van Gerwen – James Wade
Luke Humphries – Danny Noppert

Stage Two:
Martin Lukeman – Jonny Clayton
Daryl Gurney – Rob Cross
Gerwyn Price – Keane Barry
Ryan Searle – Krzysztof Ratajski

Modus 2026:

1. Runde: Best of 11 Legs
2. Runde: Best of 11 Legs
3. Runde: Best of 11 Legs
4. Runde: Best of 19 Legs
Achtelfinale: Best of 19 Legs
Viertelfinale: Best of 19 Legs
Halbfinale: Best of 21 Legs
Finale: Best of 21 Legs

TV-Übertragung 2026:

Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn

Sport1 überträgt dieses Turnier 2026 ebenfalls zu den folgenden Zeiten live:

Sport1-Übertragungszeiten:
Samstag, 07.03.2026: Achtelfinale – Abend-Session: 20:00 – 00:00 Uhr live
Sonntag, 08.03.2026: Viertelfinale – Nachmittags-Session: 14:00 – 18:00 Uhr live (inkl. Analyse)
Sonntag, 08.03.2026: Halbfinale & Finale – Abend-Session: 18:00 – 00:00 Uhr live (inkl. Countdown)

Auf PDC.TV ist das Geschehen aller anderen Boards verfolgbar.

Preisgeld 2026:

Sieger: £120.000
Runner-Up: £60.000
Halbfinale: £35.000
Viertelfinale: £20.000
Achtelfinale: £12.500
Letzte 32: £7.500
Letzte 64: £3.000
Letzte 96: £2.000
Letzte 128: £1.250

Gesamt: £750.000

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Weitere Informationen UK Open 2026:

Alle Informationen zu den UK Open gibt es auf unserer [Turnierseite]
Für Diskussionen und Fragen zu den UK Open [Dart Forum]

Foto-Credit: Taylor Lanning (PDC)

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