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World Series Finals: Van Duijvenbode wirft Humphries raus, Littler siegt im Decider

Am Zweitrundentag der World Series of Darts Finals in Amsterdam musste Luke Humphries im Decider gegen Dirk van Duijvenbode die Segel streichen. Mit Gian van Veen steht ein zweiter Niederländer im Finaltag, während Luke Littler gegen Nathan Aspinall im Decider einen 12-Darter benötigte. Einen guten Eindruck haben Ross Smith, Gerwyn Price und James Wade hinterlassen.

Am Zweitrundentag der World Series of Darts Finals in Amsterdam musste Luke Humphries im Decider gegen Dirk van Duijvenbode die Segel streichen. Mit Gian van Veen steht ein zweiter Niederländer im Finaltag, während Luke Littler gegen Nathan Aspinall im Decider einen 12-Darter benötigte. Einen guten Eindruck haben Ross Smith, Gerwyn Price und James Wade hinterlassen.

Nachmittags-Session:

Rock als erster Spieler weiter

Als erster Spieler hat sich Josh Rock durch ein 10:7 über Ryan Searle das Ticket für den Finaltag gesichert. Searle gehörten die ersten beiden Legs, daraufhin checkte Rock nacheinander 152 und 88 und zog mit einem 11-Darter vorbei. Es folgten 15-Darter auf beiden Seiten, bis zum 6:6 lag kein Blatt Papier zwischen den beiden Kontrahenten. Mit der 146 zum 7:6 spielte Rock ein weiteres Highfinish, es folgte der Knackpunkt der Partie. Searle verpasste ganze zehn Darts für das 7:7 und Rock durfte mit dem 24. Pfeil breaken. Der Nordire brachte im Anschluss seinen Anwurf souverän in der fünften Runde durch, Searle traf nochmal die D10. Mehr war für „Heavy Metal“ allerdings nicht mehr drin, denn Rock bot mit einem 13-Darter keine Angriffsfläche mehr.

Smith bestätigt gute Form

Einmal mehr hat Ross Smith seine gute Form durch einen klaren 10:5-Sieg gegen Daryl Gurney bestätigt. Nach zwei Holds gehörte Gurney per 14-Darter das erste Break, Smith holte es sich mit einem 112er-Finish aber direkt wieder. Die kommenden Legs gingen dann jeweils wieder an den Anwerfer, Gurney sorgte hier mit einem 164er-CO zum 4:4 für Aufsehen. Auf einen 15-Darter ließ Smith zwei 11-Darter folgen und zog damit auf 7:4 davon. Gurney patzte nun auch auf dem äußeren Ring und handelte sich damit zwei weitere Legverluste ein. Der erste Matchdart wollte beim „Smudger“ noch nicht fallen, ein hervorragender 10-Darter ließ den Average zum Abschluss auch noch dreistellig werden.

Van Veen gewinnt hochklassiges Duell

Gian van Veen bezwang Karel Sedlacek in einer starken Partie
Gian van Veen bezwang Karel Sedlacek in einer starken Partie

Die niederländische Nr. 1 Gian van Veen hat sich in einem hochklassigen Duell gegen Karel Sedlacek mit 10:7 behauptet. Van Veens Antwort auf einen 13-Darter von Sedlacek war ein 160er-Finish, Sedlacek nullte dafür 121 zum 2:1. 80 Punkte nahm „The Giant“ zum 2:2 raus und wenig später auch noch 147 zum 3:3. Nach der TV-Pause gab es zunächst fünf Breaks in Serie, ehe van Veen in der fünften Runde mal wieder mit den Darts erfolgreich war. Sedlacek blieb auf der D10 dran, verpasste aber einen Dart auf Bull zum möglichen 7:7. Nach einem 14-Darter brauchte der Vize-Weltmeister nur noch ein Leg, das er sich in 15 Darts auch direkt holte.

Van Duijvenbode nimmt Humphries raus

Eine bittere Niederlage musste Luke Humphries hinnehmen, der Dirk van Duijvenbode über die volle Distanz unterlag. Ohne Breaks verlief die erste Session, Humphries glänzte dabei einmal mit einem 11-Darter. Der Weltmeister von 2024 spielte dann einen 10-Darter für das erste Break und legte in der sechsten Runde nach. Auch das neunte Leg ging an den Engländer, der dann einen Dart zum 7:3 vergab. Weitere verpasste Doppel nutzte van Duijvenbode weiter aus, Humphries zog das Momentum mit einem 94er-CO via S18-D19-D19 aber erstmal wieder auf seine Seite. Nach drei ungefährdeten Holds stellte van Duijvenbode auf der D8 auf 8:8, Humphries gingen komplett die Scores ab und der Local Hero ging erstmals seit dem 3:2 wieder in Führung. Für „Cool Hand“ ging es mit einem 79er-Finish dennoch in den Decider, in dem van Duijvenbode ungefährdet mit einem 13-Darter die Oberhand behielt.

Raymond van Barneveld bekam vor Heimpublikum einen Walk-on und fungierte im Anschluss auch als Experte
Raymond van Barneveld bekam vor Heimpublikum einen Walk-on und fungierte im Anschluss auch als Experte

Abend-Session:

Sakai hält lange mit

Alles andere als deutlich war der 10:8-Sieg von Jonny Clayton über Motomu Sakai. Clayton vergab besonders in der Anfangsphase einige Doppel und lag daher auch mit 2:4 zur ersten Pause zurück. Sakai vergab danach einen Dart auf der D16 für das 5:2, Clayton checkte im Gegenzug 76, im Leg danach waren die Doppelprobleme aber wieder zurück. Sakai hätte in dieser Phase gut und gerne höher führen können oder auch müssen, ein 15-Darter von Clayton führte aber zum 6:6. Der Waliser brachte seinen Anwurf nun zur Führung durch, Sakai hielt in 14 Darts dagegen. Nach einem 126er-Finish von „The Ferret“ verpasste Sakai ein 110er-CO, breakte aber nochmal in 13 Pfeilen. Bei 65 Rest ließ „The Creature“ dann jedoch zwei Darts auf Tops für den Decider liegen und Clayton verwandelte Matchdart Nr. 1 auf der D16.

Price ohne Probleme gegen Long

Deutlich einfacher ging es Claytons Landsmann Gerwyn Price von der Hand, der Jim Long deutlich mit 10:5 in Schach hielt. Im vierten Leg bestrafte Price erstmals Doppelfehler seines Gegners, der aber mit einem 11-Darter direkt die passende Antwort parat hatte. In 14, 17, 15, 17 und 12 Darts zog Price dann uneinholbar auf 8:2 davon, ehe Long mit einem 13-Darter die Serie seines Gegners unterbrechen konnte. Nach einem 11-Darter benötigte der „Iceman“ nur noch ein weiteres Leg, in 15 und 17 Darts durfte Long nochmal Ergebniskosmetik betreiben. In 13 Darts setzte der zweifache Sieger dieses Events im Anschluss den Deckel auf diese Partie.

Nijman gegen Wade weiter sieglos

Auch im sechsten Aufeinandertreffen war James Wade gegen Wessel Nijman erfolgreich
Auch im sechsten Aufeinandertreffen war James Wade gegen Wessel Nijman erfolgreich

Es bleibt dabei: Auch im sechsten Anlauf kam Wessel Nijman nicht an James Wade vorbei. Nijman staubte das erste Leg mit einem 76er-Finish ab, Wade gelang in 12 Darts das direkte Re-Break. In 14 und 11 Darts ging es fröhlich mit zwei weiteren Breaks weiter, Wade brachte dann als erster Spieler seinen Anwurf durch und legte auf der D20 das 4:2 nach. Ein 84er-CO bedeutete bereits das 5:2, gefolgt von 14-Dartern auf beiden Seiten. Dann brachen Wade die Scores ein wenig weg, Nijman wusste dies zu nutzen und stellte in 14, 12 und 18 Darts zur zweiten Pause auf 6:6. „The Machine“ sammelte sich in dieser kurz und zog mit zwei 14-Dartern und einem 124er-Bulfinish auf 9:6 davon. Ein weiteres Leg war Nijman noch vergönnt, doch Wade machte ein Leg später den 10:7-Erfolg perfekt.

Littler kommt im Decider davon

Ein Zweitrundenduell zwischen Luke Littler und Nathan Aspinall ist mittlerweile in Mode gekommen, wie so oft hieß der Sieger am Ende auf den Namen Littler. In 17 und 15 Darts erwischte Littler den besseren Start, gegen Aspinalls 10-Darter konnte aber auch die Nr. 1 der Welt nichts ausrichten. Sein drittes Leg schnappte sich Littler dank einem 70er-Finish, nach zwei Legs mit Doppelproblemen durfte Aspinall zum 3:3 ausgleichen. In 14 und 17 Darts baute Aspinall die Serie auf vier Legs in Folge aus, bei Littler zickten v.a. die D20 und die D10. Aspinall vergab dann allerdings einen Dart auf der D16 für das 6:3 und Littler fand mit einem 114er-Check wieder in die Spur. Nun klappte es auch wieder auf der D10, nach dem 6:5 hätte Aspinall auch das Folgeleg einfahren können, doch Littler kam mit einem dicken blauen Auge davon.

Luke Littler hatte nach einem 12-Darter im Decider gut lachen
Luke Littler hatte nach einem 12-Darter im Decider gut lachen

Littler kehrte nach der Pause mit einem 14-Dart-Break auf die Bühne zurück, traf die D15 aber anschließend innen und Aspinall kam auf der D18 zum 7:7. Ein 80er-Finish wollte bei Littler ebenfalls nicht fallen und so wurde die Luft für „The Nuke“ immer dünner. Ein 13-Darter bescherte dem 19-Jährigen das 8:8, Aspinall nullte 78 für das 9:8. Ungefährdet führte Littler das Spiel in 14 Darts in den Decider, den Aspinall beginnen durfte. Littler setzte aber mit seiner siebten 180 den ersten Akzent, hatte nach drei Aufnahmen nur noch 58 Punkte Rest und setzte den zwölften Dart in die D20.

Wie geht es bei den World Series of Darts Finals weiter?

Am morgigen Finaltag der World Series of Darts Finals 2026 wird in der Nachmittags-Session ab 13:00 Uhr MESZ das Viertelfinale ausgetragen, ehe in der Abend-Session ab 19:00 Uhr MESZ Halbfinale und Finale gespielt werden. DAZN und Sport1 übertragen beide Sessions live.

Ergebnisse Samstag:

Samstag, 19.09.2026:
Nachmittags-Session:

2. Runde:
Josh Rock 10-7 Ryan Searle (95,11 – 90,60)
Daryl Gurney 5-10 Ross Smith (94,57 – 100,30)
Gian van Veen 10-7 Karel Sedlacek (101,52103,30)
Luke Humphries 9-10 Dirk van Duijvenbode (99,10 – 101,14)

Abend-Session:

Jonny Clayton 10-8 Motomu Sakai (90,82 – 90,75)
Gerwyn Price 10-5 Jim Long (97,91 – 88,73)
James Wade 10-7 Wessel Nijman (101,40 – 98,47)
Luke Littler 10-9 Nathan Aspinall (98,07 – 94,52)

Vorschau Finaltag:

Sonntag, 20.09.2026:
Nachmittags-Session: (ab 13:00 Uhr MESZ)
Viertelfinale:
Ross Smith – Josh Rock
Dirk van Duijvenbode – Gian van Veen
Gerwyn Price – James Wade
Luke Littler – Jonny Clayton

Abend-Session: (ab 19:00 Uhr MESZ)
Halbfinale:
Smith/Rock – van Duijvenbode/van Veen
Price/Wade – Littler/Clayton

Finale:
Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2

Modus 2026:

1. Runde: Best of 11 Legs
2. Runde:
Best of 19 Legs
Viertelfinale:
Best of 19 Legs
Halbfinale:
Best of 21 Legs
Finale:
Best of 21 Legs

Preisgeld 2026:

Sieger: £100.000
Runner-Up: £60.000
Halbfinale: £30.000
Viertelfinale: £17.500  
Achtelfinale: £10.000  
1. Runde: £5.000

Gesamt: £450.000

Da die World Series Finals ein Einladungsturnier sind, zählt das Preisgeld NICHT für die PDC Order of Merit.

TV-Übertragung 2026:

Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn

In 2026 überträgt auch Sport1 wieder die World Series of Darts Finals.

Sport1-Übertragungszeiten:
Sonntag, 20.09.2026: Viertelfinale – Nachmittags-Session: 14:00 – 17:00 Uhr live
Sonntag, 20.09.2026: Halbfinale & Finale – Abend-Session: 18:00 – 23:00 Uhr live inkl. Countdown

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Foto-Credit: Kelly Deckers/PDC

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