Dart Turniere – World Grand Prix 2026

Der PDC World Grand Prix ist ein mittlerweile traditionsreiches TV-Turnier der PDC, das seit 1998 ausgetragen wird. Es ist das einzige Major-Turnier mit dem Modus Double-In/Double-Out.

PDC World Grand Prix 2026

Luke Littler gewinnt den World Grand Prix 2025

[Spielplan & Ergebnisse] [Modus] [Teilnehmer] [Auslosung] [Preisgeld] [TV-Übertragung] [Historie] [Archiv]

Der World Grand Prix ist das einzige Major-Turnier, das im besonderen Modus „Double-In/Double-Out“ gespielt wird und ist bereits seit 1998 Teil des PDC-Kalenders. Auch bei diesem Event ist Phil Taylor mit seinen ingesamt elf Titeln der Rekordsieger, neben „The Power“ gelang es bisher nur James Wade und Michael van Gerwen ebenfalls mehr als einmal dieses Event zu gewinnen. Für den World Grand Prix qualifizieren sich jedes Jahr die Top 16 der PDC Order of Merit (gesetzte Spieler) sowie Top 16 der PDC Pro Tour Order of Merit, die noch nicht über die große Order of Merit qualifiziert sind. Das Gesamtpreisgeld ist von £38.000 bei der ersten Ausgabe 1998 bis aktuell £750.000 angestiegen. Nach den ersten Ausgaben in Kent und Rosslare, fand man für insgesamt 19 Jahre im irischen Dublin eine Heimat, bevor man 2020 für ein Jahr nach Coventry und im Anschluss in die Mattioli Arena in Leicester umzog. Der Nordire Brendan Dolan wurde 2011 zum „History Maker“, als er den ersten 9-Darter im Double-In/Double-Out-Modus warf, drei Jahre später gelang sowohl James Wade als auch Robert Thornton in ihrer Achtelfinalbegegnung dieses Kunststück.

Fakten:

Ausrichtender Verband: PDC
Veranstaltet seit: 1998
Location:
Mattioli Arena Leicester (seit 2021), vorher: Ricoh Arena Coventry (2020), Citywest Hotel Dublin (2001-2019), Crosbie Cedars Hotel Rosslare (2000), Casino Rooms Rochester Kent (1998-1999)
Frühere Bezeichnungen:
Boylesports World Grand Prix (seit 2019), vorher: Unibet (2016-2018), PartyPoker.com (2011-2015), Bodog.com (2010), Skybet (2009), Sky Poker (2008), Skybet (2004-2007), Paddy Power (2002-2003)
Häufigste Titelträger: Phil Taylor (11x), Michael van Gerwen (6x)
Ranglisten Punkte für: PDC Order of Merit
Preisgeld:
£750.000 (2026)
9-Darter:
Brendan Dolan (2011), James Wade (2014), Robert Thornton (2014)

Gewinner der letzten Jahre:

2026:
2025: Luke Littler (6:1 gegen Luke Humphries)
2024
Mike De Decker (6:4 gegen Luke Humphries)
2023
Luke Humphries (5:2 gegen Gerwyn Price)
2022:
Michael van Gerwen (5:3 gegen Nathan Aspinall)
2021:
Jonny Clayton (5:1 gegen Gerwyn Price)
2020:
Gerwyn Price (5:2 gegen Dirk van Duijvenbode)
2019
Michael van Gerwen (5:2 gegen Dave Chisnall)
2018:
Michael van Gerwen (5:2 gegen Peter Wright)
2017:
Daryl Gurney (5:4 gegen Simon Whitlock)
2016:
Michael van Gerwen (5:2 gegen Gary Anderson)
2015:
Robert Thornton (5:4 gegen Michael van Gerwen)
2014:
Michael van Gerwen (5:3 gegen James Wade)
2013:
Phil Taylor (6:0 gegen Dave Chisnall)
2012:
Michael van Gerwen (6:4 gegen Mervyn King)
2011: Phil Taylor (6:3 gegen Brendan Dolan)
2010:
James Wade (6:3 gegen Adrian Lewis)
2009: Phil Taylor (6:3 gegen Raymond van Barneveld)
2008:
Phil Taylor (6:2 gegen Raymond van Barneveld)
2007:
James Wade (6:3 gegen Terry Jenkins)
2006:
Phil Taylor (7:4 gegen Terry Jenkins)
2005: Phil Taylor (7:1 gegen Colin Lloyd)
2004: Colin Lloyd (7:3 gegen Alan Warriner-Little)
2003: Phil Taylor (7:2 gegen John Part)
2002: Phil Taylor (7:3 gegen John Part)
2001: Alan Warriner-Little (8:2 gegen Roland Scholten)
2000: Phil Taylor (6:1 gegen Shayne Burgess)
1999: Phil Taylor (6:1 gegen Shayne Burgess)
1998: Phil Taylor (13:8 gegen Rod Harrington)

Spielplan & Ergebnisse 2026:

1. Runde:

Montag, 28.09.2026: (ab 19:00 Uhr MESZ)
8x

Dienstag, 29.09.2026: (ab 19:00 Uhr MESZ) 
8x

2. Runde:

Mittwoch, 30.09.2026: (ab 20:00 Uhr MESZ)
4x

Donnerstag, 01.10.2026: (ab 20:00 Uhr MESZ)
4x

Viertelfinale:

Freitag, 02.10.2026: (ab 20:00 Uhr MESZ)
4x

Halbfinale:

Samstag, 03.10.2026: (ab 21:00 Uhr MESZ)
2x

Finale:

Sonntag, 04.10.2026: (ab 21:00 Uhr MESZ)
Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2

Modus 2026:

Alle Spiele werden im Modus Double-In/Double-Out gespielt. Es ist das einzige große Major-Turnier mit diesem Modus. Das bedeutet, jeder Spieler muss zum Start eines Legs ein Doppel treffen, erst dann zählen seine Scores.

Format:
1. Runde: Best of 3 Sets
2. Runde: Best of 5 Sets
Viertelfinale: Best of 5 Sets
Halbfinale: Best of 9 Sets
Finale: Best of 11 Sets

Ein Satz bedeutet „Best of 5 Legs“, es gibt keinen Tie-Break.

Teilnehmer 2026:

Für den World Grand Prix qualifizieren sich die Top 16 der PDC Order of Merit, die für das Tunier auch gesetzt sind. Dazu kommen die Top 16 der Pro Tour Order of Merit, die noch nicht über die große Order of Merit qualifiziert sind.

PDC Order of Merit (gesetzte Spieler):

1. Luke Littler
2. Luke Humphries
3. Gian van Veen
4. Gerwyn Price
5. Jonny Clayton
6. James Wade
7. Josh Rock
8. Michael van Gerwen
9. Danny Noppert
10. Gary Anderson
11. Stephen Bunting
12. Wessel Nijman
13. Ryan Searle
14. Ross Smith
15. Chris Dobey
16. Nathan Aspinall

Pro Tour Order of Merit:

Luke Woodhouse
Kevin Doets
Jermaine Wattimena
Krzysztof Ratajski
Andrew Gilding
William O’Connor
Rob Cross
Damon Heta
Dirk van Duijvenbode
Niels Zonneveld
Ryan Joyce
Cameron Menzies
Dave Chisnall
Niko Springer
Joe Cullen
Cristo Reyes

Auslosung 2026:

Luke Littler (1) –
Nathan Aspinall (16) –
Michael van Gerwen (8) –
Danny Noppert (9) –
Gerwyn Price (4) – 
Ryan Searle (13) – 
Jonny Clayton (5) –
Wessel Nijman (12) –

Luke Humphries (2) – 
Chris Dobey (15) – 
Josh Rock (7) –
Gary Anderson (10) –
Gian van Veen (3) – 
Ross Smith (14) – 
James Wade (6) – 
Stephen Bunting (11) –

Preisgeld 2026:

Sieger: £150.000
Runner-Up: £80.000
Halbfinale: £50.000
Viertelfinale: £35.000
Achtelfinale: £20.000
1. Runde: £7.500

Gesamt: £750.000

TV-Übertragung 2026:

Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn

In 2026 überträgt auch Sport1 wieder den World Grand Prix.

Sport1-Übertragungszeiten:
— FOLGEN —

Historie:

Der seit 1998 von der PDC veranstaltete World Grand Prix ist das einzige Major-Turnier, welches nach dem Spielmodus „Double-In/Double-Out“ gespielt wird. Durch diesen Spielmodus entscheiden sich die Legs in der Regel noch schneller, da ein nicht getroffenes Doppel in der ersten Aufnahme mit drei Bouncern im normalen Spiel zu vergleichen ist. Das Turnier hat 1998 das „World Pairs Tournament“ abgelöst, welches von 1995-1997 veranstaltet wurde. Auch beim World Grand Prix ist Phil Taylor der alleinige Rekord-Titelträger. Seit der Premiere im Jahr 1998 konnte er das Turnier insgesamt elfmal gewinnen, neben Taylor sind Michael van Gerwen und James Wade die einzigen Spieler, die das Turnier mehr als einmal für sich entscheiden konnten. Für den World Grand Prix qualifizieren sich die Top 16 der PDC Order of Merit sowie Top 16 der PDC Pro Tour Order of Merit, die noch nicht über die große Order of Merit qualifiziert sind. Bis zum Jahre 2017 waren auch immer die beiden am höchsten in der PDC Order of Merit platzierten irischen Spieler mit dabei, ab 2017 fielen diese beiden Quotenplätze jedoch weg.

Das Preisgeld ist im Laufe der Jahre auch immer weiter angestiegen, so wurden 2008 £250.000 ausgespielt, ab 2009 waren es bereits £350.000, 2014 wurde das Preisgeld noch einmal auf £400.000 erhöht. Mittlerweile sind es mit 750.000 Pfund in 2026 fast doppelt so viel. Der Nordire Brendan Dolan warf beim World Grand Prix 2011 in seinem Spiel gegen James Wade den ersten 9-Darter bei einem Double-In/Double-Out-Turnier. Im Jahre 2014 konnten dann sowohl James Wade als auch Robert Thornton in ihrem Match gegeneinander die 9-Darter Nr. 2 und 3 erzielen.

Mit Mensur Suljovic hatte sich im Jahr 2015 zum ersten Mal ein deutschsprachiger Spieler für den World Grand Prix qualifiziert und gleich nochmal Geschichte geschrieben, indem er das Halbfinale erreichte. Er musste sich dort nur dem späteren Sieger Robert Thornton knapp geschlagen geben. Auch im Jahr 2016 konnte sich Mensur Suljovic für das Turnier qualifizieren. Im Jahr 2017 fand das Turnier erneut im Citywest Hotel in Dublin statt. Neu war, dass es keine zwei fixen Startplätze für Spieler aus Irland/Nordirland mehr gab. Daher hatte sich die Anzahl der über die Pro Tour qualifizierten Spieler von 14 auf 16 erhöht. Phil Taylor verzichtete freiwillig auf eine Teilnahme, womit der World Grand Prix im Jahre 2016 sein letzter war. Auch Gary Anderson sagte kurzfristig ab, für ihn rückte Mark Webster nach, am Ende holte sich Daryl Gurney seinen ersten Major-Titel.

Mit Max Hopp nahm 2018 erstmals ein deutscher Spieler an diesem Major teil, verlor aber in Runde 1 gegen Dave Chisnall. Am Ende sicherte sich Michael van Gerwen seinen vierten Titel bei diesem Turnier. Für 2019 wurde das Preisgeld um 50.000 Pfund auf nun insgesamt £450.000 angehoben. Zum ersten Mal konnte „Mighty Mike“ seinen Titel erfolgreich verteidigen. Im Jahr 2020 wurde das Turnier coronabedingt in Coventry ohne Zuschauer ausgetragen. Zum ersten Mal war Gerwyn Price erfolgreich, der im Finale Überraschungsmann Dirk van Duijvenbode besiegte. 2021 wurde das Turnier in die Morningside Arena von Leicester verlegt und Jonny Clayton verhinderte die Titelverteidigung seines Landsmanns Gerwyn Price im Finale. Für 2022 wurde das Preisgeld auf £600.000 angehoben und mit Gabriel Clemens und erstmalig Martin Schindler waren zwei deutsche Starter mit dabei. Am Ende konnte sich Michael van Gerwen mit einem 5:3-Finalerfolg über Nathan Aspinall seinen sechsten Titel sichern. Auch 2023 spielte man wieder in Leicester, diesmal holte sich Luke Humphries durch einen 5:2-Finalsieg über Gerwyn Price seinen ersten Major-Titel. Martin Schindler schaffte es als erster Deutscher bei diesem Turnier ins Viertelfinale. In 2024 wurde erneut im Oktober in Leicester gespielt. Am Ende gelang Mike De Decker sein erster Major-Erfolg, er bezwang Titelverteidiger Luke Humphries mit 6:4. Auch 2025 kam es wieder zum Double-In/Double-Out-Major, wofür ab jenem Jahr die Top 16 der Weltrangliste wieder gesetzt waren. Erstmals war dabei Luke Littler erfolgreich, der sich im Endspiel mit 6:1 gegen Luke Humphries durchsetzte. Auch 2026 wird „The Nuke“ wieder der große Favorit auf den Titel sein.

Archiv:

Foto-Credit: Simon O’Connor/PDC

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