Am Dienstag stand die 27. Players Championship des Jahres an und Jermaine Wattimena sicherte sich seinen mittlerweile dritten Titel auf dieser Turnierserie. Mit 8:6 siegte er im niederländischen Finale gegen Kevin Doets, außerdem nahm er zuvor Luke Littler die Chance auf den Sieg. Aus deutscher Sicht war die Bilanz wieder einmal ausbaufähig, nur Martin Schindler kam in die Letzten 32.
Wattimena holt dritten Floor-Titel
Schon im Vorjahr war Jermaine Wattimena zweimal erfolgreich, nun sichert sich „The Machine Gun“ auch in 2026 einen Turniersieg. An Qualität und größeren Namen hat Wattimena dabei auf dem Weg ins Finale nicht gespart. Nach Siegen über Stephen Rosney (6:3) und Martin Lukeman (6:4) musste er gegen Daryl Gurney in den Decider. Auch Carl Sneyd (6:4) ließ er hinter sich und dann stoppte Wattimena auch noch Luke Littler im Viertelfinale. „The Nuke“ unterlag im Decider und bewegt sich damit weiterhin klar außerhalb der Qualifikationsplätze für die Players Championship Finals. Dafür wird er noch etwas Zeit investireren müssen. Im Halbfinale gab es für den Niederländer einen 7:4-Erfolg gegen Luke Woodhouse.
Das niederländische Finale bestritt Wattimena gegen die Nr. 4 der Setzliste Kevin Doets. In 11 und 20 Darts legte Doets zwar vor, danach bekam er aber die volle Breitseite ab. Nach zwei Checkouts in der fünften Runde, gewann Wattimena auch noch vier weitere Legs zum 6:2-Zwischenstand. Es folgte ein Hold auf jeder Seite, dann konnte sich Doets aber doch recht stark zurückarbeiten. In 11 Darts machte Wattimena das Match trotzdem zu, bevor es in den Decider ging.
Das Turnier hatte heute nur wenige Überraschungen zu bieten. Zu nennen sind am ehesten noch Martijn Dragt und Carl Sneyd, die jeweils ins Achtelfinale kamen. Einen 9-Darter gab es von Nathan Aspinall.
Schindler in den Letzten 32
Als einziger Deutscher schaffte es Martin Schindler am Dienstag in die Letzten 32. Dazu überwand er ziemlich komfortabel die Hürden Darius Labanauskas (6:3) und Harry Ward (6:1) und zeigte dabei auch ordentliche Leistungen. Das Aus folgte gegen Rob Cross trotz eines 100er-Averages im Entscheidungsleg. Es war eine muntere Partie mit Chancen auf beiden Seiten, ehe Schindler 80 Punkte Rest zum Match ausließ.
Merk unterliegt Littler, Clemens und Springer verpassen Runde 3 knapp
Mit einem 6:1-Auftaktsieg über Scott Williams ist Arno Merk erfolgreich ins Turnier gestartet. Danach erwartete ihn aber Luke Littler, der sich noch seinen Weg in die Players Championship Finals bahnen wollte. Mit einem 105er-Average ließ „The Nuke“ in diesem Spiel zum 6:3 keine Zweifel aufkommen. Gabriel Clemens und Niko Springer haben eine 11:11-Legbilanz vorzuweisen: „The German Giant“ siegte im Decider gegen Viktor Tingström und verpasste dann Matchdarts gegen Peter Wright. Springer startete erfolgreich gegen Marvin van Velzen, unterlag dann aber gegen Joe Hunt ebenfalls mit Matchdarts. Ricardo Pietreczko schnappte sich den Auftaktsieg gegen Tytus Kanik, war aber gegen den 105er-Schnitt von Cameron Menzies machtlos. Auch der Schweizer Stefan Bellmont kam in Runde 2, wo er von Chris Dobey gestoppt wurde. Zuvor gab es einen Erfolg über Steve Lennon.
7 Deutsche ohne Sieg
Einmal mehr hat es den Großteil der Deutschen bereits in der ersten Runde erwischt. Lukas Wenig unterlag dem Top-Seed Wessel Nijman mit 1:6. Auch Marvin Kraft (2:6 gegen Bradley Brooks) und Daniel Klose (4:6 gegen Kim Huybrechts) mussten die Segel früh streichen. Für Yorick Hofkens waren gegen Kevin Doets nur zwei Legs zu holen, während Wesley Plaisier zu stark für Leon Weber war. Kai Gotthardt blieb gegen Harry Ward mit 2:6 etwas blass, während Dominik Grüllich ein 80er-Finish zum Match gegen Raymond van Barneveld verpasste. Auch Rusty-Jake Rodriguez aus dem Nachbarland scheiterte mit 3:6 an Krzysztof Ratajski.
Wie geht es bei der PDC weiter?
Morgen findet in Leicester das 28. Players Championship des Jahres statt. PDC.TV überträgt das Geschehen erneut auf vier Boards live.
Players Championship 2026 – Nr. 27:
Dienstag, 25. August, Mattioli Arena – Leicester
1. Runde:
Board 1
Wessel Nijman 6-1 Lukas Wenig (94,55 –
79,30)
Jack Tweddell 6-5 Tavis Dudeney
Ritchie Edhouse 6-4 Maik Kuivenhoven
Darryl Pilgrim 6-3 Dennie Olde Kalter
Board 2
Niels Zonneveld 6-2 Niall Culleton
Stefaan Henderyck 6-5 Rob Owen
Ryan Joyce 6-3 Jimmy van Schie
Bradley Brooks 6-2 Marvin Kraft (97,15 –
89,34)
Board 3
Jeffrey Sparidaans 6-5 Danny Noppert
David Sharp 6-5 Mike De Decker
Kim Huybrechts 6-3 Daniel Klose (105,02 –
97,68)
James Hurrell 6-5 Michael Smith
Board 4
Cam Crabtree 6-3 Luke Humphries
Martijn Dragt 6-3 Brendan Dolan
Jack Aldridge 6-4 Sebastian Bialecki
Tommy Lishman 6-4 Connor Scutt
Board 5
Kevin Doets 6-2 Yorick Hofkens (89,23 –
81,69)
Chris Landman 6-1 Tom Bissell
Richard Veenstra 6-3 Benjamin Pratnemer
Wesley Plaisier 6-4 Leon Weber (87,47 –
80,92)
Board 6
Rob Cross 6-2 Christopher Wickenden
Owen Bates 6-4 Ryan Meikle
Martin Schindler 6-3 Darius Labanauskas (88,04
– 90,22)
Harry Ward 6-2 Kai Gotthardt (93,33 –
84,19)
Board 7
Krzysztof Ratajski 6-3 Rusty-Jake Rodriguez
(87,14 – 79,97)
Callan Rydz 6-1 Rhys Griffin
Peter Wright 6-2 Cristo Reyes
Gabriel Clemens 6-5 Viktor Tingström (87,69 –
86,97)
Board 8
Niko Springer 6-5 Marvin van Velzen (95,78 –
90,62)
Joe Hunt 6-3 Stephen Burton
Cameron Menzies 6-2 Sietse Lap
Ricardo Pietreczko 6-3 Tytus Kanik (91,77 –
84,83)
Board 9
Luke Woodhouse 6-1 Filip Bereza
Oskar Lukasiak 6-2 Jim Long
Tom Sykes 6-5 Beau Greaves
Derek Coulson 6-3 Samuel Price
Board 10
Dirk van Duijvenbode 6-4 Tyler Thorpe
Tommy Morris 6-3 Thomas Lovely
Joe Cullen 6-3 Jeffrey de Zwaan
Alan Soutar 6-2 Daniel Ayres
Board 11
Nathan Aspinall 6-1 Thibault Tricole
Adam Paxton 6-5 Madars Razma
Adam Lipscombe 6-4 Karel Sedlacek
Mickey Mansell 6-5 Mervyn King
Board 12
Ryan Searle 6-4 Adam Leek
Justin Hood 6-4 Shane McGuirk
Dave Chisnall 6-4 Christian Kist
Adam Gawlas 6-2 Ian White
Board 13
Chris Dobey 6-4 Ricky Evans
Stefan Bellmont 6-3 Steve Lennon (91,29 –
90,92)
Greg Ritchie 6-3 Jeffrey De Graaf
Keane Barry 6-5 Henry Coates
Board 14
William O’Connor 6-3 Cor Dekker
Jurjen van der Velde 6-4 Nathan Potter
Luke Littler 6-2 Archie Self
Arno Merk 6-1 Scott Williams (86,60 –
82,60)
Board 15
Jermaine Wattimena 6-3 Stephen Rosney
Martin Lukeman 6-3 Adam Warner
Daryl Gurney 6-1 Andy Boulton
Charlie Manby 6-3 Scott Waites
Board 16
Carl Sneyd 6-5 Andrew Gilding
Alexander Merkx 6-4 Mario Vandenbogaerde
Nick Kenny 6-5 Michael van Gerwen
Raymond van Barneveld 6-5 Dominik Grüllich
(89,77 – 82,07)
2. Runde:
Wessel Nijman 6-4 Jack Tweddell
Darryl Pilgrim 6-1 Ritchie Edhouse
Niels Zonneveld 6-1 Stefaan Henderyck
Bradley Brooks 6-3 Ryan Joyce
Jeffrey Sparidaans 6-1 David Sharp
Kim Huybrechts 6-1 James Hurrell
Martijn Dragt 6-4 Cam Crabtree
Jack Aldridge 6-3 Tommy Lishman
Kevin Doets 6-3 Chris Landman
Wesley Plaisier 6-4 Richard Veenstra
Rob Cross 6-4 Owen Bates
Martin Schindler 6-1 Harry Ward (95,04 –
85,82)
Krzysztof Ratajski 6-2 Callan Rydz
Peter Wright 6-5 Gabriel Clemens (97,03 –
99,92)
Joe Hunt 6-5 Niko Springer (85,58 –
89,64)
Cameron Menzies 6-3 Ricardo Pietreczko
(105,17 – 91,54)
Luke Woodhouse 6-2 Oskar Lukasiak
Tom Sykes 6-3 Derek Coulson
Dirk van Duijvenbode 6-2 Tommy Morris
Joe Cullen 6-3 Alan Soutar
Nathan Aspinall 6-1 Adam Paxton
Mickey Mansell 6-0 Adam Lipscombe
Ryan Searle 6-5 Justin Hood
Adam Gawlas 6-5 Dave Chisnall
Chris Dobey 6-1 Stefan Bellmont (93,40 –
82,31)
Keane Barry 6-1 Greg Ritchie
William O’Connor 6-0 Jurjen van der Velde
Luke Littler 6-3 Arno Merk (105,12 –
91,62)
Jermaine Wattimena 6-4 Martin Lukeman
Daryl Gurney 6-4 Charlie Manby
Carl Sneyd 6-4 Alexander Merkx
Nick Kenny 6-4 Raymond van Barneveld
Verlierer: £1.250
3. Runde:
Wessel Nijman 6-1 Darryl Pilgrim
Bradley Brooks 6-1 Niels Zonneveld
Kim Huybrechts 6-3 Jeffrey Sparidaans
Martijn Dragt 6-4 Jack Aldridge
Kevin Doets 6-4 Wesley Plaisier
Rob Cross 6-5 Martin Schindler (99,43
– 100,26)
Krzysztof Ratajski 6-5 Peter Wright
Cameron Menzies 6-4 Joe Hunt
Luke Woodhouse 6-1 Tom Sykes
Dirk van Duijvenbode 6-4 Joe Cullen
Mickey Mansell 6-3 Nathan Aspinall
Ryan Searle 6-5 Adam Gawlas
Chris Dobey 6-5 Keane Barry
Luke Littler 6-3 William O’Connor
Jermaine Wattimena 6-5 Daryl Gurney
Carl Sneyd 6-4 Nick Kenny
Verlierer: £2.000
Achtelfinale:
Wessel Nijman 6-1 Bradley Brooks
Kim Huybrechts 6-2 Martijn Dragt
Kevin Doets 6-3 Rob Cross
Cameron Menzies 6-1 Krzysztof Ratajski
Luke Woodhouse 6-5 Dirk van Duijvenbode
Mickey Mansell 6-5 Ryan Searle
Luke Littler 6-0 Chris Dobey
Jermaine Wattimena 6-4 Carl Sneyd
Verlierer: £3.000
Viertelfinale:
Wessel Nijman 6-3 Kim Huybrechts
(102,81 – 88,20)
Kevin Doets 6-2 Cameron Menzies (91,40 – 78,93)
Luke Woodhouse 6-2 Mickey Mansell (101,97 –
91,03)
Jermaine Wattimena 6-5 Luke Littler (92,36 – 95,68)
Verlierer: £4.000
Halbfinale:
Kevin Doets 7-5 Wessel Nijman
(93,44 – 97,31)
Jermaine Wattimena 7-4 Luke Woodhouse (100,71
– 94,36)
Verlierer: £6.500
Finale:
Jermaine Wattimena 8-6 Kevin
Doets (93,81 – 93,22)
Sieger: £15.000
Runner-Up: £10.000
Preisgeld 2026:
Sieger: £15.000
Runner-Up: £10.000
Halbfinale: £6.500
Viertelfinale: £4.000
Achtelfinale: £3.000
Letzte 32: £2.000
Letzte 64: £1.250
Summe pro Event: £150.000
Modus 2026:
Spiele bis zum
Halbfinale: Best of 11 Legs
Halbfinale: Best of 13 Legs
Finale: Best of 15 Legs
TV-Übertragung 2026:
Die Pro Tour Turniere werden nicht
im TV übertragen, weder in Großbritannien noch in Deutschland. Es
gibt aber die Möglichkeit, bei Players Championships jeweils vier
Boards (ein Board im deutschen Kommentar) über den offiziellen
Livestream der PDC, PDC.TV zu sehen.
Zudem kann man alle Spiele aller Boards im Livescorer auf der Seite
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es auf der [Turnierseite]
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Foto-Credit: Kieran Cleeves (PDC)
[ks]
