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Dartn.de Newsflash - Ausgabe Nr. 72

Dienstag, 2. März 2021 13:30 - Dart News von dartn.de

Dartn.de Newsflash

In Ausgabe 72 des Dartn.de-Newsflashs gibt es gleich sechs Neuigkeiten zu Sponsorenverträgen, unter anderem verlängerte Rob Cross langfristig bei Target. Der DDV hat einen Online-Verbandstag abgehalten und dabei Axel Krauss zum neuen Präsidenten gewählt. Michael van Gerwen und Madars Razma sind bei der Super Series etwas aneinandergeraten. Gespielt wurde auf der DPNZ Tour und der EADC Tour, beide sorgen für Teilnehmer am World Cup of Darts und an der Weltmeisterschaft. Derweil wurde der Start der CDC-Tour verschoben. Außerdem gibt es einige Interviews, unter anderem mit Damon Heta.

Rob Cross verlängert bei Target

Der PDC-Weltmeister von 2018 Rob Cross hat seinen Vertrag mit Ausrüster Target vorzeitig langfristig verlängert. Auf Twitter hieß es auf Seiten von Target: "Wir freuen uns mitteilen zu können, dass Rob Cross einen neuen langfristigen Vertrag mit Target Darts unterzeichnet hat. Wir freuen uns darauf, unsere Arbeit mit einem der besten Talente des Sports fortzusetzen." Auch Cross äußerte sich zu seiner Vertragsverlängerung: "Dies ist ein sehr guter Tag! Target war die ganze Zeit Teil meiner Karriere. Tolle Leute zum Arbeiten und vor allem die besten Darts der Welt! Die Zukunft sieht toll aus."

Krzysztof Ratajski mit neuem Sponsor

Kurz vor Beginn der Super Series 1 hat Krzysztof Ratajski einen neuen Sponsorenvertrag verkündet. "Auch ich freue mich, einen neuen Sponsor, Transport und Reederei ZIGER begrüßen zu dürfen", hieß es in seinem Facebook-Post, in dem der "Polish Eagle" sich auf die neue Pro Tour Saison einschwor.

Soutar und Lukeman unterschreiben bei Mission

Mission Darts konnte mit Alan Soutar und Martin Lukeman zwei neue Tourcardholder für sich gewinnen. "Mission Darts ist stolz bekannt zu geben, dass sie einen langfristigen Sponsorenvertrag mit dem schottischen Team-Kapitän Alan Soutar abgeschlossen haben." CEO Wayne Taylor sagte: "Alan ist ein großartiger Spieler und Gentleman. Er ist nicht nur ein brillanter Spieler, sondern, wie man es von einem Feuerwehrmann erwarten würde, ist 'Soots' ein Spieler mit totalem Engagement, eine perfekte Ergänzung für unser Team." Alan Soutar dazu: "Es war großartig alle bei Mission Darts zu treffen und von dem Moment an, als ich durch die Tür ging, fühlte ich mich so willkommen und obwohl ich mir selbst sicher war bevor ich sie traf, war ich es noch mehr, als ich ging. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Team."

Bezüglich Martin Lukeman gab es auf der Facebook-Seite von Mission ähnliche Töne: "Mission Darts freut sich, die Unterzeichnung eines langfristigen Sponsoring-Vertrags mit Martin Lukeman aus London bekannt zu geben". CEO Wayne Taylor sagte: "Wir kennen Martin seit vielen Jahren und haben seine Fortschritte genau beobachtet. Wir waren unglaublich beeindruckt von seinen Leistungen bei der Q-School und als sich die Gelegenheit ergab mit ihm zusammenzuarbeiten, waren wir sehr erfreut darüber. Er ist äußerst talentiert und entschlossen und genau der Spielertyp den wir suchen, um Mission Darts zu repräsentieren und wir heißen ihn in unserem Team willkommen." Lukeman war gleichermaßen begeistert von der neuen Partnerschaft, von der er ausgeht, dass sie ihm helfen wird. "Ich war eigentlich ziemlich nervös sie zu sehen, aber sie beruhigten mich bald. Ich fühlte die Begeisterung, die jeder bei Mission Darts in mir hatte und ihre Leidenschaft und ihr Wissen über alles, was mit Darts zu tun hat, war unglaublich. Sie wussten bereits viel über mich und glauben fest an das, was ich erreichen kann. Wenn ich meine Reise in die Welt des professionellen Darts beginne, ist es großartig, dass Mission mich unterstützt."

Alan Soutar u.a. zum Tourcardgewinn

Gegenüber Dartsnews.com äußerte sich Alan Soutar u.a. zu seinem Tourcardgewinn: "Ich versuche immer noch alles ein wenig zu verarbeiten, aber ich hatte ein paar arbeitsreiche Tage seit ich nach Hause gekommen bin, so dass ich es jetzt irgendwie langsam realisiere. Es war schwierig, weil ich große Erwartungen hatte, weil ich noch nie zuvor hingegangen bin und in Schottland ein ziemlich erfolgreicher Spieler war. Viele Leute haben erwartet, dass ich ganz gut abschneide. Ich glaube als ich dort runter fuhr, konnte ich den Druck davon auch spüren. Natürlich ist es dieser Schritt zur PDC, aber ich fand es trotzdem ziemlich bequem. Überhaupt nicht angeberisch gemeint, aber ich hatte am ersten Tag eine gute Auslosung und habe wirklich gut gespielt. Die Final Stage war viel schwieriger. Es war gut, wie die Q-School aufgeteilt wurde, ich denke das hat funktioniert. Es war aber ganz anders. Ich war viel mit Dart unterwegs und habe in den letzten 30 Jahren Dart erlebt. In seinem Zimmer isoliert zu sein, die Covid-Testsituation, selbst nach der Qualifikation für die Final Stage musste man noch einen weiteren Test absolvieren. So kann man sich auf Dart und Training konzentrieren. Ich habe lange Zeit Dart gespielt. Meine Großeltern besaßen eine Kneipe in meiner Stadt, also war ich immer in der Nähe und spielte Dart. Ich habe über einen langen Zeitraum viel Liga-, Superliga- und County-Darts gespielt. Es gibt eine Menge County-Spieler auf einem sehr hohen Niveau, die vielleicht einfach nicht das Interesse haben, zur Q-School zu gehen oder die Unterstützung haben, um dorthin zu gehen. Covid war ein großes Ding für mich, das mich dazu gebracht hat, die Q-School zu spielen, abgesehen von der Unterstützung des Big 5-Managements."

Auch zum Vertreten seines Landes nahm Soutar Stellung: "Es gibt nichts Vergleichbares. Ich habe ein paar Mal in Lakeside gespielt und WDF-Ranglisten-Events gewonnen. Aber für sein Land aufzulaufen, da spielt man nicht einfach für sich selbst, man weiß, dass jeder, der Dart spielt, bereit ist zu gewinnen. Es ist die Leidenschaft und das, was man fühlt, wenn man sein Land repräsentiert, es ist erstaunlich. Gary [Anderson] war tatsächlich für eine Exhibition in meiner Heimatstadt Arbroath. Am Ende hat er mich auf die Bühne geholt. Wir kennen uns seit einigen Jahren und er bot mir die Unterstützung vor der ganzen Stadt an. Er hat mich ein bisschen an Ort und Stelle gebracht und gesagt, denk darüber nach und lass es mich wissen. Natürlich musste ich ihm absagen, ich bin ein Vollzeit-Feuerwehrmann und arbeite in Schichten. Ich habe frei, aber am Wochenende ist es sehr schwierig. Es ist nicht die Art von Job, in dem man einfach kommen und gehen kann. Das war der Hauptgrund, warum ich abgelehnt habe. Wenn ich arbeitslos gewesen wäre oder vielleicht einen Job gehabt hätte, der nicht so gut bezahlt ist, hätte ich damals wahrscheinlich darüber nachgedacht. Ich glaube, ich habe viel mehr gelernt, daher bin ich jetzt wahrscheinlich besser auf einen Sprung in die PDC bzw. auf die Pro Tour vorbereitet. Ich denke die Blöcke von Pro Tour Turnieren sind besser als zwei Wochenenden. So musste ich nur sieben freie Tage im März bekommen. Wir werden sehen, dass ich zwischen meiner Rückkehr aus Bolton und den UK Open wieder bei der Arbeit bin. Dann muss ich mich mit meinen Chefs bei der Arbeit zusammensetzen und sehen, wohin wir gehen wollen. Es eignet sich nicht dafür, den Job zu behalten. Ich kann aber meinen Job nicht aufgeben, weil ich als PDC-Spieler bisher keinen einzigen Cent verdient habe. Wir müssen also sehen, wie wir es machen. Der springende Punkt ist die Tourkarte zu behalten. Paul Brown [sein Manager] spricht die ganze Zeit mit mir. Die Gespräche, die wir geführt haben, da war er sehr zuversichtlich, dass ich dort gut hineinfinden kann."

DPNZ Tour: Ben Robb dominiert

Am Wochenende fand das erste Wochenende der DPNZ Tour statt, also der Neuseeland-Tour zur WM-Qualifikation 2022. Im ersten Turnier am 27. Februar setzte sich der WM-Teilnehmer Ben Robb mit 7:3 in den Legs gegen den erfahrenen Warren Parry durch. Bis ins Halbfinale schafften es Johnny Tata und John Hurring, mit Craig Caldwell schaffte es ein bekannter Name ins Viertelfinale. Am Sonntag gab es dann den zweiten Teil, zu dem 52 Teilnehmer an den Start gingen. Ben Robb gelang tatsächlich der Doppelschlag, im Entscheidungsleg verpasste Warren Parry ein 116er-Checkout und Robb schnappte sich den 7:6 Erfolg. Parry setzte sich zuvor im Entscheidungsleg des Semifinals gegen Darren Hereweni durch, Ben Robb gewann mit 6:1 gegen Barry Gray. In der Order of Merit führt dementsprechend Ben Robb (40 Punkte) vor Warren Parry (36 Punkte).

EADC Tour: Gorbunov auf dem Weg zum World Cup

Auch die Euroasian Darts Corporation (EADC) hat ihren Saisonstart am Wochenende ausgetragen. Über diese Pro Tour erfolgt die Qualifikation für den World Cup of Darts (Russland) an der Seite von Boris Koltsov und für den WM-Qualifier. Am meisten Punkte konnte der WM-Starter Dmitriy Gorbunov einspielen, er gewann das erste Turnier mit 6:3 gegen Evgenii Izotov. Auch das zweite Event entschied Gorbunov für sich, dieses Mal setzte er sich im Decider gegen Izotov durch. Im dritten Turnier gelang Gorbunov dann der Dreifach-Sieg nicht, denn dieses Mal setzte sich der ebenfalls bekannte Aleksei Kadochnikov durch. Im Endspiel bezwang er seinen Landsmann Roman Obukhov im Entscheidungsleg. Mit 390 Punkten führt Gorbunov die Rangliste deutlich vor Izotov (270) und Kadochnikov (210) an und wäre damit beim World Cup mit Koltsov am Start.

Adam Gawlas nun ebenfalls bei TSMC

Der neue Tourcardinhaber Adam Gawlas ist nun ebenfalls bei der Sportsman Management Company unter Vertrag. "Adam hat sich erst letzte Woche seine Tourkarte gesichert, hat aber bereits in einem World Youth Championship Finale gestanden und den Grand Slam of Darts gespielt. Er schließt sich einer illustren Reihe von Teenagern im Team an." Mac Elkin sagt dazu: „Adam ist ein Spieler, den ich seit über zwei Jahren genau beobachtet habe. Er ist ein erstaunliches Talent und ich bin so glücklich, endlich seine Unterschrift zu erhalten. Er wird so viel Erfahrung mit den Profis sammeln und ich kann nicht abwarten, um mit ihm zu arbeiten."

Gordon Shumway verlängert bei CosmoDarts

Gordon Shumway hat seinen Vertrag mit CosmoDarts verlängert. Dies gab Cosmo auf Twitter bekannt: "Wir freuen uns, den Vertrag mit Gordon Shumway, Deutschlands bekanntesten Mastercaller, zu erneuern." Auch Shumway zeigte sich bei Facebook erfreut: "Ich freue mich sehr, Cosmo weiterhin als Botschafter zu vertreten! Die Qualität der Produkte ist unübertroffen. Es ist Dartausrüstung at it's very best." Zudem hat Cosmo die Verträge mit Mickey Mansell, Peter Jacques, Jacques Labre, Jonathan Worsley, Jeffrey Sparidaans, Lukasz Wadawski, Hallgrimur Egilsson und auch Nico Blum verlängert bzw. erneuert.

DDV-Verbandstag wählt Axel Krauss zum neuen Präsidenten

Am Wochenende hat der DDV einen Online-Verbandstag abgehalten, um Neuwahlen des Präsidiums durchzuführen und Ausschuss-Sitzungen zu veranstalten. Im Zentrum stand dabei die Wahl des neuen Präsidenten, nachdem sich der amtierende Präsident Michael Sandner nicht mehr zur Wahl stellte. Der neue Präsident wird der ehemalige Bundestrainer Axel Krauss sein, womit dieses Amt fest in bayerischer Hand bleibt. Als Vizepräsident wurde Manuel Kramer vom NWDV gewählt, der Schatzmeister wird Ralf Schricker vom BDV. Das Team komplettiert der neue Schriftführer Norbert Kokins (NDV). Weitere Entscheidungen gab es aus den Ausschüssen: Der DDV Kings Cup wurde wegen Corona auf unbestimmte Zeit verschoben. Außerdem soll eine zweite Bundesliga eingeführt werden, welche ab der Saison 2022/23 ausgetragen werden soll. Hinzu kommt auch ein 4er-Team-Verbandspokal, der Qualifikationsmodus hierfür wird durch die Landesverbände festgelegt. Spätestens wird in der Saison 2022/23 eine Neuerung bei den Ranglistenturnieren und in der Bundesliga eingeführt, denn ab dann wird es eine Promillegrenze geben. Weitere Details dazu werden noch erarbeitet. Die abgesagten German Open sollen nun am 09./10. April 2022 in Kalkar stattfinden.

Start der CDC Tour verschoben

Wegen Corona wurde der Start des Championship Darts Circuit (CDC) in den Juli verschoben. Das größte Problem seien dabei die aktuellen Reisebeschränkungen, die in den USA und in Kanada noch einige Zeit gelten werden. Man zeigt sich optimistisch, dass man ab Juli dann die geplanten 12 Events austragen kann, sowohl in der USA und in Kanada soll gespielt werden. Auch hier werden dadurch wieder WM-Plätze für den Alexandra Palace verteilt.

Razma äußert sich zum Vorfall mit MvG

Am Sonntag kam es bei der Super Series zu einem Vorfall im Spiel zwischen Michael van Gerwen und Madars Razma. Nach 2:0 Führung für Razma, beschuldigte der Niederländer seinen Gegner, mit den Darts zu klimpern. Auf Twitter schrieb Razmatazz: "Ein paar Leute haben mich zum Vorfall mit MvG gefragt. Es tut mir leid, aber ich sehe kein Problem. Er sagte, ich hätte mit den Darts geklimpert. Falls ich es getan haben sollte, dann war es keine Absicht und ich entschuldige mich erneut dafür. Aber es ist rätselhaft, sowas von einem der besten Spieler der Welt zu hören. Aber ich wäre sehr glücklich, diese schwarz-gelben Linien wieder zu sehen, weil es Spieler gibt, die Probleme mit dem Abstandhalten haben. Auch hinter mir. Wenn es Regeln gibt, dann sollten wir im realen Leben auch mit diesen Regeln spielen, im Moment gibt es einige, die ich nur auf dem Papier sehe." Razma postete dazu ein Foto, auf dem MvG sehr nah an ihm vorbeigeht, während Razma in der Wurfvorbereitung war.


Damon Heta zum zweiten Tourcardjahr

Im Interview mit Dartsnews hat Damon Heta über sein zweites Tourcardjahr gesprochen: "Ich hatte etwas Zeit, also habe ich einfach rund ums Board geworfen. Ich schaue definitiv voraus, hoffentlich werde ich mich spürbar im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Ich denke, es war auf jeden Fall ein guter Start. Aber ich habe mich eindeutig bei der WM heruntergezogen. Ich hatte einfach zu viele Erwartungen auf meine Schultern gepackt, vielleicht haben das aber auch andere Leute getan. Aber ich hoffe, dass ich nächstes Jahr etwas mehr zerreißen kann, jetzt weiß ich was los ist und wie es ist [Anm. d. Red: der Turnierablauf]. Ich bin kein Neuling mehr. Zu der Zeit war ich sehr hart zu mir. Ich denke, das ist eine große Lernkurve für mich, so nehme ich das Dartspiel an [...]. Mein nächstes Ziel wird das Erreichen der Top 32 sein, ich will das so schnell wie möglich schaffen. Ich will jedes Major-Turnier spielen, letztes Jahr bin ich um 500 Pfund am World Grand Prix gescheitert, das war ein Killer. Ich bin immer hungrig und werde dafür immer kämpfen." Heta übermittelte Danny Baggish, der ihn bei der WM bezwang, Glückwünsche zum Tourcard-Gewinn. Dann sprach Heta über seinen Q-School-Average Rekord, den Martin Schindler mit seinem Average um knapp 10 Punkte gesteigert hat: "Ich wusste immer, dass er gebrochen wird. Aber das waren wirklich schöne und verrückte Darts." Auch zum australischen Dartsport äußerte sich Heta: "Kyle Anderson hat einen Haufen Zeit für Darts investiert, also denke ich, dass seine Entscheidung richtig ist. Vor allem auf seiner familiären Seite wird Darts für immer ein Thema sein und er ist erst 33, er kann jederzeit entscheiden, einen neuen Anlauf zu wagen. Ich war die ganze Zeit in Kontakt mit Gordon Mathers und meine Augen waren auf Dartconnect geheftet. Ich hatte zwei Handys und ein IPad im Einsatz. Ich habe einfach alle Statistiken angesehen. Ich habe gehofft, dass es mindestens ein Australier schafft. Gordon hat es wirklich gut geplant, also hoffe ich das Beste für ihn. Die anderen beiden (James Bailey und Haupai Puha) haben eine schwere Phase durchgemacht mit dem Reisen, sie dachten nie daran, an der Q-School teilzunehmen. Sie wollten den ersten Flug nach Hause nehmen, aber das ist nie passiert. Ich denke, sie hatten viel im Kopf, was eine Rolle gespielt hat."

Cameron Menzies zu seinem Time Out bei der Q-School

Cameron Menzies hat sich zu seinem Time-Out bei der Q-School geäußert, der ihm eventuell sogar die Tourcard gekostet hat. In der Vorrunden-Stage wurde Menzies einen Tag aus dem Turnier gestrichen, da er sich zu dem Zeitpunkt des Spielbeginns noch auf der Toilette befand. Im Interview mit Tungsten Tales äußerte sich der Schotte aber zunächst allgemein zur Q-School: "Ich würde sagen es war anders, weil ich einfach nicht gespielt habe. Das letzte was ich gespielt habe, war die Challenge Tour und das war der letzte Wettbewerb. Ich habe nicht online gespielt, ich habe nicht viel trainiert. Ich war niemals der große Arbeiter, ich habe immer in lokalen Ligen gespielt. Nun werfe ich nur mit ein paar Freunden am Samstag online Darts." Im zweiten Teil des Interviews drehte sich alles um das Toiletten-Gate: "Ich hatte gespielt und gewonnen und das Spiel nach mir hat direkt angefangen, ich wusste dass ich gegen den Sieger dieses Spiels dran war. Ich wusste, ich habe 10-15 Minuten. Ich bin die Treppen zur Behindertentoilette hochgerannt und dann haben sie mich angerufen, dass sie auf mich warten. Ich war auf der Toilette. Sie sagten, ich sei verschrottet, ich sei raus. Ich war also nicht besonders erfreut, es war eine Grauzone." Auch über die Folgen sprach "Cammy": "Es ging nur um Legs beim Ausscheiden, mir ist das schon passiert als ich die Tourcard wegen der Legdifferenz verpasste, es ist also ein Deja-vu. Versteht mich nicht falsch, wenn ich aber eine Tourcard in diesem Jahr gehabt hätte, dann glaube ich, dass es kein gutes Jahr geworden wäre, weil ich mich nicht auf einem ausreichenden Level sehe. Vielleicht ist es ein Tritt in den Hintern, damit ich anfange zu trainieren und zu spielen."


Gordon Mathers zur zufälligen Teilnahme an der Q-School

Im Weekly Dartscast erzählte Gordon Mathers, wie es zu seiner Teilnahme an der Q-School kam. "Es ist im Moment alles etwas schwierig zu verarbeiten, was in den letzten Tagen passiert ist. Aber ich habe ein bisschen gemischte Gefühle, obwohl die Familie offensichtlich nicht hier ist und ich nicht wie geplant nach Hause gehen kann, aber es ist so, wie es nun ist. Ich denke nicht, dass es auch noch so sein wird, wenn ich mit den anderen 127 so genannten professionellen Dartspielern, zu denen ich jetzt auch zähle, in diesem Raum bin. Mein Flug wurde am 01. Februar abgesagt. Normalerweise würde ich gerade meine zweiwöchige Quarantäne in Australien verlassen. Nachdem die Q-School aus dem Januar verlegt wurde, beschlossen James [Bailey] und ich am 01. Februar nach Hause zu fliegen. Ob es nun Schicksal ist oder nicht, weiß ich nicht, ich bin jetzt Inhaber einer Tourcard. Nachdem mein Flug abgesagt wurde, war ich nur einen Knopfdruck vom Kauf eines Sitzplatzes in der Business Class für 10.000 australische Dollar entfernt. Um ehrlich zu sein, war der Hauptgrund, warum ich mich entschieden habe zu bleiben, der, dass meine Frau mich zu Hause so unterstützt, dass ich versuche, dem Traum zu folgen. Simon Whitlock, bei dem ich die letzten vier Monate gewohnt habe, hat mich unglaublich unterstützt. Ich kann ihm nicht genug danken." 

 

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Foto-Credit: dartn.de

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Quelle: dartn.de

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