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German Darts Open: Schindler erreicht Finaltag, Horvat ausgeschieden

Samstag, 10. September 2022 23:11 - Dart News von dartn.de

German Darts Open 2022 - Tag 2 - Martin Schindler

Als einziger deutscher Spieler ist Martin Schindler bei den German Darts Open in Jena in den Finaltag eingezogen. Dafür besiegte "The Wall" den Niederländer Danny van Trijp mit 6:3. Dragutin Horvat scheiterte dahingegen mit 4:6 an José de Sousa und schied somit ebenso aus wie Raymond van Barneveld, der im namhaften Duell gegen Peter Wright mit 3:6 unterlag.

Schindler hält deutsche Fahne hoch

Eine durchschnittliche Leistung reichte Martin Schindler aus, um Danny van Trijp mit 6:3 aus dem Turnier zu nehmen. Nach zwei Leggewinnen durch den jeweils Anwerfenden breakte Schindler im dritten Leg und erhöhte mit einem 92er-Finish auf 3:1. Nach schwachen Scores und verpassten Doppeln des Deutschen hieß es dann 3:3, ein 14-Darter und ein 90er-Check ließen den alten Vorsprung der deutschen Nummer zwei wieder herstellen. "The Wall" ließ sich dann auch nicht lange bitten und nutzte den ersten Matchdart auf der D13 zum Sieg.

Horvat kann sich nicht steigern

Gestern reichte ein unter 80er-Average noch aus, heute musste sich Dragutin Horvat mit dieser Leistung gegen José de Sousa mit 4:6 geschlagen geben. Dabei gehörten die ersten beiden Legs beide Horvat, der dafür auch 116 Punkte checkte. In 13 und 17 Darts glich de Sousa aus, die kommenden zwei Legs gewannen beide Akteure jeweils auf der D12. Nachdem Horvat 100 Punkte nicht checken konnte, war de Sousa mit einem 108er-Finish gegen die Darts zur Stelle, ein 13-Darter sorgte für das 5:3. Der Portugiese verpasste dann zwar sieben Matchdarts, gegen einen 12-Darter konnte Horvat dann aber nichts mehr ausrichten.

Wright hält Barney in Schach, Price früh gefordert

Nachdem Peter Wright letzten Samstag noch im Decider an Jim Williams scheiterte, hielt er heute im namhaften Duell Raymond van Barneveld mit 6:3 in Schach. Die ersten drei Legs gehörten alle unspektakulär Wright, doch van Barneveld startete seinerseits eine Serie von drei Legs. Auf der D20 ging Wright wieder voran, dann verpasste "Barney" zwei Darts zum 4:4 und Wright ließ bei eigenem Anwurf keine Hoffnung mehr aufkommen. Per Freilos kam Lewy Williams in den Samstag und traf dort auf seinen Landsmann Gerwyn Price, dem er nach einem packenden Fight mit 4:6 unterlag. Price machte mit Checkouts von 111 und 87 direkt Eindruck, Williams hielt aber dagegen, besonders mit einem 142er-CO zum 3:3. Der "Prince of Wales" ging dann sogar erstmalig in Führung, Price blieb aber ruhig und bestrafte Williams' verpasstes 120er-Finish mit dem Break zum 5:4, was die Nr. 1 der Welt in 16 Darts zum Sieg bestätigte.

Clayton und Cross kommen durch

Im zweiten rein walisischen Duell des Tages setzte sich Jonny Clayton gegen Jim Williams mit 6:4 durch. Der Anfang gehörte klar Clayton, der sich mit 3:0 früh absetzen konnte. Williams kam dann aber besser rein und checkte u.a. 124 Punkte. Ein 81er-CO ließ den BDO-WM-Finalisten sogar mit 4:3 in Führung gehen, Clayton hielt per 116er-Finish gegen die Darts dagegen. "The Ferret" hielt dann seinen Anwurf und nachdem Williams drei Darts für den Decider vergab, war die Nr. 7 der Welt zur Stelle. Zum Abschluss des Tages sorgte Rob Cross für den zweiten 100er-Average bei seinem 6:1-Erfolg über Martin Lukeman. Lukeman gewann zwar das erste Leg, in 15, 17, 14, 15, 12 und 14 Darts ließ "Voltage" aber keine Zweifel an einem klaren Sieg aufkommen.

Gelungene Premiere für van den Bergh, Chisnall mit Rückenwind

Der erste Auftritt im neuen Trikot und mit den neuen Darts ist Dimitri van den Bergh gelungen, der David Evans mit 6:2 bezwang. Sechs 180er sprangen für den Belgier heraus, der sich nach zwei Holds zu Beginn auf 4:1 absetzen konnte. Evans holte sich noch sein zweites Leg, in 21 und starken elf Darts schloss van den Bergh seine Target-Premiere ab. Seine gute Form aus Budapest nahm Dave Chisnall mit, der beim 6:2 über Bradley Brooks keine Probleme hatte. Chisnall erarbeitete sich schnell eine 4:0-Führung, ein 77er-CO brachte Brooks sein erstes Leg. Ein 14-Darter war der Schlusspunkt von "Chizzy" in einer einseitigen Partie.

Heta, Humphries und Cullen überzeugen

Den ersten 100er-Average des Tages ging an Damon Heta, der Alan Soutar mit 6:2 dominierte. Heta konterte ein 105er-Finish von Soutar mit einem 103er-CO und checkte seinerseits selbst später 105 Punkte zum 5:1. Soutar machte nochmal 86 Punkte aus, Heta traf dann aber im Anschluss die D16 zum Sieg. Ähnlich souverän agierte Luke Humphries, der Daniel Larsson mit 6:3 in die Schranken wies. Der vierfache European Tour Sieger in 2022 erarbeitete sich früh einen Zwei-Leg-Vorsprung, den Larsson jedoch per 16-Darter zum 3:3 egalisierte. Mit zwei 15-Dartern zog "Cool Hand Luke" das Tempo dann aber wieder an und überschritt in 14 Darts die Ziellinie. Deutlich umkämpfter war der Arbeitstag von Joe Cullen, der gegen Joe Murnan über die volle Distanz gehen musste. Nach zwei Breaks nullte Murnan 121 Punkte, Cullens Antwort war ein 141er-Finish. Murnan ging anschließend immer wieder voran, Cullen zog u.a. mit einem 116er-Finish aber jedes Mal nach. Im Decider stellte sich Murnan auf 84 Punkte, musste aber mit ansehen, wie der "Rockstar" 136 Punkte zum Matchgewinn ausknipste.

Noppert, van Duijvenbode und Aspinall ausgeschieden

Am Nachmittag erwischte es gleich drei höher gehandelte Gesetzte. Als erster dieser Riege musste Danny Noppert im Decider gegen Ross Smith die Segel streichen. Noppert erwischte einen absoluten Fehlstart und lag klar mit 0:4 zurück, auch weil Smith einen 11-Darter spielte. Unter anderem mit einem 143er-Finish stellte der Niederländer dann aber auf 4:4, nach 81er-Finishes auf beiden Seiten ging es in das letzte Leg, das Smith souverän in 13 Darts für sich entschied. Auch Nopperts Landsmann Dirk van Duijvenbode blieb mit 3:6 an seiner Auftakthürde Daryl Gurney hängen. Gurney begann mit einem 164er-Check, bis zum fünften Leg blieb alles in der Reihe. Das entscheidende Break ging per 13-Darter zum 4:2 an den Nordiren, der in zwei Pfeilen weniger im neunten Leg sehenswert beendete. Die Doppel waren nicht auf der Seite von Nathan Aspinall, was Steve Beaton mit einem 6:4-Sieg ausnutzte. Beaton machte im fünften Leg dank eines 13-Darters den Schritt in die richtige Richtung, Aspinall machte aber weiter Druck. Der Altmeister behielt aber die Ruhe und und verwandelte seinen ersten Matchdart auf der D12.

Searle weiter schwach, Ratajski behält die Nerven

Es läuft weiter nicht für Ryan Searle, der gegen Luke Woodhouse mit 3:6 unterlag. Die ersten beiden Legs waren noch ansehlich von beiden, dann zog Woodhouse ohne größere Probleme auf 4:1 davon. Searle holte sich dann zwei Legs in Folge, verpasste aber in den kommenden beiden Legs insgesamt sechsmal Tops und so schnappte sich "Woody" den Sieg. Im Decider gegen Geert Nentjes die Nerven behielt Krzysztof Ratajski, der den Sieg für die Qualifikation für die European Championship unbedingt benötigte. Die ersten fünf Legs waren jeweils Holds, mit einem 80er-Checkout holte sich Ratajski das erste Break. Der "Polish Eagle" verspielte dann aber fast einen 5:2-Vorsprung, den Decider spielte die Nr. 14 der Setzliste aber in 13 Darts souverän herunter.

 

Am morgigen Finaltag wird zunächst ab 13:00 Uhr MESZ das Achtelfinale ausgetragen, bevor dann ab 19:00 Uhr MESZ die Finalsession mit Viertelfinale, Halbfinale und Finale startet. DAZN sowie Sport1 übertragen live.

 

Ergebnisse Samstag:

Samstag, 10.09.2022:
Nachmittags-Session:

2. Runde:
Ryan Searle (6) 3-6 Luke Woodhouse (88,23 - 89,62)
José de Sousa (10) 6-4 Dragutin Horvat (90,93 - 78,09)
Krzysztof Ratajski (14) 6-5 Geert Nentjes (89,03 - 90,92)
Dimitri van den Bergh (11) 6-2 David Evans (91,94 - 89,25)
Danny Noppert (12) 5-6 Ross Smith (96,47 - 98,90)
Dave Chisnall (16) 6-2 Bradley Brooks (95,13 - 87,07)
Nathan Aspinall (7) 4-6 Steve Beaton (89,13 - 89,57)
Dirk van Duijvenbode (8) 3-6 Daryl Gurney (89,01 - 90,51)

Samstag, 10.09.2022:
Abend-Session:

2. Runde:
Damon Heta (5) 6-2 Alan Soutar (101,32 - 86,26)
Luke Humphries (1) 6-3 Daniel Larsson (97,98 - 89,28)
Joe Cullen (9) 6-5 Joe Murnan (96,11 - 95,58)
Peter Wright (4) 6-3 Raymond van Barneveld (99,88 - 91,02)
Gerwyn Price (2) 6-4 Lewy Williams (95,33 - 98,32)
Martin Schindler (15) 6-3 Danny van Trijp (88,17 - 84,52)
Jonny Clayton (13) 6-4 Jim Williams (93,61 - 96,97)
Rob Cross (3) 6-1 Martin Lukeman (100,48 - 93,60)

Vorschau auf den Finaltag:

Sonntag, 11.09.2022:
Nachmittags-Session:
(13:00 - 17:00 Uhr)
Achtelfinale:
Luke Humphries - Dave Chisnall
Daryl Gurney - Joe Cullen
Peter Wright - Jonny Clayton
Damon Heta - Ross Smith
Gerwyn Price - Martin Schindler
Steve Beaton - José de Sousa
Rob Cross - Krzysztof Ratajski
Luke Woodhouse - Dimitri van den Bergh

Sonntag, 11.09.2022:
Abend-Session:
(19:00 - 23:00 Uhr)
Viertelfinale:
Humphries/Chisnall - Gurney/Cullen
Wright/Clayton - Heta/Smith
Price/Schindler - Beaton/de Sousa
Cross/Ratajski - Woodhouse/van den Bergh

Halbfinale:
Sieger Viertelfinale 1 - Sieger Viertelfinale 2
Sieger Viertelfinale 3 - Sieger Viertelfinale 4

Finale:
Sieger Halbfinale 1 - Sieger Halbfinale 2

Preisgeldverteilung European Tour 2022:

Ausgespielt werden insgesamt £140.000 pro Turnier, der Sieger geht mit £25.000 (ca. 30.000 €) nach Hause.

Sieger: £25.000
Runner-Up: £10.000
Halbfinale: £6.500
Viertelfinale: £5.000
Achtelfinale: £3.000
2. Runde: £2.000
1. Runde: £1.000

Gesamt: £140.000

TV-Übertragung European Tour 2022:

2022 zeigt DAZN alle Turniere der European Tour LIVE und in HD. Die Events können als Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgt werden. DAZN zeigt alle Major-Turniere sowie die World Series und die European Tour. Es lassen sich verpasste Spiele jederzeit im Re-Live noch einmal anschauen. Zur Bestellung: http://bit.ly/livedart2019.

Außerdem werden die German Darts Open auch auf Sport1 übertragen.

Weitere Informationen:

Alle Infos zu den German Darts Open [Turnierseite]
Alle Infos zur European Tour 2022 [Turnierseite]
Für Diskussionen und Fragen zum Turnier [Dart Forum]

Foto-Credit: Taylor Lanning/PDC

[mvdb]

Quelle: PDC - www.pdc.tv

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