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Players Championship: Cross beendet Durststrecke, Clemens im Viertelfinale

In Wigan hat sich Rob Cross zurück auf die Siegerstraße gebracht. Es ist der erste Pro Tour Titel seit mehr als einem Jahr für „Voltage“, der dazu im Finale von Players Championship 22 mit 8:5 gegen Maik Kuivenhoven siegte. Für Gabriel Clemens ging es ins Viertelfinale, zwei Runden zuvor unterlag Martin Schindler.

In Wigan hat sich Rob Cross zurück auf die Siegerstraße gebracht. Es ist der erste Pro Tour Titel seit mehr als einem Jahr für „Voltage“, der dazu im Finale von Players Championship 22 mit 8:5 gegen Maik Kuivenhoven siegte. Für Gabriel Clemens ging es ins Viertelfinale, zwei Runden zuvor unterlag Martin Schindler.

Cross zurück im Siegerkreis

Nach über einem Jahr hat Rob Cross mal wieder einen PDC-Titel eingefahren. „Voltage“ sicherte sich den Sieg im Pro Tour Turnier am Mittwoch und war dabei kaum gefährdet. Der Engländer siegte zunächst gegen Chris Landman und Jimmy van Schie mit 6:1, auch von Connor Scutt (6:2) und David Sharp (6:1) ließ er sich nichts ansatzweise in Gefahr bringen. Nach einem 6:4-Sieg gegen Alexander Merkx gab es einen 103er-Average gegen Stephen Bunting im Halbfinale. Parallel dazu siegte Maik Kuivenhoven im anderen überraschenden Semifinale gegen Tom Bissell.

Das Finale zwischen Rob Cross und Maik Kuivenhoven startete zunächst noch ausgeglichen. Bis zum 2:2 konnte sich noch kein Spieler absetzen, dann gelang „Voltage“ aber in 15 und 14 Darts die erste Zwei-Leg-Führung. Kuivenhoven schaffte das direkte Rebreak und stellte auf 4:4. In den nächsten Legs war Cross dann vor allem im Scoring klar besser, sein Gegner konnte nicht mehr folgen. Auch ein 10-Darter von Cross war dabei, ehe Kuivenhoven zumindest auf 5:7 verkürzte. Mehr war dann aber nicht drin, Cross machte in 14 Pfeilen den Sieg klar.

Clemens marschiert ins Viertelfinale

Im Tagesverlauf hat sich Gabriel Clemens stets gesteigert und damit ist der „German Giant“ ins Viertelfinale einzogen. Zunächst siegte der ehemalige WM-Halbfinalist in zwei deutschen Duellen: Sowohl Marvin Kraft (6:1) als auch Niko Springer (6:2) ließ er hinter sich. Es folgte ein stabiler 6:0-Sieg gegen Wesley Plaisier und dann folgte eine Leistungssteigerung auf einen 102er-Average. So ließ er auch Mickey Mansell komfortabel mit 6:2 hinter sich. Gegen Tom Bissell war der Saarländer eigentlich der bessere Spieler, wenn man auf die Statistiken blickt. Allerdings reichten 18 Darts bei eigenem Anwurf im Entscheidungsleg für Clemens nicht, sodass er mit 5:6 gegen Bissell unterlag. Trotzdem ist das Viertelfinale auch erstmal eine kleinere Befreiung im Kampf um die Players Championship Finals.

Schindler in Runde 3 nah an Van Veen dran

Martin Schindler hat es heute nach zwei umkämpften Siegen ins Boardfinale geschafft. „The Wall“ siegte mit 6:3 gegen Cor Dekker und nahm dann im Decider auch Tytus Kanik aus dem Turnier. Dabei drehte der Deutsche das Spiel noch mit drei Leggewinnen in Folge nach dem zwischenzeitlichen Stand von 3:3. Nur an Gian van Veen blieb Schindler dann trotz eines starken 108er-Averages hängen. Siegchancen gab es auf 86 und 124 Rest, mehr bot van Veen dann aber auch einfach nicht an und so siegte die Nr. 3 der Welt mit 6:4.

Bellmont, Czerwinski und Springer im Preisgeld

Der Schweizer Stefan Bellmont konnte sein Auftaktspiel gegen Ian White erfolgreich für sich gestalten. Dabei stand „Belli“ schon vor dem Aus, da er die letzten vier Legs in Folge gewinnen musste. In Runde 2 war Cristo Reyes dann der bessere Spieler, mit 2:6 unterlag der Schweizer in dieser Partie.

Mit einem Whitewash-Sieg über Marvin van Velzen ist Maximilian Czerwinski ins Turnier gestartet. Das Aus folgte dann gegen Dirk van Duijvenbode, wobei „Gurke“ mit einem 95er-Average für sich persönlich eine sehr ordentliche Statistik anbot. Einen wichtigen Sieg im Kampf um die Majors hat Niko Springer geholt, mit einem 6:3 über Harry Ward sammelte er weiteres Preisgeld für die Ranglisten. Das deutsche Duell gegen Gabriel Clemens ging dann aber mit einem 85er-Schnitt zurecht verloren.

Erneut viele Deutsche ohne Preisgeld

Für die Mehrheit der Deutschen war der Tag wieder nach der ersten Runde beendet. Dominik Grüllich war gegen Dave Chisnall mit 2:6 ohne Chance, auch Pascal Rupprecht verlor mit demselben Ergebnis gegen Stephen Burton. Eine 1:6-Niederlage hat sich Leon Weber gegen Connor Scutt eingehandelt. Kai Gotthardt fehlten im Decider gegen Krzysztof Ratajski nur 64 Punkte zum Sieg, während Ricardo Pietreczko ebenfalls im Entscheidungsleg gegen Thibault Tricole den Kürzeren zog.

Für Arno Merk wäre gegen Ryan Joyce mehr als ein 4:6 möglich gewesen, chancenlos war Marvin Kraft im deutschen Duell mit Gabriel Clemens. Rusty-Jake Rodriguez lief in eine gute Leistung von Daryl Gurney hinein (2:6). Lukas Wenig (3:6 gegen Tytus Kanik), Max Hopp (4:6 gegen Rob Owen) und Yorick Hofkens (3:6 gegen Mike de Decker) komplettierten die ausgeschiedenen Deutschen in Runde 1.

Wie geht es bei der PDC weiter?

Nach einem Tag Pause geht es von Freitag bis Sonntag dann mit der ersten Ausgabe der Slovak Darts Open in Bratislava weiter. DAZN und Pluto TV übertragen an allen Tagen live.

Players Championship 2026 – Nr. 22:

Mittwoch, 17. Juni, Robin Park Leisure Center – Wigan

1. Runde:

Board 1
Ritchie Edhouse 6-1 Beau Greaves (32)
Alexander Merkx 6-2 Martin Lukeman
Wessel Nijman (1) 6-2 Pero Ljubic
Adam Paxton 6-4 Tom Sykes

Board 2
Darryl Pilgrim 6-2 Niels Zonneveld (17)
Shane McGuirk 6-1 Joe Hunt
Cristo Reyes 6-1 William O’Connor (16)
Stefan Bellmont 6-5 Ian White (87,05 – 85,47)

Board 3
Dave Chisnall (25) 6-2 Dominik Grüllich (93,52 – 84,74)
Stephen Burton 6-2 Pascal Rupprecht (90,30 – 84,12)
David Sharp 6-3 Danny Noppert (8)
Rhys Griffin 6-4 Adam Warner

Board 4
Rob Cross (24) 6-1 Chris Landman
Jimmy van Schie 6-4 Filip Bereza
Kevin Doets (9) 6-3 Thomas Lovely
Connor Scutt 6-1 Leon Weber (94,64 – 92,54)

Board 5
Niall Culleton 6-5 Sebastian Bialecki (29)
Cam Crabtree 6-4 Jeffrey De Zwaan
Dennie Olde Kalter 6-4 Luke Woodhouse (4)
Michael Smith 6-4 Daniel Ayres

Board 6
Dirk van Duijvenbode (20) 6-2 Tommy Lishman
Maximilian Czerwinski 6-0 Marvin van Velzen (85,89 – 81,15)
Krzysztof Ratajski (13) 6-5 Kai Gotthardt (93,88 – 97,80)
Tommy Morris 6-1 Nick Kenny

Board 7
Kim Huybrechts (28) 6-5 Andy Boulton
Mervyn King 6-5 Tyler Thorpe
Stephen Bunting (5) 6-0 Tavis Dudeney
Jurjen van der Velde 6-5 Adam Gawlas

Board 8
Ryan Joyce (21) 6-4 Arno Merk (86,26 – 86,35)
Thibault Tricole 6-5 Ricardo Pietreczko (88,01 – 84,30)
Andrew Gilding (12) 6-3 Derek Coulson
Mario Vandenbogaerde 6-1 Stephen Rosney

Board 9
Richard Veenstra (31) 6-4 Justin Hood
Ricky Evans 6-4 Madars Razma
Ross Smith (2) 6-1 Samuel Price
Mickey Mansell 6-0 Brendan Dolan

Board 10
Damon Heta (18) 6-4 Nathan Potter
Wesley Plaisier 6-5 Martijn Dragt
Niko Springer (15) 6-3 Harry Ward (90,88 – 85,28)
Gabriel Clemens 6-1 Marvin Kraft (85,30 – 72,03)

Board 11
Cameron Menzies (26) 6-2 Henry Coates
Tom Bissell 6-3 Charlie Manby
Sietse Lap 6-1 Jermaine Wattimena (7)
Jeffrey Sparidaans 6-5 James Hurrell

Board 12
Daryl Gurney (23) 6-2 Rusty-Jake Rodriguez (99,93 – 80,07)
Viktor Tingström 6-4 Benjamin Pratnemer
Jonny Clayton (10) 6-0 Dimitri Van den Bergh
Darius Labanauskas 6-4 Adam Lipscombe

Board 13
Bradley Brooks 6-4 Jeffrey De Graaf (30)
Adam Leek 6-3 Christopher Wickenden
Gerwyn Price (3) 6-3 Raymond van Barneveld
Callan Rydz 6-4 Ryan Meikle

Board 14
Martin Schindler (19) 6-3 Cor Dekker (86,36 – 86,13)
Tytus Kanik 6-3 Lukas Wenig (84,18 – 85,11)
Gian van Veen (14) 6-1 Aden Kirk
Scott Williams 6-3 Owen Bates

Board 15
Alan Soutar 6-1 Karel Sedlacek (27)
Maik Kuivenhoven 6-3 Christian Kist
Chris Dobey (6) 6-5 Peter Wright
Rob Owen 6-4 Max Hopp (91,29 – 91,57)

Board 16
Jim Long 6-3 Joe Cullen (22)
Greg Ritchie 6-5 Keane Barry
Ryan Searle (11) 6-2 Carl Sneyd
Mike De Decker 6-3 Yorick Hofkens (99,18 – 90,27)

2. Runde:

Alexander Merkx 6-5 Ritchie Edhouse
Wessel Nijman 6-3 Adam Paxton
Shane McGuirk 6-2 Darryl Pilgrim
Cristo Reyes 6-2 Stefan Bellmont (98,25 – 91,25)
Dave Chisnall 6-5 Stephen Burton
David Sharp 6-3 Rhys Griffin
Rob Cross 6-1 Jimmy van Schie
Connor Scutt 6-4 Kevin Doets
Cam Crabtree 6-4 Niall Culleton
Dennie Olde Kalter 6-4 Michael Smith
Dirk van Duijvenbode 6-3 Maximilian Czerwinski (94,39 – 94,92)
Tommy Morris 6-5 Krzysztof Ratajski
Kim Huybrechts 6-3 Mervyn King
Stephen Bunting 6-4 Jurjen van der Velde
Ryan Joyce 6-1 Thibault Tricole
Andrew Gilding 6-4 Mario Vandenbogaerde
Richard Veenstra 6-1 Ricky Evans
Mickey Mansell 6-3 Ross Smith
Wesley Plaisier 6-2 Damon Heta
Gabriel Clemens 6-2 Niko Springer (88,11 – 84,99)
Tom Bissell 6-4 Cameron Menzies
Jeffrey Sparidaans 6-2 Sietse Lap
Viktor Tingström 6-1 Daryl Gurney
Jonny Clayton 6-2 Darius Labanauskas
Adam Leek 6-0 Bradley Brooks
Callan Rydz 6-5 Gerwyn Price
Martin Schindler 6-5 Tytus Kanik (89,98 – 92,07)
Gian van Veen 6-2 Scott Williams
Maik Kuivenhoven 6-3 Alan Soutar
Rob Owen 6-1 Chris Dobey
Greg Ritchie 6-5 Jim Long
Ryan Searle 6-2 Mike De Decker
Verlierer: £1.250

3. Runde:

Alexander Merkx 6-5 Wessel Nijman
Cristo Reyes 6-3 Shane McGuirk
David Sharp 6-1 Dave Chisnall
Rob Cross 6-2 Connor Scutt
Cam Crabtree 6-2 Dennie Olde Kalter
Tommy Morris 6-1 Dirk van Duijvenbode
Stephen Bunting 6-5 Kim Huybrechts
Andrew Gilding 6-4 Ryan Joyce
Mickey Mansell 6-2 Richard Veenstra
Gabriel Clemens 6-0 Wesley Plaisier (80,52 – 70,26)
Tom Bissell 6-5 Jeffrey Sparidaans
Jonny Clayton 6-5 Viktor Tingström
Adam Leek 6-5 Callan Rydz
Gian van Veen 6-5 Martin Schindler (103,60108,19)
Maik Kuivenhoven 6-2 Rob Owen
Ryan Searle 6-2 Greg Ritchie
Verlierer: £2.000

Achtelfinale:

Alexander Merkx 6-5 Cristo Reyes (88,81 – 92,26)
Rob Cross 6-1 David Sharp (104,73100,56)
Tommy Morris 6-5 Cam Crabtree (97,38 – 92,28)
Stephen Bunting 6-2 Andrew Gilding (95,65 – 83,72)
Gabriel Clemens 6-1 Mickey Mansell (102,44 – 92,24)
Tom Bissell 6-5 Jonny Clayton (99,88 – 98,92)
Gian van Veen 6-5 Adam Leek (88,74 – 85,50)
Maik Kuivenhoven 6-3 Ryan Searle (97,85 – 100,41)
Verlierer: £3.000

Viertelfinale:

Rob Cross 6-4 Alexander Merkx (95,98 – 92,69)
Stephen Bunting 6-4 Tommy Morris (96,95 – 93,18)
Tom Bissell 6-5 Gabriel Clemens (87,42 – 94,22)
Maik Kuivenhoven 6-3 Gian van Veen (95,19 – 90,13)
Verlierer: £4.000

Halbfinale:

Rob Cross 7-3 Stephen Bunting (102,82104,04)
Maik Kuivenhoven 7-6 Tom Bissell (83,45 – 83,35)
Verlierer: £6.500

Finale:

Rob Cross 8-5 Maik Kuivenhoven (97,83 – 82,53)
Sieger: £15.000
Runner-Up: £10.000

Preisgeld 2026:

Sieger: £15.000
Runner-Up: £10.000
Halbfinale: £6.500
Viertelfinale: £4.000
Achtelfinale: £3.000
Letzte 32: £2.000
Letzte 64: £1.250

Summe pro Event: £150.000

Modus 2026:

Spiele bis zum Halbfinale: Best of 11 Legs
Halbfinale: Best of 13 Legs
Finale: Best of 15 Legs

TV-Übertragung 2026:

Die Pro Tour Turniere werden nicht im TV übertragen, weder in Großbritannien noch in Deutschland. Es gibt aber die Möglichkeit, bei Players Championships jeweils vier Boards (ein Board im deutschen Kommentar) über den offiziellen Livestream der PDC, PDC.TV zu sehen.

Zudem kann man alle Spiele aller Boards im Livescorer auf der Seite Dartconnect verfolgen.

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Alle weiteren Infos zur Pro Tour gibt es auf der [Turnierseite]
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Foto-Credit: Kieran Cleeves (PDC)

[ks]