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Tourcardholder Qualifier: Greaves erneut historisch, Hopp verliert Final-Drama

Max Hopp und die European-Tour-Qualifier sollen in diesem Jahr wohl keine Freunde werden. Am dritten Tag des Pro-Tour-Blocks in Leicester wurden noch Qualifikationen für die Events von Budapest und Prag ausgetragen und dabei hat Hopp die Teilnahme an den Czech Darts Open in einem aberwitzigen Matchdart-Drama verpasst. Während die deutschsprachigen Spieler komplett leer ausgegangen sind, hat sich Beau Greaves mit der Qualifikation für die Hungarian Darts Trophy als erste Frau für ein Event der European Tour qualifizieren konnte. Neben Cristo Reyes, Connor Scutt und Keane Barry gelang ihr sogar die Doppel-Quali.

Max Hopp und die European-Tour-Qualifier sollen in diesem Jahr wohl keine Freunde werden. Am dritten Tag des Pro-Tour-Blocks in Leicester wurden noch Qualifikationen für die Events von Budapest und Prag ausgetragen und dabei hat Hopp die Teilnahme an den Czech Darts Open in einem aberwitzigen Matchdart-Drama verpasst. Während die deutschsprachigen Spieler komplett leer ausgegangen sind, hat sich Beau Greaves mit der Qualifikation für die Hungarian Darts Trophy als erste Frau für ein Event der European Tour qualifizieren konnte. Neben Cristo Reyes, Connor Scutt und Keane Barry gelang ihr sogar die Doppel-Quali.

Qualifier 11 – Hungarian Darts Trophy (HDT):

Greaves mit historischem Erfolg

Im 15. Jahr der European Tour wird erstmals eine Frau im Hauptfeld mit von der Partie sein. Beau Greaves konnte sich für das Turnier in Budapest qualifizieren und hat damit auch ein langes Warten beendet. Denn „Beau ’n‘ Arrow“ konnte schon eine Players Championship gewinnen und ist dem Preisgeld nach auf dem Floor eine Top-10-Spielerin. Einzig bei den European Tour Qualifiern wollte es bislang noch nicht klappen. Dass es in der Vergangenheit keine Frau geschafft hat, liegt auch daran, dass Lisa Ashton während ihrer zwei Tourkarten-Jahre wegen der Corona-Pandemie kaum Gelegenheiten hatte. 2024 war Noa-Lynn van Leuven mal im niederländischen Qualifikationsfinale für die Dutch Darts Championship.

Nun also ist es Greaves gelungen, die nach Siegen über Andy Boulton (6:4) und Charlie Manby (6:2) auch den Deutschen Arno Merk (6:4) bezwingen konnte. Ein drittes 6:4 gelang aufgrund eines 103er-Averages gegen Tom Bissell. Der wiederum ist diese Woche nicht zu beneiden, weil er nun den dritten Tag in Folge einem dreistelligen Average unterlegen war und kein Preisgeld gewonnen hat.

Kein weiterer Deutscher qualifiziert

Das Turnier in Budapest ist deshalb besonders, weil Niko Springer als Titelverteidiger in das Turnier geht. Außerdem wird Martin Schindler wieder gesetzt sein. Neben Arno Merk blieben jedoch viele Deutsche im Halbfinale der Qualifikation hängen. Max Hopp unterlag nach Auftaktsieg über Nick Kenny trotz eines 98er-Schnitts James Hurrell mit 5:6. Auch Kai Gotthardt unterlag nur knapp Tom Bissell (4:6). Ricardo Pietreczko fiel nach guter Auftaktvorstellung beim 3:6 gegen Cam Crabtree ab und auch Max Czerwinski war ein 82er-Schnitt gegen Ryan Meikle zu wenig. Eine Runde zuvor unterlag der gestrige Players-Championship-Sieger Gabriel Clemens nach Matchdarts gegen Benjamin Pratnemer.

Debüt für Leek, Reyes bleibt Dauerbrenner

Mit dem Australier Adam Leek hat das Turnier einen weiteren Debütanten hervorgebracht, dabei war unter anderem ein 6:1-Erfolg mit dreistelligem Average gegen Dominik Grüllich. Für Samuel Price wird es eine weitere Teilnahme nach dem Debüt in Leverkusen an diesem Wochenende geben, während mit Tom Sykes auch der sensationelle Halbfinalist der Slovak Darts Open ein weiteres Mal nach Osteuropa darf. Cristo Reyes bewies mit einem 100er-Average im Finale gegen Mickey Mansell seine Ambitionen und hatte auch Leon Weber bezwungen, weiterhin sind Connor Scutt, James Hurrell, Maik Kuivenhoven, Ritchie Edhouse und Keane Barry qualifiziert.

Ergebnisse Tourcardholder Qualifier 11:

Letzte 160:

Niall Culleton 6-2 Bradley Brooks
Tytus Kanik 6-4 Stefan Bellmont (85,57 – 81,27)
Owen Bates 6-3 Yorick Hofkens (91,42 – 85,79)
Adam Leek 6-1 Viktor Tingström
Beau Greaves 6-4 Andy Boulton
Jeffrey De Zwaan 6-5 Thomas Lovely
Connor Scutt 6-4 Lukas Wenig (93,64 – 90,64)
Cor Dekker 6-1 Jimmy van Schie
Leon Weber 6-1 Rob Owen (73,14 – 75,64)

Letzte 80:

Ryan Meikle 6-1 Mike De Decker
Maximilian Czerwinski 6-2 Rusty-Jake Rodriguez (77,50 – 77,00)
Keane Barry 6-4 Stephen Rosney
Stefaan Henderyck 6-5 Mensur Suljovic (92,47 – 102,57)
Ritchie Edhouse 6-5 Wesley Plaisier
Darryl Pilgrim 6-1 David Sharp
Alan Soutar 6-3 Christian Kist
Sebastian Bialecki 6-3 Niall Culleton
Tom Sykes 6-0 Peter Wright
Pero Ljubic 6-5 Scott Williams
Chris Landman 6-4 Jeffrey De Graaf
Greg Ritchie 6-3 Tytus Kanik
Ricardo Pietreczko 6-2 Rhys Griffin (93,73 – 92,58)
Cam Crabtree 6-2 Tavis Dudeney
Maik Kuivenhoven 6-5 Stephen Burton
Richard Veenstra 6-2 Owen Bates
Ricky Evans 6-3 Martin Lukeman
Adam Lipscombe 6-5 Adam Warner
Mervyn King 6-3 Tyler Thorpe
Adam Leek 6-1 Dominik Grüllich (100,11 – 92,33)
Tom Bissell 6-0 Raymond van Barneveld
Kai Gotthardt 6-1 Filip Bereza (94,35 – 78,42)
Arno Merk 6-4 Jeffrey Sparidaans (84,64 – 80,33)
Beau Greaves 6-2 Charlie Manby
Callan Rydz 6-2 Marvin van Velzen
Thibault Tricole 6-4 Jurjen van der Velde
Max Hopp 6-3 Nick Kenny (88,21 – 83,92)
James Hurrell 6-3 Jeffrey De Zwaan
Madars Razma 6-5 Darius Labanauskas
Alexander Merkx 6-2 Adam Gawlas
Brendan Dolan 6-4 Kim Huybrechts
Connor Scutt 6-5 Shane McGuirk
Benjamin Pratnemer 6-5 Gabriel Clemens (91,37 – 90,34)
Dennie Olde Kalter 6-5 Sietse Lap
Mario Vandenbogaerde 6-3 Marvin Kraft (91,29 – 86,82)
Samuel Price 6-5 Cor Dekker
Mickey Mansell 6-0 Justin Hood
Karel Sedlacek 6-0 Jim Long
Carl Sneyd 6-3 Adam Paxton
Cristo Reyes 6-2 Leon Weber (94,29 – 76,74)

Letzte 40:

Ryan Meikle 6-2 Maximilian Czerwinski (81,79 – 82,63)
Keane Barry 6-5 Stefaan Henderyck
Ritchie Edhouse 6-4 Darryl Pilgrim
Sebastian Bialecki 6-3 Alan Soutar
Tom Sykes 6-4 Pero Ljubic
Greg Ritchie 6-4 Chris Landman
Cam Crabtree 6-3 Ricardo Pietreczko (83,17 – 80,89)
Maik Kuivenhoven 6-3 Richard Veenstra
Adam Lipscombe 6-1 Ricky Evans
Adam Leek 6-5 Mervyn King
Tom Bissell 6-4 Kai Gotthardt (89,27 – 83,72)
Beau Greaves 6-4 Arno Merk (88,68 – 89,56)
Callan Rydz 6-2 Thibault Tricole
James Hurrell 6-5 Max Hopp (93,55 – 97,69)
Madars Razma 6-4 Alexander Merkx
Connor Scutt 6-3 Brendan Dolan
Benjamin Pratnemer 6-4 Dennie Olde Kalter
Samuel Price 6-5 Mario Vandenbogaerde
Mickey Mansell 6-1 Karel Sedlacek
Cristo Reyes 6-4 Carl Sneyd

Finalrunde:

Keane Barry 6-5 Ryan Meikle (90,77 – 86,31)
Ritchie Edhouse 6-4 Sebastian Bialecki (99,94 – 96,30)
Tom Sykes 6-4 Greg Ritchie (86,89 – 84,33)
Maik Kuivenhoven 6-5 Cam Crabtree (96,09 – 97,34)
Adam Leek 6-4 Adam Lipscombe (96,42 – 91,20)
Beau Greaves 6-4 Tom Bissell (103,03 – 99,98)
James Hurrell 6-4 Callan Rydz (92,41 – 91,72)
Connor Scutt 6-4 Madars Razma (93,39 – 90,04)
Samuel Price 6-5 Benjamin Pratnemer (89,84 – 90,43)
Cristo Reyes 6-1 Mickey Mansell (100,11 – 88,84)

Qualifier 12 – Czech Darts Open (CDO):

Aberwitziges Drama um Hopp

Beim zweiten Qualifier sollte es aus deutschsprachiger Sicht zunächst besser laufen, denn gleich 3 Spieler standen im Finale, mussten sich jedoch allesamt geschlagen geben. Bei Max Hopp wurde es absurd: Trotz mehrfacher Führung ließ sich Finalgegner Mario Vandenbogaerde nicht abschütteln, der Belgier checkte unter anderem 81 und dann 101 unter höchstem Druck zum Break. Im Entscheidungsleg überwarfen sich beide Spieler im Checkout mehrfach, ehe Vandenbogaerde dem Treiben erst mit dem 35. Dart ein Ende bereiten konnte.

Zuvor hatte Hopp keine Probleme mit Greg Ritchie und konnte auch Gabriel Clemens 6:3 bezwingen. Lukas Wenig bäumte sich nach einem 2:5-Rückstand gegen Beau Greaves auf, konnte im Entscheidungsleg gegen den Anwurf jedoch nicht die doppelte Qualifikation der Engländerin verhindern. Mensur Suljovic bezwang unter anderem Kai Gotthardt, lief bei der 2:6-Niederlage im Endspiel jedoch in einen starken Stephen Burton.

Reyes, Scutt und Barry doppelt qualifiziert

Für Cristo Reyes bleibt es ein sensationelles Quali-Jahr: Nach 12 Qualifikationsturnieren hat er sich nun bereits 8 Mal auf die European Tour gespielt. Bis zum Finale hatte der Spanier am heutigen Tag eine sagenhafte Legbilanz von 36:8, dann bekam Bradley Brooks in einem Finale mit ständig wechselndem Momentum trotz 5:3-Führung keinen Matchdart. Der „Spartan“ drehte die Partie in 13, 11 und 15 Darts.

Weiterer Top-Spieler war Connor Scutt, der in keinem seiner vier Spiele weniger als 99 Punkte im Schnitt warf. Zunächst bekam Stefan Bellmont trotz eines 103er-Averages nur zwei Legs ab, dann wurde Tom Sykes (102) im Decider aufgehalten. Beim abschließenden 6:4 gegen Ricky Evans gelang ein 108er-Schnitt. Außerdem ist Keane Barry als viertem Spieler heute die doppelte Qualifikation gelungen. Weitere Qualifier für Prag sind Callan Rydz, Kim Huybrechts, Rob Owen und Jeffrey de Graaf.

De Graaf nimmt Deutsche raus

Der Schwede de Graaf hatte gleich zwei Deutsche auf dem Gewissen: Nach einem fulminanten 6:0 gegen Arno Merk wurde Ricardo Pietreczko mit 6:3 bezwungen, obwohl der sich mit einem 98er-Schnitt stark präsentierte. Ansonsten konnte die neuerliche Setzlisten-Position Gabriel Clemens nicht zu einem Erfolg verhelfen, Yorick Hofkens, Marvin Kraft, Dominik Grüllich und Leon Weber blieben heute insgesamt ohne Sieg.

Ergebnisse Tourcardholder Qualifier 12:

Letzte 160:

Connor Scutt 6-2 Stefan Bellmont (103,70102,95)
Cristo Reyes 6-1 Ryan Meikle
Sietse Lap 6-3 Dominik Grüllich (91,37 – 83,89)
Darryl Pilgrim 6-3 Tytus Kanik
Adam Lipscombe 6-5 Mickey Mansell
Kim Huybrechts 6-5 Marvin Kraft (93,87 – 82,98)
David Sharp 6-2 Pero Ljubic
Samuel Price 6-5 Sebastian Bialecki
Maik Kuivenhoven 6-4 Yorick Hofkens (87,30 – 85,46)

Letzte 80:

Niall Culleton 6-1 Mike De Decker
Jeffrey Sparidaans 6-2 Viktor Tingström
Rob Owen 6-1 Christian Kist
Thomas Lovely 6-1 Stefaan Henderyck
Ricky Evans 6-4 Dave Chisnall
Rusty-Jake Rodriguez 6-2 Andy Boulton (84,93 – 90,14)
Tom Sykes 6-0 Tavis Dudeney
Connor Scutt 6-0 Adam Leek
Bradley Brooks 6-4 Ritchie Edhouse
Alan Soutar 6-3 Darius Labanauskas
Owen Bates 6-5 Filip Bereza
Cristo Reyes 6-0 Tyler Thorpe
Peter Wright 6-3 Scott Williams
Lukas Wenig 6-5 Chris Landman (89,35 – 80,41)
Beau Greaves 6-3 Wesley Plaisier
Cor Dekker 6-2 Sietse Lap
Ricardo Pietreczko 6-5 Carl Sneyd (80,77 – 78,47)
Jeffrey De Graaf 6-0 Arno Merk (98,02 – 89,23)
Mervyn King 6-1 Rhys Griffin
Thibault Tricole 6-3 Darryl Pilgrim
Martin Lukeman 6-5 Cam Crabtree
Mensur Suljovic 6-3 Kai Gotthardt (94,81 – 95,91)
Stephen Burton 6-5 Nick Kenny
Adam Lipscombe 6-4 Adam Paxton
Benjamin Pratnemer 6-3 Raymond van Barneveld
Charlie Manby 6-4 Maximilian Czerwinski (96,32 – 85,50)
Shane McGuirk 6-3 Justin Hood
Kim Huybrechts 6-2 Dennie Olde Kalter
Callan Rydz 6-4 Tom Bissell
Stephen Rosney 6-1 James Hurrell
Adam Warner 6-4 Jimmy van Schie
David Sharp 6-5 Jeffrey De Zwaan
Madars Razma 6-3 Marvin van Velzen
Alexander Merkx 6-1 Ian White
Jim Long 6-5 Brendan Dolan
Keane Barry 6-5 Samuel Price
Gabriel Clemens 6-3 Richard Veenstra (98,75 – 95,48)
Max Hopp 6-1 Greg Ritchie (93,91 – 83,24)
Jurjen van der Velde 6-5 Leon Weber (83,49 – 83,21)
Mario Vandenbogaerde 6-2 Maik Kuivenhoven

Letzte 40:

Niall Culleton 6-2 Jeffrey Sparidaans
Rob Owen 6-2 Thomas Lovely
Ricky Evans 6-1 Rusty-Jake Rodriguez (80,70 – 79,30)
Connor Scutt 6-5 Tom Sykes
Bradley Brooks 6-4 Alan Soutar
Cristo Reyes 6-0 Owen Bates
Lukas Wenig 6-1 Peter Wright (96,67 – 92,00)
Beau Greaves 6-1 Cor Dekker
Jeffrey De Graaf 6-3 Ricardo Pietreczko (98,77 – 98,40)
Thibault Tricole 6-5 Mervyn King
Mensur Suljovic 6-2 Martin Lukeman (97,12 – 83,42)
Stephen Burton 6-5 Adam Lipscombe
Charlie Manby 6-3 Benjamin Pratnemer
Kim Huybrechts 6-2 Shane McGuirk
Callan Rydz 6-4 Stephen Rosney
David Sharp 6-4 Adam Warner
Alexander Merkx 6-1 Madars Razma
Keane Barry 6-3 Jim Long
Max Hopp 6-3 Gabriel Clemens (93,02 – 91,78)
Mario Vandenbogaerde 6-1 Jurjen van der Velde

Finalrunde:

Rob Owen 6-4 Niall Culleton (91,26 – 90,46)
Connor Scutt 6-4 Ricky Evans (108,09 – 95,36)
Cristo Reyes 6-5 Bradley Brooks (102,43100,88)
Beau Greaves 6-5 Lukas Wenig (86,87 – 86,66)
Jeffrey De Graaf 6-1 Thibault Tricole (94,44 – 87,62)
Stephen Burton 6-2 Mensur Suljovic (96,52 – 94,53)
Kim Huybrechts 6-4 Charlie Manby (94,34 – 86,94)
Callan Rydz 6-4 David Sharp (101,70 – 91,16)
Keane Barry 6-4 Alexander Merkx (94,97 – 91,98)
Mario Vandenbogaerde 6-5 Max Hopp (84,80 – 89,83)

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