German Darts Grand Prix 2026

[Spielplan & Ergebnisse] [Modus] [Qualikriterien] [Teilnehmer] [Auslosung] [Preisgeld] [TV-Übertragung] [Historie] [Archiv]
Im Zuge der Erweiterung der European Tour 2017 von zehn auf zwölf Turnieren wurde der German Darts Grand Prix (GDGP) neu ins Leben gerufen. Die erste Ausgabe dieser neuen Veranstaltung fand im September 2017 in der Maimarkthalle in Mannheim statt und sah die Topstars der PDC um den Titel kämpfen. Mit Michael van Gerwen bekam das Event dann schlussendlich auch einen verdienten ersten Sieger als er sich im Endspiel gegen Rob Cross durchsetzte. Für 2018 wurde das Turnier ins Zenith nach München verlegt und über die Ostertage ausgetragen. Dadurch ergab sich durch den Karfreitag auch eine Besonderheit, dass das Turnier von Samstag bis Montag statt wie üblich von Freitag bis Sonntag über die Bühne geht. Bei der ersten Auflage in der bayerischen Hauptstadt war wieder der damalige Weltranglistenerste van Gerwen mit einem Finalerfolg über Peter Wright erfolgreich. Im Jahre 2019 baute der Niederländer mit einem erneuten Triumph seine Siegesserie fort und feierte damit seinen insgesamt 30. Sieg auf der European Tour. In diesem Jahr schlug er Simon Whitlock im Finale. Zuvor unterlag Max Hopp dem Australier im Halbfinale denkbar knapp mit 6:7, dabei verpasste der Deutsche sogar zwei Matchdarts für den Einzug in das Endspiel. 2020 und 2021 musste das Turnier wie so viele andere Events auch aufgrund der Coronapandemie ausgesetzt werden. 2022 kehrte das Turnier allerdings nach zweijähriger Pause wieder in den Veranstaltungskalender zurück. Dabei musste sich Michael van Gerwen bei diesem Turnier im Halbfinale zum ersten Mal gegen Luke Humphries geschlagen geben und das sogar überraschend deutlich mit 0:7. „Cool Hand Luke“ konnte am Ende gegen den Überraschungsmann Martin Lukeman auch das Turnier gewinnen. 2023 war der German Darts Grand Prix über die Ostertage ebenfalls wieder Bestandteil der European Tour und bekam mit Weltmeister Michael Smith einen neuen Sieger. In 2024 kam es schon zur sechsten Ausgabe des Turniers, nach 2022 triumphierte Luke Humphries zum zweiten Mal. Martin Schindler erreichte als bester Deutscher das Halbfinale. In 2025 gab es den vierten Triumph von Michael van Gerwen, der nicht nur das rein niederländische Finale gegen Gian van Veen mit 8:5 gewann, sondern im Achtelfinale gegen Ryan Searle auch den ersten 9-Darter der Turniergeschichte warf.
Fakten:
Ausrichtender Verband: PDC Europe
Veranstaltet seit: 2017
Location: Zenith, München, vorher: Maimarkthalle Mannheim
(2017)
Häufigste Titelträger: Michael van Gerwen (4x)
Preisgeld für: PDC Order of Merit, European Tour
OoM, Pro Tour OoM
Preisgeld: £230.000
(2026)
9-Darter: Michael van Gerwen (2025)
Gewinner der letzten Jahre:
2026: –
2025: Michael van Gerwen (8:5 gegen Gian van
Veen)
2024: Luke
Humphries (8:1 gegen Michael van
Gerwen)
2023: Michael
Smith (8:5 gegen Nathan Aspinall)
2022: Luke
Humphries (8:2 gegen Martin Lukeman)
2020-2021: Ausgesetzt
2019: Michael van Gerwen (8:3 gegen Simon
Whitlock)
2018: Michael van Gerwen (8:5 gegen Peter
Wright)
2017: Michael van Gerwen (6:3 gegen Rob Cross)
Spielplan & Ergebnisse 2026:
1. Runde:
Samstag,
04.04.2026:
Nachmittags-Session: (ab 13:00 Uhr MESZ)
xxx
Samstag,
04.04.2026:
Abend-Session: (ab 19:00 Uhr MESZ)
xxx
2. Runde:
Sonntag,
05.04.2026:
Nachmittags-Session: (ab 13:00 Uhr MESZ)
xxx
Sonntag, 05.04.2026:
Abend-Session: (ab 19:00 Uhr MESZ)
xxx
Achtelfinale:
Montag, 06.04.2026:
Nachmittags-Session: (ab 13:00 Uhr MESZ)
In Draw Bracket Order
Viertelfinale, Halbfinale & Finale:
Montag,
06.04.2026:
Abend-Session: (ab 19:00 Uhr MESZ)
Viertelfinale:
Sieger Achtelfinale 1 – Sieger Achtelfinale
2
Sieger Achtelfinale 3 – Sieger Achtelfinale 4
Sieger Achtelfinale 5 – Sieger Achtelfinale 6
Sieger Achtelfinale 7 – Sieger Achtelfinale 8
Halbfinale:
Sieger
Viertelfinale 1 – Sieger Viertelfinale 2
Sieger Viertelfinale 3 – Sieger Viertelfinale 4
Finale:
Sieger
Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2
Modus 2026:
Seit 2025 steigen die Top 16 der PDC Order of Merit am Samstag
in die Turniere ein (in München am Sonntag). Am Freitag (in München
am Samstag) treffen die Top 16 noch nicht qualifizierten Spieler
der Pro Tour Order of Merit auf die Gewinner der Qualifier-Turniere
(Tourcard Holder Qualifier, East Europe Qualifier, Nordic & Baltic
Qualifier, Host Nation Qualifier). Die Sieger dieser 16 Spiele
treffen in Runde 2 auf die topgesetzten Spieler.
Samstag – 1. Runde:
Nachmittags-Session: 8 Spiele der 1. Runde
Abend-Session: 8 Spiele der 1. Runde
Sonntag – 2. Runde:
Nachmittags-Session: 8 Spiele der 2. Runde
Abend-Session: 8 Spiele der 2. Runde
Montag – Finaltag:
Nachmittags-Session: Achtelfinale
Abend-Session: Viertelfinale, Halbfinale & Finale
Gespielt wird bei jedem Turnier bis zum Halbfinale im Modus „Best
of 11 Legs“ (first to 6).
Im Halbfinale beträgt die Spieldistanz „Best of 13 Legs“, im Finale
wird nochmals auf „Best of 15 Legs“ erhöht.
Qualikriterien 2026:
Es sind 48 Spieler bei den Turnieren teilnahmeberechtigt. Die
Top 16 der PDC Order of Merit qualifizieren sich fix für die 2.
Runde am Samstag (in München am Sonntag), alle anderen 32 Spieler
steigen am Freitag (in München am Samstag) in Runde 1 in das
Turnier ein.
PDC Order of Merit:
Die Top 16 der PDC Order of Merit sind für den
Sonntag (2. Turniertag) fix gesetzt.
Pro Tour Order of
Merit:
Die besten 16 noch nicht
qualifiziertenSpieler der Pro Tour Order of Merit
(Rangliste aller Players Championships und European Tour Turniere)
greifen am Samstag (1. Turniertag) ins Turnier ein.
Tourcardholder Qualifier:
10 Spieler haben die Chance, sich über den Tour
Card Holder Qualifier für das jeweilige PDC Europe Event zu
qualifizieren. Spielberechtigt sind alle Inhaber einer
Tourcard.
East Europe
Qualifier:
Bei jedem Event wird ein Spieler aus Eastern
Europe mit am Start sein.
Spielberechtigte Spieler
aus: Russland, Ukraine, Moldau, Weißrussland, Polen,
Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien,
Kroatien, Bosnien & Herzegowina, Serbien, Nordmazedonien, Albanien,
Montenegro und Kosovo
Nordic & Baltic
Qualifier:
Bei jedem Turnier wird ein skandinavischer
Vertreter über ein Qualifikationsturnier im Rahmen der
Nordic & Baltic Tour ermittelt.
Spielberechtigte Spieler
aus: Färöer Inseln, Island, Norwegen, Dänemark, Schweden,
Finnland, Estland, Lettland und Litauen
Host Nation Qualifier:
Damit weitere Spieler aus dem Veranstalterland dabei sind, gibt es
bei jedem Turnier 4 Startplätze für Spieler aus
diesem Land.
Spielberechtigt
sind: Spieler mit der Staatsbürgerschaft des
Austragungslandes.
Seit 2025 dürfen Tourcardinhaber einen Host Nation Qualifier
ihrer Wahl spielen, für den sie aufgrund ihrer Staatsbürgerschaft
des Austragungslandes spielberechtigt wären.
Wie man an so einem Quali-Turnier teilnehmen kann, sowie die
genauen Spieltermine inkl. Meldeschluss usw., erfahrt ihr auf der
Homepage der PDC Europe unter www.pdc-europe.tv
Teilnehmer 2026:
Top 16 der PDC
Tour Order of Merit (gesetzte Spieler):
1. Luke Humphries
2. Gian van Veen
3. Michael van Gerwen
4. Jonny Clayton
5. Gary Anderson
6. James Wade
7. Josh Rock
8. Danny Noppert
9. Ryan Searle
10. Gerwyn Price
11. Chris Dobey
12. Nathan Aspinall
13. Martin Schindler
14. Ross Smith
15. Damon Heta
16. Jermaine Wattimena
Pro Tour OoM
Qualifier:
Wessel Nijman
Cameron Menzies
Dirk van Duijvenbode
Luke Woodhouse
William O’Connor
Niko Springer
Ryan Joyce
Krzysztof Ratajski
Mike De Decker
Dave Chisnall
Joe Cullen
Niels Zonneveld
Daryl Gurney
Raymond van Barneveld
Ricardo Pietreczko
Peter Wright
Tourcard Holder
Qualifier:
Stephen
Burton
Thomas Lovely
Ritchie Edhouse
James Hurrell
Michael Smith
Kevin Doets
Adam Lipscombe
Brendan Dolan
Kim Huybrechts
Sebastian Bialecki
Eastern Europe
Qualifier:
Patrik Kovacs
Nordic & Baltic
Qualifier:
1x 28.03.2026
Host Nation
Qualifier:
Jan Schmidt
Marcel Hausotter
Kevin Troppmann
Finn Behrens
Auslosung 2026:
— FOLGT —
Preisgeld 2026:
Ausgespielt werden insgesamt £230.000 pro Turnier, der Sieger
geht mit £35.000 nach Hause. Alle 32 vorqualifizierten Spieler über
die PDC Order of Merit und Pro Tour Order of Merit müssen ihr
Auftaktspiel gewinnen, damit ihr Preisgeld in die Ranglisten
einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel verlieren, bekommen sie das
Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber nicht in die große PDC Order of Merit
sowie die European Tour Order of Merit und
Pro Tour Order of Merit
ein.
Sieger: £35.000
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000
Viertelfinale: £8.000
Achtelfinale: £5.000
2. Runde: £3.500
1. Runde: £2.000
Gesamt: £230.000
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle
World Series Events LIVE und in HD. Man
kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet
verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet
monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit
kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch
noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder
die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die
NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports
Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist
(kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält.
Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live
jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn
Der German Darts Grand Prix 2026 wird auch auf
Sport1 übertragen:
Sport1-Übertragungszeiten:
— FOLGEN —
Historie:
Im Zuge der Erweiterung der European Tour 2017 von zehn auf zwölf Turnieren wurde der German Darts Grand Prix (GDGP) neu ins Leben gerufen. Die erste Ausgabe dieser neuen Veranstaltung fand im September 2017 in der Maimarkthalle in Mannheim statt und sah die Topstars der PDC um den Titel kämpfen. Mit Michael van Gerwen bekam das Event dann schlussendlich auch einen verdienten ersten Sieger als er sich im Endspiel gegen Rob Cross durchsetzte. Für 2018 wurde das Turnier ins Zenith nach München verlegt und über die Ostertage ausgetragen. Dadurch ergab sich durch den Karfreitag auch eine Besonderheit, dass das Turnier von Samstag bis Montag statt wie üblich von Freitag bis Sonntag über die Bühne geht. Bei der ersten Auflage in der bayerischen Hauptstadt war wieder der damalige Weltranglistenerste van Gerwen mit einem Finalerfolg über Peter Wright erfolgreich. Im Jahre 2019 baute der Niederländer mit einem erneuten Triumph seine Siegesserie fort und feierte damit seinen insgesamt 30. Sieg auf der European Tour. In diesem Jahr schlug er Simon Whitlock im Finale. Zuvor unterlag Max Hopp dem Australier im Halbfinale denkbar knapp mit 6:7, dabei verpasste der Deutsche sogar zwei Matchdarts für den Einzug in das Endspiel. 2020 und 2021 musste das Turnier wie so viele andere Events auch aufgrund der Coronapandemie ausgesetzt werden. 2022 kehrte das Turnier allerdings nach zweijähriger Pause wieder in den Veranstaltungskalender zurück. Dabei musste sich Michael van Gerwen bei diesem Turnier im Halbfinale zum ersten Mal gegen Luke Humphries geschlagen geben und das sogar überraschend deutlich mit 0:7. „Cool Hand Luke“ konnte am Ende gegen den Überraschungsmann Martin Lukeman auch das Turnier gewinnen. 2023 war der German Darts Grand Prix über die Ostertage ebenfalls wieder Bestandteil der European Tour und bekam mit Weltmeister Michael Smith einen neuen Sieger. In 2024 kam es schon zur sechsten Ausgabe des Turniers, nach 2022 triumphierte Luke Humphries zum zweiten Mal. Martin Schindler erreichte als bester Deutscher das Halbfinale. In 2025 gab es den vierten Triumph von Michael van Gerwen, der nicht nur das rein niederländische Finale gegen Gian van Veen mit 8:5 gewann, sondern im Achtelfinale gegen Ryan Searle auch den ersten 9-Darter der Turniergeschichte warf.
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Foto-Credit: Jan Thoden/PDC Europe
