Dart Turniere – International Darts Open 2026

Die International Darts Open (IDO) sind seit 2015 Teil der European Tour und auch seit 2015 in der WT Energiesysteme Arena in Riesa zu Hause, wo 2016 ein Zuschauerrekord bei einem Turnier auf deutschsprachigem Boden aufgestellt wurde.

International Darts Open 2026

Ross Smith gewann bei den International Darts Open in Riesa seinen ersten European Tour Titel

[Spielplan & Ergebnisse] [Modus] [Qualikriterien] [Teilnehmer] [Auslosung] [Preisgeld] [TV-Übertragung] [Historie] [Archiv]

Die International Darts Open kamen 2015 in den Kalender der European Tour hinzu und wurden seitdem jährlich in der WT Energiesysteme Arena in Riesa veranstaltet. 2016 stellte man mit 3.511 Zuschauern am Samstag-Abend einen vorläufigen Besucherrekord für eine Session auf deutschsprachigem Boden auf, in diesem Jahr kam es mit dem Österreicher Mensur Suljovic auch zum ersten deutschsprachigen Sieger dieser Turnierserie. Nach Max Hopp und Ricardo Pietreczko schnappte sich Martin Schindler dann 2024 als dritter Deutscher einen European Tour Titel und wurde damit zu Deutschlands neuer Nr. 1. Rekordsieger ist allerdings Gerwyn Price, der dieses Event bereits viermal für sich entscheiden konnte. 2020 wurde das Turnier aufgrund der Corona-Pandemie vor reduzierter Zuschauer-Kulisse ausgetragen, 2021 fiel es komplett aus. In den bisherigen elf Ausgaben wollte der 9-Darter noch nicht fallen.

Fakten:

Ausrichtender Verband: PDC Europe
Veranstaltet seit: 2015
Location: 
WT Energiesysteme Arena, Riesa
Häufigste Titelträger: Gerwyn Price (4x)
Preisgeld für: PDC Order of Merit, European Tour OoM, Pro Tour OoM
Preisgeld:
£230.000 (2026)
9-Darter:

Gewinner der letzten Jahre:

2026: Ross Smith (8:3 gegen Ryan Searle)
2025Stephen Bunting (8:5 gegen Nathan Aspinall)
2024Martin Schindler
(8:5 gegen Gerwyn Price)
2023:
Gerwyn Price (8:4 gegen Michael van Gerwen)
2022:
Gerwyn Price (8:4 gegen Peter Wright)
2021:
Ausgesetzt
2020:
Joe Cullen (8:5 gegen Michael van Gerwen)
2019:
Gerwyn Price (8:6 gegen Rob Cross)
2018:
Gerwyn Price (8:3 gegen Simon Whitlock)
2017:
Peter Wright (6:5 gegen Kim Huybrechts)
2016: Mensur Suljovic (6:5 gegen Kim Huybrechts)
2015: Michael Smith (6:3 gegen Benito van de Pas)

Spielplan & Ergebnisse 2026:

1. Runde:

Freitag, 22.05.2026:
Nachmittags-Session:
(ab 13:00 Uhr MESZ)
Ryan Joyce 6-2 Jeffrey Sparidaans
Connor Scutt 6-1 Finn Behrens
Madars Razma 6-2 György Jehirszki
Andrew Gilding 4-6 Bradley Brooks
Cameron Menzies 6-5 Michael Unterbuchner
Karel Sedlacek 6-0 Johan Engström
Ricardo Pietreczko 6-2 Maik Kuivenhoven
Niels Zonneveld 6-2 Keane Barry
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Freitag, 22.05.2026:
Abend-Session:
(ab 19:00 Uhr MESZ)
Dave Chisnall 6-3 Liam Maendl-Lawrance
Kevin Doets 6-0 Tom Bissell
William O’Connor 6-2 Paul Krohne
Joe Cullen 6-5 Chris Landman
Dirk van Duijvenbode 5-6 Rob Cross
Krzysztof Ratajski 6-4 Cristo Reyes
Niko Springer 3-6 Charlie Manby
Daryl Gurney 2-6 Kim Huybrechts
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2. Runde:

Samstag, 23.05.2026:
Nachmittags-Session:
(ab 13:00 Uhr MESZ)
Jermaine Wattimena (12) 6-5 Bradley Brooks
Damon Heta (15) 6-2 Niels Zonneveld
Luke Woodhouse (16) 5-6 Kevin Doets
Danny Noppert (7) 5-6 Ricardo Pietreczko
Ross Smith (10) 6-3 Joe Cullen
Mike De Decker (13) 2-6 Rob Cross
Wessel Nijman (14) 6-5 William O’Connor
Josh Rock (6) 4-6 Cameron Menzies
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Samstag, 23.05.2026:
Abend-Session:
(ab 19:00 Uhr MESZ)
Chris Dobey (9) 5-6 Kim Huybrechts
James Wade (3) 6-0 Dave Chisnall
Ryan Searle (8) 6-3 Charlie Manby
Christian Kist 2-6 Ryan Joyce
Gian van Veen (1) 6-3 Connor Scutt
Michael van Gerwen (2) 6-5 Madars Razma
Stephen Bunting (4) 6-2 Krzysztof Ratajski
Martin Schindler (11) 6-5 Karel Sedlacek
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Achtelfinale:

Sonntag, 24.05.2026:
Nachmittags-Session:
 
(ab 12:00 Uhr MESZ)
Gian van Veen 6-2 Kevin Doets
Ryan Searle 6-1 Kim Huybrechts
Stephen Bunting 2-6 Rob Cross
Ryan Joyce 6-5 Jermaine Wattimena
Michael van Gerwen 6-3 Damon Heta
Ricardo Pietreczko 4-6 Ross Smith
James Wade 6-5 Wessel Nijman
Cameron Menzies 6-2 Martin Schindler
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Viertelfinale, Halbfinale & Finale:

Sonntag, 24.05.2026:
Abend-Session:
 
(ab 18:00 Uhr MESZ)
Viertelfinale:
Gian van Veen 3-6 Ryan Searle
Rob Cross 6-5 Ryan Joyce
Michael van Gerwen 5-6 Ross Smith
Jame Wade 4-6 Cameron Menzies

Halbfinale:
Ryan Searle 7-6 Rob Cross
Ross Smith 7-0 Cameron Menzies

Finale:
Ryan Searle 3-8 Ross Smith
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Modus 2026:

Seit 2025 steigen die Top 16 der PDC Order of Merit am Samstag in die Turniere ein. Am Freitag treffen die Top 16 noch nicht qualifizierten Spieler der Pro Tour Order of Merit auf die Gewinner der Qualifier-Turniere (Tourcard Holder Qualifier, East Europe Qualifier, Nordic & Baltic Qualifier, Host Nation Qualifier). Die Sieger dieser 16 Spiele treffen in Runde 2 auf die topgesetzten Spieler.

Freitag – 1. Runde:
Nachmittags-Session: 8 Spiele der 1. Runde
Abend-Session: 8 Spiele der 1. Runde

Samstag – 2. Runde:
Nachmittags-Session: 8 Spiele der 2. Runde
Abend-Session: 8 Spiele der 2. Runde

Sonntag – Finaltag:
Nachmittags-Session: Achtelfinale
Abend-Session: Viertelfinale, Halbfinale & Finale

Gespielt wird bei jedem Turnier bis zum Halbfinale im Modus „Best of 11 Legs“ (first to 6).

Im Halbfinale beträgt die Spieldistanz „Best of 13 Legs“, im Finale wird nochmals auf „Best of 15 Legs“ erhöht.

Qualifikriterien 2026:

Es sind 48 Spieler bei den Turnieren teilnahmeberechtigt. Die Top 16 der PDC Order of Merit qualifizieren sich fix für die 2. Runde am Samstag, alle anderen 32 Spieler steigen am Freitag in Runde 1 in das Turnier ein.

PDC Order of Merit:
Die Top 16 der PDC Order of Merit sind für den Samstag (2. Turniertag) fix gesetzt.

Pro Tour Order of Merit:
Die besten 16 noch nicht qualifiziertenSpieler der Pro Tour Order of Merit (Rangliste aller Players Championships und European Tour Turniere) greifen am Freitag (1. Turniertag) ins Turnier ein.

Tourcardholder Qualifier:
10 Spieler haben die Chance, sich über den Tour Card Holder Qualifier für das jeweilige PDC Europe Event zu qualifizieren. Spielberechtigt sind alle Inhaber einer Tourcard.

East Europe Qualifier:
Bei jedem Event wird ein Spieler aus Eastern Europe mit am Start sein.
Spielberechtigte Spieler aus: Russland, Ukraine, Moldau, Weißrussland, Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Bosnien & Herzegowina, Serbien, Nordmazedonien, Albanien, Montenegro und Kosovo

Nordic & Baltic Qualifier:
Bei jedem Turnier wird ein skandinavischer Vertreter über ein Qualifikationsturnier im Rahmen der Nordic & Baltic Tour ermittelt.
Spielberechtigte Spieler aus: Färöer Inseln, Island, Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland, Estland, Lettland und Litauen

Host Nation Qualifier:
Damit weitere Spieler aus dem Veranstalterland dabei sind, gibt es bei jedem Turnier 4 Startplätze für Spieler aus diesem Land.
Spielberechtigt sind: Spieler mit der Staatsbürgerschaft des Austragungslandes.

Seit 2025 dürfen Tourcardinhaber einen Host Nation Qualifier ihrer Wahl spielen, für den sie aufgrund ihrer Staatsbürgerschaft des Austragungslandes spielberechtigt wären.

Wie man an so einem Quali-Turnier teilnehmen kann, sowie die genauen Spieltermine inkl. Meldeschluss usw., erfahrt ihr auf der Homepage der PDC Europe unter www.pdc-europe.tv

Teilnehmer 2026:

Top 16 der PDC Tour Order of Merit (gesetzte Spieler):
1. Luke Humphries *
1. Gian van Veen
2. Michael van Gerwen
3. James Wade
4. Stephen Bunting
5. Gerwyn Price **
6. Josh Rock
7. Danny Noppert
8. Ryan Searle
9. Chris Dobey
10. Ross Smith
11. Martin Schindler
12. Jermaine Wattimena
13. Mike De Decker
14. Wessel Nijman
15. Damon Heta
16. Luke Woodhouse *

Pro Tour OoM Qualifier:
Dirk van Duijvenbode
Niko Springer
Niels Zonneveld
Krzysztof Ratajski
Daryl Gurney
William O’Connor
Joe Cullen
Ryan Joyce
Kevin Doets
Andrew Gilding
Dave Chisnall
Cameron Menzies
Karel Sedlacek
Ricardo Pietreczko
Michael Smith *

Tourcard Holder Qualifier:
Chris Landman
Bradley Brooks
Tom Bissell
Kim Huybrechts
Jeffrey Sparidaans
Madars Razma
Keane Barry
Cristo Reyes
Connor Scutt
Charlie Manby
Rob Cross *
Maik Kuivenhoven *
Christian Kist **

Eastern Europe Qualifier:
György Jehirszki

Nordic & Baltic Qualifier:
Johan Engström

Host Nation Qualifier:
Finn Behrens
Michael Unterbuchner
Paul Krohne
Liam Maendl-Lawrance


* Luke Humphries und Michael Smith hatten ihre Teilnahme abgesagt, dafür rückten Luke Woodhouse in die Seed-Positionen auf und Rob Cross und Maik Kuivenhoven ins Teilnehmerfeld nach
** Gerwyn Price hatte seine Teilnahme nach der Auslosung aber vor Turnierstart abgesagt und wurde durch Christian Kist ersetzt

Auslosung 2026:

Gian van Veen (1) – Connor Scutt/Finn Behrens
Luke Woodhouse (16) – Kevin Doets/Tom Bissell
Ryan Searle (8) – Niko Springer/Charlie Manby
Chris Dobey (9) – Daryl Gurney/Kim Huybrechts
Stephen Bunting (4) – Krzysztof Ratajski/Cristo Reyes
Mike De Decker (13) – Dirk van Duijvenbode/Rob Cross
Christian Kist – Ryan Joyce/Jeffrey Sparidaans
Jermaine Wattimena (12) – Andrew Gilding/Bradley Brooks

Michael van Gerwen (2) – Madars Razma/György Jehirszki
Damon Heta (15) – Niels Zonneveld/Keane Barry
Danny Noppert (7) – Ricardo Pietreczko/Maik Kuivenhoven
Ross Smith (10) – Joe Cullen/Chris Landman
James Wade (3) – Dave Chisnall/Liam Maendl-Lawrance
Wessel Nijman (14) – William O’Connor/Paul Krohne
Josh Rock (6) – Cameron Menzies/Michael Unterbuchner
Martin Schindler (11) – Karel Sedlacek/Johan Engström

Preisgeld 2026:

Ausgespielt werden insgesamt £230.000 pro Turnier, der Sieger geht mit £35.000 nach Hause. Alle 32 vorqualifizierten Spieler über die PDC Order of Merit und Pro Tour Order of Merit müssen ihr Auftaktspiel gewinnen, damit ihr Preisgeld in die Ranglisten einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel verlieren, bekommen sie das Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber nicht in die große PDC Order of Merit sowie die European Tour Order of Merit und Pro Tour Order of Merit ein.

Sieger: £35.000
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000
Viertelfinale: £8.000
Achtelfinale: £5.000
2. Runde: £3.500
1. Runde: £2.000

Gesamt: £230.000

TV-Übertragung 2026:

Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn

Zudem werden die International Darts Open auf dem Sender DAZN Darts X Pluto TV auf [Pluto TV] kostenlos übertragen.

Historie:

Die International Darts Open sind seit 2015 Teil der European Tour und werden jährlich in der WT Energiesysteme Arena in Riesa veranstaltet. Die Premierenausgabe entschied Michael Smith für sich, als er im Endspiel Benito van de Pas bezwingen konnte. Bei der zweiten Auflage im Jahre 2016 gab es schließlich den ersten deutschsprachigen Sieger auf der European Tour: Der Österreicher Mensur Suljovic konnte sich mit einem Finalsieg über Kim Huybrechts erstmals in die Siegerliste eintragen. Im gleichen Jahr wurde mit 3.511 Zuschauern am Samstag-Abend zudem ein neuer Besucherrekord für eine Dartssession auf deutschsprachigem Boden aufgestellt. Die dritte Ausgabe dieser Veranstaltung fand dann 2017 statt und abermals verlor Kim Huybrechts wie schon ein Jahr zuvor im Decider des Endspiels. Dieses Mal unterlag der Belgier denkbar knapp dem Schotten Peter Wright. Im vierten Jahr gab es schließlich mit dem Waliser Gerwyn Price den vierten unterschiedlichen Sieger bei diesem Turnier. „The Iceman“ konnte im darauffolgenden Jahr seinen Titel erfolgreich verteidigen.

2020 wurde das Turnier als einer der wenigen Events trotz der Corona-Pandemie vor reduzierter Zuschauer-Kulisse ausgetragen. Am Ende siegte der „Rockstar“ Joe Cullen, der sich gegen Michael van Gerwen durchsetzen konnte. Dem Niederländer fehlt dieser Titel damit nach wie vor in seiner Sammlung der vielen Titel auf der European Tour. 2021 fiel auch dieses Event der Corona-Pandemie zum Opfer, 2022 kehrte man allerdings in den Kalender zurück und zum wiederholten Male schnappte sich Gerwyn Price diesen Titel – für seinen dritten Erfolg bei diesem Turnier bezwang „The Iceman“ Peter Wright im Finale und verhinderte damit zu diesem Zeitpunkt auch, dass er seine Position an der Spitze der Weltrangliste an den Schotten abtreten musste. In 2023 war das Turnier ebenfalls wieder im Veranstaltungskalender vertreten und wurde zum vierten Mal von Gerwyn Price gewonnen, der seinen Titel erfolgreich verteidigte. Price stand auch 2024 wieder im Finale, wurde dort aber sensationell von Martin Schindler aufgehalten, der nach Max Hopp und Ricardo Pietreczko als dritter Deutscher ein Event der European Tour gewinnen konnte und damit auch in der Weltrangliste zu Deutschlands Nr. 1 wurde. 2025 versuchte Schindler seinen Titel zu verteidigen, scheiterte aber im Halbfinale an Nathan Aspinall. Dieser wiederum musste sich im Finale gegen Stephen Bunting geschlagen geben, der damit seinen ersten Titel auf der European Tour gewann. 2026 ging das Turnier in seine elfte Ausgabe und Ross Smith schnappte sich im fünften Anlauf seinen ersten Titelgewinn auf dieser Turnierserie.

Archiv:

Foto-Credit: Tom Sauels/PDC Europe

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