ANZEIGE
McDart

Dartn.de Newsflash - Ausgabe Nr. 146

Montag, 24. Oktober 2022 18:45 - Dart News von dartn.de

Dartn.de Newsflash

In der 146. Ausgabe vom Newsflash gibt es die Statistiken des Pro Tour Wochenendes und die Ergebnisse der Modus Darts Super Series. Ein weiterer Qualifier für die Dart-WM wurde in Australien gespielt, sodass ein weiterer Spieler für den Ally Pally feststeht. Außerdem gibt es die Resultate vom CDC Continental Cup und von zwei WDF-Turnieren in England und Australien. Eine Änderung steht im Teilnehmerfeld der Super League bevor. Co Stompé nimmt an der Senioren-WM teil, Chris Mason schließt viele Turnierteilnahmen aus. Interviews gibt es mit Matt Porter zum Kalender und mit Mark Webster zu seiner Dartitis und zu Mindgames.

Stats of the week - presented by Darts Orakel

In unserer Kategorie "Stats of the week - presented by Darts Orakel" präsentieren wir euch in unseren wöchentlichen Newsflash-Ausgaben interessante Facts/Stats aus der großen Welt des Dartsports. In dieser Woche drehen diese sich um das Pro Tour Wochenende in Barnsley.

  • Am Donnerstag wurden insgesamt sechs 110+ Averages erzielt und damit ein neuer Rekord für ein Players Championship Turnier aufgestellt. Im Viertelfinale verlor Mike de Decker mit einem 113,74 Average und einem 122,92 First 9 Average gegen Josh Rock, seit der Datenerfassung hat kein Spieler bei einem Players Championship Turnier mit einem solch hohen Average verloren.
  • Der höchste Average beim ersten Pro Tour Turnier kam von Martin Schindler, der gegen Matt Campbell mit 115,62 Punkten seinen höchsten Average bei einem Ranglistenturnier und den zweithöchsten PC-Average eines Deutschen erzielte. Er brauchte nur 78 Darts, um diese Zweitrundenpartie zu beenden - kein Spieler hat dieses Jahr auf der Pro Tour ein Spiel mit weniger Darts gewonnen.
  • Dave Chisnall warf auf seinem Weg zum Titel bei PC25 insgesamt 35 180er und brach damit den bisherigen Rekord von 34 180ern durch José de Sousa letztes Jahr. Er hat ab dem Viertelfinale in jedem Spiel mindestens sechs Maxima erzielt, auch dies hat noch kein anderer Pro Tour Sieger vor ihm geschafft.
  • Am zweiten Turniertag brillierte der Turniersieger Damon Heta vor allem durch seine Konstanz: In den gestreamten Spielen traf er 60% seiner Versuche auf die Doppel 16 und verpasste in keinem einzigen Leg mehr als einen Dart auf dieses Doppelfeld. Seit März hat der Australier kein einziges Finale mehr verloren, neben zwei PC-Turnieren gewann er in dem Zeitraum noch den World Cup und ein European Tour Turnier.
  • Abgesehen von Damon Hetas Sieg war der Freitag auf der Pro Tour der Tag der Überraschungen: 16 gesetzte Spieler verabschiedeten sich bereits in Runde 1, lediglich bei einem Players Championship Turnier war dies häufiger der Fall. Insgesamt konnten sich zehn ungesetzte Teilnehmer in das Achtelfinale spielen, was einen Bestwert für die diesjährige Saison darstellt.
  • Rob Cross fuhr beim 27. Players Championship Turnier seinen zweiten Titel ein und warf dabei 25 180er. Damit konnte er zwar nicht die Dimensionen Dave Chisnalls erreichen, aber erzielte trotzdem einen persönlichen Bestwert für ein Players Championship Turnier. Im Halbfinale verbuchte Cross gegen Callan Rydz zum sechs Mal in Folge einen dreistelligen Average in einer Pro Tour Halbfinalpartie.
  • Nachdem er am ersten Turniertag bereits im Finale stand, gewann Josh Rock am letzten Tag seinen ersten PDC-Ranglistentitel mit einem Turnieraverage von 103,23 Punkten. Keiner der 53 vorherigen Turniere auf der PDC-Haupttour wurden mit einem solch hohen Turnieraverage gewonnen, zuletzt gewann Dimitri van den Bergh im Oktober 2021 ein PDC-Turnier mit einem höheren Average.

Modus Darts Super Series

Es war Champions Week bei der Modus Darts Super Series, in der £20.000 für den Sieger ausgespielt wurden. Von Montag bis Freitag konnten sich Darryl Pilgrim, Graham Usher, Lee Evans, Conan Whitehead, Josh Payne und auch Chris Mason für die Finals Night qualifizieren. In der Gruppenphase mussten sich Evans und Mason verabschieden, im ersten Halbfinale setzte sich Conan Whitehead mit 4:3 gegen Darryl Pilgrim durch, auch im zweiten Semfinale brauchte Graham Usher gegen Josh Payne die volle Distanz. Das Endspiel war dann eine klare Angelegenheit für "The Barbarian" Conan Whitehead, der Graham Usher mit 4:0 keine Chance ließ. Zudem wurde vom Veranstalter angekündigt, dass durch eine Partnerschaft mit dem Amateur Darts Circuit (ADC) in Zukunft auch über Qualifier Plätze vergeben.

DPA Oceanic Masters

Über das traditionelle DPA Oceanic Masters wurde am Wochenende wie auch in den vergangenen Jahren ein Startplatz für die PDC-WM ausgespielt. Zunächst wurde in einer Gruppenphase mit 32 Spielern verteilt auf acht 4er-Gruppen gespielt, die besten zwei Akteure jeder Gruppen qualifizierten sich dann für die KO-Phase. In dieser spielten sich mit Gordon Mathers, Haupai Puha, Mal Cuming und Mark Cleaver vier bekannte Namen ins Halbfinale. Mathers ließ dort Cleaver deutlich mit 6:2 hinter sich, Cuming schaffte dank eines starken Endspurts durch ein 6:4 über Puha den Sprung ins Finale. Dort wurde dann im "Best of 3 Sets" Modus gespielt, den ersten Satz sicherte sich Cuming mit 3:1, im vierten Leg des zweiten Satzes vergab "The Bull" dann mehrere Matchdarts, Mathers profitierte und spielte anschließend nach verpasstem 9-Darter auf der D12 einen hervorragenden 10-Darter zum 1:1-Satzausgleich. Dieser ging dann jedoch deutlich mit 3:0 an Cuming, der damit zum ersten Mal im Ally Pally mit dabei sein wird. 2019 war er bereits bei der BDO-Weltmeisterschaft am Start, Mathers hatte extra für dieses Event die vier Players Championship Events in Barnsley ausgelassen.

CDC Continental Cup

Beim CDC Continental Cup wurde am Samstag in New York mit einer großen Veranstaltung das CDC-Jahr beendet. Mit dabei waren die Top 16 Spieler der Tour aus den USA und aus Kanada, wobei die Tourcardhalter aktuell bei der PDC Pro Tour starten. Das Turnier wurde komplett live auf PDCTV in zwei Sessions gespielt, die Entscheidung fiel am frühen Sonntagmorgen deutscher Zeit. Zum Sieger krönte sich dabei der US-Amerikaner Alex Spellman, der oftmals im Decider siegreich war. Mit 5:4 siegte Spellman zunächst gegen Keith Way und im Viertelfinale ging es dann gegen Stowe Buntz. Mit 6:5 ging Spellman hierbei durch. Im Halbfinale traf Spellman dann auf David Cameron, wobei sich der mehrfache Lakeside-WM-Teilnehmer mit 5:7 geschlagen geben musste. Das andere Halbfinale entschied Doug Boehm mit 7.4 gegen Joey Lynaugh für sich. Boehm spielte zuvor im Viertelfinale einen 105er-Average und nahm somit Jim Long aus dem Rennen. Im Finale ging Boehm mit 7:3 gegen Spellman in Führung, brachte diesen Vorsprung aber nicht über die Ziellinie. Drei Matchdarts warf Boehm am Ziel vorbei und Spellman schnappte sich noch den 8:7-Erfolg. Damit ist er auch für das U.S. Darts Masters 2023 bereits qualifiziert. Im Achtelfinale sind u.a. mit Leonard Gates, Larry Butler und John Norman Jnr schon mehrere bekannte Spieler ausgeschieden.

Viking Cup 2022

In Erinnerung an den großen Andy Fordham wurde in London zum ersten Mal der Viking Cup ausgetragen. Dabei handelt es sich um ein WDF-Turnier der Kategorie Silber und es gingen viele bekannte Teilnehmer an den Start. Das Herren-Turnier entschied dabei Richie Howson für sich, den man bei der Senioren-WM sehen konnte. Er siegte mit einem 100er-Average gegen Martin Haines, es folgten Siege gegen Jordan Sharpe (4:1), Harry Lane (4:3), Dan Read (4:3), Tony O'Shea (4:1) und Rob Metcalfe (4:1). Im Semifinale setzte sich "The Owl" gegen David Wawrzewski mit 5:2 durch, ehe es im Finale gegen Nick Kenny ging. Auch hier ließ Howson nichts anbrennen, er gab nur zwei Legs aus der Hand und scorte sonst deutlich besser als sein Gegner. Somit ging der Titel an Howson, im Halbfinale unterlag Kai Fan Leung gegen Kenny. Ins Viertelfinale schaffte es u.a. der Weltmeister Neil Duff, eine Runde vorher war für Darryl Fitton und Tony O'Shea Schluss. Im Damen-Turnier war wieder einmal Beau Greaves nicht zu schlagen. Die Topgesetzte gab im ganzen Turnier nur vier Legs ab und holte sich damit völlig verdient den nächsten Titel. Dazu gewann "Beau N Arrow" mit 4:1 gegen Steph Stutley, es folgte ein Whitewash über Hayley Plume. Weiter ging es mit einem 4:1 gegen Stephanie Potter ins Halbfinale, wo auch Maria O'Brien (4:0) kein Hindernis darstellte. Das andere Semifinale entschied Rhian O'Sullivan mit 4:2 gegen Deta Hedman für sich. Das Finale bestritt Greaves mit einem 88er-Average, der am Ende für einen 5:2-Erfolg reichte. Die Jugend-Konkurrenzen gingen an Paige Pauling und Thomas Banks, der über neun Legs einen 99er-Schnitt anbot.

Viking Cup 2022 (WDF-Kategorie Silber)
Herren
Halbfinale
Richie Howson 5-2 David Wawrzewski
Nick Kenny 5-1 Kai Fan Leung

Finale
Richie Howson 5-2 Nick Kenny (91,58 - 88,21)

Damen
Halbfinale
Beau Greaves 4-0 Maria O'Brien
Rhian O'Sullivan 4-2 Deta Hedman

Finale
Beau Greaves 5-2 Rhian O'Sullivan (88,49 - 82,73)

Alan King Memorial

In Dunedin (Neuseeland) hat am Wochenende das Alan King Memorial Turnier stattgefunden. Es ist ein weiteres WDF-Event der Kategorie Bronze und die Siege gingen dabei an Nicole Regnaud und Darren Dummigan. Weitere Ergebnisse wurden vom Veranstalter noch nicht veröffentlicht.

Siepmann muss aus Super League zurückziehen

Steffen Siepmann wird in diesem Jahr nicht an der Super League Germany teilnehmen können. Das teilte der Niedersachsen auf seiner Facebook-Seite mit. Er schrieb, dass er sich aktuell in einem polnischen Krankenhaus aufhalte und demnächst eine OP durchgeführt werde. Die Zeit für die Regeneration bis zum Start der Super League sei laut "Sippi" zu kurz. Er bedankte sich für den Zuspruch und die Erfolgswünsche. Wer Siepmann im Teilnehmerfeld ersetzt, steht noch nicht fest.

Co Stompé sagt für World Senior Darts Championship zu

Der Niederländer Co Stompé ist der neueste Spieler, der eine Einladung für die World Senior Darts Championship angenommen hat. Billy Lovell von der World Senior Darts Tour dazu: "Wir freuen uns sehr, dass Co die Einladung angenommen hat. Mit seiner unverwechselbaren Wurfbewegung und seinem ikonischen Langarmshirt hat Co hohen Wiedererkennungswert in einer ganzen Generation von Dartfans. Der Dartsport entwickelt sich immer weiter zu einem globalen Sport. In der Lage zu sein einen Spieler aus den Niederlanden einzuladen, die den Wachstum dieses Sports beschleunigt haben, ist ein großer Schub für unsere Tour." Bisher sind außerdem die Teilnahmen von Robert Thornton, Phil Taylor, Martin Adams, Trina Gulliver, Neil Duff, David Cameron, Kevin Painter, John Part, Keith Deller, Mark Dudbridge, Chris Mason und Tony O'Shea bestätigt.

Chris Mason schließt Vollzeit-Rückkehr aus

Trotz seiner zuletzt überraschend starken Leistungen bei der Modus Darts Super Series hat Chris Mason eine Vollzeit-Rückkehr im Dartzirkus ausgeschlossen: "Es war interessant, ich brauchte anfangs ein bisschen Überzeugungsarbeit, um an dem Turnier teilzunehmen. Mir ist das schon im Vorfeld klar geworden, ich dachte 'oh mein Gott‘, aber es war gleichzeitig auch spannend. Wenn man zwölf Jahre lang nicht im Rampenlicht gespielt hat, vergisst man, wie schwierig es ist. Aber letztendlich war es eine fabelhafte Erfahrung. Es ist ein wunderschöner Ort und eine großartige Gruppe von Menschen, mit denen man arbeitet und gegen die man spielen kann. Gewinnen bedeutet nicht, dass ich regelmäßiger spiele, ich habe meine Verpflichtungen als Kommentator. Ich war immer sehr an einer Seniorentour interessiert, wenn diese zu mir passt, da es nicht jedes Wochenende so viel Druck gibt. Die dadurch entstehenden Strapazen, wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, das kann man nicht mehr in Vollzeit tun. Ich freue ich mich, dass die World Senior Darts Championship eingeführt wurde. Und egal, was bei der Modus Darts Super Series passiert, ich bin überglücklich im Februar bei der nächsten World Senior Darts Championship mit dabei zu sein. Aber in Bezug darauf, jemals wieder regelmäßig zu spielen, nein, absolut nicht.“

Dennis Priestley blickt auf PDC-Karriere zurück

Zusammen mit der PDC hat Legende Dennis Priestley auf seine Karriere zurückgeschaut: "Bis in meine späten Zwanziger war ich kein ernsthafter Dartspieler. Ich hatte keine bestimmte Sache im Kopf, als ich die Schule verließ. Mein Vater besorgte mir einen lokalen Job bei einem Bauunternehmer und ich war zwei Wochen lang Maurer. Ich habe nie einen Ziegelstein oder eine Kelle gesehen. Am Ende packte ich meine Sachen zusammen und arbeitete bei Park Gate Iron and Steel. Ich war dann sechs Monate lang arbeitslos und ging dann mit ein paar Kumpels nach London, um dort zu arbeiten. Ich dachte an nichts anderes, als mich zu amüsieren. Meine Lebenseinstellung hat sich durch meine Krebsdiagnose total verändert, ich habe mein gut laufendes Kohlegeschäft verkauft und dadurch hatte ich mehr Zeit zum Üben und Dartspielen. Das hat sich also wirklich von den Umständen her ergeben. Wir waren 16 Spieler, die von der BDO wegwollten und zwei gingen zurück. Aber die anderen 14 von uns haben standgehalten und jetzt hat man das, was wir heute vorfinden. Die Leute spielen um eine halbe Million Siegerpreisgeld bei der Weltmeisterschaft, von der ich nie gedacht hätte, dass sie so bald kommen würde. Als ich und Phil Taylor im ersten Finale spielten, teilten wir uns beide 26.000 Pfund. Also das ganze Gerede darüber, dass wir Geldgräber und Söldner sind, es hätte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein können. Wir waren knapp bei Kasse, um ehrlich zu sein. Wir wussten nicht, ob es ein Erfolg werden würde oder nicht. Wir hatten das Glück, dass lokale Fernsehsender die Turniere übertrugen, aber dann bot uns Sky einen Vertrag an. Ich glaube, der erste Vertrag betrug 1 Million US-Dollar für drei Jahre. Es hat geholfen die Turniere zu finanzieren und natürlich war der Einstieg von Sky der große Durchbruch. Wir haben nie zurückgeblickt, seit Barry Hearn involviert war. Es war ein Wendepunkt in Phils Karriere und tatsächlich ein Wendepunkt in meiner. Phil war zehn Jahre jünger und er wurde besser, aber ich wurde nicht besser. Am Ende verlor ich so viele Endspiele gegen ihn. Ich habe ihn zu dem Dart-Monster gemacht, das er ist, weil er sich Niederlagen so zu Herzen genommen hat, dass er dachte, ich werde das nicht noch einmal erleben. Und er hat wie ein Verrückter trainiert. Nach 1996 änderte sich die Dynamik und er wurde immer besser, seine großen Erfolge in den 90er Jahren waren bemerkenswert. Ich habe jeden Moment meiner Dartkarriere genossen und werde oft gefragt, ob ich sie vermisse, aber nein, ich vermisse sie nicht. Ich hatte meine guten und schlechten Momente, ich erinnere mich eher an die guten als an die schlechten, was zu meinem Wohlbefinden beiträgt.“

Matt Porter über den engen Termin-Kalender

Matt Porter machte in einem Interview mit Online Darts nochmal deutlich, dass die Spieler nicht gezwungen werden, an allen Events teilzunehmen: "Sie können sich entscheiden in den Urlaub zu fahren. Niemand hat eine Waffe an den Kopf, die einen dazu zwingt, zu diesen Veranstaltungen zu gehen. Niemand wird gezwungen, an irgendwelchen Veranstaltungen teilzunehmen. Wenn ein Spieler in den Urlaub fahren möchte, wie ich bei vielen Gelegenheiten gesagt habe, ist das sein vollkommenes Recht. Und ich würde sie ermutigen in den Urlaub zu fahren, weil man nicht in allen Events spielen kann, oder man wird irgendwann kaputt sein. Also müssen die Spieler ihren Kalender und den Zeitplan verwalten. Wenn sie etwas verpassen müssen, wählen sie, was sie verpassen möchten. Einige der gut gerankten Spieler werden Events verpassen, weil es das Richtige ist. Man muss sich Zeit mit der Familie nehmen, weg von dem Druck, den Medien, den Fans. Einfach abschalten und frischer zurückkommen. Man kann nicht zulassen, dass ein Spieler erschöpft in den September und Oktober kommt, weil er jede Woche gespielt hat.“

Mark Webster und Laura Turner über die Mindgames der Top 3

Im Love The Darts Podcast waren Mark Webster und Laura Turner zu Gast. Das Sky-Sports-Kommentatoren-Duo äußerte sich im Podcast auch zu den Mindgames der Topspieler. Grundsätzlich sagten die beiden dabei, dass die Mindgames dem Sport noch etwas mehr Würze geben würden, wie es Webster nannte: "Es ist gut, aber glauben sie im Allgemeinen auch was sie sagen? Ich bin nicht überzeugt, dass Peter Wright dachte, er würde Michael van Gerwen überrennen und das Event gewinnen. Es ist ein Event, bei dem er nicht die beste Bilanz hat, obwohl Wright eine großartige Karriere hingelegt hat. Ich lehne mich gerne zurück und sehe zu, wie sich alles entwickelt, weil Gerwyn Price in den Hintergrund trat, nicht wahr? [...] Michael hat wirklich nur am Board gesprochen. Er hat seine kleinen Interviews geführt, ist aber größtenteils weggeblieben. Ich liebe es und es möge so lange weitergehen, weil es zum Spiel beiträgt. Man darf nicht vergessen, dass sie abseits der Kameras auch in Exhibitions auftreten, also schaukeln sie sich dort gegenseitig hoch. Es fügt nur ein bisschen Würze hinzu." Turner sagte aus ihrer Sicht: "Es ist mehr als ein bisschen Geplänkel. Ich bin nicht sicher, wie viel sie wirklich glauben, von dem was sie erzählen, aber es macht Spaß zuzusehen."

Mark Webster über seinen Kampf mit Dartitis

Außerdem war Mark Webster auch in der Darts Show zu Gast. Dabei sprach der Waliser über seinen Kampf gegen die Dartitis: "Ich erinnere mich, dass ich 2014 darüber nachgedacht habe, was hier vor sich geht. Ich weiß, dass es eine sehr mentale Sache ist, ich habe mich geweigert das Wort Dartitis nur als ein mentales Problem zu sehen. Ich nannte es ein technisches Problem, aber ich wusste, dass es immer schlimmer wurde und Spieler begannen es auch zu bemerken. Ich erinnere mich, dass ich einmal ein Spiel in einer European Tour Quali machte und ich konnte sehen, dass mich die Leute beobachteten, weil ich überall war und nicht loslassen konnte. Es war ein echter Test in meiner Karriere und ich habe mich nie erholt. Ich hatte einen kleinen Lauf, habe aber nie wieder das Selbstvertrauen zurückbekommen. Diese Zeit war die niederschlagenste und verärgenste Zeit, die ich in diesem Sport war. Ich musste mich anpassen, man will sich ja wohlfühlen. Es hat sich an mich herangeschlichen, ich war davon überzeugt, dass es daran lag, dass ich mental schwach war, aber Eric Bristow hat es verstanden und er war mental nicht schwach. Bis heute hatte ich es nicht mehr, ich kann ziemlich gut werfen, aber mein Selbstvertrauen ist geschockt und meine Technik ist immer noch nicht großartig."

Sportsman Management Company hält an Wattimena fest

Die Sportsman Management Company hat den Vertrag mit Jermaine Wattimena langfristig verlängert: "Mit großer Freude möchten wir bekannt geben, dass Jermaine Wattimena einen neuen langfristigen Vertrag unterzeichnet hat. Der Deal stellt sicher, dass Jermaine auch in Zukunft ein fester Bestandteil von The Sportsman Management Company bleibt", so das Stable auf Facebook. Inhaber Mac Elkin fügte hinzu: "Jermaine ist seit einigen Jahren bei uns und ich freue mich, unsere Arbeitsbeziehung zu verlängern. Seine jüngsten Leistungen waren äußerst positiv und wir wollen jetzt weitermachen und hoffentlich Titel holen." Jermaine Wattimena selbst zur Vertragsverlängerung: "Ich freue mich sehr, Mac und seinem Unternehmen meine Zukunft anvertraut zu haben. Er hat mich sowohl am als auch außerhalb des Oches immer unterstützt. Ich werde in den kommenden Jahren mein Bestes geben, um uns zum Erfolg zu verhelfen."

Target verpflichtet Kosuzu Iwao

Target hat eine weitere japanische Dartspielerin unter Vertrag genommen. Kosuzu Iwao steht ab sofort beim englischen Ausrüster unter Vertrag. Auf den Social Media Kanälen wurde die Japanerin mit den gewohnten Parolen willkommen geheißen. Nach Mikuru Suzuki und Haruki Muramatsu sowie Mitsumasa Hoshino hat Target damit nun vier Spieler aus Japan in ihrem Team.

Weitere Informationen:

Alle Ausgaben des Newsflashs findet ihr [hier]
Diskussionen zu all diesen Themen sind in unserem [Forum] jederzeit erwünscht

Foto-Credit: dartn.de

[ks/mvdb]

Quelle: dartn.de

zurück zur Übersicht: Dart News von dartn.de | RSS Feed